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Bilderberg-Konferenz – Wissen „Spiegel“- Leser wirklich mehr ?

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Unbenannt
Bilderberg-Konferenz: Der SPIEGEL verweigert sich der Aufklärung über das “sagenumwobene Geheimtreffen”

“Der Münsteraner Soziologieprofessor Hans Jürgen Krysmanski fordert von den teilnehmenden Politikern mehr Reflexion: ‘Sie sollten sich fragen, warum hat man gerade mich ausgewählt und eingeladen, wer sind eigentlich diejenigen, die solche Meetings organisieren, woher kommen die Themen und Tagesordnungen? Und vor allem: Wem dienen die diskutierten und angebotenen Lösungen?’” AG Friedensforschung an der Universität Kassel

Die so genannte Bilderberg-Konferenz ist ein seit 1954 jährlich stattfindendes internationales Gipfeltreffen von etwa 150 hochrangigen Entscheidern aus Politik, Wirtschaft, Forschung, Hochadel, Militär und Medien.

Die Konferenz dauert drei bis vier Tage und findet jeweils im Frühling statt. Der Veranstaltungsort liegt entweder in Europa oder Nordamerika und wechselt jedes Jahr. Es ist immer ein Luxushotel, das zu diesem Zweck komplett gemietet und hermetisch abgeriegelt wird. Die Teilnehmer der Konferenz debattieren stets über aktuelle Fragen der Weltpolitik und Weltwirtschaft.

Die Bilderberg-Konferenz 2010 fand vom 3. bis 6. Juni in der Küstenstadt Sitges, nahe Barcelona, in Spanien statt.

El Pais, Guardian oder auch Russia Today berichten ausführlich – der SPIEGEL hingegen gibt sich ganz uninvestigativ Die Mainstream-Medien berichten üblicherweise nie über diese Konferenzen, weil die Organisatoren von den Teilnehmern Stillschweigen verlangen. Auch viele Verleger und Chefredakteure großer Zeitungen, darunter DIE ZEIT, nehmen regelmäßig teil, berichten jedoch nicht.

Durch den Druck, den Aktivisten und unabhängige Journalisten im Laufe der letzten Jahre aufbauten, sehen sich viele große Medienhäuser jedoch immer mehr gezwungen, über die Konferenz zu berichten.

Das Jahr 2010 kann als erster großer Durchbruch gelten. Die spanische Presse berichtete ausführlich. So brachten die drei größten Zeitungen EL PAIS, ABC und LA VANGUARDIA mehrere Artikel und Interviews, während der größte spanische TV-Sender, RTVE, mit einem Kamerateam vor Ort war. Auch viele kleinere und regionale Zeitungen berichteten. Viele TV-Sender brachten Interviews mit Daniel Estulin, einem Bilderberg-Experten, dessen Buch über die Bilderberger sich nach Angaben des Verlages weltweit bereits über drei Millionen mal verkaufte.

Auch der russische Auslandssender Russia Today war mit Teams vor Ort und brachte die wohl detaillierteste und kritischste Berichterstattung überhaupt.

Der Brite Charlie Skelton schrieb, wie schon im letzten Jahr, eine mehrteilige Kolumne für den Londoner Guardian, für die er direkt vor Ort recherchiert.

Verglichen damit fiel die Berichterstattung der deutschsprachigen Medien erneut eher enttäuschend aus, wobei aber immerhin festgehalten werden muss, dass erheblich mehr berichtet wurde als in allen Jahren zuvor.

Der kurze Artikel von SPIEGEL Online “Geheimtreffen: Sagenumwobene Bilderberg-Gruppe versammelt sich in Spanien” (siehe auch Screenshot oben), der auf einer dpa-Meldung basiert, ist nicht schlecht, aber auch nicht besonders aussagekräftig. Aufgrund des wachsenden öffentlichen Drucks hat man offenbar eine minimale journalistische Pflicht erfüllt und das Stattfinden der Konferenz dieses Jahr zumindest erwähnt und dazu einige grobe, oberflächliche Informationen geliefert. Es ist ein passabler Anfang, auf den jedoch noch mehr hätte folgen müssen. Warum hat man nur diesen einen Artikel gebracht? Warum hat man keinen Korrespondenten vor Ort berichten lassen?

So schreibt SPIEGEL Online selber im Vorspann:

“Manche sehen in der Bilderberg-Konferenz eine Art ‘Schatten-Weltregierung’, andere nur einen überholten elitären Debattierclub.”

Ja, was denn nun, liebe Redakteure vom SPIEGEL? Wieso versucht Ihr nicht, hier Licht ins Dunkel zu bringen?

Diese Frage stellt sich um so mehr, weil die Bilderberg-Konferenz in ihrer Bedeutung immer wieder mit dem Weltwirtschaftsgipfel von Davos verglichen wird, um den in den Massenmedien bekanntlich stets ein großer Wirbel gemacht wird. Bilderberg müsste also mindestens die gleiche mediale Aufmerksamkeit zukommen.

Die zentrale Frage ist, wie die Konferenz tatsächlich funktioniert und welche Bedeutung sie für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft hat.

Um diese Frage zu beantworten, bedarf es der Arbeit von investigativen Journalisten und Sozialwissenschaftlern.

Es muss jedoch zunächst ein Bewusstsein für die Existenz dieser Konferenz in der Bevölkerung geschaffen werden, was nur über eine umfassende Berichterstattung geht.

Einen journalistisch sehr guten Beitrag lieferte der Deutschlandfunk in der Sendung Hintergrund am 2. Juni mit einem Feature, in dem diverse Wissenschaftler, die sich mit Bilderberg kritisch auseindergesetzt haben, zu Wort kommen.

