Monat: September 2012

links – überblick h0rusfalke september 2012 + HAARP-Chemtrails, Massenvernichtungswaffen, massenpsychologische Beeinflussung — Teil II

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“Die freie Presse dieses Landes nimmt sich die Freiheit, ein Gremium, in welchem die mächtigsten Männer dieses Landes sich mit Weltpolitik befassen, als eine Art privaten Bridge-Club zu betrachten, der niemand tangiert und niemand etwas angeht.” (William Domhoff)
“He who controls others may be powerful, but he who has mastered himself is mightier still.”
“Man muß die Wahrheit immer wiederholen, weil auch die Unwahrheit ständig wiederholt wird.”

 

http://www.politaia.org/umwelt-und-gesundheit/chemtrails/haarp-chemtrails-massenvernichtungswaffen-massenpsychologische-beeinflussung-%e2%80%94-teil-ii/ 

haarp chemtrails HAARP Chemtrails, Massenvernichtungswaffen, massenpsychologische Beeinflussung — Teil II

Teil I der Präsentation: HAARP-Chemtrails, Massenvernichtungswaffen, massenpsychologische Beeinflussung — Teil I

Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=QiVl43_tiK8&feature=youtu.be

Einleitende Gedanken zum vorliegenden Thema

Nach fünfzig Jahren der aktiven Wettermodifikation durch Sprühaktionen, die man aber irgendwie vergaß der Öffentlichkeit zu erklären, zeigen sich, trotz aller offizieller Dementis, die untrüglichen Zeichen dieses Treibens an Natur und Mensch gleichermaßen. Die Waldböden in der Mount Shasta Region in Nord-Kalifornien haben, aufgrund einer mehrtausendfachen Belastung durch Aluminium, eine dramatische Wandlung durchgemacht, die langfristig den Baumbestand gefährdet. Der natürliche pH Wert hat sich von pH 5.6-5.8 um das zehnfache in Richtung alkalin verschoben. Das so zerstörte natürliche mild-saure Milieu sichert normalerweise den meisten biologischen Systemen in ihrer optimalen Bandbreite das Überleben, was unter anderem zum Beispiel unserer Haut die Abwehrkräfte verleiht, oder die chemischen Vorgänge in unserem Blut im optimal ablaufen lässt.

Es spricht für sich, was David Keith, einer der Koryphäen auf dem Gebiet des Geo-Engineering so von sich gibt.. Auf dem Geo-Engineering Symposium vom September 2009 in Calgary, preist der Doyen der Sprühaktionen die Vorteile von Aluminium über Schwefel als Sprühmaterial, da es eine “4-fach bessere volumetrische Ausdehnung besitzt”, und “16-fach weniger zusammenklumpt”. Weiter dazu meinte er: ”Es genügt AluminiumNanopartikel als Dämpfe zu versprühen, die dann oxidieren…..Je mehr wir die Nebeneffekte der Methode (Sprühaktionen) erforschen, desto weniger einfach wird alles erscheinen, desto mehr und komplizierter werden die umweltbedingten Effekte sein, und das ist eine gute Sache. Denn momentan erscheint alles zu einfach, wenn wir aber weitere Forschungen anstellen, könnten wir feststellen, dass es härter und komplizierter wird, und die Nebeneffekte härter zu managen sind. Das ist dann ein gesundes Resultat. Damit wird es dann einfacher sein die ganze Sache zu managen.” ”….Im übrigen hat das nichts mit einem moralischen Fehlverhalten zu tun, sondern wir erlauben uns eher eine Freifahrt auf Kosten unserer Enkelkinder”.

Nachdem ein anderer Wissenschaftler nachfragt, wie viel sie denn über die Effekte Aluminiums wüssten, erwidert er ganz unbekümmert: ” Wir haben Aluminium nicht ernsthaft erforscht, es könnte aber morgen etwas Grauenhaftes darüber herauskommen, und wir haben es noch nicht untersucht”.

Die Statistiken für neurologisch bedinge Krankheiten wie Parkinson’sche Schüttellähmung, Demenz , Alzheimer u.s.w sind korrelierend zu den Sprühaktionen der letzten Jahrzehnte dramatisch angestiegen. Kein Wunder, denn die neurobiologisch Auswirkungen, die auf Aluminiumüberlastungen des Nervensystems und Gehirngewebes zurückgeführt werden, sind mindestens seit Minamata hinlänglich bekannt.. Und was die Freifahrt auf Kosten der Enkelkinder angeht, sind die Resultate ja jeden Tag durch Lehrer und Eltern gleichermaßen leidlich zu bestaunen, da immer mehr Kinder mit Aufmerksamkeitsproblemen, und anderen sozial auffälligen aggressiven Verhaltensweisen in Behandlung geschickt werden. (Ritalin!)

Das legendär “reine” Schmelzwasser der Mount Shasta-Region ist inzwischen so mit Aluminium und Barium verunreinigt, dass es aufgrund seiner toxischen Belastung wohl illegal wäre, dieses in die städtischen Wassernetze einzuleiten.

