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Das “Hanf-Haus” – ein Haus der Zukunft?

Tja, wer hätte das gedacht!? Hanf, ein umstrittenes Thema. Die einen stehen dem positiv, die anderen eher negativ gegenüber. Wir wissen, dass man Hanf nicht nur rauchen kann, sondern dass auch Kleidungsstücke oder Ähnliches daraus hergestellt werden können. Dass man allerdings Häuser damit bauen kann, das war mir völlig fremd. Doch es scheint zu gehen, wie das folgende Bild, eindrucksvoll zur Schau stellt.umwelt allgemein  Das Hanf Haus – ein Haus der Zukunft? hempcrete haus hanfhaus 300x199
Bild-Quelle: gizmagAuf dem Foto sehen wir wohl das erste Haus, dass in den USA aus Hanf gebaut wurde.
Um ein Material herzustellen, das fest wie Beton ist, werden die Hanfschäben mit Leim und Wasser gemischt. Daraus entsteht ein ökologischer Mix – das sogenannte Hemcrete – der immer weiter aushärtet um somit den Lasten stand hält und wie hier sogar zum Hausbau verwendet werden kann.
Das “Hanf-Haus” wurde von Push Design entworfen. Dieses Unternehmen ist bereits in anderen Teilen der Welt für ökologischen Hausbau bekannt. Dieses Haus war nicht ganz billig, da man in den USA nicht so leicht an den Hanf herankommt. Darum hat man sich den “Stoff” in Europa besorgen müssen. Ein weiterer Vorteil für uns Europäer.
Das Material, sprich der Hanf für dieses Haus, kam aus Großbritannien. Der Ausbau besteht aus Papierpaneelen und ist 100% recycelbar. Bei den Nachbarn schien dieses Haus einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben, da sich Push Design über einige Aufträge freuen durfte.
Na da soll doch mal einer sagen Hanf sei ungesund oder gar schlecht für uns Menschen.
Und aus welchem Material wird ihr Haus gebaut?Weitere Infos und Bilder zum Thema finden Sie hier.

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Hanf eine Alternative zu Erdöl

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…   Bäumen, Baumwolle und vieles mehr

Sepp Holzer bezeichnet Erdöl als das Blut der Erde, das man eigentlich in der Erde lassen sollte. Ebenso sehen es einige Völker, die die Natur achten (und somit auch sich selbst, da wir Menschen ja auch Natur sind).

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Die Kosmologie der U’wa
Sira erschuf die Welt und übertrug dem Volk der U’wa die Aufsicht unter seinen Vorgaben. Nach ihrer Vorstellung arbeiten sie in Einklang mit dem himmlischen Vater – Sira – und der Mutter Erde. Der erste Indigene fragte Sira nach dem Wissen und er antwortete, sie sollten weiterhin an die vom Himmel geschickten Lieder denken – in ihnen würden sie sämtliche Antworten finden.
Nach dem Glauben der U’wa ist Erdöl das Blut der Erde und durch seine Förderung wird die heilige Erde in ihrem Herzen verletzt.
Das Beispiel der U’wa ist nur eines unter vielen. Indigene Völker haben ihre jeweils eigenen Vorstellungen über das Leben und ihre Umwelt. Häufig besteht die Vorstellung einer belebten Umwelt , d.h. dass alles “beseelt” ist: die Tiere, die Pflanzen und die Natur selbst, wie die Erde, die Flüsse, Seen, der Wald etc.
 
 
 

Wozu wird Erdöl jedoch verwendet, neben seinem Gebrauch als Treibstoff (für Fortbewegungsmittel, Heizungen usw.)

  • 40 Prozent aller Textilien enthalten Erdöl
  • Funktionskleidung sogar bis zu 100 Prozent.
  • Erdöl ist musikalisch: 40 Milliarden Liter Öl werden jährlich in CDs und DVDs verarbeitet
  • Erdöl ist gemütlich: 60 Liter Öl stecken in einer Couch.
  • das Telefon, Spielzeug, das Gehäuse des Fernsehers, Haushaltsgeräte – alles aus Plastik.
  • Auch die durchsichtigen PET-Flaschen und Eure CDs und DVDs, Matratzen und Schläuche, Fensterrahmen und Eimer bestehen aus Kunststoff
  • Ohne Öl gäbe aus auch keine Teppichböden, keine Gardinen am Fenster, keine Farbe an den Wänden und keine Plastiktüten. Viele Wasch- und Reinigungsmittel, Autoreifen und Pflanzenschutzmittel wären ohne Erdöl viel schwieriger herzustellen.
  • Öl wird auch für Körperpflege und Kosmetik verwendet, auch wenn sich das komisch anhört. Viele Seifen, Parfüms, Lippenstifte und Haarsprays sind Nebenprodukte der Erdölverarbeitung.
  • Öl ist außerdem wichtig für den Straßenbau, zur Herstellung von Medikamenten und von Düngemitteln.
 