Wird nicht ausführlich berichtet, weil man zu den Machtcliquen dazugehören möchte? Über die bei Bilderberg anwesenden Journalisten großer Zeitungen, die aber nicht berichten, sagt der Mediensoziologe Uwe Krüger in einem Interview mit dem Deutschlandfunk:

“Es gibt eine Grenze, die wird von dem alten Merksatz bestimmt: Überall dabei sein, ohne dazuzugehören. Bilderberg ist eine Geschichte, da muss man dazugehören, um rein zu kommen. Und da sehe ich die Gefahr, dass die Unabhängigkeit verloren geht, dass man sich verpflichtet, verheddert in Loyalitäten und Abhängigkeiten.”

In einem anderen Interview mit der jungen Welt sagt Krüger:

„Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf zu erfahren, wann und wo sich Macht- und Geldeliten treffen, um über die großen Linien der Weltpolitik und Weltwirtschaft zu beraten. Denn auch wenn dort keine formell bindenden Beschlüsse gefaßt werden, wird dort mit Meinungen experimentiert, Streit ausgetragen, an einem Konsens gearbeitet, der später in der Öffentlichkeit wahrscheinlich den Rahmen der Diskussion abgibt, die wir dann mitkriegen. Von Bilderberg geht “soft power” aus, und letztlich sind alle Bürger davon betroffen.”

Ideal ist es natürlich, wenn aktive oder ehemalige Bilderberg-Teilnehmer bei der Aufklärung helfen und sich für Interviews zur Verfügung stellen. Allerdings wird, wie gesagt, von eingeladenen Teilnehmern der Konferenz erwartet, dass sie Stillschweigen bewahren.

Bilderberg erwartet Stillschweigen – und der SPIEGEL steht Spalier SPIEGEL Online schreibt zwar auch ganz richtig, dass die Presse bei Bilderberg praktisch „nicht zugelassen“ sei. Aber das sollte echte Journalisten, die ihren Beruf ernst nehmen, nicht davon abhalten, an den Tagungsort zu fahren und außerhalb des Hotels zu filmen, Kameras mit Teleobjektiven zu verwenden, um Teilnehmer aus der Entfernung zu fotografieren und vor Ort Interviews mit Aktivisten, Demonstranten, Polizisten und langjährigen Bilderberg-Spürnasen wie Daniel Estulin oder James Tucker zu führen, die auch diesesmal wieder vor Ort waren.

Denn so haben es zahlreiche spanische Massenmedien und der russische Auslandssender Russia Today getan. Ebenso waren Dutzende unabhängiger Aktivisten dort, die auf eigene Faust berichteten.

Daran sollten sich die Massenmedien Deutschland, Österreichs und der Schweiz endlich einmal ein Vorbild nehmen und sich nicht länger hinter fadenscheinigen Ausreden verstecken.

Wenn sich äußerst einflussreiche Persönlichkeiten wie US-Finanzminister, NATO-Generalsekretäre, Weltbankchefs, Vorstandschefs internationaler Konzerne und Zentralbanklenker usw. zu einem persönlichen Austausch treffen, dann haben die Medien darüber so ausführlich wie möglich zu berichten. Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Und es mutet bizarr an, dass man darauf immer wieder extra hinweisen muss.

Hätten sich sechs Monate vor der Fußballweltmeisterschaft 150 FIFA-Funktionäre, Top-Spieler, Trainer und Schiedsrichter zu einem mehrtägigen „Geheimtreffen“ in einem Luxushotel eingefunden und keine Presse zugelassen, wäre in der Öffentlichkeit der Teufel los gewesen.

Ex-Nato-General Claes sagt, Bilderberger legen globale Politik fest Andreas von Bülow, ehemaliger Bundesminister für Forschung und Technologie und Bilderberg-Teilnehmer, äußert sich wie folgt zu der Konferenz:

“Am nächsten Morgen fängt die Tagung an, man teilt sich in unterschiedliche Gruppen auf. Entschlüsse werden überhaupt nicht gefasst, man hört ein paar aufgesetzte Reden von Hivies. Dann kommt Kissinger, macht ein paar launische Bemerkungen. Die Redakteure sind glücklich, dass sie eingeladen werden, dürfen aber nicht berichten, damit frei Gedanken ausgetauscht werden können. Also ist ähnlich, wie die Sicherheitspolitische Konferenz in München. Ist langweilig bis auf wenige Höhepunkte. Gut, man kann Kontakte knüpfen, aber das geht auch auf dem Golfplatz oder in Clubs. Die Vorstellung, dass dort eine Gruppe verschwörerisch sitzt und die Weltabläufe bestimmt, ist nicht tragbar.”

Wenn es sich aber nur um eine Art Kaffeekränzchen handelt, wieso findet diese Konferenz dann überhaupt statt? Warum werden dann dafür womöglich auch noch Steuergelder ausgegeben? Und weshalb wird dann strikt Stillschweigen von den Teilnehmern verlangt? Der SPIEGEL beantwortet diese Fragen nicht.

Willy Claes, Ex-NATO-Generalsekretär und ehemaliger belgische Außenminister und Bilderberg-Teilnehmer 1994, hat dazu etwas interessantes gesagt. Gegenüber einem belgischen Radiosender beschrieb er, dass diese Konferenz die globale Politik festlegt. Laut Claes würde den Bilderberg-Gästen normalerweise zehn Minuten Gesprächszeit gegeben und im Nachgang anhand ihrer Präsentationen ein Bericht zusammengestellt. “Von den Teilnehmern wird dann ganz offensichtlich erwartet, dass sie diesen Bericht bei der Umsetzung ihrer Politik in dem von ihnen beeinflussten Umfeld verwenden” , so Claes.

Etienne Davignon, Ehrenpräsident der Bilderberg-Konferenz, erwähnte gegenüber der Publikation EU Observer, dass die Konferenz unter anderem in den 90er Jahren einen nicht unerheblichen Beitrag zur Einführung des Euro als Gemeinschaftswährung geleistet habe.

Der ehemalige US-Botschafter in Berlin, John McGhee, schrieb in seinen Memoiren, dass die Bilderberg-Gruppe bei der Gestaltung der Römischen Verträge von 1957 – Grundlage der Europäischen Union – mitgewirkt habe.