Tja, man kann sagen der Herr Ingenieur hat mit seiner Aussage über die ‘unerforschten grauenhaften Nebeneffekte’ von Aluminium fast prophetische Gaben zur Schau gestellt, wenn man sich jedoch die Literatur dazu anschaut, ist es einfach so, dass dieser Herr Geoingenieur seine Hausarbeiten einfach schludrig erledigt hat. Unter dem Begriff “Fachartikel” zum entsprechenden Themenkreis kann man sich in jeder wissenschaftlichen Bibliothek im Laufe eines Vormittages über die Auswirkungen von Schwermetallen und Aluminium auf die Gesundheit der Nervengewebe kundig machen. Ich spreche da, mit Verlaub, selbstredend aus eigener Erfahrung, denn als bezahlte wissenschaftliche Hilfskraft war ich für eine Weile im universitären Forschungsbereich genau in dieser Funktion tätig.

Wenn wir uns aber den Tesla-Phänomenen zuwenden, dessen Erfindungen ja oft bei unglaublichen Entwicklungen, wie bei der HAARP/Aerosol/Chemtrail Kombination, eine Rolle spielen, fällt auf, dass die elitäre Ausbeutung seines Werkes relativ plump geraten ist. Allein schon der Aufwand für die dipolaren Antennen-Anlagen, die mit über einer Milliarde Watt angeheizt werden müssen, um der Ionosphäre einen Tritt in den Unterleib zu verpassen, erinnert an mittelalterliche Rammböcke, mit denen dem Burgherren das Tor eingetreten wurde. Die nicht-Herztschen Wellen, also die longitudinalen Skalarwellen, die das Werk Tesla‘s eigentlich auszeichnen, sind immer noch nicht zur Genüge erforscht worden. Es braucht nur ganz kleine Veränderungen im Energiebereich, um große Resultate zu erzielen. Deshalb gibt es heute auch eine andere Art von Ingenieuren wie M.T. Keshe, denen es leicht scheint, ganzheitlich Fragen der Energie, der Gesundheit, der Nahrungsmittelsicherheit und die der Verseuchung unseres Heimatplaneten durch Radioaktivität oder chemische Stoffe recht schnell ins Lot bringen zu können. Was sehr wundersam klingt, wurde schon von Nikola Tesla selber vor vielen Jahrzehnten etwa so ausgedrückt. ”

”Von dem Moment an, an dem die Wissenschaft beginnt nicht-materielle Phänomene zu studieren, wird sie innerhalb von zehn Jahren mehr Fortschritte machen, als in allen vorherigen Jahrhunderten ihrer Existenz zusammengenommen.”

Das ist genau der Punkt bei der Debatte über HAARP/Chemtrails. Es ist eine durchaus wichtige Seite der Medaille, die haarsträubend unethischen und kriminellen Aspekte dieser diabolischen Technologie aufzuzeigen. Die andere Seite muss aber gleichzeitig auch daran interessiert sein, die derzeitig schon vorhandenen Lösungen, die meist auch aus dem riesigen Fundus von Tesla stammen, und real existieren, zu erkennen. Keshe scheint ein wegweisender Ingenieur in diesem Zusammenhang zu sein. Wir haben gegenwärtig auch unglaublich spannende Möglichkeiten an der Hand die Veränderungen, bald über den berühmten ‘tipping point’ hinaus, so in Fahrt zu bringen, dass wir uns unsere Erde wieder als Lebensraum zurückerschliessen können. Dazu kann jeder einzelne Mensch seinen individuellen göttlichen Funken beisteuern, um dieses Kraftfeld aufzubauen, und weiter wachsen zu lassen. Die Bewegung in diese Richtung wird immer deutlicher.
Im zweiten Teil dieser Präsentation kommen unglaublich haarsträubende Dinge zur Sprache, die als Nanostaub fast täglich leise auf uns herunter schweben. Das Wissen darum kann den Blick öffnen für weitere Nachforschungen, um entsprechende persönliche Schutzmaßnahmen zu entwickeln. Die werden von Alfred nur kurz angerissen, stellen aber keinesfalls das letzte Wort in dieser wichtigen Debatte dar. Hinsichtlich der Veränderung zu besseren Bedingungen erinnert Alfred L. Webre an die schon angesprochene ‘positive Zeitlinie’ aus den Experimenten der remote viewers, die angeblich ungeahnte positive Möglichkeiten vor uns ausbreiten. Ganz im Sinne der Tesla’schen Aussage über die Bedingungen der Forschung kann dann mehr freigesetzt werden, als in allen Jahrhunderten ihrer vorherigen Existenz. Der Yogi Vivikananda, ein Freund Tesla‘s, berichtete, dass er Tesla beobachtete, wie der mit dem aus den Skalarwellen emitierenden weißen Licht im Labor in einer Weise redete, als sei handele es sich hier um Wesenheiten. Das verleitet zur Annahme “verrückte Wissenschaft”! Wenn man der mit Doppeldeutigkeiten gespickten Rede des Geo-Ingenieurs David Keith zuhört, erkennt man den Unterschied zwischen Genie und diabolischem Wahnsinn. Damit outet er sich als ein Vertreter einer Wissenschaftskultur, die schon lange zum Inventar vergangener Zeitepochen gehört, aber mit ihrem inquisitorischen Eifer immer noch alle frei denkenden Menschen auf die Höhe ihres eigenen geistigen Zwergentums zu formatieren sucht. Tesla scheint es vorgemacht zu haben, ganzheitliches Bewusstsein macht frei, machen wir es uns zunutze!

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MK-Ultra: Ein lange geheim gehaltenes Projekt – update

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MK-Ultra    [MK = mindcontrol ?]   war der Codename ein geheimes Forschungsprogramms der CIA zur Bewusstseinskontrolle. Die Existenz dieses Projekts wurde lange Zeit bestritten. Seit ein paar Jahren werden aber immer mehr Informationen von angeblichen betroffenen und beteiligten Personen bekannt. Wie beispielsweise auch Cathy O´Brien, die jahrelang für Versuche beim MK-Ultra Projekt missbraucht wurde. Die meisten Medien schweigen zu diesem Thema jedoch noch immer.

Der Buchautor Traugott Ickeroth übermittelte uns einen sehr ausführlichen Bericht zu den von Cathy O´Brien veröffentlichten Informationen. Wir haben diesen schockierenden Bericht nachfolgend im Original veröffentlicht. Inwieweit allerdings die Aussagen darin der Wahrheit entsprechen, wurde dabei von unserer Redaktion nicht überprüft. Trotzdem möchten wir Ihnen die Informationen nicht vorenthalten, denn sollte auch nur ein ganz kleiner Teil davon wahr sein, wäre dies schon ein ungeheuerlicher Skandal.

jedermanns meinung

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jedermanns meinung

So werden Konsumenten gemacht
http: //www.youtube.com/watch?v=Zilvnm7kiGk

So werden Konsumenten gemacht

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Die Medien sagen ihnen nicht was falsch oder richtig ist, sondern was falsch oder richtig zu sein hat.   Aufwachen und selber denken heißt die Devise!!!  Durch die Medien werden Sie heran-rekrutiert. Sie werden zu dem Menschen der das Konsumieren soll, was aufgetischt wird.ein paar Zitate zum Thema Medien:“Die Freiheit der Presse im Westen, wobei die viel besser ist als anderswo, ist letztlich die Freiheit von 200 reichen Leuten ihre Meinung zu veröffentlichen.“
Peter Scholl Latour“Wir alle wissen inzwischen, wie gefährlich die normale Wächterfunktion der Medien umgeschlagen ist in eine bedenkenlose Vernichtungsmaschinerie zwecks Pflege des eigenen wirtschaftlichen Erfolgs.“
Edzard Reuter“Die Manipulationsmöglichkeiten haben sich natürlich im Zeitalter der Massenmedien erheblich erhöht.“
Arthur Miller

„So etwas wie eine freie Presse gibt es nicht. Sie wissen es und ich weiß es. Es gibt keinen unter ihnen, der seine eigene Meinung schreiben kann. Das Geschäft eines Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gegenüber sich selbst, seinem Land und seinem freien Willen, geradewegs zu lügen, zu verdrehen, zu verifizieren in Anbetung der Phase des Mammons für das tägliche Brot. Dies ist unsere Bedeutung, wir sind Werkzeuge, Phase für reiche Männer hinter der Szene, wir sind Marionetten, sie ziehen die Fäden und wir tanzen. Unsere Talente und Möglichkeiten, unser Leben ist das Besitztum dieser Menschen, wir sind intellektuelle Prostituierte. Wir haben eine Struktur der Manipulation, die die Fäden der Politik durch alle politischen Farben, Medien, Geheimdienste, großen Firmen und globalen Bankensystemen ziehen.“
John Swandon

„Die Leute sind gar nicht so dumm, wie wir sie durch das Fernsehen noch machen werden.“
Hans Joachim Kulenkampff

„Es ist so, dass die Presse zur grössten Macht geworden ist in der westlichen Welt, mächtiger als der Gesetzgeber, die Regierung und die Justiz. Man möchte fragen, von wem sie gewählt wurde und wem sie Rechenschaft schuldet?“
Aleksandr Solzhenitsyn

„Nachrichten und Wahrheit sind nicht dasselbe.“
Walter Lippmann

„In früheren Zeiten bediente man sich der Folter. Heutzutage bedient man sich der Presse.“
Oscar Wilde

„Eine Handvoll Menschen kontrollieren die Medien der Welt. Derzeit sind es etwa noch sechs solcher Menschen, bald werden es nur noch vier sein – und es wird dann alles erfassen: alle Zeitungen, alle Magazine, alle Filme, alles Fernsehen. Es gab einmal eine Zeit, da gab es verschiedene Meinungen, Haltungen in den Medien. Heute gibt es nur eine Meinung, die zu formen vier, fünf Tage dauert – dann ist sie jedermanns Meinung.“
Mike Nichols

„Die gefährlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien. Denn sie zerstören den Geist, die Kreativität und den Mut der Menschen, und ersetzen diese mit Angst, Misstrauen, Schuld und Selbstzweifel.“
M.A.Verick

finkelstein – juden – schwarze – indianer („ureinwohner“) u. a.

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Der jüdische US-Professor Norman Finkelstein hat ein Buch geschrieben, das mit gewissen jüdischen Organisationen sehr hart ins Gericht geht, weil sie den Holocaust als politische Waffe mißbrauchen würden. Er bezeichnet dies als Holocaust-Industrie’. Man habe sich auf diese Weise einen unverdienten Status der Unantastbarkeit angeeignet und versuche im Namen der Holocaust-Überlebenden unangemessen viel Geld von Unternehmen und ganzen Völkern zu erstreiten. Zwangsläufig stößt Finkelsteins Buch auf die erbitterte Feindschaft einflußreicher Kreise.

Für ein englischsprachiges Buch ist es ungewöhnlich, unter den Top 100 bei deutschen Internetbuchhändlern zu rangieren. Norman Finkelsteins Werk The Holocaust Industry ist es gelungen. In Großbritannien löste Finkelsteins Buch einen nach seinen Worten „ohrenbetäubenden Aufschrei” aus; in Finkelsteins Heimat, den USA, hingegen eine „ohrenbetäubende Stille”. Norman Finkelstein: „Abgesehen von einem kleinen Artikel in der Chicago Times wurde mein Buch lange Zeit vollkommen totgeschwiegen.”

Und das aus gutem Grund. Die Elite der jüdischen Organisationen und führende Persönlichkeiten der jüdisch-amerikanischen Gesellschaft werden von dem 47-jährigen Professor für Soziologie massiv angegriffen. Einige von ihnen würden den Holocaust auf schamlose Weise ausschlachten ­ so Finkelstein ­ und sogar absichtlich mit Lügen über Nazigreuel hausieren gehen. „Aber ich mache keine Pauschalverurteilungen,” wehrte er sich vor wenigen Wochen in einer Diskussionsrunde mit Journalisten, „ich nenne die Organisationen und betreffenden Leute beim Namen.” Etwa Elan Steinberg, den Direktor des Jüdischen Weltkongresses, in Finkelsteins Augen ein Meister der Desinformation. Der Professor kämpft mit harten Bandagen und darf deshalb nicht zimperlich sein, wenn auch er entsprechend angegangen wird. So wetterte Steinberg im deutschen Fernsehen zurück: „Mister Finkelstein ist voller Scheiße.”

In Europa war die Resonanz auf Finkelsteins Buch groß genug, um die einflußreiche New York Times schließlich doch zu einer Buchbesprechung zu bewegen. Auf einer ganzen Seite wurden Finkelsteins Gedanken mit den ‘Protokollen der Weisen von Zion’ verglichen und der Autor selbst als „unanständig”, „kindisch”, „selbstgerecht”, „arrogant” und „dumm” bezeichnet. „Diese Buchbesprechung ist schlimmer als jene über Hitlers ‘Mein Kampf’”, konstatiert der Betroffene in einem Interview indigniert.

Norman Finkelstein lehrt an der City Univer-sity of New York. Seine Eltern überlebten das Warschauer Ghetto und die Konzentrationslager Auschwitz (der Vater) und Majdanek (die Mutter). Seine gesamte Verwandtschaft kam in Treblinka um. Die Nazis zu entlasten ist also mit Sicherheit nicht Finkelsteins Anliegen. Dennoch schreibt er in seinem vor wenigen Monaten erschienenen Buch Dinge, für die ein Nichtjude in den meisten Ländern der westlichen Welt den sofortigen Vorwurf des Antisemitismus ernten würde.

Nur ein Jude konnte das Buch geschrieben und einen respektablen Verleger dafür gefunden haben,” schrieb Victor Sebestyan im Londoner Evening Standard vom 11. Juli 2000. „Nur ein Jude konnte mutig genug sein, dieses Buch The Holocaust Industry (Die Holocaust-Industrie) zu nennen, ein Titel, der allein schon Anstoß erregen wird. (…) Wenn Jörg Haider so gesprochen hätte, wären Österreich noch schärfere EU-Sanktionen sicher gewesen.”

Finkelsteins umstrittenste Herausforderung an das Weltjudentum sei „der Angriff auf den Glaubensgrundsatz, den Juden und Nichtjuden in der ganzen westlichen Welt teilen ­ daß nämlich der Holocaust ein einzigartiges Ereignis war, mit nichts anderem in der Weltgeschichte vergleichbar”, war im Evening Standard des weiteren zu lesen. Sebestyan: „Dieser Glaube, argumentiert Finkelstein, an dem nur wenige Menschen zu rütteln wagen, werde von gewissen Juden rücksichtslos dazu benutzt, die erschreckenden Menschenrechtsverstöße von Israel zu rechtfertigen und ein Klima der Angst zu schaffen, in welchem niemand ­ weder in der Wissenschaft noch in der Politik ­ den Holocaust ehrlich und vernünftig diskutieren könne.”

Herren über das Leid?

Finkelstein glaubt, der Anspruch auf Einmaligkeit gäbe den Juden eine ungerechtfertigte „Oberhoheit über das Leiden”. An einigen Universitäten sei diese Political Correctness so extrem geworden, daß man bereits als Holocaustleugner tituliert werde, wenn man die Nazi-Konzentrationslager mit dem Schicksal von zehn Millionen Afrikanern vergleiche, die im Belgisch-Kongo als Folge des europäischen Elfenbein- und Gummihandels abgeschlachtet worden waren.

Obwohl sich Norman Finkelstein mit seinem jüngsten Buch mächtige Feinde gemacht hat, wagt es niemand, ihn persönlich als Holocaustleugner zu diffamieren. Nicht bei seiner Familiengeschichte.

Seine Analysen sind jedoch so radikal, seine Wortwahl oft so schmerzend direkt, daß manche Journalisten glauben, Finkelstein grenze sich zu wenig von den sogenannten ‘Revisionisten’ ab. Oberflächlich besehen liegt ein solches Urteil nahe; wer sich jedoch die Mühe macht, hinter die manchmal wütende oder gar zynische Sprache des Buches zu blicken, muß eingestehen, daß es Finkelstein keineswegs um eine Verharmlosung des Holocaust geht ­ wie könnte es auch! ­, sondern im Gegenteil gerade darum, daß man jener schrecklichen Vergangenheit mit dem gebotenen Respekt und der notwendigen Würde begegnet, daß man dieses für uns heutige Menschen unfaßbare Leid nicht mißbraucht für aktuelle politische Ziele.

Dennoch stößt Finkelstein nicht bei allen Journalisten auf Verständnis. Zu ihnen gehört Jonathan Friedland vom Londoner Guardian: In einem TV-Streitgespräch mit Finkelstein, das der britische Sender Sky News am 18. August 2000 ausstrahlte, fragte der britische Journalist denn auch den Buchautor: „Wie fühlen Sie sich, wenn Leute, die Sie als Jude zu Ihren Feinden zählen müssen ­ nämlich Antisemiten und professionelle Judenhasser ­, Ihr Buch aufgreifen und verteidigen? Wie mies müssen Sie sich fühlen, sich zu Leuten wie David Irving ins Bett gelegt zu haben!”

Finkelstein konterte prompt: „Und wie fühlen Sie sich als Journalist des Guardian , der ja auch Verkaufsanzeigen für mein Buch abgedruckt hat? Ein Buch, das Sie als ‘neonazistisches Traktat’ bezeichneten und mich als ‘jüdischen Klon von David Irving, der ein Buch geschrieben hat, das näher bei den Nazis liegt als bei jenen, die verfolgt wurden’? Nach Ihren Maßstäben müßte der Guardian damit zur Verbreitung des Neonationalsozialismus beitragen.”

Eine Antwort, die Jonathan Friedland mehr provozierte als zufriedenstellte, weshalb er dem Politologen vorwarf, sein Buch enthalte viele Fehler und Ungenauigkeiten. Damit war der akademische Stolz Finkelsteins empfindlich getroffen worden und er verlangte, doch bitte angeb- liche Fehler unverzüglich beim Namen zu nennen. Dies gelang Friedland nicht, denn es zeigte sich zweimal hintereinander, daß der Akademiker besser informiert war als der Journalist.

Friedland kapitulierte indes nicht und meinte gehässig, ob Finkelstein denn gegen den Staat Israel sei? „Was für eine dumme Frage,” entgegnete Norman Finkelstein, „was genau meinen Sie damit? ­ Ich habe allerdings Probleme mit einem nicht-säkularen Staat. Ich habe mit einem christlichen Staat ebenso Mühe wie mit einem jüdischen Staat.” Und deutete damit an, daß Israel im Grunde die Züge einer Theokratie trägt (vgl. auch ZS 13, Seite 40).

Finkelstein bekennt in einem Interview in den USA, er sei sich der Gefahr bewußt, von Menschen, die den Holocaust leugnen, Beifall zu ernten. Allerdings rechtfertige sich die Publikation seines Werkes doch, weil heute seiner Ansicht nach von der ‘Holocaust-Industrie’ eine noch größere Gefahr ausgehe.

Unverzichtbare ideologische Waffe

In den Augen des Soziologie-Professors ist der Holocaust zu einer unverzichtbaren ideologischen Waffe geworden. Victor Sebestyan vom Evening Standard umschrieb Finkelsteins Auffassung mit den Worten: „Eine der einflußreichsten Mächte mit einer erschreckenden Liste von Menschenrechtsverletzungen hat es dadurch geschafft, sich als ein ‘Opferstaat’ darzustellen und die einflußreichste ‘ethnische Gruppe’ in den USA hat sich auf gleiche Weise einen Opferstatus angeeignet.” Und Finkelstein selbst wetterte: „Aus diesem scheinbaren Opfersein erwachsen ansehnliche Dividenden ­ in erster Linie Immunität gegenüber Kritik, wie gerechtfertigt sie auch sein möge. Jene, die sich dieser Immunität erfreuen, sind der moralischen Korruption nicht entgangen, die normalerweise damit einhergeht.”

Mit diesem Auftreten helfe man eben gerade nicht der jüdischen Sache, argumentiert Finkelstein weiter. „Statt dessen schürt die Holocaust-Industrie, wo immer sie in Europa ihren Fuß setzt, den Antisemitismus”, klagte Finkelstein im Interview mit der Schweizer Sonntags-Zeitung.

Dieser Ansicht ist auch Charles Krauthammer, einer der führenden Kolumnisten Amerikas. Im Februar 1999 schrieb er in der Washington Post: „Die Milliardenjagd nach Holocaust-Schuldgeld ist vom Ungebührlichen ins Unanständige abgeglitten. (…) Der Holocaust muß im Gedächtnis bleiben. Aber er ist kein Instrument zur Geldmache. Die Toten werden geehrt, wenn man die Wahrheit lernt und der Welt nie das Vergessen erlaubt, nicht indem man aggressive Verhandlungen mit Firmenchefs erzwingt, deren Generation keinerlei Schuld an den Verbrechen trägt. (…) Heute ist sicher, daß als Folge des grotesken Geldgerangels das Stereotyp des Shylock, des jüdischen Wucherers, wieder auflebt.”

Und Professor Raoul Hilberg, einer der bedeutendsten Holocaust-Forscher, nennt die Geldforderungen jüdischer Organisationen schlicht „obszön”.

1967: Geburtsstunde der ‘Holocaust-Industrie’?

Selbstverständlich litten Norman Finkelsteins Eltern unter den Erinnerungen an den Holocaust. Dennoch wurden sie skeptisch, als ab 1967 dieses schreckliche Thema plötzlich propagandistisch ausgeschlachtet wurde und immer mehr ‘Überlebende’ auftauchten. Während der ersten zwanzig Jahre nach dem 2. Weltkrieg wurde nämlich nicht viel Aufhebens um den Holocaust gemacht, denn die Alliierten brauchten Deutschland als Bollwerk gegen die kommunistische Gefahr aus dem Osten.

Der Staat Israel wurde gegründet und mehrere Kriege gefochten. Doch es war der arabisch – israelische Sechstage-Krieg im Juni 1967, der laut Finkelstein (und anderen Holocaust-Experten) die Wende brachte und den Holocaust (der auf einmal im Englischen mit einem großen H geschrieben wurde) in den Mittelpunkt amerikanisch-jüdischen Lebens rückte: Die militärische Macht der Israelis hatte die Araber besiegt, und damit waren sie zu einem ernstzunehmenden Partner der USA gegen die arabische Welt geworden. „Um diesen strategischen Vorteil zu schützen, ‘erinnerte’ sich die amerikanische jüdische Elite an den Holocaust,” schreibt Finkelstein.

Der Politologe widerspricht damit den Thesen von Peter Novick’s neuem Buch (The Holocaust in American Life, 1999), der das aufflammende Erinnern an den Holocaust mit der durch die arabische Feindschaft befürchteten Gefahr eines zweiten Holocaust erklärt. Für Finkelstein liegt indes auf der Hand, daß die ‘Holocaust-Industrie’ erst aufkam, nachdem die militärische Übermacht Israels bereits offensichtlich geworden war.

Als 1973 die Rückgabe von Land an die Araber, das im Sechstage-Krieg erobert worden war, unausweichlich schien, „hat die Holocaust-Industrie’ ihre Produktion erhöht”, schreibt Finkelstein und zitiert den israelischen Schriftsteller Boas Evron: „Holocaust-Bewußtsein ist demnach eine offizielle, propagandistische Indoktrination, die Slogans und eine falsche Sicht auf die Welt am laufenden Band produziert, deren Ziel jedoch nicht ein Verständnis der Vergangenheit ist, sondern eine Manipulation der Gegenwart.”

Der Holocaust wurde zu einem einmaligen, mit nichts zu vergleichenden Ereignis hoch-stilisiert, während Finkelstein meint, man müsse ihn ja bereits mit anderen Verbrechen der Geschichte vergleichen, um die Einmaligkeit überhaupt feststellen zu können. Die Argumente für die Einzigartigkeit des jüdischen Leidens durch den Holocaust würden ständig wechseln, so Finkelstein, da alle Argumente keineswegs für sich selber stünden, sondern nur durch die Unantastbarkeit aufrecht erhalten werden könnten. „Jene, die den normalen vergleichenden Prozeß wissenschaftlicher Untersuchung praktizieren, müssen erst unzählige Stolpersteine überwinden, um die Anschuldigung, sie würden den Holocaust verharmlosen, abzuwehren,” schreibt Finkelstein weiter.

Erfundene ‘Zeugnisse’ über den Holocaust

Finkelstein hält viele Dogmen, auf denen die Geschichte des Holocaust basiert, weitgehend für „wissenschaftlich wertlos”. Zudem erwähnt er Bücher, worin der Schrecken des Holocaust in erschütternder Weise dargestellt und später als reine Erfindung entlarvt wurde. Etwa The Painted Bird des polnischen Emigranten Jerzy Kosinski. Der Autor beschreibt darin seine Vergangenheit, wie er während des Zweiten Weltkriegs als Kind allein durch Polen wanderte (dabei lebte er während dieser Zeit bei seinen Eltern) und wie er auf höchst sadistische Weise sexuell gefoltert wurde (was ebenfalls erfunden war).

Holocaust-Überlebender Elie Wiesel pries das Buch als beste Anklage über die Nazi-Ära und viele andere beklatschten die ‘authentische’ Beschreibung Kosinskis. Selbst als der Schwindel entlarvt war, verteidigte man den Autor noch, da er, wenn er die Dinge auch nicht wirklich erlebt, so doch ‘seelisch erlitten’ hatte.

Auf Elie Wiesel ist Norman Finkelstein gar nicht gut zu sprechen. In seinen Augen hat Wiesel den Holocaust ­ das „religiöse Mysterium” (Zitat Wiesel) ­ zu einem für ihn persönlich lukrativen Lebenszweck umgemünzt, weshalb Wiesel auch 25’000 Dollar plus Limousine mit Chauffeur verlange, wenn er mit einem Vortrag das „Unerklärliche” erklären solle, bemerkt Finkelstein boshaft.

Wie Kosinski ist auch Benjamin Wilkomirski ein Schaumschläger. Sein als Autobiographie verkauftes Werk Bruchstücke schildert seine schlimme Kindheit als jüdische Waise. Das Buch ging millionenfach über den Ladentisch, gewann etliche Preise und wurde in verschiedene Sprachen übersetzt. Dann fand man heraus, daß Wilkomirski den Zweiten Weltkrieg friedlich in der Schweiz verbracht hatte und nicht einmal jüdisch war.

Heute noch tatsächlich so viele Holocaust-Überlebende?

Laut offiziellen Angaben von Israel sollen heute noch 960’000 Überlebende des Holocaust unter uns weilen. Andererseits behaupten die jüdischen Organisationen, in den letzten zehn Jahren würden jeden Monat 10’000 Überlebende wegsterben. Folglich muß es 1990 zwei Millionen jüdische Holocaust-Überlebende gegeben haben. Finkelstein rechnet weiter: „1990 konnten jedoch höchstens noch ein Viertel der Überlebenden von 1945 am Leben sein. Also muß es im Mai 1945 acht Millionen jüdische Überlebende gegeben haben. ­ Auf der anderen Seite lebten im gesamten von Deutschland besetzten Europa nur sieben Millionen Juden. Anders gesagt: Sollten diese Zahlen wirklich stimmen, dann hätte der Holocaust ja gar nie stattgefunden haben können.” Deshalb pflegte die 1995 verstorbene Mutter von Norman Finkelstein zu sagen: „Wenn tatsächlich jeder, der dies behauptet, ein Überlebender ist, wen hat Hitler dann umgebracht?”

Selbst die Historikerin Deborah Lipstadt, eine renommierte Verfechterin der Einzigartigkeit des Holocaust, wunderte sich, daß fast jeder Holocaust-Überlebende behauptet, von Josef Mengele persönlich untersucht worden zu sein. Und Holocaust-Experte Raoul Hilberg meint, man könne vielen Erlebnisberichten nicht trauen, da sie zu ungenau sind.

Außerdem bemängelt Finkelstein in seinem Buch, daß sich beim Holocaust alles nur um jüdische Opfer drehe. Obwohl die Zigeuner (bei uns durch Sinti und Roma repräsentiert) einen ebenso hohen Blutzoll an die Nazis zu entrichten gehabt hätten, würden sie und andere nicht-jüdische Opfer in den für teures Geld errichteten Holocaust-Museen nur marginal erwähnt. „Den Völkermord an den Zigeunern anzuerkennen, hätte einen Verlust der jüdischen Exklusivität des Holocaust bedeutet, mit einer erheblichen Einbuße an jüdischem ‘moralischem Kapital’” schreibt Finkelstein.

In den USA, wo gar keine Juden verfolgt wurden, stehen unzählige Holocaust-Denkmäler und Museen. Dem Holocaust wird mittlerweile an amerikanischen Schulen mehr Bedeutung beigemessen als dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, der doch das Fundament der USA bildet.