 
„Die Grundsubstanz fast aller synthetisierten Chemikalien ist Steinkohlenteer oder Rohöl. Die meisten Medikamente werden ihrerseits im Labor aus Rohöl synthetisiert.“
 
 
  • Auch Aromastoffe und sogar Inhaltsstoffe Eures Kaugummis können aus Stoffen gemacht werden, die aus Erdöl gewonnen wurden.

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Nylonfaden aus Reagenzglas

Quellen:

http://www.wintershall.com/unternehmen/oel-gas/oel-als-wertvoller-rohstoff.html

wintershall

http://www.wissen.lauftext.de/die-natur/chemie/was-man-aus-erdol-alles-machen-kann.html

 
 
Naturschädigung hat auch die Förderung von Erdöl an sich zur Folge.
 
Siehe dazu den folgenden Artikel, der auch weitere Verflechtungen aufzeigt.
 
 

 

http://www.seite3.ch/Goldman+Sachs+und+Shell+gewinnen+Public+Eye+Awards+2013+/573031/detail.html

Goldman-Sachs und Shell gewinnen Public Eye Awards 2013!

 

In Davos – unweit des World Economic Forums – wurde gestern die Public Eye Awards 2013 vergeben. Der Publikumspreis geht an Shell für ihre rücksichtlosen Ölförder-Projekte. Den diesjährigen Jurypreis erhält Goldman Sachs für ihr unethisches Geschäftsgebaren und das Besetzen von hohen politischen Ämtern durch „ehemalige“ Mitarbeiter. Wie immer, versucht Greenpeace und die EvB den zwei Konzernen den Preis der Schande zu übergeben.

Rund 40’000 Personen haben darüber abgestimmt, welches Unternehmen den Preis der Schande in diesem Jahr verdient hat. Der Schmähpreis geht auch dieses Jahr an zwei Konzerne, die mit der Welt und der Zukunft der Menschheit umgehen, als gehöre sie ihnen. Zum Beispiel Goldman Sachs, ausgezeichnet mit dem Jury Award. Die Bank ist ein zentraler Akteur in der finanzgetriebenen Globalisierung, welche die Profite von wenigen mit der Verarmung breiter Schichten bezahlt. Michael Baumgartner, Jury-Vorsitzender der Public Eye Awards: „Goldman Sachs ist einer der Hauptgewinner der Finanzkrise und ein wichtiger Player im Rohstoff-Casino: Sie hat diese Märkte als neue Geldquelle erschlossen und destabilisiert die Rohstoffpreise. Wenn die Preise für Nahrungsmittel wie 2008 alle Rekorde brechen, werden Millionen Menschen in Hunger und Elend gestürzt.“

Mit Abstand gewonnen (16’446 Votes) hat aber Shell. Den Publikumspreis der Schande hat sich der holländisch-britische Ölkonzern wegen ihrer kontroversen, risikoreichen und schmutzigen Ölförderprojekte in der Arktis verdient. Obwohl die Ölreserven der Arktis bloss für drei Jahre reichen, setzt Shell eines der letzten Naturparadiese der Erde aufs Spiel und gefährdet den Lebensraum von vier Millionen Menschen und einer einzigartigen Tierwelt. Der Konzern legte in den letzten Monaten eine bedenkliche Pannenserie hin, dabei hat er noch nicht einmal mit den Ölbohrungen angefangen. Shells Sicherheitsvorkehrungen spotten jeder Beschreibung. Experten sind sich sicher: Eine Ölkatastrophe ist jederzeit möglich und kann unter den in der Arktis herrschenden Bedingungen kaum eingedämmt werden. Kumi Naidoo, Direktor von Greenpeace International, sagt: „Shell hat 4,5 Milliarden Dollar in ein unsinniges, hochriskantes Projekt investiert und damit nur Probleme geschaffen. Die Publikumswahl zeigt, dass die Öffentlichkeit ein wachsames Auge auf Shell hat und dessen ruchloses Vorgehen auch in Zukunft sanktionieren wird.“