Weitere Informationen über Bilderberg:

# Umfassende Link-Liste von Infoblog Media zu Bilderberg

# Liste der diesjährigen Teilnehmer

# Zwei Dokumentarfilme, die unter anderem Live-Aufnahmen von den Konferenzen 2006, 2007 und 2008 zeigen sind „The Obama Deception“ und „Endgame: Blueprint for Global Enslavement“. Sie liegen auf Deutsch und Englisch vor und können kostenlos in voller Länge angeschaut werden …

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Quelle:

http://www.spiegelblog.net/bilderberg-konferenz-der-spiegel-verweigert-sich-der-wirklichen-aufklarung-uber-dieses-geheimnisumwitterte-geheimtreffen.html

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Bilderberg Meeting Protest Grove Hotel 8th June 2013

Wie die Bilderberger die Welt regieren

Oliver Janich

Wir erleben gerade einen Paradigmenwechsel innerhalb der Machtelite. Der unermüdlichen Arbeit von Aktivisten und echten Journalisten wie Alex Jones, Alexander Benesch, Jürgen Elsässer oder zahlreicher Kopp-Autoren sei Dank, können sich die Bilderberger nicht mehr verstecken. Jetzt ist »Damage Control«, Schadensbegrenzung, angesagt.

Rund um die Welt berichten urplötzlich die Mainstreammedien über eine Konferenz, die es laut ihrer (Un-)Tätigkeit der vergangenen sieben Jahrzehnte gar nicht geben dürfte. Jeder, der die Konferenz auch nur erwähnte, galt als wilder Verschwörungstheoretiker. Den Takt in der Schadensbegrenzung gibt in Deutschland mal wieder das ehemalige Nachrichtenmagazin Der

Spiegel vor (wie der Spiegel eigentlich berichten müsste, analysiert ausgezeichnet der Spiegelblog). Bei SPON heißt es: »Jedes Jahr, wenn sich die internationale Führungselite trifft, blühen die Verschwörungstheorien.«

Das ist Orwellsches Neusprech und soll heißen: »Jedes Jahr haben wir euch dieses Treffen verschwiegen, aber da sie dieses verdammte Internet erfunden haben, müssen wir uns jetzt langsam was einfallen lassen.« Keine Menschenseele außer ein paar Hardcore-Leseratten wüsste überhaupt etwas von dieser Konferenz, wenn es das Internet nicht gäbe und Aktivisten inzwischen zahlreiche Videos (hier meine Wenigkeit 2011 in St. Moritz mit Jürgen Elsässer, natürlich nur vor der Tür) ins Netz gestellt hätten. Die neue Linie ist dabei klar: Hier gibt es nichts zu sehen, harmloses Kaffekränzchen, bitte weitergehen.

Erste Stunde Journalistenschule: Wenn irgendwo ein Ereignis stattfindet, fährt man hin und befragt die Beteiligten. Ob die hohen Herrschaften gestört werden wollen oder nicht, muss einem Journalisten schnurzpiepegal sein. Er hat das Recht und die verdammte Pflicht (gegenüber dem zahlenden Leser), diese Leute danach zu befragen, was dort vor sich geht – zumal die Politiker dort vom Wähler beauftragt und bezahlt werden. Selbstverständlich würde da auch nicht viel mehr herauskommen als das, was als neues Mantra und auf der inzwischen erstellten Webseite steht:

There is no detailed agenda, no resolutions are proposed, no votes are taken, and no policy statements are issued.

Es gibt keine detaillierte (ausführliche, bestimmte) Agenda, keine Entschlüsse werden gefasst, keine Abstimmungen vorgenommen und keine politischen Statements herausgegeben.

Natürlich nicht! Natürlich gibt es nicht nur eine Agenda, sondern viele. Natürlich können dort keine Beschlüsse gefasst oder Abstimmungen vorgenommen werden, das passiert in den Parlamenten. Und dass die Bilderberger keine Statements herausgeben, haben wir mitbekommen. Vielen Dank für die Information. Meine Überschrift hätte auch lauten können: Wie die Bilderberger die Welt nicht regieren. Es geht nicht darum, dass die Bilderberger die eigentliche Weltregierung sind. Das sind sie natürlich nicht. Nur in Parlamenten können politische Entscheidungen getroffen werden. Aber die kann man beeinflussen. Genau darum geht es. Alles andere sind reine Nebelkerzen.

Es wäre ja lächerlich anzunehmen, man würde Chrissie Lindner, (FDP, Mitglied der Atlantik-Brücke) oder Kurt Joachim Lauk (CDU, Trilaterale Kommission) über die Geschicke der Welt mit abstimmen lassen. Wo kämen wir da hin? Auf der Konferenz wird die Agenda herumgereicht und ansonsten ist es eine Casting Show für neue Polit-Talente. Wer als Nachwuchspolitiker (alle unter 70) die Agenda im Schlaf herunterbeten kann und rechtzeitig vor Abschluss der Konferenz den Darmausgang einer der einflussreicheren Persönlichkeiten findet (Um hineinzukriechen natürlich. Wo denken Sie hin!), für den heißt es: Hier werden Sie geholfen! Was wohl Rainer Brüderle über Lindners Teilnahme sagt, nachdem er bezüglich Trittins Anwesenheit im Bundestag so ausgeflippt ist?

Unmittelbar nach Steinbrücks Teilnahme 2011 in St. Moritz wurde dieser von den dort vertretenen »Qualitätsmedien« nach oben geschrieben. Er wurde Kanzlerkandidat, obwohl er in seiner kaum zu überbietenden und durch nichts gerechtfertigten Arroganz von einem Fettnäpfchen ins nächste stolperte. Trittin fordert öffentlich eine Steuererhöhung nach der Nächsten. Da das die Umfragewerte in den Keller rauschen ließ, schaut man sich wohl jetzt notgedrungen die Kandidaten von CDU und FDP nochmal näher an und bringt sie auf Linie.

Wie das eigentliche Spiel läuft, schildert der geniale libertäre Ökonom Murray Rothbard in seiner zu Unrecht oft übersehenen Schrift »Wall Street, Banks and American Foreign Policy« aus dem Jahr 1984. Beispielsweise schreibt er über den drei Jahre zuvor abgewählten Jimmy Carter:

James Earl Carter und seine Administration waren praktisch vollständige Kreationen der Trilateralen Kommission.i

Rothbard beschreibt wie Carter Rockefeller, die anderen Banker und Zbigniew Brzeziński (Heute Obama-Berater) kennenlernte und begeistert von den Zielen der Kommission war.ii Diese hob ihn dafür mittels ihrer Medienmacht auf den Präsidentenposten:

Was der unbekannte Carter noch mehr brauchte als das Geld für die Präsidentenkampagne 1975-1976 war umfangreiche und günstige Medienberichterstattung. Er bekam sie vom Trilateral-beeinflussten Medienestablishment, angeführt von Hedley Donovan vom Time Magazin und den Trilateral-Kolumnisten (»syndicated columnists«, Journalisten, deren Kolumnen zeitgleich in verschiedenen Zeitungen erscheinen) Joseph Kraft und Carl Rowan.

Die deutsche Dependance der auf Betreiben von David Rockefeller gegründeten Trilateralen Kommission residiert in Berlin im Allianz Forum der Allianz SE, einem der größten Finanzkonzerne der Welt. Zuletzt grüßte Angela Merkel im März dort die Freunde von der Finanzwirtschaft.

So läuft das Spiel. Wer die Interessen der Finanzindustrie vertritt, dem wird eben unter die Arme gegriffen. Dabei kann man gar nicht genug Nebelkerzen werfen. Von Peer Steinbrück wird beispielsweise von den »Qualitätsmedien« behauptet, er würde auf seinen hochbezahlten Vorträgen der Finanzindustrie den Banken die »Leviten lesen«. In Wirklichkeit vertritt er deren Interessen. Er ist für die Rettungspakete für Banken, für den Euro und für das staatliche Geldmonopol (EZB), ein Kartell der Großbanken.

Wie weit der Arm des Bankenkartells reicht, offenbarte jüngst eine Whistleblowerin der Weltbank, Karen Hudes: Die Yale-Anwältin erklärt, dass eine kleine Gruppe – vor allem Finanzinstitutionen und insbesondere Banken – hinter den Kulissen einen erheblichen Einfluss auf die Weltwirtschaft habe, wobei sie eine explosive Schweizer Studie aus dem Jahr 2011 zitiert, die im PLOS ONE Journal über das »Netzwerk globaler Unternehmenskontrolle« erschien. »Es ist so, dass die Ressourcen der Welt von dieser Gruppe dominiert werden«, erklärte sie. Sie fügte außerdem hinzu, dass »machthungrige und korrupte Individuen« es auch geschafft haben, die Medien zu dominieren.

Patrick Henningsen hat in diesem Artikel eine sehr gute und plausible Analyse geliefert, was vermutlich das nächste Ziel dieser Kreise ist: eine weltweite Finanzbehörde und globale Steuern. Der Artikel ist unbedingt lesenswert, aber ich möchte noch hinzufügen, wie es laufen könnte. Man richtet zunächst unter einem harmlos klingenden Namen diese weltweite Finanzbehörde ein. Die Daten liefern die Mitgliedsstaaten oder im Zweifel Google. Nur ausgefuchste Hacker wissen, wie man wirklich anonym im Web surft. Um die geht es aber nicht, sondern um die breite Masse.

Die Google-Gründer selbst sind nah genug an der Politik, um sich Schlupflöcher (Stiftungen oder Offshore-Konten) zu schaffen. Aber selbst wenn Google in Zukunft 25 Prozent seiner Milliardengewinne abgeben muss, viel wichtiger sind Kontrolle und Macht über die einfache Bevölkerung. Die Daten liefert Google. Die lokalen Finanzämter sind dann nur noch die Schutzgeldeintreiber der globalen Finanzmafia. Da ist es vielleicht praktisch, dass die Finanzämter zumindest in Deutschland bereits eine eigene Umsatzsteuernummer haben, wie jedes private Unternehmen auch (schauen sie einfach auf die Webseite ihres Finanzamtes). Eingetrieben werden können diese Steuern aber nur mithilfe des Gewaltmonopols des Staates. Unnötig zu erwähnen, dass diese globale Finanzagentur niemals »demokratisch« sein kann. Oder glauben Sie, die lassen sieben Milliarden Menschen über die Höhe der Steuersätze abstimmen? Selbst wenn da irgendwer gewählt wird, wie sollten sieben Milliarden Menschen aus ein paar Marionetten, die allerhöchstens in ihrem Heimatland bekannt sind, jemanden auswählen? Van Rompuy, Barroso, Schulz und die anderen Hampelmänner kennt man nicht mal in ihren Heimatländern so richtig.

Die vierte Macht im Staate wären die Medien. Aber was soll man von diesen halten, wenn sie 70 Jahre lang geschwiegen haben, obwohl die großen Verlage immer mit am Tisch saßen? Was soll man über Journalisten denken, die sich seit Jahren auf Treffen und Reisen der Atlantik-Brücke einladen lassen, ohne davon zu berichten? Wenn man nur diejenigen zählt, die im Geschäftsbericht der Organisation auftauchen, kommt man schon für die Jahre 2006 bis 2012 auf 89 hochrangige Journalisten, davon 26 aus dem Bereich der Öffentlich-rechtlichen. Niemand sitzt heutzutage in einer Talk-Show ohne Verbindungen zu diesen Kreisen. Deshalb sehen Sie dort nie jemanden, der das Geldmonopol der Banken angreift.

Nein, auf der Bilderberger-Konferenz werden keine Entscheidungen getroffen. Das passiert in ganz anderen Gremien. Die Bilderberger-Konferenz ist lediglich die jährliche Hauptversammlung der Weltfinanz AG – geladene Gäste und Häppchen inklusive.

Fußnoten:

i S. 62.

ii S. 63 ff.

Quelle:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/oliver-janich/wie-die-bilderberger-die-welt-regieren.html;jsessionid=D372BD5EDCFEDD3C1E8FC0CEA01CF788

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Hypnotisieren von Nationen ist einfacher als viele denken

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Mike Adams, der Autor des folgenden Artikels, zeigt wie einfach Hypnotisieren von Nationen ist. 

Aber schon durch das Bewusst-Werden dieser Hypnose kann Ent-Hypnotisierung geschehen, was die Absicht von Mike Adams ist. Dies sei auch das Ziel von z. B. Alex Jones.

Ein link zu einem Film über Hypnose ist unterhalb des Artikels. Andere kann man in dem Originalartikel finden.

Saturday, February 16, 2013
by Mike Adams, the Health Ranger
Editor of NaturalNews.com


Hypnotizing the nation is easier than you think
Now understand this: If people can be hypnotized into doing all the things you see in the above videos, imagine how easy it is to hypnotize them into believing things like Obama is their savior, or guns are bad, or the economy is good, or even that government is your „daddy.“

[Die Menschen sollen glauben, dass Obama ihr Retter sei, dass Waffen schlecht seien, dass die Wirtschaft gut sei und sogar, dass die Regierung Dein „Papa“ sei.]

In truth, every Obama speech is a hypnosis ritual, and every broadcast on CNN is a hypnotic induction.

[In Wahrheit ist jede Obama-Rede ein Hypnose-Ritual. Und jede Sendung von CNN ist eine hypnotische Einführung.]

tv hypnose

tv sleep

From a linguistic perspective, Obama’s speeches are deeply engineered with things called „language patterns“ that take advantage of cognitive shortcuts to literally embed ideas into your head while bypassing your critical thinking skills. I could explain to you how this works and give you examples, but you probably wouldn’t believe they’re so simple because you don’t believe you are „suggestible“ to linguistic influence. Dissect any Obama speech and you’ll discover a plethora of hypnotic speech patterns, language patterns, reframes, logic binds, social agreement and other techniques used by hypnotists.

[Analysiere jede Obama-Rede und Du wirst eine Fülle von hypnotischen Sprachmustern, Umdeutungen, logischen Verbindungen, sozialen Vereinbarungen und anderen Techniken finden, die von Hypnotiseuren genutzt werden.]

If you really think about it, the real info war taking place today is a „war of hypnosis.“ The government, the media and the corporations want to hypnotize everybody into believing falsehoods are true: Vaccines prevent disease, vitamins are dangerous, America is a free country, the police state keeps you safe, and so on. The Bush administration pulled off a real whopper of nationwide stage hypnosis by getting everyone to believe in a complete falsehood: the so-called „war on terror.“ It was a complete fabrication. People who believed the USA was under assault by terrorists could also be hypnotized into believing little green fairies lived under their mattresses.

My goal is to de-hypnotize you.

[Mein Ziel ist es, Dich zu ent-hypnotisieren.]

People like myself and Alex Jones are de-hypnosis experts who use our skills and influence to „awaken“ people and allow them to see reality, often for the first time.

[Leute wie ich und Alex Jones sind Enthypnotisierungsexperten, die ihre Fähigkeiten und ihren Einfluss nutzen, um Menschen aufzuwecken und ihnen zu erlauben, die Realität zu sehen – oft zum ersten Mal.]

This is shocking to a lot of people. If you’ve been hypnotized into believing your toy fire truck is a puppy dog, then you might not be too happy to awaken and realize what a fool you’ve been all along. That’s one reason why there’s so much cognitive resistance to de-hypnosis: It requires the mind to admit it was wrong.

Beyond de-hypnosis, we also attempt to get people to awaken to an even higher level of spiritual awareness and question reality itself. This is called moving up through „meta-levels“ of reality.

Because, ultimately, the toy fire truck isn’t even a physical object at all. It’s a vibrating probability wave that appears to be real in this simulated reality we call a universe.

Learn more: http://www.naturalnews.com/039117_mass_hypnosis_mainstream_media_test.html#ixzz2L970XUyE

Dave Curran: X-rated Hypnotist

Alex Jones in den regulierten Medien zur Waffendebatte

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http://www.we-are-change.de/2013/01/09/waffendebatte-in-den-usa-alex-jones-vs-piers-morgan-auf-cnn/
Christian Stolle
We Are Change

9. Januar 2012

Am 7. Januar geschah in den USA etwas absolut Außergewöhnliches. Alex Jones, der „King of Conspiracy“, wurde in die Mainstream-Medien eingeladen und konnte die Gelegenheit nutzen um reihenweise Themen anzusprechen, die dort ansonsten vollkommen ignoriert werden. In seiner bekannt leidenschaftlichen Art entfachte Alex ein wahres Feuerwerk, das die ohnehin kontroverse Waffendiskussion weiter anheizte. Die Reaktionen des Mainstreams auf dieses Interview sind geprägt von Lügen und einer Nichtbeachtung der von Alex erwähnten Sachverhalte, die auch von Piers Morgan im Interview nicht aufgegriffen oder gekontert wurden. Die Kritik an Alex konzentriert sich auf sein Temperament und sein lautstarkes Auftreten, wobei die Sachargumente vollkommen außer Acht gelassen werden.

