wahrnehmung

Spirituelles Weltgeschehen Tagesenergie_34 – Bewusst.tv März 2013

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Spirituelles Weltgeschehen Tagesenergie_34 – Bewusst.tv März 2013

Einige Informationen und Aussagen von Alexander Wagandt:

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Symbolcharakter:
Der Pilz sorgt in der Natur dafür das Abgestorbene zu entsorgen.
Er ist so etwas wie die Gesundheitspolizei.
 
 bildGemeinsamkeit soll geschaffen werden.
UNSEREN Euro … machen sie ihn jetzt kaputt ?
… Hier ist nichts was kaputt zu machen wäre.
Der Euro ist nicht kaputt. Er ist vollständig kaputt.
Und es ist eine Farce, eine solche Frage zu stellen.
 
 
schwarzer schwan
Schwarze Schwäne sollen in letzter Zeit oft zu beobachten sein …
 
 
gauck europa zauderer
Was ist das für eine Fahne bei Herrn Gauck ?
 
 
gebogener stab
Das, was (für den nächsten Papst) ansteht, sind rituelle Arbeiten
… Ostern spielt eine große Rolle …
 
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Erfahrungsfelder der Sinne und des Denkens … besonders in der Natur

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http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/03/kultur/ein-kindergarten-in-der-freien-natur/

Ein Kindergarten in der freien Natur

Kinder, die sich hauptsächlich in der freien Natur aufhalten sieht man heutzutage immer seltener. Das Konzept “Waldkindergarten” klingt da doch äußerst vielversprechend. Die Kinder halten sich praktisch bei jeder Wetterlage draußen auf, lernen dort mit der Natur umzugehen und haben die Möglichkeit, sich entsprechend frei zu bewegen. Dies fördert die Kreativität und trägt zum “Miteinander” bei. Die Kleinen dürfen auf Bäume klettern und umhertollen – natürlich immer unter Beobachtung der Erzieher. Einer der Vorteile, sich in der Natur aufzuhalten, ist dass diese sich ständig ändert und die Kinder müssen sich den Begebenheiten anpassen. Dies würde auf einem Spielplatz eher selten der Fall sein. Auch die Motorik der Kleinen wird dadurch enorm verbessert. Sie unternehmen mir ihren Betreuern diverse Ausflüge und besuchen beispielsweise den Flughafen oder machen Schifffahrten u.v.m. Einmal im Jahr findet dann auch noch eine viertägige Gruppenreise statt. Man möchte die Kinder durch diverse Aktivitäten “fit machen” und bestens auf die bevorstehende Schule vorbereiten, um ihnen den Einstieg so einfach wie möglich zu gestallten. Zudem ist der Aufenthalt an der frischen Luft ja auch noch sehr gesund.

Das klingt doch nach einem interessanten und aussichtsvollen Konzept. Ehrlich gesagt, würde ich mir eine gewisse Vertrautheit mit der Natur manches Mal nur allzu gerne wünschen.

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Schloß Freudenberg

http://www.schlossfreudenberg.de/

wikipedia:

„Das Schloss Freudenberg in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, Stadtteil Dotzheim ist seit 1993 ein

Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens.

Geschichte

Das Schloss Freudenberg ist kein Schloss im eigentlichen Sinne, sondern wurde 1904 vom Architekten Paul Schultze-Naumburgals repräsentative Villa inmitten eines Parks errichtet. Auftraggeber waren der Maler James Pitcairn-Knowles (1863–1954) und Marie Eugénie Victoire Guérinet (1870–1959). Das Paar bewohnte das Schloss nur drei Jahre lang bis 1908. Im Ersten Weltkrieg wandelte es sich zu einem Offizierskasino der französischen Armee und dann zu einem Sommersitz des Wiesbadener Palast-Hotel. Um 1920 richtete der Landkreis Essen dort das „Kinderheim Taunusblick“ ein, das später von der Stadt Essen übernommen wurde und 1931 geschlossen wurde. Zwei Jahre später wurde das Schloss von der Gauamtsleitung der NS-Frauenschaft Essen als Mütterheim genutzt und gehörte zum Lebensborn e.V.

Im Jahr 1939 wurde das Schloss an die Heeresstandortverwaltung Wiesbaden verkauft. Nach Kriegsende betrieben die Streitkräfte der Vereinigten Staaten für die nahegelegene Kaserne Camp Pieri im Schloss ein Offizierskasino. 1973 übergab die US-Armee das extrem sanierungsbedürftige Gebäude an die Bundesvermögensverwaltung. Von 1977 bis 1984 nutzte die United Pentecostal Church das Gebäude und betrieb hier ein Priesterseminar, eine Bibliothek, eine Teestube und ein Kirchenraum. Anschließend stand das Schloss leer und verfiel.[1] Zerstörung,Vandalismus und Brandschäden waren da die Folge.

1993 übernahm die Gesellschaft Natur & Kunst gemeinnütziger e.V. aufgrund einer Initiative von Matthias Schenk und Beatrice Dastis Schenk, zusammen mit einer Gruppe von Künstlern, Handwerkern und Pädagogen das Schloss sowie den Park. Unter dem Leitmotiv Sanierung = Heilung durch Kunst und Kultur wurde das erste Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens gegründet.

Sanierung und Erfahrungsfeld

Zu Beginn der Gebäudesanierung im Jahr 1994 hat Emil Hädler, Professor an der Fachhochschule Mainz und Experte für Altbauinstandhaltung, den Leitsatz Sanierung = Heilung durch Kunst formuliert. Im traditionellen Sanierungskonzept wird eine Gebäudenutzung für die Zeit der Maßnahmen komplett eingestellt oder nur unter erschwerten Bedingungen fortgeführt. Im Schloss Freudenberg dagegen laufen Nutzung und Sanierung bewusst kontinuierlich parallel: ein sich ständig änderndes Provisorium soll jeweils neue Möglichkeiten der Wahrnehmung eröffnen. Inzwischen ist diese Methode, das Erfahrungsfeld der Sinne in einem Gebäude und Grünanlage zu gestalten, ein Impuls für weitere Erfahrungsfelder europaweit und weltweit geworden.

Die Entwicklung der künstlerischen Aktivitäten bezieht sich auf das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne von Hugo Kükelhaus, welches mit 160 Stationen, Instrumenten und Versuchen nach den Vorbildern von diesem bestückt ist.

Es ist eine Art „Labor“, in dem jeder experimentieren kann. Man begibt sich bewusst auf eine Entdeckungsreise der eigenen Wahrnehmungsfähigkeiten mit allen Sinnen.

Diese permanente Ausstellung wird von den Begründern der Verein als Gesamtkunstwerk bezeichnet, im Sinne der Sozialen Plastik von Joseph Beuys und finanziert sich selbst durch den Eintrittsgelder, Tagungen, Seminaren und Kulturveranstaltungen, die stattfinden.“

 

http://www.magisch-reisen.de/freudenberg.htm
 
Historie
Hugo Kükelhaus, der im Jahre 1900 geboren wurde, schrieb folgendes zum Thema Erfahrungen nieder:

‚Es ist wie mit dem Küssen. … Man muss es tun. Dann erst weiss man, was es ist. So verhält es sich auch mit dem Erfahrungsfeld….. Wir sind seit Jahrhunderten darin geübt, die Erfahrung durch die Kenntnis zu ersetzen. Und leben in einer Ersatzwelt. In der nichts anderes ersetzt wird als das Leben selbst, eben:

die Erfahrung.‘

Getreu nach diesem Motto wurde ein Wanderausstellung zum Thema Erfahrungsfeld ins Leben gerufen, die nun im Schloss Freudenberg in Wiesbaden seßhaft ist. Obwohl diese Stätte der Wahrnehmung bereits seit 1993 der Öffentlichkeit zugänglich ist, drängt sich beim Besucher der Eindruck einer ‚Baustelle‘ auf, was jedoch gewollt ist. Denn der Wiederaufbau und die Wiederbelebung des einstmals verfallenen Gebäudes wird als ‚Erfahrungsfeld‘ und Lehrbaustelle inszeniert. Immer wieder wurden und werden Künstler, Pädagogen, Architekten, Handwerker und Kinder eingeladen, am Aufbau des Erfahrungsfelds Freudenberg mitzuwirken. Aus diesem Grund wurde der Verein als gemeinnützig anerkannt und erhielt für seine Verdienste für das kulturelle Leben in Wiesbaden den Kulturpreis der Landeshauptstadt.

Fakten und Erkenntnisse
Was genau aber ist nun im Schloss Freudenberg zu sehen und warum ist ein Besuch eine nachwirkende Erfahrung für jeden? Hier finden Sie ‚Feldwege‘ zur Entdeckung, Erkundung und zum spielerischen Umgang mit all den Erscheinungen, die Himmel und Erde zusammenhalten.

Dabei geht es nicht wie häufig in Ausstellungen um Betrachten und Konsumieren, sondern um selbst Erfahrungen zu machen.

Vor dem Schloss finden sich u. a. ein Barfußweg, ein Summstein, diverse Geschicklichkeitsspielzeuge wie Laufrollen, Stelzen oder Wackelholzscheiben und vieles mehr. Erwachsene wie Kinder machen hier bei geeigneten Wetterbedingungen bereits erste Erfahrungen beim Berühren von unterschiedlichen Materialien oder dem Gebrauch unterschiedlichster Gegenstände. Alle Sinne werden angesprochen. Wer nicht nur zuguckt, sondern sich selbst auf das mitmachen einlässt, fühlt sich lebendig und aufgeladen, bereit zu neuen Taten. (Auch Managerschulungen finden hier statt.) Im Inneren des Schlosss geht es dann weiter. Namen wie Strömungstafel oder Wolkenmaschine, Impulskugelreihe, Riesen-Dreizeitenpendel oder Duftorgel machen neugierig. Hier erlebt man Geräusche, Klänge, Düfte, Dunkelheit, Licht und vieles mehr in ganz anderem Dimensionen und mit einem neuen Gefühl der Ganzheit.

Real zu sehen

Es ist schwer zu beschreiben, was genau Sie erleben werden, wenn Sie sich auf das Abenteuer ‚Erfahrungsfeld‘ einlassen, denn nüchterne Beschreibungen helfen kaum weiter. Trotzdem hier nun ein kleiner Überblick über die vielfältigen Sinneswahrnehmungen, die Sie im Schloss Freundenberg erleben können.
Draußen führt das Erfahrungsfeld Geomantie zu einem Ort der Kraft. Geomantie ist eine alte Wissenschaft von den Wechselbeziehungen zwischen Erde und Kosmos. Lassen Sie hier zum Beispiel einmal einen tonnenschweren Stein über sich hin und her pendeln, um die Gewalt der Natur zu erleben. Oder folgen Sie einem Stein-Labyrinth, dass bereits 500 Jahre v. Chr. in dieser Form gebaut wurde.

Ebenfalls vor dem Schloss befindet sich der Barfußweg, der ganz neue Erfahrung für unsere schuhgewohnten Füße bietet.

Anschließend sollten Sie einmal den Summstein ausprobieren, der eine Nachbildung eines unterirdischen Summlochs in Malta ist. Hören Sie hier Ihren ganz eigenen Tremor, etwas, was bei jedem Menschen einzigartig ist. Im Schloss begegnen Sie als erstes dem Thema Schwingungen. Alles kann und soll in Bewegung gebracht werden. Impulspendel, Dreizeitenpendel, Spiralzeichner, Strömungstafel … Weiter geht es mit schwerer erfaßbaren Phänomenen, denn nun sind Geduld und Aufmerksamkeit nötig, da sich nicht alles auf den ersten Blick erschließt, bzw. die Phänomene von Station zu Station springen.

