unterdrückte emotionen

unterdrückte emotionen und ihre folgen

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http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/12/27/folter-sport-in-deutschland-das-stehlen-von-eltern/
Folter-Sport in Deutschland: Das Stehlen von Eltern
Gestalttherapeut Fiolka: “Leute, aus deren Feder diese Gesetze stammen, sind wohl kaum in Kontakt mit ihren Gefühlen gewesen… ” Aufs Grausamste wird täglich 400 Kindern* ein Elternteil gestohlen. Diese moderne Art von Folter ist in Deutschland zu einem juristischen und amtlichen Job-Sicherungs-Sport avanciert.

Ursprünglich verantwortlich für den Elternraub sind Elternteile, die sich nach Trennung oder Scheidung ihrer selbst willen dem Partner gegenüber derart gewalttätig durchsetzen, dass sie die Kinder alleine besitzen wollen. Justiz und Ämter lassen sich gerne aufgrund der mit Gewalt errungenen Macht-Position der selbstsüchtigen Kinderbesitzer auf die Seite der Kinderräuber ziehen. Dass sie den Kindern hier die Hälfte ihrer Existenz stehlen und die Kinder im höchsten Ausmaß missbrauchen, spielt bei den Kindesräubern keine Rolle – auch nicht bei den Ämtern, der involvierten Polizei und der Justiz. Alle verdienen daran, sichern sich ihren Posten.

Bayerischer Landtag. Hier fand die Fachtagung der Kinderkommission unter Vorsitz von Frau Dr. Simone Strohmayr (SPD) zum Thema „Eltern-Kind-Ent¬frem¬dung“ (PAS) am 24. März 2011 statt.

Seit offizieller Bekanntgabe der Eltern-Kind-Entfremdung in Deutschland im Februar 1998 (Amtsvormund) ist von rund 2.260.000 betroffenen Kindern die Rede, die zeitweise oder auch gänzlich eines Elternteils beraubt wurden. Oftmals müssen diese Kinder noch zusätzlich den herben Verlust von Großeltern, Geschwistern, Onkel und Tanten etc. hinnehmen.

Europäisches Parlament: “Deutsche Jugendämter wenden brutale Methoden an …”

Mit dieser Feststellung beginnt die Bamberger Erklärung, die den EU-Parlamentariern übergeben wird (tv-orange.de/2011/12/alle-kinder-brauchen-beide-eltern/). Marcin Libicki ist Vorsitzender des Petitionsausschusses des Europäischen Parlamentes. Er äußert sich bereits im Juni 2007 nach einer Sitzung des Ausschusses in Brüssel zum Thema “Deutsche Jugendämter” zur Anwendung dieser Methoden durch deutsche Jugendämter. Auch im Europarat sind Verantwortliche auf Menschenrechtsverletzungen an Kindern und Eltern von Seiten deutscher Jugendämter aufmerksam geworden. “Im Sinne der betroffenen Kinder muss rasch Abhilfe geschaffen werden”, so Oeschger. “Wir haben in Westeuropa viel zu lange weggesehen, wenn es um Menschenrechtsverletzungen in unseren eigenen Ländern geht.” *

Die Zeit der Folter überleben, falls die Kinder zurückkommen, wenn sie zurück kommen!

Was können aber durch die Jugendämter und Justiz ihrer Kinder beraubte Väter und Mütter tun, um die Folterzeit zu überleben, bis sie ihre Kinder wieder in die Arme schließen können, sollte dies überhaupt noch möglich sein, denn Eltern-Kind-Entfremdung ist harter seelischer Missbrauch, wie jetzt auch der Ärzteleitfaden „Gewalt gegen Kinder und Jugendliche – Erkennen und Handeln“ des Bayerischen Staatsministeriums attestiert.
TV-Orange hat sich mit dem Gestalttherapeuten Christian Fiolka, selbst Vater dreier erwachsener Kinder, unterhalten. Um gefolterten Elternteilen durch das Erlangen einer neuen Perspektive eine Chance für ihr Überleben zu sichern – für den Tag, an dem die Kinder zurückkommen, wenn sie denn jemals zurückkommen – für diese Perspektive steht Fiolka.

Wegrationalisieren der Gefühle – Weg in die Verdammnis

TV-Orange: “Herr Fiolka, Sie sind Gestalttherapeut und haben Ihren Schwerpunkt auf die Väterarbeit verlegt. Welchen Ansatz oder welche Notwendigkeit sehen Sie hier?”