 
 
 
 
 
Die Wunderpflanze
 
 
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  • Hanf gibt viel bessere Fasern her wie Holz. Viel geringere Mengen an giftigen Chemikalien sind notwendig um Papier aus Hanf zu machen als aus Holz. Hanfpapier vergilbt nicht und ist sehr haltbar. Die Pflanze wächst sehr schnell in einer Saison, wobei Bäume Jahrzehnte benötigen. 
  • Hanf kann den Kahlschlag von Wäldern nachhaltig stoppen: Hanf liefert als einjährige Pflanze auf derselben Fläche nicht nur 4 bis 5 mal soviel Papier wie Wald, wegen der hohen Reißfestigkeit der Hanffaser kann dieses Papier öfter recycelt werden als Holzpapier. http://www.powercorn.de/oekovorteile.htm
  • Alle Plastikprodukte könnte man aus Hanföl herstellen. Sie wären dann auch noch biologisch abbaubar! Sie würden sich einfach zersetzen und die Umwelt nicht belasten, im Gegensatz zu Plastik aus Erdöl, das sich nicht auflöst und unsere Umwelt schädigt. Der Umweltschutz ist nicht im Interesse der auf Erdöl basierenden Industrie und des politischen Systems welches sie korrumpieren und kontrollieren. Mit Hanf wäre ihr Monopol und ihre Macht zerstört.
  • Auch die Medizin könnte grosse Heilerfolge mit Hanf bewirken, so wie es über die Jahrtausende war. Aber dagegen sind selbstverständlich die Pharmakonzerne, welche uns mit Chemiebomben lieber als Dauerpatienten nicht heilen, sondern nur behandeln will. Dabei hat Hanf beindruckende Heilungseigenschaften. Das wäre viel zu einfach und würde Big-Pharma die Profite schmälern.
  • Den Hunger auf der Welt könnte man stillen. Eine grosse Palette an Lebensmitteln können aus Hanf gewonnen werden. Die Samen beinhalten den höchsten Proteinwert der Natur. Und sie liefern essenzielle Fettsäuren, die den Körper von Cholesterin säubern. Hanfsamen zu essen ist das beste was man seinem Körper antun kann.
  • Dann könnte man Kleidung aus Hanf machen. Der Stoff wäre extrem strapazierfähig und langlebig. Es gibt Betriebe die Bekleidung aus Hanf herstellen, nur sie sind unbekannt, werden unterdrückt, die Wirtschaft und die Medien schweigen sie tot und sie müssen deshalb ein Leben im Verborgenen führen. Was einst jeder Mensch als natürliches Produkt trug, ist praktisch verboten und wir tragen künstlich hergestelltes Plastik an unserem Körper.

„Für DuPont ging es vor allem darum, eine mögliche „Konkurrenzfaser“ zu verhindern. Firmeneigene Chemiker entwickelten in den 1930er Jahren aus Polyamiden die erste vollsynthetische Faser. Sie wurde unter dem Namen Nylon herausgebracht und sollte sich unter allen Umständen auf dem Markt durchsetzen.“ (aus: http://www.hanfmuseum.de/exhibition/24LN_Weltsichten_Weltbilder/Die_Hanf_Verschwoerung%20Entschwoert_a2-72dpi.pdf

  • Hanf eignet sich auch als Baumaterial. Es ist ein nachwachsenden Rohstoffen der für ein angenehmes, gesundes Raumklima sorgt. Der Dämmstoff Thermo-Hanf ist langlebig, erfüllt die Brandschutzanforderungen der DIN und bietet sowohl winterlichen Kälte- als auch sommerlichen Hitzeschutz. Auch Hanfsteine können als Ersatz für Ziegelsteine für den Hausbau verwendet werden.
 
Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Warum die Wunderpflanze Hanf verboten wurde http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/05/warum-die-wunderpflanze-hanf-verboten.html#ixzz1ZjNrI6x8
 
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Rundgang Bio-Hanflabyrinth Rittergut Evensen (Region Hannover) 2011
 
 
 

 

http://www.nexus-magazin.de/index/cannabis-oel-heilt-krebs-ein-wissenschaftler-spricht-aus-eigener-erfahrung

Cannabis-Öl heilt Krebs: Ein Wissenschaftler spricht aus eigener Erfahrung

Falls Sie es noch nicht wussten: Cannabis-Öl hat den Ruf, Krebs zu heilen. Jeden Krebs. Sehr zuverlässig.
Bisher hörten wir diese Berichte immer nur aus Quellen, von denen wir nicht wussten, wie weit wir ihnen vertrauen konnten. Doch nun hat ein Biochemiker, der selbst an Krebs erkrankt war und sich mit Cannabis-Öl heilte, eindeutige Stellung bezogen.
Im Internet existieren übrigens viele Anleitungen, wie man dieses therapeutisch hochwirksame Öl selbst herstellt (kaufen kann man es so gut wie nirgends, denn unsere wunderbaren Regierungen haben Cannabis fast weltweit zu einer illegalen Droge erklärt).

Die Website von Dennis Hill, dem Biochemiker, finden Sie hier.

 
 
 
 
 

Hemp Car: Das Auto, das auf dem Acker wächst

Folgender Artikel aus der Wikipedia ist eine schöne Anekdote an die Auto- und Wirtschaftskrise:

Das Hemp Car (Hanfauto) wurde in den 1930er Jahren von Henry Ford entwickelt. Es hatte eine naturfaserverstärkte Kunststoffkarosserie aus Hanffasern und wurde mit Methanol betrieben, der ebenfalls aus Nutzhanf gewonnen wurde. Der Motor lief mit Hanföl oder Ethanol.

Geschichte
Henry Ford beschäftigte sich bereits seit 1910 mit nachwachsenden Biorohstoffen, besonders Hanf und dessen Verarbeitung zu Kraft- und Kunststoff. Nachdem der Anbau nach Verabschiedung des Marijuana Tax Act 1937 verboten war, konzentrierte er sich dabei besonders auf Soja, was er auf seiner Versuchsfarm in Michigan anbauen ließ.

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http://www.heise.de/tp/artikel/21/21089/1.html

Gegen grüne Konkurrenz vom Acker die Prohibition

Die vielfältigen Gründe, die zu dem Verbot der Hanfpflanze führten, habe ich mit Jack Herer in Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf (1993/2004) ausführlich beschrieben. Im Zusammenhang mit Diesels Pflanzenöl-Konzept und Fords Auto vom Acker sind hier vor allem die industriellen Strippenzieher interessant: Finanziert wurde das für die Hanfverfolgung gegründeten Federal Bureau of Narcotics (FBN) die heutige Drug Enforcement Agency (DEA) unter anderem mit einem großzügigen Scheck von DuPont, der auch mitten in der Wirtschaftsdepression eine große Propagandakampagne gegen das nun als Mörder der Jugend apostrophierte Kraut ermöglichte.

DuPont hatte gerade die aus Erdöl gewonnene Kunstfaser (Nylon) marktreif gemacht und träumte in seinen Geschäftsberichten von einer Welt ohne Naturfasern. Eine wieder erwachende Hanfindustrie passte da ebenso wenig ins Konzept wie Fords erfolgreiche Versuche mit Kunststoffen und Kraftstoffen aus Pflanzenmaterial. Dass neben DuPont der zeitweilige Finanzminister und Banker der Ölmagnaten Andrew Mellon sowie der Pressezar, Papierhersteller und Waldbesitzer Randolph Hearst zu den wichtigsten Betreibern der Hanfprohibition gehörten, überrascht nicht. Sowohl als Energiepflanze als auch als Lieferant für Papier stellt Hanf eine überzeugende Alternative zu Erdöl bzw. Holz dar.

Hanf vermindert die Vergiftung von Böden und Grundwasser durch chemische Dünger:

Beim Anbau von Hanf kann auf Pestizide, Herbizide und Fungizide oder sonstige chemische Zusätze verzichtet werden, um eine ertragreiche Ernte zu gewährleisten.
Beispielsweise wird in den USA 50% aller hergestellten Pestizide im Baumwollanbau eingesetzt. Doch nicht nur das spricht für die Substitution der Baumwolle durch Hanf in vielen Bereichen, Hanf liefert auch auf derselben Fläche 2 bis 3 mal soviel Textilfasern wie Baumwolle, und dies wie bereits erwähnt ohne jeglichen Einsatz von Pestiziden. Die Düngemittelempfehlungen der Umweltverbände werden beim Hanfanbau unterschritten.
Aber auch bei der Folgefrucht können Düngemittel reduziert werden, da die Fruchtfolgeeigenschaften von Hanf hervorragend sind.