Farbige Schatten, Goethes Farbenlehre Abendrot und Himmelsblau, die prismatischen Farben, farbige Nachbilder …

Besonders beeindruckend der dunkle Raum und die Dunkelbar, beides Räume ohne einen jeglichen Lichtstrahl – absolute Dunkelheit, durch die man sich durchkämpfen muss; über Stock und Stein geht es treppauf- und treppab. Und wer sich traut, gönnt sich einen Drink in der nachtschwarzen, lichtlosen Bar und sieht sich bei der Bezahlung ungeahnten Schwierigkeiten gegenüber. Wie geht eigentlich mein Portemonnaie auf … komisch … tausendmal gemacht … und doch … wie finde und entnehme ich die Münze ohne dass sie auf den Boden fällt. Und welche Münze habe ich hier eigentlich? Bereits in der Dunkelzone wird der Hörsinn gefordert. Ebenso beim Malen mit Tönen, wo durch Sand und Töne Klangbilder erzeugt werden. Probieren Sie auch die chinesische Tempelglocke mit ihren fast meditativen Klangsequenzen aus. Oder versuchen Sie wie die Priester und Schamanen früherer Zeiten durch den wassergefüllten Hexentopf in die Zukunft zu blicken. Diese Bronzeschale kann durch Reiben zum Klingen gebracht werden und erzeugt dabei verschiedene Muster auf der Wasseroberfläche.

Aber auch die anderen Sinne kommen bei der Duftorgel oder der Tastgalerie nicht zu kurz. Alles in allem eben ein Fest der Sinne mit Eindrücken und Erinnerungen an frühzeitliche magische Bräuche und Urphänomene.

 
 
Einige Eindrücke …
 

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Mit einem Patentrezept kann auch Matthias Schenk vom Schloss Freudenberg nicht aufwarten. Aber: „Die Balance ist sehr wichtig. Wir können und müssen uns mit unseren Sinnen vertraut machen und dazu gehört auch, dass wir uns eine Schneeflocke ansehen und uns fragen, wie es eigentlich zu deren sechseckiger Form kommt.
 
Durch die Sinne zum Sinn kommen,
hat schon Goethe gesagt,
und dabei will unser Erfahrungsfeld der Sinne
behilflich sein.
 
Unsere Wasserklangschale liefert erstaunliche Sinneseindrücke oder auch das Schwarz-Weiß-Feld, auf dem man durch ein Prisma plötzlich Farben entdeckt – sogar solche, die es eigentlich gar nicht gibt. Zu uns ins Schloss kommen ganz viele Kinder, die sich spielerisch auf Forscher- und Entdeckerreise begeben, aber auch Erwachsene, die das Schloss manchmal öfter besuchen, um sich beispielsweise in unserer Erfahrungsstation darüber klar zu werden, wie sie mit ihrem freien Willen in Berührung kommen können. Und sie lernen den Unterschied zwischen Druck und Sog kennen, erfahren, dass Druck (er)drückt und Sog bewegt. Wie also lässt sich bestenfalls Druck in Sog umwandeln? Das ist eine spannende Frage, die jeder für sich selbst beantworten muss. Für verblüffende Erkenntnisse bei den Besucher sorgt auch die Camera obscura, in der man zunächst rein gar nichts sieht – und dann ein auf dem Kopf stehendes Panoramabild aus dem Rheingau. Warum steht es auf dem Kopf? Und wie kann es überhaupt sein, dass die ganze Welt durch ein kleines Löchlein, nämlich unser Auge, geht? Das ist eine von unzähligen Fragen, mit denen wir uns im Schloss, das wir als Soziales Kunstwerk bezeichnen, beschäftigen.“ Und mit Blick auf den nahenden Frühling ergänzt Schenk: „Vor allem im Frühjahr ist das Sehen ein ganz großes Erlebnis. Wer der Natur beim Erwachen zusehen möchte, kann dies in unserem Schlosspark tun. Und sich dabei auf dem Parcours im Freien ganz praktisch im Bewahren von Gleichgewicht und Balance üben…“