So ist auch der gestern in der Süddeutschen Zeitung erschienene Artikel über die Debatte bei CNN einer der Gründe, warum dem Mainstream-Journalismus immer mehr Leser davonlaufen. Tobias Dorfer schreibt dort, „Waffen, so Jones These, seien […] lediglich Instrumente Krimineller“. Alex hätte es wohl kaum deutlicher sagen können, dass freie Menschen Waffen haben sollten, um sich selbst zu beschützen, und dass Tyrannen sich stets das Monopol auf Waffengewalt sichern wollen. Aber auch das ging an Tobias scheinbar vorbei, er schreibt, „[in] Rage schwadroniert Jones kaum mehr nachvollziehbar über Diktatoren: „Hitler nahm die Waffen. Stalin nahm die Waffen. Mao nahm die Waffen. Fidel Castro nahm die Waffen. Hugo Chávez nahm die Waffen“, ruft er.“ Vermutlich hat Tobias diesen Artikel eher im Vorbeigehen geschrieben und auch nur das halbe Interview gesehen, denn er schreibt, „[in] den USA kämen die meisten Menschen durch Suizide ums Leben, brüllt [Alex Jones]“, obwohl Alex später im Interview klargestellt hat, dass er darauf anspielte, dass Selbstmord in den USA heute die häufigste unnatürliche Todesursache ist.

In der ganzen Debatte bringt Piers Morgan nur ein einziges Argument für das Verbot von Sturmgewehren, sie würden die Zahl der Amokläufe und die Zahl der Todesfälle durch Schusswaffen reduzieren. Alex kontert mit dem Gegenargument, dass mehr Waffen allgemein zu einer Senkung der Kriminalitätsrate und zu einer Abnahme der Mordfälle führen. Alex lieferte auch zahlreiche Beispiele, so ist die Verbrechensrate in New York angestiegen, nachdem Bürgermeister Bloomberg dort schärfere Waffengesetze eingeführt hat. In Mexiko ist es der Bevölkerung verboten, Feuerwaffen zu besitzen, trotzdem wurden dort in den letzten 5 Jahren fast 60.000 Menschen ermordet. Außerdem ist es eine Gemeinsamkeit von fast allen Amokläufen in den USA, dass die Täter psychiatrische Medikamente einnehmen, was von den Massenmedien bisher komplett ignoriert wurde.

Kein einziges Argument von Alex konnte von Piers entkräftet, kein einziges Beispiel widerlegt werden. Und Alex holte noch weiter aus, er sprach über die Tatsache, dass die US-Regierung Waffen nach Mexiko schmuggelte, um es dann den amerikanischen Bürgern in die Schuhe zu schieben und die Waffengesetze zu verschärfen. Dies ist ein dokumentierter Fakt und so geschehen unter Obama in der Operation Fast and Furious. Er erwähnte auch ähnliche Aktionen in Europa, die unter dem Namen Operation Gladio durchgeführt wurden. Außerdem wirft Alex die Frage auf, warum die amerikanische Regierung sich bis an die Zähne bewaffnet, während sie auf der anderen Seite bestrebt ist, den amerikanischen Bürgern ihre Waffen zu entreißen.

Natürlich kennt er die Antwort auf diese Frage, denn aus bestätigten internen Dokumenten der Sicherheitsbehörden geht hervor, dass die Sicherheitsdienste in den USA einen Krieg gegen die Bevölkerung planen. Zu diesem Zweck gibt es bereits Gefängniscamps und eine Infrastruktur, die darauf ausgerichtet ist, Kriegsrecht zu implementieren und durchzusetzen. Es ein geschichtlicher Fakt, dass Regierungen allein im 20. Jahrhundert mehr als 200 Millionen Menschen getötet haben, was deutlich zeigt, dass Menschen vor außer Kontrolle geratenen Regierungen auf der Hut sein müssen. Alex sprach auch darüber, dass die Anschläge des 11. September unter falscher Flagge stattfanden, um in andere Länder einzumarschieren bzw. um die eigene Bevölkerung zu versklaven, worauf Piers zwar eingegangen ist, aber nichts zur Widerlegung dieser Tatsache sagen konnte, was durchaus logisch ist, da es keine haltbaren Gegenargumente gibt.

Piers Morgan machte bereits zuvor in der Waffendiskussion keine gute Figur. In einer Unterhaltung über Twitter mit der Journalistin Carol Roth demonstrierte er nicht nur seine Ignoranz für die Gründungsgeschichte der USA, sondern auch seine eklatanten Schwächen beim Debattieren, die er auch im Interview mit Alex Jones unter Beweis stellte.

Piers Morgan: Als der zweite Verfassungszusatz geschrieben wurde, hatte man dabei Musketen im Sinn, keine leistungsfähigen Handfeuerwaffen und Sturmgewehre. Fakt.

Piers Morgan: Wo genau steht das in der Verfassung – ich muss es überlesen haben?

Carol Roth: Er wurde von Menschen geschrieben, die dazu fähig sein wollten, sich gegen potentielle Angreifer mit ebenbürtigen Waffen zu beschützen.

Carol Roth: Direkt neben „Musketen“.

Dies spielt natürlich darauf an, dass das Wort „Musketen“ in der Verfassung nicht auftaucht. Für die Gründerväter der USA war das Recht auf Waffenbesitz von zentraler Wichtigkeit. Ohne den zweiten Verfassungszusatz hätte die Unabhängigkeit von der englischen Monarchie überhaupt nicht erreicht werden können, und den Gründervätern war auch klar, dass Schusswaffen die Versicherung der Bevölkerung sind, wenn es passieren sollte, dass die eigene Regierung sich irgendwann gegen einen richtet. Von George Washington, dem ersten Präsidenten der USA, stammt folgende Aussage:

„Feuerwaffen sind in ihrer Wichtigkeit gleichauf mit der Verfassung selbst. Für die Amerikaner sind sie die Zähne ihrer Freiheit und der Grundstein ihrer Unabhängigkeit. Von dem Tag, an dem die Pilger hier gelandet sind, bis heute zeigen Ereignisse, Zwischenfälle und Tendenzen, dass Gewehre und Pistolen unverzichtbar sind um die Sicherheit und das Glück zu beschützen. Die bloße Atmosphäre von Feuerwaffen hält böse Einmischungen überall zurück. Sie verdienen einen Ehrenplatz unter allem, was gut ist.“

Die zuvor erwähnten aktuellen Entwicklungen in den USA zeigen überdeutlich, wie wichtig es ist, dass die amerikanische Bevölkerung bewaffnet und wachsam bleibt, und freiheitsliebende Menschen überall auf der Welt sollten die Amerikaner darin unterstützen. Friedliebende Menschen sind mitunter geneigt anzunehmen, dass es sinnvoll wäre, seine Waffen abzugeben oder Waffenbesitz allgemein zu verbieten. Es gibt auch das Argument, dass Waffen nicht mit einem spirituellen Leben vereinbar sind. Aber zu einem spirituellen Leben und zur Ehrung des Friedens und der Freiheit gehört die Fähigkeit sich selbst verteidigen zu können. Freiwillig seine Verteidigung aufzugeben oder nicht alles zu tun, um seine Verteidigungsfähigkeit aufrechtzuerhalten ist in hohem Maße verantwortungslos. Friedlicher Widerstand bedeutet, nicht als erster zu den Waffen zu greifen. Aber wenn man angegriffen wird, ist Selbstverteidigung ein natürliches Recht. So schrieb die Mahatma Gandhi in seinen Memoiren:

„Von den vielen Untaten unter der britischen Herrschaft in Indien wird die Geschichte den Akt, eine ganze Nation ihrer Waffen zu entledigen, als den schwärzesten ansehen.“

Selbstverständlich strebt jeder friedliebende Mensch danach in einer Gesellschaft ohne Waffengewalt zu leben. Aber um dies zu erreichen, muss sich das Bewusstsein der Menschen weiterentwickeln, dann werden Schusswaffen möglicherweise irgendwann an Bedeutung verlieren. Bis dahin ist es für jeden freien Menschen sinnvoll und erstrebenswert, in der Lage zu sein sich selbst und seine Mitmenschen zu verteidigen. Viele fürchten sich vor dem Szenario, dass Menschen um einen herum Waffen haben und vergessen dabei die Tatsache, dass kaum jemand vollkommen unbesonnen um sich schießen würde, ganz einfach deswegen weil diese Person dann damit rechnen müsste, selbst sehr schnell erschossen zu werden. Die Amokläufe in den USA finden fast immer in Zonen mit Waffenverbot statt, wo der Täter weiß, dass die Opfer sich nicht wehren können. Wenn alle Menschen mit dem Willen zum Frieden ihre Waffen abgeben, bevor es einen echten und nachhaltigen Bewusstseinswandel gegeben hat, werden sie wehrlos sein, wenn die Tyrannen ihre Waffen behalten. So schrieb ein weiterer Gründervater der Vereinigten Staaten, Thomas Jefferson:

„Diejenigen, die ihre Waffen zu Pflugscharen machen, werden für die pflügen, die es nicht tun.“

Also hat Alex Jones in dieser Debatte alles richtig gemacht? Immerhin hat er Fakten wie vom Fließband geliefert. Aber sowohl im Mainstream als auch in der alternativen Medienwelt gibt es eine beträchtliche Zahl von Menschen, die Anstoß an seiner hitzigen Sprechweise nehmen. Für die einen deutet das auf einen jähzornigen Charakter oder auch Respektlosigkeit hin, für die anderen auf die pure Leidenschaft für die Freiheit, wobei dann kritisiert wird, dass Alex mehr Menschen im Mainstream erreichen könnte, wenn er sein Auftreten etwas mehr an Sehgewohnheiten der Zuschauer des Mainstreams anpassen würde. Fakt ist, dass dieses Interview mitsamt der darin erwähnten Informationen weltweit seine Runden macht. Man kann Alex vielleicht vorwerfen, nicht besonders abgebrüht zu sein, aber seine Leidenschaft für die Freiheit ist alles andere als geisteskrank und bedrohlich ist sie nur für die, die individuelle Freiheit als bedrohlich erachten.

Es ist der Bevölkerung weltweit quasi eingeimpft worden, dass jegliches Anzeichen von Erregtheit und Leidenschaft ein Anzeichen von Gefahr ist und möglicherweise auf einen psychopathischen Volksverhetzer hinweist. Aber an dieser Stelle sei jeder aufgefordert selbst herauszufinden, welche Botschaft Alex Jones in seiner Sendung verbreitet und wie er bisher durch Taten gesprochen hat. Als jemand, der seine Arbeit seit vielen Jahren verfolgt, kann ich sagen, dass es in meinen Augen kaum einen zweiten gibt, der in den alternativen Medien mehr für das globale Erwachen der Menschheit getan hat. Bedrohlich ist in meinen Augen eher jemand wie Piers Morgan, der mit sanfter Stimme die Entwaffnung der Bürger fordert.

„Die blasse Harmlosigkeit, die sich leider oft mit Erfolg für Sanftmut ausgibt, soll niemand für eine christliche Tugend halten.“ – Thomas von Aquin

Morgans Kumpel Barack Obama ist verantwortlich für die Unterzeichnung vom National Defense Authorization Act, der es dem Militär in den USA erlaubt, amerikanische Staatsbürger unbegründet und unbefristet gefangenzuhalten, zu foltern und umzubringen. Die von Obama gebilligten Drohnenangriffe haben in zahlreichen Ländern bereits hunderte Kinder getötet, aber trotzdem ist es Alex Jones, den Piers Morgan als „beängstigend“ beschreibt, nicht Barack Obama. Der Faschismus und der Totalitarismus des 21. Jahrhunderts kommt nicht mit Hitlerbärtchen, lautem Geschrei, braunen Uniformen und Springerstiefeln, sondern auf Samtpfoten als Hipster und Trendy, politisch korrekt und geformt von PR-Agenturen und findigen Sozialingenieuren.

Denn die Tyrannen haben dazugelernt — haben wir es auch?