http://www.powercorn.de/oekovorteile.htm

Mit dem Schlagwort Marijuana freilich – weil dem guten alten hemp derlei mörderische Qualitäten niemand abgenommen hätte – wurde das mexikanische Slangwort in die amerikanische Sprache eingeführt, ebenso wie die dazu frei erfundenen Horrorassoziationen von Wahnsinn, Mord und Vergewaltigung, die man seinen Konsumenten – meist Latinos und Schwarzen zuschrieb. Damit fuhr das FBN eine der erfolgreichsten Propaganda-Kampagnen der Moderne. Ihr Leiter Harry Anslinger wurde später in das neue gegründete Drogenbüro der UNO befördert, wo er für die weltweite Verbreitung der Hanfprohibtion sorgte. Damit wurde die nützlichste Pflanze des Planeten für über ein halbes Jahrhundert zur flora non grata und geriet in Vergessenheit ebenso wie die Alternativen der Autopioniere Diesel und Ford. Nachdem die Preise an den Zapfsäulen seit einigen Jahren beharrlich vor Augen führen, dass das Ölzeitalter zu Ende geht, werden nun nicht nur diese alten Visionen wiederentdeckt auch die fast ebenso alte Hanfprohibition neigt sich zumindest in Europa ihrem Ende zu.

Der Prototyp des Hemp Car wurde 1941 nach zwölf Jahren Forschung und Entwicklung als “Zukunftsauto” mit dem Slogan Das Auto, das vom Acker wächst präsentiert. Bei der Präsentation schlug Ford werbewirksam mehrmals kräftig mit einem Hammer auf die Karosserie ein, um die außergewöhnliche Stabilität des Materials zu demonstrieren welches als zehn mal stoßfester als entsprechend verwendete Metalle beschrieben wurde. Auch die Fenster waren aus Kunststoff. Das Hemp Car wog mit 900 Kilogramm etwa 450 Kilogramm weniger als ein Auto mit Metallkarosserie. Sowohl Werbung als auch die Weiterentwicklung des Automobils wurden bereits Ende 1941 wieder eingestellt.

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http://www.beonlife.de/henry-fords-hanf-auto-von-1941-zeigt-noch-60-jahre-spater-was-knowhow-ist/

Henry Ford’s Hanf-Auto von 1941 zeigt noch 60 Jahre später was KnowHow ist

ShareKaum zu glauben aber wahr. Henry Ford beschäftigte sich bereits seit 1920 mit nachwachsenden Rohstoffen wie z.B. Hanf. Sein legendäres Hanf-Auto besaß eine Hanffaser-verstärkte Kunststoffkarosserie und wurde mit Hanföl bzw. Methanol/Ethanol angetrieben. Die Hanf-Karosserie war 10 mal stoßfester als eine Metall-Karosserie und wog nur 2/3 des Gewichts.

Das Hanf-Potential war der Industrie wohl ein Dorn im Auge, denn bereits 1937 wurde der Anbau durch das Marihuana Tax Act verboten.

Es gibt so viele Hanfsorten, die wenig bis gar kein THC (Tetrahydrocannabinol = Hasch) enthalten und auch im Bekleidungssektor der Baumwolle buchstäblich das Wasser abgegraben hätten. Bei den Schiffstauen waren die Hanfseile so unverzichtbar, dass man bis heute den Anbau, streng überwacht, zuließ. Hanf wächst mit einem Minimum an Wasser und stellt keine großen Anforderungen an die Böden, Pestizide und Dünger sind nicht erforderlich. Aus Hanf kann man nicht nur Fasern für Textilien herstellen und die Fasern in Kunststoff zur Verstärkung einbetten, sondern Hanf ist auch eßbar(!). Ein idealer Kandidat für Indien, um die Bauern aus dem Würgegriff der Agrarindustrie zu befreien.

Hanf – Auto – Öl – Kleidung – Dynamit – Erneuerbare Energie PUR

http://www.youtube.com/watch?v=hkLOre7tEZE

Hanf: Das Milliarden-Dollar-Kraut

Zur Geschichte vom Hanf: