heilung

Spirituelles Weltgeschehen Tagesenergie_34 – Bewusst.tv März 2013

Gepostet am Aktualisiert am

Spirituelles Weltgeschehen Tagesenergie_34 – Bewusst.tv März 2013

Einige Informationen und Aussagen von Alexander Wagandt:

dollar1

dollar2

Symbolcharakter:
Der Pilz sorgt in der Natur dafür das Abgestorbene zu entsorgen.
Er ist so etwas wie die Gesundheitspolizei.
 
 bildGemeinsamkeit soll geschaffen werden.
UNSEREN Euro … machen sie ihn jetzt kaputt ?
… Hier ist nichts was kaputt zu machen wäre.
Der Euro ist nicht kaputt. Er ist vollständig kaputt.
Und es ist eine Farce, eine solche Frage zu stellen.
 
 
schwarzer schwan
Schwarze Schwäne sollen in letzter Zeit oft zu beobachten sein …
 
 
gauck europa zauderer
Was ist das für eine Fahne bei Herrn Gauck ?
 
 
gebogener stab
Das, was (für den nächsten Papst) ansteht, sind rituelle Arbeiten
… Ostern spielt eine große Rolle …
 
nr
 
 
 
Advertisements

Erfahrungsfelder der Sinne und des Denkens … besonders in der Natur

Gepostet am Aktualisiert am

kinder natur2

http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/03/kultur/ein-kindergarten-in-der-freien-natur/

Ein Kindergarten in der freien Natur

Kinder, die sich hauptsächlich in der freien Natur aufhalten sieht man heutzutage immer seltener. Das Konzept “Waldkindergarten” klingt da doch äußerst vielversprechend. Die Kinder halten sich praktisch bei jeder Wetterlage draußen auf, lernen dort mit der Natur umzugehen und haben die Möglichkeit, sich entsprechend frei zu bewegen. Dies fördert die Kreativität und trägt zum “Miteinander” bei. Die Kleinen dürfen auf Bäume klettern und umhertollen – natürlich immer unter Beobachtung der Erzieher. Einer der Vorteile, sich in der Natur aufzuhalten, ist dass diese sich ständig ändert und die Kinder müssen sich den Begebenheiten anpassen. Dies würde auf einem Spielplatz eher selten der Fall sein. Auch die Motorik der Kleinen wird dadurch enorm verbessert. Sie unternehmen mir ihren Betreuern diverse Ausflüge und besuchen beispielsweise den Flughafen oder machen Schifffahrten u.v.m. Einmal im Jahr findet dann auch noch eine viertägige Gruppenreise statt. Man möchte die Kinder durch diverse Aktivitäten “fit machen” und bestens auf die bevorstehende Schule vorbereiten, um ihnen den Einstieg so einfach wie möglich zu gestallten. Zudem ist der Aufenthalt an der frischen Luft ja auch noch sehr gesund.

Das klingt doch nach einem interessanten und aussichtsvollen Konzept. Ehrlich gesagt, würde ich mir eine gewisse Vertrautheit mit der Natur manches Mal nur allzu gerne wünschen.

kinder natur1

Schloß Freudenberg

http://www.schlossfreudenberg.de/

wikipedia:

„Das Schloss Freudenberg in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, Stadtteil Dotzheim ist seit 1993 ein

Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens.

Geschichte

Das Schloss Freudenberg ist kein Schloss im eigentlichen Sinne, sondern wurde 1904 vom Architekten Paul Schultze-Naumburgals repräsentative Villa inmitten eines Parks errichtet. Auftraggeber waren der Maler James Pitcairn-Knowles (1863–1954) und Marie Eugénie Victoire Guérinet (1870–1959). Das Paar bewohnte das Schloss nur drei Jahre lang bis 1908. Im Ersten Weltkrieg wandelte es sich zu einem Offizierskasino der französischen Armee und dann zu einem Sommersitz des Wiesbadener Palast-Hotel. Um 1920 richtete der Landkreis Essen dort das „Kinderheim Taunusblick“ ein, das später von der Stadt Essen übernommen wurde und 1931 geschlossen wurde. Zwei Jahre später wurde das Schloss von der Gauamtsleitung der NS-Frauenschaft Essen als Mütterheim genutzt und gehörte zum Lebensborn e.V.

Im Jahr 1939 wurde das Schloss an die Heeresstandortverwaltung Wiesbaden verkauft. Nach Kriegsende betrieben die Streitkräfte der Vereinigten Staaten für die nahegelegene Kaserne Camp Pieri im Schloss ein Offizierskasino. 1973 übergab die US-Armee das extrem sanierungsbedürftige Gebäude an die Bundesvermögensverwaltung. Von 1977 bis 1984 nutzte die United Pentecostal Church das Gebäude und betrieb hier ein Priesterseminar, eine Bibliothek, eine Teestube und ein Kirchenraum. Anschließend stand das Schloss leer und verfiel.[1] Zerstörung,Vandalismus und Brandschäden waren da die Folge.

1993 übernahm die Gesellschaft Natur & Kunst gemeinnütziger e.V. aufgrund einer Initiative von Matthias Schenk und Beatrice Dastis Schenk, zusammen mit einer Gruppe von Künstlern, Handwerkern und Pädagogen das Schloss sowie den Park. Unter dem Leitmotiv Sanierung = Heilung durch Kunst und Kultur wurde das erste Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens gegründet.

Sanierung und Erfahrungsfeld

Zu Beginn der Gebäudesanierung im Jahr 1994 hat Emil Hädler, Professor an der Fachhochschule Mainz und Experte für Altbauinstandhaltung, den Leitsatz Sanierung = Heilung durch Kunst formuliert. Im traditionellen Sanierungskonzept wird eine Gebäudenutzung für die Zeit der Maßnahmen komplett eingestellt oder nur unter erschwerten Bedingungen fortgeführt. Im Schloss Freudenberg dagegen laufen Nutzung und Sanierung bewusst kontinuierlich parallel: ein sich ständig änderndes Provisorium soll jeweils neue Möglichkeiten der Wahrnehmung eröffnen. Inzwischen ist diese Methode, das Erfahrungsfeld der Sinne in einem Gebäude und Grünanlage zu gestalten, ein Impuls für weitere Erfahrungsfelder europaweit und weltweit geworden.

Die Entwicklung der künstlerischen Aktivitäten bezieht sich auf das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne von Hugo Kükelhaus, welches mit 160 Stationen, Instrumenten und Versuchen nach den Vorbildern von diesem bestückt ist.

Es ist eine Art „Labor“, in dem jeder experimentieren kann. Man begibt sich bewusst auf eine Entdeckungsreise der eigenen Wahrnehmungsfähigkeiten mit allen Sinnen.

Diese permanente Ausstellung wird von den Begründern der Verein als Gesamtkunstwerk bezeichnet, im Sinne der Sozialen Plastik von Joseph Beuys und finanziert sich selbst durch den Eintrittsgelder, Tagungen, Seminaren und Kulturveranstaltungen, die stattfinden.“

 

http://www.magisch-reisen.de/freudenberg.htm
 
Historie
Hugo Kükelhaus, der im Jahre 1900 geboren wurde, schrieb folgendes zum Thema Erfahrungen nieder:

‚Es ist wie mit dem Küssen. … Man muss es tun. Dann erst weiss man, was es ist. So verhält es sich auch mit dem Erfahrungsfeld….. Wir sind seit Jahrhunderten darin geübt, die Erfahrung durch die Kenntnis zu ersetzen. Und leben in einer Ersatzwelt. In der nichts anderes ersetzt wird als das Leben selbst, eben:

die Erfahrung.‘

Getreu nach diesem Motto wurde ein Wanderausstellung zum Thema Erfahrungsfeld ins Leben gerufen, die nun im Schloss Freudenberg in Wiesbaden seßhaft ist. Obwohl diese Stätte der Wahrnehmung bereits seit 1993 der Öffentlichkeit zugänglich ist, drängt sich beim Besucher der Eindruck einer ‚Baustelle‘ auf, was jedoch gewollt ist. Denn der Wiederaufbau und die Wiederbelebung des einstmals verfallenen Gebäudes wird als ‚Erfahrungsfeld‘ und Lehrbaustelle inszeniert. Immer wieder wurden und werden Künstler, Pädagogen, Architekten, Handwerker und Kinder eingeladen, am Aufbau des Erfahrungsfelds Freudenberg mitzuwirken. Aus diesem Grund wurde der Verein als gemeinnützig anerkannt und erhielt für seine Verdienste für das kulturelle Leben in Wiesbaden den Kulturpreis der Landeshauptstadt.

Fakten und Erkenntnisse
Was genau aber ist nun im Schloss Freudenberg zu sehen und warum ist ein Besuch eine nachwirkende Erfahrung für jeden? Hier finden Sie ‚Feldwege‘ zur Entdeckung, Erkundung und zum spielerischen Umgang mit all den Erscheinungen, die Himmel und Erde zusammenhalten.

Dabei geht es nicht wie häufig in Ausstellungen um Betrachten und Konsumieren, sondern um selbst Erfahrungen zu machen.

Vor dem Schloss finden sich u. a. ein Barfußweg, ein Summstein, diverse Geschicklichkeitsspielzeuge wie Laufrollen, Stelzen oder Wackelholzscheiben und vieles mehr. Erwachsene wie Kinder machen hier bei geeigneten Wetterbedingungen bereits erste Erfahrungen beim Berühren von unterschiedlichen Materialien oder dem Gebrauch unterschiedlichster Gegenstände. Alle Sinne werden angesprochen. Wer nicht nur zuguckt, sondern sich selbst auf das mitmachen einlässt, fühlt sich lebendig und aufgeladen, bereit zu neuen Taten. (Auch Managerschulungen finden hier statt.) Im Inneren des Schlosss geht es dann weiter. Namen wie Strömungstafel oder Wolkenmaschine, Impulskugelreihe, Riesen-Dreizeitenpendel oder Duftorgel machen neugierig. Hier erlebt man Geräusche, Klänge, Düfte, Dunkelheit, Licht und vieles mehr in ganz anderem Dimensionen und mit einem neuen Gefühl der Ganzheit.

Real zu sehen

Es ist schwer zu beschreiben, was genau Sie erleben werden, wenn Sie sich auf das Abenteuer ‚Erfahrungsfeld‘ einlassen, denn nüchterne Beschreibungen helfen kaum weiter. Trotzdem hier nun ein kleiner Überblick über die vielfältigen Sinneswahrnehmungen, die Sie im Schloss Freundenberg erleben können.
Draußen führt das Erfahrungsfeld Geomantie zu einem Ort der Kraft. Geomantie ist eine alte Wissenschaft von den Wechselbeziehungen zwischen Erde und Kosmos. Lassen Sie hier zum Beispiel einmal einen tonnenschweren Stein über sich hin und her pendeln, um die Gewalt der Natur zu erleben. Oder folgen Sie einem Stein-Labyrinth, dass bereits 500 Jahre v. Chr. in dieser Form gebaut wurde.

Ebenfalls vor dem Schloss befindet sich der Barfußweg, der ganz neue Erfahrung für unsere schuhgewohnten Füße bietet.

Anschließend sollten Sie einmal den Summstein ausprobieren, der eine Nachbildung eines unterirdischen Summlochs in Malta ist. Hören Sie hier Ihren ganz eigenen Tremor, etwas, was bei jedem Menschen einzigartig ist. Im Schloss begegnen Sie als erstes dem Thema Schwingungen. Alles kann und soll in Bewegung gebracht werden. Impulspendel, Dreizeitenpendel, Spiralzeichner, Strömungstafel … Weiter geht es mit schwerer erfaßbaren Phänomenen, denn nun sind Geduld und Aufmerksamkeit nötig, da sich nicht alles auf den ersten Blick erschließt, bzw. die Phänomene von Station zu Station springen.