Jenseits von 2012

Gepostet am Aktualisiert am

http://www.we-are-change.de/2013/01/05/jenseits-von-2012/

Christian Stolle

We Are Change

5. Januar 2013

Der Hype um den 21. Dezember 2012 ist vorbei – was hat sich verändert? Es gibt jetzt eine Ausrede weniger, wenn es darum geht, selbst Verantwortung zu übernehmen! Es gibt einige, die sich wundern, dass der Aufstieg, den sie sich erhofft haben, ausgeblieben ist. Das Wort „Aufstieg“ beschreibt aber einen Prozess, bei dem man sich selbst aufwärts bewegt. Sonst wäre es kein Aufstieg, sondern ein „weggebeamt werden“. Aber wer würde schon jemanden zu sich beamen wollen, dessen aktuelle Hauptbeschäftigung darin besteht, sich vor unangenehmen Pflichten zu drücken?

Unsere moralische Pflicht ist es, hier und jetzt dafür einzustehen, was wir für richtig halten. Lippenbekenntnisse zählen nicht. Ausflüchte beruhigen das Gewissen vielleicht kurzfristig, aber spätestens dann, wenn sich das eigene Leben dem Ende nähert, wird man ehrlich und ohne etwas schönzureden darauf zurückblicken, was man getan hat – und auch auf das, was man versäumt hat zu tun.

Die Agenda der Neuen Weltordnung schreitet im totalitären Trippelschritt immer weiter voran. Die Zwangsjacke aus Regulierungen, die uns von Parlamenten und supranationalen Institutionen übergestülpt wird, wird immer enger. Diverse Krisen und Kriege weltweit werden künstlich verschärft und die Bevölkerungen werden immer weiter in die Verzweiflung getrieben. Wir stehen vor der Wahl, entweder nach außen zu schauen und andere um Lösungen zu bitten, oder selbst Lösungen zu implementieren. Wir haben die Macht, die Fesseln zu sprengen, erst im Kopf, dann im eigenen Leben und dann in einem immer größeren Wirkungskreis, wenn sich Synergien mit Gleichgesinnten bilden.

Einerseits bedarf es dazu einer resoluten Bereitschaft, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Denn sowohl der Mainstream als auch die alternativen Kreise werden gezielt mit Ablenkungen und falschen Fährten irritiert, wie man im Falle des Maya-Kalenders sehen konnte. Aber auch wenn es eine Unmenge an Informationen gibt, die designet wurden, um Menschen zu kontrollieren, hilft es, anzuerkennen, dass man doch auch immer wieder dazulernen kann und dass es viele wertvolle Informationen gibt, die man noch entdecken kann. Egal wo man sich gerade befindet, es ist immer nur eine Stufe der Erkenntnis.

Wenn wir anerkennen, dass wir alle notwendigerweise viel mehr nicht-wissen, als wir wissen, können wir sehr viel Druck von uns und von anderen nehmen. Wenn wir anerkennen, dass jeder regelmäßig notwendigerweise suboptimale Ansichten und Verhaltensweisen ausdrückt, können wir anstatt mit purer Verachtung auch mit Mitgefühl reagieren. Wenn man auf der einen Seite seine Urteilsfähigkeit schärft, sollte man auf der anderen Seite auch sein Mitgefühl entwickeln, damit man nicht zum Zyniker wird. Niemand liegt immer und ständig richtig, aber wir alle sind auf einem Weg zu unserer individuellen und kollektiven Befreiung. Es ist hilfreicher, sich eher auf diese Idee zu konzentrieren, als sich in Grabenkämpfe zu vertiefen, die häufig von Missverständnissen herrühren.

Was uns alle in der Wahrheitsbewegung verbindet, ist, dass wir alle dabei sind, unsere Augen zu öffnen und zu dem zu werden, was wir wirklich sind. Wir entfalten unser wahres Potential. Und dies findet auf so vielen Ebenen statt, auch wenn manche beispielsweise die spirituellen Ebenen nicht einmal als existent anerkennen, oder die Verbindung der emotionalen und mentalen Welt mit der physischen. Aber auch hier ist es hilfreich, den Zweiflern ihren Raum zu lassen. Dies gilt auch für Informationen über Geheimprojekte, Außerirdische, futuristische Technologien und so weiter. Jeder sollte selbst entscheiden, wann er sich wie auf die Suche nach gewissen Informationen und Erfahrungen begibt. Man kann Hilfe anbieten, aber man sollte es respektieren, wenn diese Hilfe aktuell nicht erwünscht ist.

Wir können noch sehr viel erreichen, wenn wir uns mit sicheren Schritten bewegen und es schaffen, weise darüber zu entscheiden, welche Herausforderungen, Konflikte und Projekte aktuell wirklich unsere Aufmerksamkeit verdienen. Wenn der allgemeine Fokus der aktuell existierenden exponentiell wachsenden und sehr dynamischen Minderheit von Wahrheitssuchern und echten Weltverbesserern sich auf das größere Ziel richtet und sich nicht irgendwo auf dem Weg verliert, besteht eine gute Chance, dass in einigen Jahren der Großteil der Ideen, die heute noch jenseits des Mainstreams sind, praktisch zu Allgemeinwissen werden.

Und dann werden wir irgendwann an den Punkt gelangen, wo die Mehrheit erkennt, dass wir alle es selbst sind, der kleine Mann und die kleine Frau auf der Straße, die alles Potential in sich tragen, die sich einbringen müssen um ein neues Paradigma der Freiheit, der Harmonie und der Selbstverantwortlichkeit zu verwirklichen. Kein Führer und kein von Menschen gemachter zentraler Masterplan wird dies jemals durchsetzen können. Unsere Entwicklung steht und fällt damit, wie sehr jeder Einzelne Verantwortung übernimmt. Es geht nicht darum, die perfekte Antwort zu kennen oder die perfekte Lebensführung, es geht um die Bereitschaft, sich aktiv selbstverantwortlich auf den Weg zur Beantwortung dieser Fragen zu begeben – entschlossen und zupackend, aber auch mit Mitgefühl, Demut und Bescheidenheit.

Wie sehr bist du dazu bereit wirklich authentisch zu leben entgegen aller Widerstände? Die Lösung liegt tatsächlich in uns selbst.