Christian Fiolka: “Lassen Sie mich mit der Notwendigkeit beginnen: Keinen Kontakt mehr mit seinen Kindern haben zu können, schlägt eine seelische Wunde, die den betroffenen Elternteil oft bis in die Grundfeste seiner Identität erschüttert. Gerade wir Männer – und mein Seminar richtet sich ja vorerst an die Väter – haben es oft schwer überhaupt wahrzunehmen, dass wir verletzt sind und wie sehr dieses Verletztsein alle Lebensbereiche beeinträchtigt. Wir rationalisieren alles weg, weil wir so erzogen wurden. Mein Ansatz ist der, gemeinsam mit den Vätern behutsam nach der Wunde zu schauen, die Wunde zu säubern und zu verbinden. Das kostet am Anfang etwas Überwindung, ist aber besser, als sich stillschweigend an die seelische Not zu gewöhnen. Ja genau, die innere Not zu wenden, darin liegt die Notwendigkeit und das ist machbar.”

Christian Fiolka

TV-Orange: “Woher rührt es, dass besonders Männer nicht spüren, dass sie verletzt wurden? Eine Verletzung tut doch weh!“

Christian Fiolka: “Das Weiter-Funktionieren wird höher bewertet als der Blick nach innen. Das geht auf Kosten des Kontakts zu sich selbst. Der Preis ist, dass die betroffenen Väter sich oft selber aus dem Blick verlieren und irgendwann nur noch auf Sparflamme leben ohne es zu merken. Die eigenen Gefühle ständig abzuspalten kostet aber irrsinnig viel Kraft – und genau diese Kraft steht dann im Alltag nicht mehr zu Verfügung. Irgendwann sind alle Lebensbereiche davon betroffen: der Job, eine neue Beziehung und letzten Endes auch der Kampf für einen gleichberechtigten Umgang mit den Kindern!“

TV-Orange: “Mit dieser Antwort ist gleichzeitig die Frage nach dem Ansatz Ihrer Arbeit geklärt. Ihrer Aussage entsprechend hieße das also, dass die Verletzungen von den Männern ignoriert werden, in der falschen Hoffnung, dem Druck stand halten zu können. Ist denn dieses Standhalten eine typisch männliche Errungenschaft und Eigenschaft oder hat sie nicht in den letzten Jahrzehnten auch die Frauen erreicht, die sich in ihren Berufen behaupten und behaupten müssen – der inneren Weiterentwicklung zum Trotz?”

Christian Fiolka: “Ja, das ist sicher richtig! Diese zweischneidige “Errungenschaft” wird immer geschlechts-unspezifischer. Die konstruktive Auseinandersetzung mit der eigenen seelischen Realität wird es aber zum Glück ebenfalls! Deshalb sagen sich auch immer mehr betroffene Väter: “Bevor ich innerlich völlig ins Minus gerate, mache ich etwas dafür, damit ich seelisch wieder auf die Beine komme.“

TV-Orange: “Welches ist letztendlich der Gewinn aus dem Negieren der Gefühle?”

Christian Fiolka: “Es gibt keinen Gewinn. Negieren ist immer ein Minusgeschäft.“

TV-Orange: ” Nun, unsere gesamte Wirtschaft lebt von dieser Art ‘Minusgeschäft’! Sprichworte wie ‘Die Faust im Sack machen!’ – ‘Kopf hoch, wenn der Hals auch dreckig ist!’ etc. künden täglich vom Aufsetzen einer Maske im Berufsalltag. Das, was gesagt werden soll, bleibt unterdrückt. Immer lächeln, immer gut drauf – so lautet die Devise. Es wird nach außen mit innerlich unverdauten Gefühlen weitergearbeitet. Hiervon lebt die Industrie. – Und nun der Blick auf den anderen Pol: Welches ist der Verlust?”

Christian Fiolka: “Der Verlust besteht in einer schleichenden Selbstentfremdung, die sich nach und nach einstellt. Wer sich selbst fremd wird, kann dann irgendwann auch niemandem mehr wirklich begegnen, weil die Einheit der Persönlichkeit auf der Strecke geblieben ist. Das kann zu einer inneren Vereinsamung führen, zu einem Qualitätsverlust in der menschlichen Begegnung. Das Schlimme ist, dass das durchaus von außen wahrgenommen wird – auch von den eigenen Kindern.“

Auswirkungen einseitiger Prägungen:
Schleichende Selbstentfremdung – auch bei Richtern!

TV-Orange: “Herr Fiolka, bevor wir zu Ihrer Tätigkeit kommen, habe ich doch noch eine Frage zu allgemeinpsychologisch und -gesellschaftlichen Sozialisierungsprozessen: Wenn besonders Männern im Laufe ihrer Sozialisation beigebracht wurde: “Du musst stark sein! Du musst hart sein! Ein Mann weint nicht!”… . Welche Auswirkungen hat diese Prägung für die weiche, weibliche Seite im Mann?“

Christian Fiolka: “Eine kathastrophale! Um zu einer reifen Gesamtpersönlichkeit zu werden, muss gerade auch dieser weibliche Anteil gepflegt und gehört werden. Ich denke, das gilt auch für die globalisierte Gesellschaft: Wenn Politik und Wirtschaft nicht weiblicher werden, wird das Überleben schwierig.“

TV-Orange: “Das möchte ich jetzt nochmal ganz konkret. Herr Fiolka, welche Auswirkungen haben das emotionell abgespaltene und dadurch reduzierte Leben auch nur eines Menschen auf die Gesellschaft? Was, wenn solche ihrer weiblichen Anteile abgespaltenen Persönlichkeiten Lehrer, Politiker, Juristen sind, welche Auswirkungen hat das auf unsere Jugend, auf unsere Rechtsprechung, auf unsere gesamte Zukunft? Oder befinden sich solche von ihren wahren Gefühlen abgespaltene Persönlickeiten gerade in diesen Berufsfeldern?“

Christian Fiolka: “Schauen Sie sich als Beispiel das deutsche Familienrecht an, unter dessen Macht Kinder von ihren Eltern entfremdet und zu “Trennungswaisen” werden: die Leute, aus deren Feder diese Gesetze stammen, sind wohl kaum in Kontakt mit ihren Gefühlen gewesen. Die Auswirkungen werden von einer Generation zur nächsten Generation weiter gegeben, und was das für die Zukunft bedeutet ist noch kaum absehbar.“

Dauer des persönlichen Entwicklungsprozesses von Richtern:
„Das geht gegen unendlich!“

TV-Orange: “Ich habe von einer Expertin für Eltern-Kind-Entfremdung gehört, dass es noch eine Generation dauern werde, bis die die Trennungs- und Scheidungswaisen produzierenden Professionen verstehen würden, was sie hier tun. Wenn wir davon ausgehen, dass täglich 400 solcher Waisen aus den Händen der abgespaltenen Persönlichkeiten produziert werden, dann wären dies in den kommenden 25 Jahren nochmals knappe 4 Mio Kinder, die betroffen wären. Auf wie lange schätzen Sie diesen Entwicklungsprozess der Richter ein?”

Christian Fiolka: “Das geht gegen unendlich.”

TV-Orange: “Wären dann nicht die Jugendamtsmitarbeiter und Richter, also diejenigen, die Kinder von ihren Eltern trennten, die Klientel, an die sie sich wenden müssten?”

Christian Fiolka: “Nein, es geht mir nicht um die Verursacher. Es geht mir um die Geschädigten, um die persönlich betroffenen Elternteile, speziell die Väter, die hier und jetzt an der seelischen Belastung zu tragen haben – oft über ihre Kräfte. Wenn diese Väter sich seelisch wieder weitgehend im grünen Bereich befinden, können sie auch politisch effektive Arbeit leisten und auf Gesetzesänderungen drängen. Richter sehen sich wohl vor allem als Anwender bestehender Gesetze und sind nur über ihre Funktion involviert, nicht aber persönlich.

TV-Orange: “Sollten Sie eine Ausbildung für Richter und Jugendamtsmitarbeiter anbieten, damit diese ihre abgespaltenen Anteile wieder zurückholen können, so erteilen Sie uns bitte rasch Nachricht von einer solchen Ausschreibung, damit auch wir über die Öffentlichkeit mitwirken können, weitere Millionen von Kindern vor dem Zugriff unmenschlich handelnder Richter und Systemträger befreien zu können. Herzlichen Dank, Herr Fiolka, für dieses aufklärende und in seiner Bedeutung weitreichende Interview.“