Farbige Schatten, Goethes Farbenlehre Abendrot und Himmelsblau, die prismatischen Farben, farbige Nachbilder …

Besonders beeindruckend der dunkle Raum und die Dunkelbar, beides Räume ohne einen jeglichen Lichtstrahl – absolute Dunkelheit, durch die man sich durchkämpfen muss; über Stock und Stein geht es treppauf- und treppab. Und wer sich traut, gönnt sich einen Drink in der nachtschwarzen, lichtlosen Bar und sieht sich bei der Bezahlung ungeahnten Schwierigkeiten gegenüber. Wie geht eigentlich mein Portemonnaie auf … komisch … tausendmal gemacht … und doch … wie finde und entnehme ich die Münze ohne dass sie auf den Boden fällt. Und welche Münze habe ich hier eigentlich? Bereits in der Dunkelzone wird der Hörsinn gefordert. Ebenso beim Malen mit Tönen, wo durch Sand und Töne Klangbilder erzeugt werden. Probieren Sie auch die chinesische Tempelglocke mit ihren fast meditativen Klangsequenzen aus. Oder versuchen Sie wie die Priester und Schamanen früherer Zeiten durch den wassergefüllten Hexentopf in die Zukunft zu blicken. Diese Bronzeschale kann durch Reiben zum Klingen gebracht werden und erzeugt dabei verschiedene Muster auf der Wasseroberfläche.

Aber auch die anderen Sinne kommen bei der Duftorgel oder der Tastgalerie nicht zu kurz. Alles in allem eben ein Fest der Sinne mit Eindrücken und Erinnerungen an frühzeitliche magische Bräuche und Urphänomene.

 
 
Einige Eindrücke …
 

P1010318

P1010319

P1010323

P1010308

P1010307

P1010284

P1010286

P1010289

freudenberg spirale

P1010322P1010302

P1010325

P1010301

 
 
Mit einem Patentrezept kann auch Matthias Schenk vom Schloss Freudenberg nicht aufwarten. Aber: „Die Balance ist sehr wichtig. Wir können und müssen uns mit unseren Sinnen vertraut machen und dazu gehört auch, dass wir uns eine Schneeflocke ansehen und uns fragen, wie es eigentlich zu deren sechseckiger Form kommt.
 
Durch die Sinne zum Sinn kommen,
hat schon Goethe gesagt,
und dabei will unser Erfahrungsfeld der Sinne
behilflich sein.
 
Unsere Wasserklangschale liefert erstaunliche Sinneseindrücke oder auch das Schwarz-Weiß-Feld, auf dem man durch ein Prisma plötzlich Farben entdeckt – sogar solche, die es eigentlich gar nicht gibt. Zu uns ins Schloss kommen ganz viele Kinder, die sich spielerisch auf Forscher- und Entdeckerreise begeben, aber auch Erwachsene, die das Schloss manchmal öfter besuchen, um sich beispielsweise in unserer Erfahrungsstation darüber klar zu werden, wie sie mit ihrem freien Willen in Berührung kommen können. Und sie lernen den Unterschied zwischen Druck und Sog kennen, erfahren, dass Druck (er)drückt und Sog bewegt. Wie also lässt sich bestenfalls Druck in Sog umwandeln? Das ist eine spannende Frage, die jeder für sich selbst beantworten muss. Für verblüffende Erkenntnisse bei den Besucher sorgt auch die Camera obscura, in der man zunächst rein gar nichts sieht – und dann ein auf dem Kopf stehendes Panoramabild aus dem Rheingau. Warum steht es auf dem Kopf? Und wie kann es überhaupt sein, dass die ganze Welt durch ein kleines Löchlein, nämlich unser Auge, geht? Das ist eine von unzähligen Fragen, mit denen wir uns im Schloss, das wir als Soziales Kunstwerk bezeichnen, beschäftigen.“ Und mit Blick auf den nahenden Frühling ergänzt Schenk: „Vor allem im Frühjahr ist das Sehen ein ganz großes Erlebnis. Wer der Natur beim Erwachen zusehen möchte, kann dies in unserem Schlosspark tun. Und sich dabei auf dem Parcours im Freien ganz praktisch im Bewahren von Gleichgewicht und Balance üben…“

„Frühjahrsputz“ – Dreitägiges Apfelfasten nach Edgar Cayce u. a.

Gepostet am Aktualisiert am

äpfel am baum

http://kiwithek.kidsweb.at/index.php/Apfel

Apfel

Kennst du das englische Sprichwort:
“An apple all day keeps the doctor away !” ?
Das bedeutet: Ein Apfel pro Tag hilft dir, gesund zu bleiben.

apfel

Die im Apfel enthaltenen Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe und Fruchtsäuren bewirken viel Gutes.

Vitamin C stärkt deine Abwehrkräfte, das heißt, dein Körper kann sich gut gegen Krankheiten wehren. Auch die Vitamine B1, B2, B6 und Carotin sind im Apfel enthalten.

Der Mineralstoff Kalium wirkt entwässernd für deinen Körper. Calcuim und Phosphor sind wichtig für den Aufbau der Knochen und Zähne.

Kohlenhydrate wie z.B. Trauben- und Fruchtzucker gehen schnell in dein Blut über. Sie wirken gegen Müdigkeit und Konzentrationsschwäche in der Schule sowie auch im Beruf.

200px-Apfelbaum

Aufbau

Wenn du einen Apfel der Länge nach durchschneidest, kannst du seine Teile genau erkennen:

An dem holzigen Stiel, dem Stängel, hängt der Apfel am Baum. Beim Pflücken sollt er immer am Apfel bleiben um ein schnelles Verfaulen zu verhindern.

Die Schale gibt die Färbung des Apfels an. In der Schale befinden sich besonders viele Vitamine. Sie ist deshalb sehr gesund und sollte mitgegessen werden, solange sie noch frisch und knackig ist. Da die meisten Äpfel mit Gift gegen Schädlinge gespritzt werden, solltest du die Äpfel immer gründlich waschen und mit einem weichen Tuch abreiben.

Das Fruchtfleisch bestimmt den Geschmack des Apfels. Das Fruchtfleisch kann süß bis säuerlich, oder sogar sauer sein. Außerdem ist es je nach Sorte mehlig bis sehr fest. Weil viele Fruchtsäuren im Fruchtfleisch enthalten sind, wird der Apfel auch „Zahnbürste der Natur“ genannt.

200px-Apfel_aufgeschnitten

Mit der Zahl fünf sind wir bei einem der formgebenden Prinzipien der organischen Natur. Nicht nur unsere fünf Finger, sondern die Endglieder aller Landwirbeltiere zeigen einen fünfstrahligen Aufbau, auch wenn das nicht immer sofort sichtbar ist. Halbiert man einen Apfel, kann man ein Fünfeck sehen. Sehr viele Blüten sind Fünfsterne.
 
 

Das Kerngehäuse besteht aus fünf Kammern. In den Kammern befinden sich die Apfelkerne.

Die Kerne befinden sich im Kerngehäuse. Die Kerne sind die Samen des Apfels. Setzt du sie in einem Blumentopf in Erde ein und gießt diese regelmäßig, wächst in ein paar Jahren ein neuer Apfelbaum heran.

Der Blütenrest befindet sich an der Unterseite des Apfels und ist der vertrocknete Rest der Blüten-Kelch-Blätter.

Geschichte

Jeder Österreicher isst im Jahr durchschnittlich 18,4 Kilogramm Äpfel. Das ist eine ganze Menge!
(Zahlen: Statistik Austria 2010/11)

Äpfel essen ist sehr gesund, denn die Früchte enthalten Pektin. Dieser Stoff wirkt sich günstig auf den Cholesterinwert und den Blutfettspiegel aus. Außerdem hilft es, Gifte im Körper zu binden, sodass diese ausgeschieden werden können.

Die meisten Vitamine der Äpfel befinden sich in der Schale oder direkt darunter. Werden die Äpfel vor dem Essen geschält, so gehen dabei sehr viele Vitamine verloren. Deshalb sollten Äpfel immer mit der Schale gegessen werden.

Ein Apfel wirkt verdauungsanregend, stärkt die Abwehrkräfte, hilft bei Einschlafstörungen und Erschöpfung und beugt der Bildung von Nieren- und Gallensteinen vor.

So ein Apfel ist also wirklich eine richtige Vitaminbombe. Es gibt sogar ein englisches Sprichwort über den Apfel. Es lautet:

An Apple a day keeps the doctor away„. Das heißt übersetzt in etwa: wer jeden Tag einen Apfel isst, braucht keinen Arzt.

Auch der aus Äpfeln hergestellte Apfelessig ist als Heilmittel bewährt. In ihm befinden sich alle Inhaltsstoffe, die auch den Apfel so gesund machen.

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/pf-louis/der-beste-fruehjahrsputz-fuer-den-koerper.html;jsessionid=1A93997D181F1E621509B90AC796BA5D
Der beste »Frühjahrsputz« für den Körper
PF Louis

Der Frühling naht – für viele ein willkommenes Ereignis. Viele verbinden damit den Frühjahrsputz, auch wenn sich für manche am Wetter gar nicht so viel ändert.

Bei dem Wort »Frühjahrsputz« denken die meisten an die Wohnung, die Kleidung oder das Fahrzeug. Dabei ist es auch eine gute Zeit, um das Fahrzeug zu reinigen, das Sie bewohnen, nämlich Ihren Körper.

Sanfte Reinigung

Vielleicht haben Sie während der Feiertage über die Stränge geschlagen und lauter Junk oder Fertiggerichte gegessen. Wenn das so ist, dann ist es jetzt Zeit, damit Schluss zu machen. Keine Kuchen oder Teilchen aus gebleichtem Weißmehl mehr, keine gesüßten oder alkoholischen Getränke oder Süßigkeiten für den Rest des Frühjahrs. Kein Zucker mehr auf oder in irgendeiner Speise.

Außerdem ist es ratsam, ganz auf den Verzehr von Fleisch aus industriellen Betrieben, das heißt von nicht grasgefütterten Tieren, zu verzichten, und Milchprodukte und Eier nur von organisch wirtschaftenden Höfen zu beziehen.

Trinken Sie morgens sofort nach dem Aufwachen mindestens eine halbe Zitrone oder Limone in einem Glas warmem Wasser. Das hilft den Puffersystemen des Körpers, sich auf alkalische oder positive pH-Werte einzustellen. Und es unterstützt die Reinigung der Leber.

Apropos Leber: Sie könnten versuchen, zusätzlich Kräuterextrakte aus Löwenzahn oder Milchdistel einzunehmen, um dieses vielleicht ein wenig erschöpfte wichtige Entgiftungsorgan zu entgiften und zu kräftigen.

Denken Sie grüner. Nehmen Sie jeden Tag ein kräftiges grünes Superfood-Pulver wie Chlorella oder Spirulina ein, das Sie in einen schmackhaften Saft einrühren, oder wählen Sie entsprechende Tabletten. Und essen Sie mehr Obst und Gemüse, ganz besonders Salate.

Trinken Sie mehr gereinigtes Wasser. Wenn Sie in einer Region leben, in der das Trinkwasser fluoriert wird, kaufen Sie entweder echtes Quellwasser oder verwenden Sie ein Osmosegerät mit Kohlefiltern. Manchmal sind solche Kohlefilter-Geräte auch in Lebensmittelläden aufgestellt, wo Sie das Wasser für wenige Cent selbst abfüllen können.

Jetzt ist es Zeit, Sport zu treiben. Sie sollten Mitglied in einem Fitnessstudio oder Sportverein werden. Sie könnten in ein Minitrampolin investieren und darauf hüpfen, um all die Schlackstoffe aus den trägen Lymphknoten zu entfernen. Die haben nämlich keine eigenen Pumpen, und die Lymphe enthält Stoffwechselschlacken, die abtransportiert werden müssen.

Noch einmal: Es wird wärmer und die Bäume fangen an zu blühen. Machen Sie sich also auf zu einem Spaziergang in einer schönen Landschaft, wenn es eine solche in der Nähe gibt. Im Winter haben Sie hoffentlich Vitamin-D3-Ergänzungsmittel eingenommen. Aber jetzt sollten Sie die Haut auch der Sonne aussetzen. Denn der Sonnenschein fördert nicht nur die Bildung von natürlichem Vitamin D3, sondern er unterstützt auch die Reinigung des Körpers.

Hardcore-Reinigung

Hierzu sind Sie vielleicht inzwischen bereit, wenn Ihnen die sanften Reinigungsmethoden zur täglichen Routine geworden sind.

Falls es Ihnen ziemlich schlecht geht und Sie bereit sind, eine echt harte Reinigung durchzuführen und dabei eine mögliche Entgiftungskrise zu erleben, die Sie mit Ruhe und mäßigem Sport bewältigen, dann ist eine Hardcore-Reinigung das Richtige für Sie.

Selbst entsaftete oder gemixte grüne Smoothies zu trinken und gleichzeitig auf feste Nahrung zu verzichten, bewirkt eine intensive Reinigung. Ein ungefähr sechstägiges Saftfasten befreit den Organismus von vielen Schadstoffen.

Am besten ist es, den Saft mit einer Saftpresse zuzubereiten. Geeignet ist eine Kombination aus organisch angebauten Karotten, Kohl und einem Apfel. Es ist eine gute Idee, dem Ganzen ein wenig Ingwer zuzusetzen.

Fackel-Ingwer

ingwer

Der Magen-Darm-Trakt lässt sich mit organisch aktivierter Kohle und Wasser reinigen, die zwischen den Mahlzeiten eingenommen werden.

Viele hatten auch Erfolg mit einem dreitägigen Apfelfasten, das der Seher Edgar Cayce empfiehlt. Nehmen Sie dafür nur Bio-Äpfel.

edgar-cayce

Darüber hinaus sollten Sie sich mit Einläufen vertraut machen, besonders mit Kaffee-Einläufen zur Reinigung der Leber. Die kommen bei der Krebstherapie nach Dr. Gerson zum Einsatz. Aber auch Dr. Nicholas Gonzales, dessen Therapie auf Dr. William Kelleys einmaliges Verfahren zur Krebsheilung zurückgeht, wendet die Methode an.

Plastik- und Gummisohlen isolieren von den natürlichen Heilkräften der Erde

Gepostet am Aktualisiert am

Dieses Thema und anderes behandelt der folgende Artikel.

Protecting Yourself From Electromagnetic Fields – Earthing and Detoxifying

flickr-cell-tower-thskyt-300x225

March 11, 2013
Raluca Schachter, Guest Writer Waking Times

In my previous post, The Smart Meters Hoax. Electromagnetic Fields Are Real And Dangerous To Your Health, I was mainly talking about these terrible devices that are being installed throughout US and Europe now and how this technology affects our health.

Fortunately, there is more one can do for protection than to uninstall smart meters and reduce electromagnetic exposure coming from cell phones, microwaves, computers, etc. There are a few key elements that I believe can successfully address this issue and dramatically reduce negative effects.

Earthing

In order to stay healthy we also have to be connected to the healing energy of the Earth, we just have to BE on the Earth! Humans have been doing it for millions of years, by walking, sleeping and practically being mostly on the ground, not in a glass building with 30 stories, surrounded by wires and cell phones.

So, what is earthing? Multiple scientific studies involving biophysicists, electrophysiologists, medical doctors, and exercise physiologists have produced fascinating evidence demonstrating that direct connection to the Earth’s ground energy has a powerful and positive influence on the body.

Plastic or rubber soles insulate people from the natural electrical surface charge of the Earth known in the electrical world simply as “ground”.  

All electrical systems in our homes, businesses, and industries, are stabilized and protected by the Earth’s “ground.”

New research has raised the possibility that this disconnect may actually contribute to chronic pain, fatigue, and poor sleep that plague so many people.

The remedy for the disconnect and exposure to electromagnetic fields is simple.

Walk barefoot outdoors whenever possible and/or sleep, work, or relax indoors in contact with conductive sheets or mats that transfer the energy to your body.

People who do so on a regular basis say they sleep better, feel better, and have more energy during the day. Here you can buy the sheets and learn more about earthing: http://www.earthing.com

Vollständiger Text hier: http://www.wakingtimes.com/2013/03/11/protecting-yourself-from-electromagnetic-fields-earthing-and-detoxifying/

 

 

http://www.zeitenschrift.com/magazin/73_Earthing-Gesund_durch_Barfuss_laufen.ihtml

Erden – gesund und vital durch barfuss laufen!

Sie möchten jung, vital, gesund und schön bleiben und sich in Ihrem Körper wohlfühlen, weil dieser über genügend Energie für den Tag verfügt? Sie sind gerne in der Natur, an der frischen Luft? Simples Barfußlaufen kann Ihr Leben von Grund auf positiv verändern!
 
barfuss
 Über unsere Füße wären wir mit Mutter Erde verbunden. Doch leider schirmen wir uns fast immer energetisch vom Erdboden ab – eine oft folgenschwere Isolation.
 
 
 
Von Isabelle Schneider
 
Können Sie sich noch daran erinnern, dass Sie als kleines Kind am liebsten barfuß die große, weite Welt erobern wollten?
 
Was Kinder so instinktiv tun, sollten wir Erwachsenen auch wieder beginnen.
 
Denn barfuß gehen hält gesund und fit bis ins hohe Alter – und das auch noch kostenlos! Durch barfuß gehen verbinden Sie sich mit der Quelle der Energie unserer Erde, die Ihre „Batterien“ wieder auflädt. Die Erdenergie stärkt und aktiviert die enormen Selbstheilungskräfte des Körpers. Nicht, dass dieses Wissen neu wäre. Auch heute noch gibt es „unzivilisierte“ Naturvölker, die stets barfuß unterwegs sind. Mitglieder des Rarámuri-Volkes in Mexiko beispielsweise vermögen am Stück bis zu 170 Kilometer ohne jegliches Schuhwerk zu laufen.
 
Auf der Suche nach einer Lebensaufgabe

Clinton Ober hat sich in seinem Leben vom Sohn eines Bauern zu einem höchst erfolgreichen Unternehmer entwickelt. Er war einer der Wegbereiter des ersten Kabelmodems und führte ein gutes Leben in seiner Villa auf einem Berggipfel in Colorado – einem Haus, das voll war von allem, was man mit Geld nur kaufen konnte. Bis ihn eines Tages die Realität einholte, als er nach einer Wurzelbehandlung einen massiven Abszess in der Leber bekam. Clinton Ober war also ein typischer Fall von „In der Jugend läuft man mit der Gesundheit dem Geld hinterher, und im Alter mit dem Geld der Gesundheit“. Die Infektion beeinträchtigte alle Organe, sodass ihm die Ärzte rieten, seine letzten Angelegenheiten zu regeln. Dank einer Operation, bei der ihm ein Großteil der beschädigten Leber entfernt wurde, überlebte er. Seine Genesung war mit großen Schmerzen verbunden und kostete ihn sehr viel Zeit und Geld. Nachdem es ihm endlich wieder besser ging, wachte er eines Morgens mit dem Gedanken auf, dass nicht er seinen Besitz beherrschte, sondern seine Besitztümer ihn.[1] Daraufhin verkaufte er Haus und Firma, kaufte sich ein Wohnmobil und trat die Suche nach seiner wahren Lebensaufgabe an. Nachdem eine lange Zeit vergangen und er durch viele Staaten Amerikas gereist war, saß er eines Tages auf einer Parkbank in Montana und machte jene Schlüsselerfahrung, die seinem Leben schließlich einen Sinn geben sollte.

Das Schuhwerk der Passanten beobachtend, fiel ihm auf, dass fast alle Schuhe mit Gummi oder Plastik besohlt waren. Er fragte sich, ob dies nicht die Menschen von der elektrischen Oberfläche der Erde abtrennen würde. Und vielleicht könnte ja diese fehlende Verbindung in Zusammenhang stehen mit unserer mangelhaften Gesundheit. Denn dadurch sei man schließlich tagein, tagaus im wahrsten Sinne des Wortes „isoliert“.

Dies sollten die Leitfragen seiner weiteren Forschungen werden. Zu diesem Zeitpunkt wusste Ober nicht, dass diese einfachen Fragen Jahre der Forschung und Recherchen nach sich ziehen würden – welche bis zum heutigen Tag andauern.

Um Antworten auf seine Fragen zu finden, kaufte er sich im Baumarkt ein metallisiertes Klebeband, klebte dieses in Form eines Gitters auf sein Bett und machte somit seinen ersten Selbstversuch. Mit einer Krokodilklemme verband er das Ende des Gitters durch ein elektrisches Kabel mit einem Erdungsstab, der vor seinem Fenster draußen in der Erde steckte, wodurch ein Elektronenaustausch stattfand. Sein Spannungsmesser zeigte fast 0 an. Dies bedeutet, dass das elektromagnetische Feld in seinem Bett in etwa dem entsprach, als hätte er realen Kontakt zum Erdboden.

Als er am nächsten Morgen aufwachte, fühlte er sich großartig. Er hatte seit Jahren erstmals wieder ohne seine Medikamente geschlafen, die er wegen seiner schlimmen Rückenschmerzen zum Einschlafen täglich einnahm. Er erzählte seinen Freunden davon und brachte das gleiche Provisorium an ihren Betten an, mit ähnlich guten Erfolgen. Ein Bekannter erzählte ihm, dass seine Arthritis-Schmerzen nachließen. Ober schenkte dieser Bemerkung nicht viel Beachtung. Erst einige Tage später, stellte er fest, dass auch seine eigenen chronischen Schmerzen nachgelassen hatten, sodass er von da an auf Schmerzmittel verzichten konnte. Er und seine Bekannten wollten natürlich mehr über dieses Phänomen wissen. Doch nirgendwo fand er Informationen über das „Erden“.

Clinton Ober stand also am Anfang einer Entdeckung, die die Medizin revolutionieren könnte. Wohl aus diesem Grund wurde er anfangs nur belächelt und niemand wollte ihm Glauben schenken, geschweige denn helfen. Ein Arzt sagte ihm sogar: „Wenn das, was Sie sagen, wahr wäre – warum sollte ich meinen Patienten raten, sich die Schuhe auszuziehen und kostenlos gesund zu werden?“

So entschloss er sich, zusammen mit einer Firma, die sich auf ESD-Schutzausrüstung (ESD = elektrostatische Entladung) spezialisiert hatte, eine Bettauflage zu entwickeln. Auf dieser neuen Auflage sollten dann freiwillige Versuchspersonen während eines dreißigtägigen Experiments schlafen. Die Ergebnisse mit den ersten 60 Versuchs-Schläfern waren außergewöhnlich:

  • „Bei 74 Prozent der Schläfer linderten sich chronische Rücken- und Gelenk-Schmerzen oder ließen sogar ganz nach;
  • der allgemeine Gesundheitszustand verbesserte sich bei 78 Prozent;
  • bei 82 Prozent gingen Muskelschmerzen stark zurück;
  • 85 Prozent konnten besser und schneller einschlafen;
  • die allgemeine Schlafqualität während der Nacht verbesserte sich um 93 Prozent;
  • alle Test-Schläfer gaben an, dass sie sich am nächsten Morgen ausgeschlafener und fitter fühlten.“

Im Anschluss daran entwickelte Ober ein, wie er es nennt, „magisches Schmerzpflaster“, das ähnlich funktioniert wie das Erden auf dem Bett, nur dass hier ein Elektrodenpflaster auf die schmerzende Stelle aufgeklebt wird. So wird der Schmerz schnell und drastisch reduziert. Eine Frau kam eines Tages zu ihm, die so starke rheumatoide Arthritis in Arm- und Handgelenken hatte, dass diese bereits entstellt waren. Ober klebte ihr das Pflaster auf den einen Arm und schon nach fünf bis zehn Minuten waren die Schmerzen stark zurückgegangen. Das war der Anfang von einem kontinuierlichen Forschungs- und Verbesserungsprozess. Seine Erkenntnisse führten zu mehrfachen wissenschaftlichen Studien, an denen unter anderem Biophysiker, Elektrophysiologen und Ärzte beteiligt waren.

Der moderne Schuh trennt von der Erdenergie

Unglücklicherweise ging uns mit Einführung der modernen Schuhe mit isoliertem Material unsere natürliche Verbindung zur Erde verloren. Gummi und Plastik haben seit den 1960er-Jahren das traditionelle leitfähige Ausgangsmaterial – Leder – abgelöst. Plastik kommt heute fast überall vor, obwohl es doch erst vor ca. sechzig Jahren erfunden wurde: in unserer Kleidung und Schuhen, die zum Teil gänzlich aus Plastik bestehen, in unseren Betten, Teppichen, Haushaltsgeräten und vielem mehr.[2]Unabhängige Wissenschaftler gehen davon aus, dass mit Anstieg des Plastikkonsums, vor allem aber dem Plastikgehalt in den Sohlen unserer Schuhe, auch die chronischen und stressbedingten Erkrankungen gestiegen sind. Dies würde mit erklären, warum in den letzten Jahrzehnten immer mehr Menschen an Autoimmunkrankheiten, chronischen Krankheiten, Allergien und Schlaflosigkeit leiden. Weshalb die natürliche Verbindung mit unserer Erde so wichtig ist, erklärte Dr. William Rossi, ein Fußorthopäde aus Massachusetts und Experte für die Geschichte der Schuhindustrie, 1997 in einem Artikel der Footwear News:

„Die Fußsohle ist dicht mit ungefähr 1’300 Nervenenden pro Quadratzoll (ca. 6,5 cm²) durchzogen. Das sind mehr, als man an jedem anderen Körperteil vergleichbarer Größe findet. Warum konzentrieren sich hier so viele Nervenenden? Um uns mit der Erde in Kontakt zu halten.“

Der menschliche Fuß ist ein Wunderwerk der Natur, besteht er doch aus 26 Knochen, 100 Muskeln, Sehnen und Bändern sowie 33 Gelenken.

David Wolfe, ausgewiesener Experte für Gesundheit und Lebensweise, geht sogar so weit, den normalen Schuh als die vielleicht gefährlichste Erfindung der Welt zu betiteln.

Der Fuß, so Rossi, ist als eine Radarantenne mit einer lebenswichtigen Funktion zu sehen:

Lebensenergie aus der Erde aufzunehmen, ähnlich einer Pflanze, die mit ihren Wurzeln Nahrung aus dem Boden zieht.

Wie wir die Sonne unter anderem zur Wärmung und Bildung von körpereigenem Vitamin D[3] benötigen, so brauchen wir die natürliche und sanfte Energie der Erde. Eine Energie, die man mit bloßem Auge nicht zu sehen vermag, die aber manche Menschen trotzdem als warm, angenehm, wohltuend, kribbelnd und prickelnd beschreiben.

Was bedeutet die Erdenergie für uns? Vielleicht den Unterscheid zwischen gut und schlecht schlafen, zwischen viel und wenig Energie zur Verfügung haben, oder zwischen sich gut oder unwohl fühlen?

Wie „Earthing“ funktioniert

An der Erdoberfläche befindet sich überwiegend elektrische Energie. Diese wird durch etwa 5’000 Blitzeinschläge, die pro Minute auf die Erde treffen, mit freien negativ geladenen Elektronen angefüllt. Der menschliche Körper funktioniert durch Elektrizität. Nur dadurch können wir uns beispielsweise bewegen. Wie allgemein bekannt ist, besteht der menschliche Körper zu zwei Dritteln aus Wasser und Mineralstoffen[4], wenn sie denn vorhanden sind bzw. zugeführt werden. Das Wasser ist ein wunderbarer Leiter von Elektronen. So können die freien Elektronen auf der Erdoberfläche mühelos in unseren Körper gelangen, unseren Körper dem elektrischen Energiepotenzial der Erde angleichen und unseren elektrischen Grundzustand wiederherstellen und erhalten.

tau wiese

Beispiel:

Sie stehen an einem herrlichen Sommermorgen auf dem taufrischen Gras, welches durch den Tau sehr leitfähig ist. Wenn Sie barfuß sind, können die freien Elektronen mühelos in Ihren Körper eindringen und Ihren Körper dem Niveau der Erde angleichen. Unsere Batterie an Elektronen wird aufgefüllt. Diese zusätzlichen Elektronen sind für den Körper essenziell wichtig, da sie ihm dabei helfen, in sein normales elektrisches Gleichgewicht zu kommen. Dadurch kann er sich besser selbst heilen und regulieren.

 

Wozu benötigt der Körper Elektronen?

infrarot

Infrarot-Wärmebilder von Knien, die stark entzündet waren (rote Farbe), was gleichbedeutend mit Gewebeschäden ist (links). Nach 30 Minuten Erden hatte sich die Entzündung praktisch aufgelöst, wie an der blauen und grünen Färbung zu sehen ist (rechts).

Auf dem Land und in den Meeren sind Elektronen (negativ gepolt) in einer unvorstellbaren Menge vorhanden und werden nie weniger. Gut für uns, denn sie sind für ein langes und gesundes Leben absolut notwendig.

Im menschlichen Körper gibt es unter anderem auch freie Radikale. Vorweg sei gesagt, dass diese freien Radikale nicht nur schädlich sind, sondern auch für den Körper wichtige Funktionen übernehmen.

Hier nun der Idealzustand: Die positiv geladenen freien Radikale sind Moleküle, die aus einem oder zwei Atomen bestehen, mit einem ungepaarten Elektron, welches an ihnen haftet. Das heißt, ihnen fehlt ein Elektron. Clinton Ober schreibt dazu in seinem Buch Earthing – Heilendes Erden: „Normalerweise kommen diese freien Radikale an ihre fehlenden Elektronen, indem sie sie von Krankheitserregern und geschädigtem Gewebe abbauen. Dieses Vorgehen tötet die ‚bösen Bazillen‘, die man aus dem Körper entfernen will, und spaltet die geschädigten Zellen auf, sodass sie abtransportiert werden können. Sobald die ‚Wiederherstellungsarbeit’ zurückgeschraubt wird, neutralisieren Antioxidantien oder freie Elektronen im Körper die überschüssigen freien Radikale, die während der Immunreaktion gebildet wurden. Diese Reaktion wird immer dann ausgelöst, wenn Sie krank oder verletzt sind; sie wird als ‚Entzündungsreaktion’ bezeichnet. Als Folge davon spüren Sie vielleicht die vertrauten Anzeichen und Symptome einer Entzündung: Schwellung, Rötung, Hitze, Schmerz und – je nach Körperstelle – Bewegungseinschränkung.“

dunkelfeldmikroskop

Mit dem Dunkelfeldmikroskop aufgenommene Blutbilder dreier Personen: linke Spalte vor dem Erden; rechts nach vierzigminütigem Erden. Die zuvor verklumpten roten Blutkörperchen („Geldrollensyndrom“) bewegten sich danach überall freier, was auf eine deutlich bessere Blutqualität hinweist.

Freie Radikale sind also fast überall im Körper zu finden, sehr reaktionsfreudig und sie wollen ihren „Elektronen-Mangel“ logischerweise ausgleichen. Wenn nun Krankheitserreger oder krankes Gewebe vorhanden ist, holen sie sich da die fehlenden Elektronen und neutralisieren damit die Erreger und helfen beim Abbau des Gewebes mit. In der Wirklichkeit sieht es aber oftmals anders aus. Meist sind nicht genügend Elektronen oder Antioxidantien verfügbar, welche die freien Radikale nach ihrer getanen Arbeit neutralisieren. Diese „unbefriedigten“ freien Radikale können auf den Körper schädliche Auswirkungen haben, wenn keine Erreger und/oder krankes Gewebe vorliegen, bei denen die Radikale ihren „Elektronen-Hunger“ stillen könnten. Das heißt, sie greifen nun auch gesunde Moleküle an und zerstören somit gesundes Gewebe.

Freie Radikale entstehen nicht nur bei normalen Stoffwechselprozessen (Oxidation bzw. Reduktion), die im Körper stattfinden, sondern auch durch Rauchen, Alkohol und Kaffee. Des Weiteren durch technische Strahlung wie Handys, PC, Fernseher, UV-Strahlung, durch Röntgenstrahlen, Ozon, Radioaktivität und Pestizide, aber auch Peroxide, die in tierischem Fett zu finden sind.

Stehen Sie nun im Barfuß-Kontakt mit der Erde, können die Elektronen, die von der Erde in einer Vielzahl in Ihren Körper strömen, sich mit den „Single-Radikalen“ verbinden. Somit werden diese von ihrer oxidativen und entzündungsfördernden Wirkung abgehalten und neutralisiert; es wird auch kein gesundes Gewebe angegriffen.

Wie bereits geschrieben, hat sich der Körper die freien Radikale zu Nutze gemacht. So spielen zum Beispiel die reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) bei einer Reihe biologischer Prozesse eine wichtige Rolle, beispielsweise töten sie Bakterien, die von weißen Blutkörperchen an die verletzte Körperstelle gebracht wurden. Sie greifen aber ebenso gesundes Gewebe an. Werden sie nun durch ein Elektron neutralisiert, richten sie keinen weiteren Schaden an.

Freie Radikale greifen die Zellmembran und Proteine an und können daher eine Zelle stark schädigen. Morgens in den Spiegel und damit einem unaufhörlichen Alterungsprozess in die Augen zu schauen ist ebenfalls den freien Radikalen anzurechnen. Die Suche nach einer einfachen und wirkungsvollen Anti-Aging-Methode beschäftigt ganze Heerscharen in der Kosmetikindustrie. Dabei wäre eine Lösung doch so einfach… Barfuß gehen! (Ende des Textauszugs)

In diesem Artikel erklären wir Ihnen detailliert, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse es über das Earthing gibt und welche Beschwerden dadurch Linderung (und manchmal sogar Heilung) erfahren können. Dazu gehören nachweislich unter anderem Entzündungen und entzündungsbedingte Krankheiten, chronische Schmerzen, Schlafprobleme, Energiemangel und Stress, gestörte Körperrhythmen, hormonelle Beschwerden (auch Menstruationsprobleme), die Folgen von Jetlag oder schlecht heilende Wunden – um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Blutbilder unter dem Dunkelfeldmikroskop beweisen zudem, dass die roten Blutkörperchen nach nur 40 Minuten Erden nicht mehr verklumpen. Selbst die körperliche und seelische Befindlichkeit von Haustieren wie Hund oder Katze können durchs Erden entschieden verbessert werden, wie Forschungen ergaben. Alle, die auf einfache und höchst natürliche Weise ihrem Wohlbefinden etwas Gutes tun möchten, sollten diesen Artikel, der auch Erfahrungsberichte enthält, unbedingt lesen. Den vollständigen Text finden Sie in unserer ZeitenSchrift-Druckausgabe Nr. 73.
Konkrete Informationen zu diversen Earthing-Produkten finden Sie hier: „Earthing – Verbunden mit Mutter Erde!“

Das Buch von Clinton Ober – „Earthing, Heilendes Erden“ – finden Sie hier.

Füsse und Laufen – wichtiges Thema in Bezug auf unsere Natur

Gepostet am Aktualisiert am

http://ballengangblog.blogspot.de/2012/06/interview-mit-mick-barefoot-sensei.html#more

 
MickDodge1
 
 
Interview mit Mick „The Barefott Sensei“ Dodge (Part 1)
Würdest du dich meinen Lesern kurz vorstellen? Wer bist du? Und wie verdienst du deinen Lebensunterhalt?
 
Mein Name ist Mick Dodge. Ich bin bekannt als „The Barefoot Sensei“, Gray Beard. Für viele Menschen bedeutet das Wort Sensei „Lehrer“ (jap.). Mein Sensei brachte mir eine einfachere Bedeutung bei. Es bedeutet „Einen Schritt voraus“.
 
barefootsensei
 
Als erstes möchte ich mich für die Gelegenheit bedanken, unsere Vision und unsere Mission aus diesen nebligen Bergen zu teilen.
 
Ich folge meinen nackten Fußsohlen nun seit vielen Jahren nach einer Methode des Erinnerns, Erholens und Wiederaufbaus meiner natürlichen Verbindung zu diesem Land
(Land meint hier Mutter Erde. Er spricht von einem über die Füße mit der Natur verwurzelt sein.)
 
Mein Lehrer waren diese Berge und das Hoh River Valley. Ich bin keltischen Ursprungs und meine Familie stammt in vierter Generation aus dieser Gegend. Mein Urgroßvater und meine Urgroßmutter setzten Ihre Füße auf dieses Land, als sie versuchten der Zivilisation zu entfliehen. Meine Großväter und –mütter, meine Eltern und auch ich wurden hier in den Olympic Mountains geboren.
 
Nach all den Jahren, die mich meine Füße durch das Land, in dem meine Familie und ich geboren wurden, trugen, fühlte ich mich berufen, eine Trainingshalle zu errichten. Es war als hätte mich das Land selbst dazu auserkoren. Mein Weg führte mich zu meiner Partnerin, Red Cedar (llynroberts.com). So lautet ihr Name des Waldes. Als Cedar und ich begannen miteinander auf diesem Land zu leben, wurden wir beide von seinen Bedürfnissen aufgewühlt. Wir gründeten das Hoh Rainforest Dojo wo ich Menschen darin unterrichte wieder „EarthLanders“ zu werden – also darin, wie sie die Füße richtig auf dem Boden bringen können. Dann verschaffte sich das Land noch mehr Gehör durch unsere Kollegen, die Cedar dazu bewegten, den Olympic Mountains EarthWisdom Kreis zu gründen. Ich bin ein EarthLander-Läufer für die EarthWisdom Vision (nähere Infos bitte googeln).
 
Wie ich meinen Lebensunterhalt verdiene? In der Methode oder dem Weg, den ich unterrichte und teile, nehmen wir Fragen mit auf einen Fußlauf mit nackten Füßen in der Natur. Wir finden unsere Geschwindigkeit, begeben uns in Trance und sammeln die Antwort. Es ist eine schwierige Frage für mich und es brauchte einige Zeit, um mein Herz eine Antwort finden zu lassen.
 
Ich habe schon vor langem meine Schritte weg von Schuhen, Mauern, Maschinen und Elektronik gelenkt, um meine Füße in Kontakt mit der Leidenschaft und schöpferischen Kräften des Lebens zu bringen.
 
Wie verdiene ich meinen Lebensunterhalt? Gar nicht. Leben und die Erde zu begreifen unterhält mich.
Die Idee des Ballengangs scheint heutzutage in den USA sehr trendy im Bereich des Laufsports zu sein. Wenige sprechen allerdings darüber diese Bewegungsmuster beim Gehen zu nutzen. Wie bist du in Kontakt mit dieser Idee gekommen?
Auf die Idee Ballengang oder natürliches Gehen zu machen, bin ich durch Schmerz gekommen. Meine Füße schmerzten. Sie schmerzten so schlimm, dass ich kaum gehen, laufen oder trainieren konnte. Und ich liebe es, zu trainieren. Weißt du ich war schon mein ganzes Leben davon fasziniert zu trainieren. Wie kann man durch Bewegung und Form den Körper, das Herz und die Seele formen? Das interessierte mich immer. Mein Vater und meine Onkel waren alle Marines und Kampfkünstler. So begann ich also mit den Kampfkünsten als ich erst 5 Jahre alt war. Ich wuchs auf einer Militärbasis mit Marines in Japan und Okinawa auf, obwohl mein Vater und ich mit japanischen und Familien aus Okinawa lebten. In den Sommermonaten wurde ich per Schiff zurück zu meinem Großvater in die Olympic Mountains geschickt. Dort arbeitete und spielte ich, lernte das Fährtenlesen und Jagen mit meinem Großvater in diesen alten Urwäldern und verputzte die Cookies meiner Großmutter.

Mein Großvater und ich gingen auf ausgedehnte Fußmärsche. Wir liebten es, durch den Wald zu laufen. Er pflegte zu sagen:„ Deine Leute sind seit tausenden und tausenden und tausenden von Jahren gelaufen. Hör niemals mit dem Laufen auf!“ Diese Worte haben sich mir tief eingeprägt. Und „Laufen“ hatte für Ihn eine andere Bedeutung. Darauf werde ich in den späteren Antworten noch eingehen.

Mein Vater weckte mich jeden Morgen um 5 Uhr und wir liefen drei Meilen, machten Calisthenics-Übungen und dann etwas Sparring. Ich habe mich über die Jahre mit vielen Bewegungsschulen beschäftigt: Gewichtheben, Bodybuilding, Highland Games, Yoga, Tanz, Radfahren, Kajakfahren, Surfen…ich denke du verstehst was ich meine. Aber dann kamen die Fußschmerzen zusammen mit Knie- und Rückenschmerzen. Es war eine schreckliche Zeit. Besonders, weil ich nicht laufen konnte. Und das Laufen half mir den Stress des modernen Lebens zu kompensieren.
Also suchte ich alle möglichen Spezialisten auf. Sie sagten ich wäre zu aktiv. Sie steckten meine Füße in Bandagen und nach 6 Wochen Pause steckten sie mich in Therapien und wie ein Idiot, befolgte ich alles was sie sagten. Ich verbrachte die Zeit in einer Hütte im Hoh Regenwald, die einbandagierten Füße vor dem Feuer und las eine alte National Geographic Ausgabe über chinesische Frauen und das Fußbinden. Und da traf mich die Einsicht wie ein Schlag.
 
Ich saß dort für die nächsten vier oder fünf Stunden, öffnete und schloss das Magazin immer wieder und betrachtete meine Schuhe, Stiefel, Regenstiefel und Schneeschuhe. „Was habe ich getan?“ Ich konnte es einfach nicht glauben und kämpfte damit, die Wahrheit zu akzeptieren. Ich hatte meine Füße einer Schuhindustrie ausgeliefert, die meine Füße noch nicht einmal in der entferntesten Form kannte. Am nächsten Tag nahm ich mein Jagdmesser und befreite meine einbandagierten Füße. Ich schwor, meine Füße in der Erde zu verwurzeln und Sie zu heilen oder alles zu beenden. Ich war verzweifelt. Weißt du, meine Füße oder das Laufen zu verlieren war für mich einfach keine Option.
 
Da war ich nun: 225 Pfund Bodybuilding-Masse mit diesen weißen und deformierten Füßen. Deformiert durch Jahre des Tragens von Schuhen, Kampfstiefeln, Arbeitsschuhen, Kletter- und Laufschuhen und hörte ich hörte auf die sogenannten Experten.Ich entschied, alles was ich über das Trainieren von Muskeln und Sehnen wusste, zu nutzen, um meine Füße wieder in Form zu bringen. Es dauerte nicht lange und ich fand heraus, dass die erste Sache, die ich zu lernen hatte, darin bestand, zu lernen wie man richtig geht. Wie man den Fuß auf dem Boden landen lässt.ballengang
 
frontfoot
 
Mein Großvater hatte mich als Kind den Fox Walk (Lesen Sie auch dieses Interview) oder den „Gang des Jägers“ gelehrt. Also begann ich meine Füße zuerst mit dem Ballen aufzusetzen und sich meine nackten Sohlen dem vielfältigen Untergrund anpassen zu lassen. Es war unglaublich. Meine Rückenschmerzen waren binnen eines Tages verschwunden. Die Knie- und Fußschmerzen folgten wenig später. Es war so einfach aber die ersten Schritte waren eine Herausforderung.

barefootsensei2

Wenn du aus deinen Schuhen schlüpfst, dann musst du aufmerksam sein. Vielmehr musst du den Preis zahlen für all die Zeit, die du nicht aufmerksam warst. Der zweite Schritt ist zu akzeptieren, dass deine Füße wissen wann und wie sie landen müssen. Unsere Vorfahren laufen seit Millionen von Jahren über diese Erde. Es gibt eine Erinnerung des Körpers an dieses Wissen, dem du zu vertrauen lernen musst.

Diese beiden Schritte “Aufmerksamkeit” und “Akzeptieren” führen dich dazu, wachsam zu sein. Und eine der Sachen vor der du wachsam sein musst ist ein Schuhverkäufer. Und wir sind unsere eigenen besten Schuhverkäufer. Ich erinnerte mich an meine Zeit als Sergeant bei den Marines und an diese jungen Rekruten, von denen einige auf dem Ballen landeten. Und wir brachen Sie und brachten Ihnen das Fersengehen bei. Ich erinnerte mich ebenfalls daran, dass die meisten unserer Rekruten am Shin-Splints-Syndrom litten. Aber ich sah damals keine Verbindung. Ich sprach mit einigen Leuten über meine Entdeckungen. Aber die dachten ich wäre nur so ein verrückter Ex-Marine aus dem Wald. Also suchte ich nach einigen Experten in Sachen Gehen und Laufen, jemanden, der mir meine Fragen beantworten könnte und mir zeigen würde, wie ich wieder laufen könnte. Ich begab mich tief in den Urwald der Olympics. Ich war auf einer Mission Gehen zu lernen. Und ich vertraute nicht länger dem modernen Gerede.

Ich richtete meine Aufmerksamkeit auf die Tiere des Waldes und akzeptierte sie als meine Lehrer. Ich folgte und trainierte mit Rehen, Elchen, Bären, Kojoten, Ottern, Bergziegen und Vögeln. Ich studierte, wie sie sich bewegten und wie ihre Sohlen den Boden berührten.
 
Sie zeigten mit das Formwandeln. Nicht in ein Reh oder Elch oder irgendein anderes Tier. Ich lernte meine Form zu wandeln hin zu einem ursprünglichen Erinnern. Ein Erinnern an das Bewegen als Mensch als zweibeiniges Tier. Ein Erinnern an die Art und Weise in der unsere Vorfahren sich durch das Land bewegten. Ich fand heraus, dass sich durch Bewegung diese Erinnerung wiedererwecken ließ. Und mit der Übung des Wiederentdeckens und Gesundens konnte ich auch meine Verwurzelung mit dem Land wiedererwecken. Das war mein Trainingsplan, der mich bis heute fasziniert.
 
Aber es ging um weit mehr als nur meine Füße, meine Knie und meinen Rücken zu heilen. Mein Herz heilte ebenfalls und ich konnte spüren, wie Traurigkeit meinen Körper verließ. Traurigkeit ist ein Gefühl, dass mit Verlust zu tun hat und wenn du zu lange traurig bist, dann wird daraus Angst und am Ende Wahnsinn. Ich hatte den Kontakt zur Erde verloren und so begann ich eine Reise auf der ich meinen nackten Sohlen folgte und die Erde als meinen Lehrer akzeptierte. Und ich kehrte niemals um.
 
Es gibt eine Kraft, die durch die Füße generiert wird, der manche Namen wie Chi, Ki, Energie oder ähnliches geben. Es gibt viele Namen dafür. Von all den Namen, die ich gehört habe, trifft es der Begriff „Ekstase oder Verzückung“ für mich am Besten. Die Berge zeigten mir Wege den Ballengang zu nutzen, der einen Trance-Zustand erzeugt. Diesen Zustand kennt man im Laufsport als „Runners-High“. Der Ballengang erzeugt einen Ekstase-Flow, der die Heilkräfte des Körpers freisetzt und durch die Bewegung im Moment im Einklang mit dem Berg entsteht. Warum nutzen so viele Läufer den Ballengang dann im Laufen, aber nicht beim Gehen?Einer der ersten Schritte eines EarthLanders hier im Hoh Dojo ist was ich Barfuß Athletik nenne und sich direkt mit dieser Frage beschäftigt. Unsere Bewegungsdisziplinen und Bewegungsmuster wurden und werden seit langem durch Mauern und Käfige eingeschränkt. Das war nützlich, um Wissen und Fertigkeiten zu sammeln aber die Zeit ist gekommen, einen Schritt heraus zu wagen und aus dem was wir wissen etwas Sinnvolles zu machen. Lasst unsere Füße und unser Wissen mit der Natur und den unterschiedlichen Terrains der Erde in Kontakt kommen und herausfinden, ob sie zueinander passen.
Bewegungen und Gewohnheiten werden in der jeweiligen Lebensumgebung geformt. Wir sind also durch unsere Umwelt geformt. Die einfachste Antwort ist also, dass viele Menschen aus der Fitness- und Lauf-Welt begonnen haben, aus ihren Schuhen zu schlüpfen. Aber Sie sind noch nicht aus dem Schuhkarton oder dem Schuhkarton auf Räden geschlüpft, um zu erkunden, wie man den Fuß im täglichen Leben aufsetzt.
Lass mich das erklären. Als ich meine Schuhe hinter mir ließ und einfach meinen Füßen folgte, um mich von der Erde selbst anleiten zu lassen und meinen Fersengang zu heilen war ich fasziniert, wie schnell Körper, Herz und Geist sich veränderten, um meine animalische Lebendigkeit freizusetzen. Ich musste meine ersten Schritte komplett von vorn neu erlernen, um dann zum Gehen und Springen zu kommen bevor ich wieder rennen konnte.
 
Und ich fühlte mich dabei so gut, dass ich Schritt um Schritt weiterging und mich dabei von Mauern, Häusern und der damit verbundenen Einstellung, die ich “Schuhkarton” nenne, immer weiter entfernte. Dann entfernte ich mich von den Schuhkartons auf Rädern, die für Vehikel wie Autos und dergleichen stehen. Und ich entfernte mich vom gesellschaftlichen Gebrabbel von dem ich mich so lange Zeit hatte leiten lassen. Ich trennte mich und meinen Gang von all dem und begab mich auf Wanderschaft durch die Olympics.
 
Ich begab mich auf eine Mission um Bewegung und Form fernab all der Mauern, Maschinen und Elektronik neu zu erfahren. Ich war auf einem Abenteuertrip. Man könnte sagen, dass es eine Art Forschungsprojekt war, um Bewegung und Form in einem der ältesten Urwälder der Welt zu erkunden und Kontakt aufzunehmen, Herausforderungen anzunehmen und meine nackten Füße in Balance mit der Erde zu bringen. Um zu begreifen, muss man zunächst berühren. Und das tat ich.Eine der vielen Erkenntnisse dieser Wanderschaft war, dass unsere Bewegungsdisziplinen, die innerhalb von Wänden stadtfinden, uns vom natürlichen Fluss der Sinneswahrnehmungen abtrennen, die außerhalb dieser Wände zu finden sind. Mir fiel auf, wie wir als moderne Menschen unser Bewegen in Terminpläne einteilen. Man hört so oft Aussagen wie „Dreimal die Woche“ oder „Eine Stunde am Tag“. Ich erkundete mein Training rund um die Uhr nur indem ich zu Fuß ging.Ich lernte von Rehen und Hirschen für eine Zeit, indem ich sie aufspürte und ihnen folgte. Ich bemerkte, wie sie in einem Moment essen und im nächsten Moment sechs Fuß in die Luft springen konnten und davon rannten. Dehnübungen oder Aufwärmen hatten sie nicht nötig. Sie waren jederzeit bereit, um sich zu bewegen. Also begann ich auf diese Weise zu trainieren.Ich lehrte mich unbeweglich und ruhig zu sitzen und dann schlagartig aufzuspringen und zu rennen. Ich übte sehr langsam zu gehen und plötzlich in voller Geschwindigkeit loszurennen. Auf diese Weise trainierte ich den gesamten Tag anstatt mir „Dreimal die Woche“ als Trainingsplan aufzuerlegen. Ich brach die Gewohnheiten der modernen Kultur. Indem ich meinen Übungen in meinen Tagesablauf integrierte, wurde mir bewusst, wie der Fersengang meine Reflexe geschwächt hatte. Diese Ferse ist ein Drehpunkt der dazu dient Energie zu sammeln und uns in den Ballengang federn lässt. Aber es ist kein „Abrollpunkt“. Ich entdeckte, dass eine der besten Wege diese Reflexe zu trainieren Springen und Tanzen ist. So hüpfte und tanzte ich also umher und meine innere Einstellung veränderte sich ebenfalls.
Während dieser Trainingseinheiten wurde mir auch bewusst, wie sehr wir Laufen und Gehen voneinander trennen. Diese Idee klang für mich mehr und mehr albern. Ich lief herum und nannte mich einen „Läufer“ aber natürlich ging ich ja auch. Also wurde ich einfacher in meinen Worten. Ich sagte „zu Fuß gehen“. Und manchmal gehe ich eben langsam, manchmal schnell und manchmal verlassen beide Füße den Boden, wenn ich „renne“. Ich baute eine Beziehung zum Land auf. Ich hinterließ meinen Eindruck auf dem Land und das Land seinen Eindruck in mir.
 
Der Untergrund der Erde ist vielfältig und ein Ausdruck von Kreativität. Er ist immer etwas anders und verändert sich ständig. In den Sadtmauern – im Schuhkarton – ist der Untergrund stets eben. Für mich kann es in einer solch monotonen Kultur nur ein Ziel geben. Langeweile.
Als ich die Ausdauer auf langen Strecken erkundete, entdeckte ich, dass es auch hier Unterschiede gibt. Dabei ging es das Nutzen von zwei Beinen und Rhythmus. Als ich mich von Straßen verabschiedete, entdeckte ich ein ganz neues Ausdauergefühl abseits der ebenen und langweiligen Wege. Ein neues Ausdauergefühl, das durch kreative Bewegungen gespeist wurde, kam in mir auf. Es öffnete mein Herz und meinen Verstand und lud mich zu einem Tanz ein, mit dem ich dieses neue Gefühl erkundete. Eine der größten Veränderungen, die ich bei diesem Tanz entdeckte war, dass ich bemerkte, dass der Ballengang und das landen mit dem Vorfuss meine Gedanken vom trennenden Denken der Stadt befreite.
 
Ich verabschiedete mich von Konformität, um Authentizität willkommen zu heißen.
 
Innerhalb der Stadtmauern ist es leicht die Aufmerksamkeit auf eine Sache zu versteifen und der sogenannten „Laufsport-Welt“ zu entsprechen.
 
Wenn du das englische Wort für entsprechen nimmst – conform – dann besteht es aus den Silben „Con“ (Täuschung/Schwindel) und Form (Form).
 
Ich sehe in diesem Entsprechen eine Täuschung der Form, denn alle reden von „Neu und verbessert“ und vergessen darüber die alten und natürlichen Bewegungsformen. Das bringt uns weiter und weiter weg von den freudigen zweibeinigen Tieren, die wir nun mal sind.
 
Mein Großvater war ein alter Mann und er lehrte mich einige einfache Weisheiten über “Entfernungen”. Wenn wir zu einer Stelle in den Bergen aufbrachen, dann fragte ich ständig „Wie weit ist es noch?“ Er hatte darauf stets dieselbe Antwort: „Zwei Schritte“. Wenn ich ihn dann fragte wie lange es noch dauert, dann sagte er stets: „Das sage ich dir, wenn wir angekommen sind.“ Er kümmerte sich nicht um Zahlen. Er richtete seine Aufmerksamkeit auf die Bewegung im Moment. Er hielt die Dinge einfach, um die Kreativität aus der Komplexität zu befreien.Es ist ein großartiges Gefühl der Ermächtigung, wenn du den Schritt aus der alles trennenden Separation in die alles vereinende Integration machst. Für mich steht hinter dem englischen Wort RUN für „laufen“ eine tiefere Bedeutung. R – U – N, Are You In? Bist du drin? Bist du IN deinem Körper? Bist du eins mit deinem Körper und deiner Umgebung? Bist du eins mit deinen Füßen? Es ist eine Frage und der beste Weg eine Antwort darauf zu erhalten ist Schritt für Schritt voranzugehen.
….
 
Teil 2 des Interviews folgt in Kürze…
 
 
 
 
 
 
Sonderbares Schuhwerk Part II
 
Im Zusammenhang mit dem Ballengang kommt immer wieder die Frage nach dem passenden Schuhwerk auf. Kein Wunder, dass ein entsprechendes Kapitel daher auch im Buch „Einfach Ballengang – natürliches Gehen“ zu finden ist. Interessanterweise macht sich der Laie häufig recht wenig Gedanken, was er denn da am Fuß trägt. Vielmehr akzeptiert er was ihm von den Designabteilungen und „Modezaren“ der Schuhbranche vorgesetzt wird.Ein kleiner Ausflug ins Lande Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Schuh) fördert dabei interessante Infos für den modernen Schuhträger zutage. Schuhe hatten demnach weit häufiger eine gesellschaftliche und statusbezogene Aufgabe als das sie funktionalen Bedürfnissen angepasst waren. So war es im alten Ägypten erst ab dem Status eines hohen Beamten oder Priesters überhaupt erlaubt, Sandalen zu tragen. Das Volk ging – ohne es zu wissen oder zu schätzen wesentlich gesünder – nämlich barfuß. Auch bei Griechen und Römern gab es strenge Vorschriften wer was zu tragen hatte.
Je näher die Gegenwart rückte desto unsinniger wurde die Schuhmode. Im Mittelalter waren beispielsweise sogenannte „Schnabelschuhe“ modern. Und was heute der V8 oder Porsche der etwas betuchteren Herren ist, war damals der Schuh, denn seine Länge sagte etwas über die Standeszugehörigkeit aus. Die Mächtigsten haben wie immer den längsten….Schuh (versteht sich ja von selbst). Und diese Angelegenheit war weiß Gott keine spaßige, denn die Kleiderordnung und damit auch die Schuhordnung war streng reglementiert.
 
Schnabelschuhe
Während die frühen Schuhe und die der einfachen Bevölkerung bis in weit jüngere Zeiten aus einfachen Leder-Konstruktionen bestanden, waren gerade die Schuhe der Reichen und Schönen mehr durch modische Erscheinungen geprägt als durch alles andere. So war die oben erwähnte Schnabelform ein Mitbringsel der Kreuzzüge. Dort hatte man sich entsprechende Schuhformen abgeschaut. Interessanterweise gab es auch immer breite Schuhe abseits dieser Modeexzesse. Diese dienten aber wohl eher der Arbeit. Klar, denn wer sich bewegen muss und körperlich etwas leistet, der ist mit langen Schnabelschuhen mehr als nur leicht behindert. Die breite Schuhmode wurde im 16 Jahrhundert sogar kurz modern.Generell kann man aber sagen, dass das vermeidlich elegante Design von „Anzugschuhen“ auch heute noch weniger von Funktionalität als vielmehr von Mode geprägt ist. Und wen interessiert es da schon, wenn man sich selbst einen Hallux Valgus heranzüchtet. Hauptsache man sieht dabei schick aus. Tatsächlich symbolisiert solch ein Schuh zur gehobenen Businesskleidung im glänzenden Zustand, dass der Träger keiner körperlichen Arbeit nachgeht und zum Establishment gehört. Und selbst wenn er wollte, wäre es ihm kaum möglich, mit derartigen Fußgefängnissen auch nur irgendeine brauchbare körperliche Leistung abzurufen.Interessant ist auch die Herkunft des Absatzes. Die ist nämlich nicht geklärt. Sozusagen die X-Akte der Schuhwelt. Wenn Sie diesen Blog lesen, stimmen Sie sicher mit mir überein, dass so ein Absatz funktional überhaupt keinen Sinn macht, die Statik des Körpers durch seine Keilform stört und natürlich auch den Ballengang behindert. Warum also einen Holzklotz unter die Ferse schnallen?

Der Wikipedia-Artikel gibt dabei einige Theorien an die Hand, die mir persönlich auch geläufig sind. Eine Version besagt, dass die Absätze das Reiten mit Steigbügeln erleichtern sollen, da man sich damit einfacher einhaken kann. Vom Schlachtfeld zur Paradeuniform und der „Tracht“ des Hofadels, der sich ja gerne einmal militärisch gab, zum reichen Kaufmann – schon war ein Trend geboren. Denn wer die Möglichkeit hatte, wollte natürlich wirken wie die Mächtigen und das fing bei den Schuhen an. Auch hier geht es offensichtlich nicht um Funktionalität. Status war so wichtig, dass es auch hier Regeln gab: Zu Zeiten des Sonnenkönigs war es beispielsweise nur dem König und hohen Adligen gestattet, rote Absätze zu tragen. Seltsam oder?

Eine weitere Theorie sieht den Ursprung in einer Art „Schmutzstelze“ (Bilder oben). Ohne Kanalisation begegneten den Stadtbewohnern ihre Notdurft und die ihrer Nachbarn gerne auf der Straße wieder. Um nicht „durch die Scheiße waten zu müssen“, bediente man sich hölzerner Überschuhe, die durch Absätze leicht erhöht waren. Man schwebte sozusagen „über den Dingen“. In der Regel wurden diese „Trippen“ angezogen, wenn man auf die Straße ging und wieder ausgezogen, wenn man das Haus betrat. Dazu trug man dünne Lederschuhe. Möglicherweise hat sich nach einer Zeit aus dieser Zweierkombination ein einzelner Schuh mit Absatz entwickelt.

Wie dem auch sei, ab dem 17. Jahrhundert setzten sich in ganz Europa Schuhe mit Absätzen durch. Die Männer machten auf groß und kriegerisch und den Frauen purzelten durch die veränderte Körperhaltung die Äpfelchen förmlich aus den Dekolletees und das nach hinten geschobene Becken mit Zurschaustellung des Musculus Gluteus Maximus wird den Männern ebenfalls gefallen haben. Man gefiel sich also gegenseitig und vor allem sich selbst. Wer so aussah hatte körperlich meist eh wenig „zu tun“.

 

Wenn ich heute auf die Straße gehe, dann sehe ich bei den meisten meiner Mitmenschen noch genau dieselben Trends, die es schon im Mittelalter gab. Oft bekomme ich sogar zu hören „Ja Herr Beckmann, die Menschen laufen doch schon so lange so rum, was soll also daran falsch sein?“ Darauf kann ich nur entgegnen, dass erstens nicht alle Menschen so herumliefen, denn die „einfache“ Bevölkerung hatte mit solchen Schuhmoden wenig zu tun und lief oft barfuß oder in minimalsten Schuhen. Und zweitens sollte man sich vor Augen halten, wie lange der Mensch barfuß oder in leichten Minimal-Schuhen über die Erde gelaufen ist und wie ähnlich dabei die Physionomie eines „Özi“ der unseren heute ist. Dabei wurden zu Fuß oft riesige Strecken überwunden. ICE und Flugzeug gab es ja noch nicht. Diese Menschen hatten also schon etwas „drauf“ und konnten mit dem was sie an den Füßen hatten (oder eben auch nicht) einiges leisten.

Glauben Sie abgesehen davon wirklich, dass die Evolution in den paar hundert Jahren, die die Masse Schuhe nach dem oben beschriebenen Muster trägt, dazu geführt hat, dass sich Ihre Füße angepasst hätten? Ich denke nicht. Und ich finde Knick-Senk-,-Spreiz- und wasweißichwas-Füße, Rückenbeschwerden, Haltungsprobleme und Fersensporne geben mir recht. 😉

 
220px-Chalcolithic_leather_shoe_from_Areni-1_cave
 

 

Dr. med. Hans-Peter Greb: Der Mensch ist von Natur aus ein Vorfußgänger

Gepostet am Aktualisiert am

b2

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/godo-durch-den-ballengang-mit-dem-herzen-gehen

GODO – Durch den Ballengang aufrecht und mit dem Herzen gehen
25. July 2011 von Gesundheitsapostel

002354699-godo-mit-dem-herzen-gehen

godo4

„Um Frieden jedoch finden zu können, musst Du Dir jedes einzelnen Schrittes bewusst sein. Dein Schritt ist Deine wichtigste Aktivität. Er entscheidet alles.“ (Thich Nhat Hanh)

Im Jahre 1974 gelangte Dr. med. Hans-Peter Greb zu der Erkenntnis, dass der Mensch biologisch genetisch als Ballengänger (Vorfußgänger) geboren wird.

Unbenannt

xf6ova

Erst wenn wir unser erstes Paar Schuhe verpasst bekommen, werden wir in unserer natürlichen Bewegung und an der Basis unserer Aufrichtung stark eingeschränkt. Der natürliche Ballengang ist durch die einschränkenden Schuhe nicht mehr möglich und da Kleinkinder durch Nachahmen lernen, trainieren sie sich den unnatürlichen und krankmachenden Hackengang (Fersengang) der Erwachsenen an.

Diese kleine und unscheinbare Veränderung ist jedoch Ursache für eine gestörte physische und psychische Entwicklung. Wir verlernen, verdrängen und vergessen einen Teil unseres natürlichen Seins.

Dr. med. Hans-Peter Greb:

„Nach meiner 33 Jahre langen privaten Erforschung des menschlichen Ganges, möchte ich Sie nun davon in Kenntnis setzen, dass das bestehende „Dogma vom Abrollen“ schwerste negative Folgen für die allgemeine Gesundheit des Menschen hat.“

Der Vorfuß ist unser natürlicher Stoßdämpfer beim Gehen, er federt die harten Stöße über die Muskelkette ab. Der Fersengang (Hackengang) ist kein natürliches Gehen, sondern ein FALLEN des Körpergewichtes auf das Fersenbein.

keine federung

Genau deshalb versuchen wir mit Dämpfungssystemen in den Schuhen vergeblich, dieses Problem zu kompensieren.

prothesen

Die Auswirkungen des Hackenganges
Jeder Schritt über die Ferse, auch bei der heutigen dämpfenden Absatztechnologie, wiegt durchschnittlich etwa 50 kg. Bei einem Spaziergang von nur einem Kilometer sind das sage und schreibe bereits 50 Tonnen(!), die Sie sich direkt auf Ihr Knochengerüst (die Knochenkette) hämmern – nur weil Sie beim Gehen mit der Ferse landen.

Um sich diese Problematik einmal selbst bewusster zu machen, testen Sie folgendes:

Stecken Sie während des gewohnten Fersenganges die Finger in die Ohren. Sie werden direkt eine Erschütterung HÖREN, die in Ihrem Knochengerüst verursacht wird (Tock, Tock, Tock, …). Nun wiederholen Sie den Versuch noch einmal, ABER gehen Sie jetzt mit den Zehenspitzen voran (wie oben abgebildet). Sie werden kaum ein Geräusch wahrnehmen, da Sie nun die Muskelkette beanspruchen und den Gang wunderbar abfedern, anstatt auf Ihr Knochengerüst einzuhämmern.

shoesbarefoot-done

Bildquelle: schmerzpraxis-leipzig.net

Der Fersengang baut physischen sowie psychischen Stress auf. Er führt zu Fehlhaltungen und Haltungsschäden, Beckenschiefstände, Gelenk- und Wirbelabnutzung, Gelenkverschiebungen, gekrümmte Wirbelsäule, zu Beschwerden und Verspannungen am Rücken, Schulter und Nacken, zu Schmerzen in Füßen, Knien und Hüften, zu Bandscheibenvorfällen, Venenleiden, Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen, Koordinations-Schwierigkeiten, motorischen Störungen, zu Herz-Kreislaufbeschwerden, Asthma, usw.

ballengang

Ganganalyse

Bildquelle: GODO – http://www.godo-vision.de (Klick auf Bild zur Vergrößerung)

 

In der Lehre der Lehre der Fußreflexzonenmassage wird der Fußballenbereich dem Herzen und der Lunge zugeordnet. Beim Ballengang geht man also auf den Fußreflexzonen von Herz und Lunge, was bedeutet, dass man beim Vorfußgehen sein Herz-Kreislaufsystem und seine Atmung stimuliert und kräftigt.

Deshalb bedeutet GODO “mit dem Herzen zu gehen”!

Ballen, Hacke

Hierzu noch eine kleine Veranschaulichung des Ballenganges:

ballengang

Bildquelle: members.liwest.at/freestyle1

Einige positive Auswirkungen durch GODO, den Ballengang

    • Harmonisieren des Nervensystems durch Synchronisation beider Gehirnhälften
    • Unterstützt Behandlung von Depressionen. Günstige Wirkung des Treppenlaufens ist wissenschaftlich bewiesen, das aber ist – Ballengang
    • Schwangere wiegen ihr Kind im Ballengang, statt es mit jedem Hackenschritt zu erschüttern
    • Venenleiden können durch die doppelte Muskelpumpe verhindert oder gelindert werden
    • GODO unterstützt die Durchblutung und damit die Sauerstoffversorgung, aktiviert dadurch alle vitalen Vorgänge
    • GODO lindert Arthrose durch Entlastung der Gelenke
    • GODO hilft bei fehlhaltungsbedingten Bandscheibenschäden, der schwache Rücken wird gestärkt und elastisch
    • GODO reguliert Senk-, Platt-, Spreiz- und Knickfüße durch automatische Fußgymnastik beim Schreiten
    • GODO stärkt die Fußgelenke und man knickt nicht mehr so leicht um
    • GODO verhindert Sportverletzungen an den Beinen, da die Muskeln geschmeidiger werden
    • GODO heilt Schweißfüße. Dem Vernehmen nach haben alle betroffenen Anwender innerhalb von sechs Wochen keine Schweißfüße mehr
    • GODO harmoniert Bewegung, Atmung, Kreislauf und damit auch die Sexualität
    • GODO hilft, Asthmaanfälle zu mindern und oftmals zu heilen
    • GODO baut Aggressionen, Wut, Ängste und Depressionen ab
    • GODO hilft dabei, jugendlich zu bleiben
    • GODO wirkt sich günstig auf Allergien aus

(Quelle: http://www.therapeuten-netz.com)

Das Wiedererlernen des Vorfußgehens (Ballenganges) ist am Anfang natürlich gewöhnungsbedürftig und erfordert neben Eigenmotivation etwas Übung und Geduld, da einige vernachlässigte und verkümmerte Muskeln sich wieder aufbauen müssen und evtl. vorhandene Deformationen am Knochengerüst einige Zeit brauchen um sich wieder in die natürliche Form und Position zu bringen.

Wer sich jedoch täglich dazu motiviert, wird nach kurzer Zeit (etwa 2 Wochen) spürbar positive Veränderungen wahrnehmen können.

barfuss

fussreflexzonen

Barfusslaufen

Man wird aufrecht, mit neuer Kraft und Stabilität durchs Leben gehen.

Dr. Greb erklärt in den folgenden Vorträgen die Auswirkungen der Gangart auf Körper, Geist und Seele und wie Sie spielerisch und leicht Ihre Stärken finden und starre Bewegungsmuster loslassen können, die viele Krankheiten wie Venenleiden, Asthma, Rückenschmerzen und vorzeitige Alterungsprozesse verursachen.

Dr. med. Hans-Peter Greb: GODO – Mit dem Herzen gehen

Videolink: http://youtu.be/x13CigotiKg

Ein weiterer GODO-Vortrag von Dr. med. Hans-Peter Greb in Deutsch und Italienisch

Videolink: http://youtu.be/98_zV9ENSqo

Literatur zum Thema und Schuhe, die das natürliche Gehen unterstützen:

Weiterführende Links:

http://www.godo-vision.de/
Jetzt-TV: GODO
Alpenparlament.TV: GODO – eine neue Gang-Art
Ballengang-Blog

Eine Regenbogen – Initiative

Gepostet am Aktualisiert am

regenbogen2

Im Folgenden wieder ein Artikel von dem „Eifelphilosophen“. Auch diese Ideen finde ich sympathisch, besonders die „Regenbogen-Idee“. Ich würde zu dem „Regenbogen“ noch Menschen hinzufügen, denen besonders an der Heilung der Natur und der Erde gelegen ist (früher die „Grünen“) .

Das Regenbogensymbol wird ja oft mit der Homosexuellen-Szene in Verbindung gebracht. Wieder so eine Pervertierung. Von Natur aus guten Dingen wird eine neue Bedeutung gegeben, die oft negative Assoziationen weckt. Mir kommt da so der Verdacht, dass Menschen so geprägt werden sollen, dass sie Farben bei Männern etwas verächtlich finden, obwohl sie doch nachgewiesenermaßen Heilkraft haben und zur Lebensfreude beitragen.

Es gibt viele subtile Methoden, Menschen aus ihrer Ganzheitlichkeit heraus zu bringen.

 

Meinen Bogen habe ich gesetzt in den Wolken; der soll sein ein Zeichen des Bundes zwischen mir und der Erde.

1. Mose 9, 13

Der komplette Artikel ist hier zu lesen:

http://www.nachrichtenspiegel.de/2013/03/07/burgerinitiative-regenbogen-funf-sterne-fur-deutschland-oder-lieber-wieder-auschwitz-fur-alle/

Bürgerinitiative Regenbogen: fünf Sterne für Deutschland – oder lieber wieder Auschwitz für alle?
Von Eifelphilosoph ⋅ 7. März 2013

… Natürlich schaue ich erfreut nach Italien, wo eine durchaus sympathische Bewegung die Parteienlandschaft durcheinanderwirbelt – so etwas hatte ich dereinst von der Piratenpartei erhofft, die gerade gnadenlos absäuft. Wir können so etwas auch machen: gleich hier und jetzt – heute noch. Das ist ganz einfach: man nimmt ein Symbol, ein paar Werte, bekennt sich öffentlich dazu und verbreitet den Gedanken.

Nehmen wir an (ich greife hier den Vorschlag von dem Leser “Hartzer Roller” auf), wir wählen den Regenbogen als Symbol. Er gefällt mir sehr gut, weil wir eine breite Front von Bürgern und Individuen aller Coleur brauchen, um unser Wasser, unseren schwindenden Wohlstand und unsere Demokratie zu retten:

regenbogen1

  • da brauchen wir Liberale, die kompromisslos hinter den allgemeinen Menschenrechten stehen,
  • da brauchen wir Linke, die uns zur Verteilungsgerechtigkeit ermahnen,
  • da brauchen wir Konservative, die dafür sorgen, das wir bei aller Reformfreude nicht nützliche produktive Strukturen mit über Bord schmeißen.
  • Wir brauchen alte und junge Menschen, die an einen Tisch gehören – und nicht als Gegner beim Kampf um die Staatsgelder in die Schützengräben liegen,
  • ebenso brauchen wir Reiche und Arme, die mit ihrem jeweiligen Erfahrungsschatz die Diskussion um Europas Zukunft bereichern.
  • Das Symbol des Regenbogens kann auch alle europäischen Nationen vereinen, die bislang aufgrund der Machenschaften der Finanzelite immer weiter gegeneinander ausgespielt werden.

Ein paar positive Ziele fallen mir ebenfalls ein:

1: So täte es mir gefallen, dass wir dem Parlament ein Schöffengericht zur Seite stellen, besetzt mit zufällig ausgewählten Bürgern ohne Parteibuch, von deren Zustimmung die Gesetzgebung ebenso abhängt wie von der Unterschrift des Bundespräsidenten: das verhindert ein wenig, das die Gesetzgebung in den Händen einer zentralistisch organisierten Parteienoligarchie bleibt.

2: Ich würde es begrüßen, wenn die Wirtschaft auch für die Folgekosten ihrer Innovationen gerade stehen muss, auch wenn das die Renditen schmälert: auf Dauer kann aber keine Solidargemeinschaft Schmarotzer dulden, die auf Kosten der Allgemeinheit Milliarden scheffeln, ohne dafür etwas zurückzugeben. Für die Kosten eines Grundeinkommens für jene, die vom Arbeitsmarkt abgelehnt werden, sollte ebenfalls die Wirtschaft gerade stehen: Vollbeschäftigung ist eine notwendige Forderung des Staates an die Wirtschaft, die gerade durch die Stabilität des Landes Planungssicherheit und unbegrenzte Geschäfts- und Gewinnmöglichkeiten hat.

3: Ich denke, es ist in Ordnung, wenn Unternehmer wie die Gebrüder Albrecht mit einer cleveren Idee, die der Allgemeinheit nutzt, Milliarden verdienen – sofern sie irgendwann auch ihren Beitrag dazu leisten, die Folgekosten zu übernehmen. Nach ihrem Ableben jedoch sehe ich keinen Grund, diese Milliarden im Privatbesitz zu lassen: hier sollte dann das Geld zur Behebung von “Kollateralschäden” investiert werden.

4: Leiharbeit gehört verboten, ihre Förderung (wie die Förderung der Prostitution) strafrechtlich verfolgt.

5: Einkommen von Ministern, Abgeordneten und Regierungsbeamten sollen an die Staatsverschuldung gekoppelt werden: Staatsdiener sind im Prinzip auch nur Menschen, die von der Allgemeinheit zur Arbeit freigestellt wurden – es gibt keinen Grund, warum die allein schon Abgeordnetendiäten bekommen, die das Zwanzigfache der Bezüge eines Leistungsberechtigen des Jobcenters betragen

6. Mir gefällt auch die Idee der Einrichtung eines “Oberhauses” die Professor Gunter Dueck vorschwebt – irgendwie sollten wir anstelle der jetzt vorhandenen Selbstdarstellungskompetenz der politischen Kaste wieder Fachkompetenz in Regierungshandeln einbringen.

7: Anstelle Leihsoldaten für Natoabenteuer zur Verfügung zu stellen, wird es Zeit, die Außenpolitik wieder auf Frieden auszurichten: es geht nicht an, das wir nur passiv zusehen, wie die Welt im Krieg versinkt. Deutsche Stiefel gehören auf deutschen Boden – und deutsche Diplomaten mitten zwischen die Kanonen chinesischer und japanischer Kriegsschiffe. Dafür sind Diplomaten ursprünglich gedacht worden – nicht nur für Cocktailempfänge. “Friedenfördernde Maßnahmen” gehören wieder in den Mittelpunkt der politischen Aufmerksamkeit … anstelle von dubioser “Bündnistreue”.

8: Im Schulwesen möchte ich Klassen von maximal 12 Schülern, unterrichtet von zwei Lehrern. Aufgabe der Lehrer ist, für die Schüler den höchstmöglichen Bildungsstand zu erreichen … allerdings sollten die Noten nicht von den Lehrern gegeben werden, die den Unterricht geben. So werden auch die Jobcenter entlastet, die bislang all jene aufnehmen müssen, die von Lehrern gezielt aussortiert wurden. Staatlich produzierte Bildungskrüppel braucht kein Mensch – und dafür sollte man keine Lehrer bezahlen.

9: da das Unternehmertum im Prinzip ein gesunder Motor für wirtschaftliche Entwicklung ist, sollte der inhabergeführte Einzelhandel den gleichen staatlichen Schutz genießen wie die Familie. Wünschenswert wäre auch eine Reform der Steuergesetzgebung: Zehn Prozent sollten reichen. Wenn Arbeitslose mit fünf Prozent der Diäten eines Abgeordneten wirtschaften sollen, so kann man auch Abgeordneten zumuten, den Staatsaushalt mit zehn Prozent der Einnahmen zu bestreiten: natürlich brauchen wir dazu eine massive Reduktion von Subventionen, Steuerschlupflöchern und eine deutliche

Effektivierung unseres Gesundheitssystems,

das momentan der Pharmaindustrie Traumrenditen von dreissig Prozent beschert – bei ganz bescheidenen Ergebnissen für die Bevölkerung

10: Wahlkampfkostenerstattung braucht kein Mensch, die automatische Selbstbereicherung der Parteiorganisationen am Volksvermögen sollte als Gefahr für die Volkswirtschaft und die Demokratie erkannt und abgeschafft werden.

11: Nach etlichen nicht enden wollenden Lebensmittelskandalen sollte klar sein: die industrielle Massenproduktion von Lebensmitteln unter Renditemaximierungszwang funktioniert nicht, der Trend zum industriellen Großbauern bedeutet das Ende der gesunden Nahrung: gefördert wird hier das Falsche.

12. Mehr als ein diffuses “Grundeinkommen” brauchen wir die Etablierung der sozialen Menschenrechte, d.h. jedem Bürger steht ein Kontingent an Nahrung, Strom, Heizung, Unterkunft zu, das die Wirtschaft zu erwirtschaften hat: nur die Vorteile des Marktplatzes ausnutzen und die Gewinne dann in Steueroasen schaffen funktioniert nicht. Selbstverständlich gehört zu einer modernen, zukunftsorientierten Gesellschaft ein kostenloser Internetzugang dazu, Rechner, die dies ermöglichen, sind für maximal 100 Euro zu produzieren – und wir werden als Gesellschaft der Zukunft eine Infrastruktur der Kommunikation so dringend brauchen wie dereinst Schienennetze und Autobahnen.

Das ist nur ein grober Rahmen – aber wie Schopenhauer schon sagte: der Philosoph ist ein Wegweiser … und sollte nicht selbst den Weg gehen, den er weist: klar, sonst ist der Wegweiser ja weg.

Ich will auch nur den ersten Schritt aufzeigen, zeigen, das das, was in Italien geschieht, auch hier möglich ist – und ich hoffe sehr, das schon allein die Einleitung hier deutlich gemacht hat, das Widerstand gegen das “System” für Demokraten und andere Menschenfreunde inzwischen alternativlos geworden ist – so alternativlos wie der Marsch in die marktkonforme Demokratie für unsere Bundeskanzlerin. Da sehe ich auch kein “wenn” und “aber”, sondern nur die Wahl zwischen mehr Demokratie oder mehr Auschwitz – in letzter Konsequenz.

Zukunft ist machbar und möglich, jenseits der zusammenbrechenden Strukturen eines globalisierten Kapitalismus, der aufgehalten gehört, bevor er alle Strukturen der Zivilisation mit in den Abgrund reist, den er für sich bereitet hat.

Die ersten Schritte dahin?

Einfach und billig. Bastelt euch einen unaufdringlichen Regenbogensticker, den man dezent an den Anzug, das Kostüm, den Blaumann oder den Wollpulli heften kann: so erkennt jeder überall die Sympathisanten der Bürgerintiative Regenbogen: in der U-Bahn, im Theater, beim Fußball, in der Kirche, im Wanderverein, auf Messen und Tagungen.

Was die Initiative vereinen sollte, ist der Wunsch nach Reformen und Zukunft für Deutschland – jenseits jenes Putsches von Oben, der gerade in großem Stil zelebriert wird.

Sicher findet sich ein cleverer Designer, der hier was entwerfen kann – und sicher finden sich andere, die ein wenig an Produktion und Vertrieb des Symbols verdienen mögen: nur zu – für Arbeit Geld zu bekommen, wird zwar immer ungewöhnlicher in diesem Land, ist aber im Prinzip keine Sünde.

Demokratie heißt Diskussion – weshalb die obigen zwölf Thesen keine alternativlosen Gesetze darstellen sollen, sondern Diskussionsanregungen für einen Prozess, der in Deutschland “keinen Stein auf dem anderen lässt” … aber diesmal für den Bürger, dessen

Wohlergehen als Individuum in Zukunft wieder im Mittelpunkt allen staatlichen Handelns

stehen sollte, wie die Väter des Grundgesetzes es angedacht haben.

Ein kleiner Eifelphilosoph kann hier nur mit seiner kleinen Knallerbsenpistole einen Startschuss geben, vielleicht kann der Nachrichtenspiegel in Form eines Forums noch ein wenig Hilfe bei der Diskussion um Ziele und Werte stellen (die man auch problemlos bei den Italienern leihen kann – die sind da als Opfervolk wahrscheinlich schon weiter als wir) – aber den Weg gehen muss schon ein jeder selbst.

Wenn acht Millionen Leiharbeiter, drei Millionen Arbeitslose, sieben Millionen Hartz-Abhängige, zwanzig Millionen Rentner und zwei Millionen Pseudoselbständige sich mit den Millionen Christen, Demokraten, Liberalen, Anarchisten, Unternehmern und Freunden der Aufklärung und der sozialen Marktwirtschaft unter einem Symbol vereinen, dann sollte doch schon etwas zu bewegen sein … jenseits der großen Pläne der Parteioberen für Deutschland, die nur ständig steigende Kosten bei ständig sinkender Leistung produzieren können.

Das Symbol selbst ist dabei völlig egal, es könnten auch meine alten Socken sein – aber der Regenbogen ist ein schönes Symbol der abendländischen Kultur, immerhin hat Gott ihn als Zeichen in den Himmel gesetzt um zu sagen: “Sintflut mache ich nie wieder!”

Was aber auch heißt: wir müssen die Karre jetzt selber aus dem Dreck ziehen – ob wir wollen oder nicht.