Auf dieses Paradoxon geht auch der bereits erwähnte Historiker Peter Novick in seinem Buch ein: Obwohl man die Juden als möglicherweise erfolgreichste Minorität in der jüngeren Geschichte der Vereinigten Staaten bezeichnen könne, habe sie das nicht davon abgehalten, im Wettbewerb um den größten Opferstatus mitzumachen. Die Neue Zürcher Zeitung schrieb: „Novick blendet in diesem Zusammenhang auf die Gründungsgeschichte des Holocaust- Museums in Washington zurück. Dieses hätte gemäß dem ursprünglichen Konzept auch dem Völkermord an den Armeniern gewidmet werden sollen, doch wußte dies ‘eine Koalition von israelischen Diplomaten und wichtigen jüdisch-amerikanischen Aktivisten’ zu verhindern. Und so hätten es paradoxerweise ‘der Reichtum und der Einfluß der amerikanischen Juden’ ermöglicht, daß in Washington ein exklusives ‘Monument ihrer Verwundbarkeit und Verletzlichkeit entstehen konnte’.”

Amerika sah indes durchaus eigene Genozide. So starben auf dem amerikanischen Doppelkontinent durch die Landnahme der Weißen über 60 Millionen Indianer. Ihre Gedenkstätten lassen auf sich warten. Und was ist mit den über 20 Millionen Schwarzen, die man aus ihrer afrikanischen Heimat verschleppt hatte? Und mit jenen neun Millionen von ihnen, die während der Überfahrt in die Neue Welt starben?

Die moralische Pflicht, sich seiner Vergangenheit zu stellen, welche die ‘Holocaust-Industrie’ ständig einklagt, verblaßt zu nichts, wenn man an Wiedergutmachungen für schwarze Sklavenarbeiter erinnert. Finkelstein schreibt: „In den US-Südstaaten erlitten Schwarze die gleichen legalen Nachteile und waren viel größerer spontaner und sanktionierter öffent- licher Gewalt ausgesetzt als die Juden im Vorkriegsdeutschland.”

Laut Finkelstein existieren zur ‘Endlösung’ der Nazis über 10’000 wissenschaftliche Arbeiten. ­ Die erste und bis jetzt einzige Arbeit über den Genozid an 10 Millionen Schwarzen zwischen 1891 und 1911 im Belgisch-Kongo erschien 1998.

http://www.zeitenschrift.com/magazin/zs_28_01/1_finkelstein.htm

Segnen heilt

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Segnen heilt – ob christlich, buddhistisch oder anders
Brigitte Hamann

Segnen ist ein besonderes Glaubensritual, das Sie unabhängig von Ihrer religiösen Einstellung anwenden können. Ein bekanntes Zitat lautet: »Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück.« Es könnte auch lauten: »Der Segen, den du aussendest, kehrt zu dir zurück.« Mit der Heilkraft des Segnens machte Pierre Pradervand eine überraschende und tief beglückende Erfahrung, die sein Leben veränderte.

 

Nachdem Pierre Pradervand seinen Job verloren hatte, beherrschte ihn über Monate der Groll gegen seinen Chef. Schließlich war er so verzweifelt, dass er etwas Paradoxes tat: Er segnete seinen Chef. Was er danach erlebte, war wie ein Wunder. Sein Hass begann sich aufzulösen, er sah wieder klar und sein Leben nahm eine positive Wende. In seinem Buch Segnen heilt – Wie dein Segen die Welt verändert und dich selbst schreibt er: »Segnen ist ein einfacher Weg, um ein ständig zentriertes Bewusstsein zu entwickeln. Es ist außerdem ein Mittel, mit dem man seine universelle Liebe wachsen lassen und Urteile vermeiden kann. Wenn Sie das völlige Glück und die echte Integrität aller, denen Sie begegnen, segnen, ohne sich im Geringsten um ihr Äußeres, ihren Gesichtsausdruck, ihre Herkunft, Schicht, ihr Geschlecht oder andere Schubladen kümmern, wenn Sie ihnen aus dem Innersten Ihres Wesens das Beste wünschen, wird es Ihrem Herzen unmöglich sein, sich nicht zu weiten. Aus einer engen Kammer wird ein Tempel ohne Mauern werden«.

Metta-Meditation: Für sich und andere bitten

»Metta« bedeutet in Pali, der Sprache, in der die Urtexte des Buddhismus geschrieben wurden, »Liebende Güte«. Metta-Meditation ist eine buddhistische Übung in der Praxis der Liebenden Güte, die Sie in allen Lebenslagen und unabhängig von Ihrer religiösen Einstellung anwenden können. Ursprünglich war das Ziel der Metta-Meditation, durch Freundlichkeit und Wohlwollen das Glück aller fühlenden Wesen zu fördern. Metta-Meditation eignet sich, um Ihre Selbstliebe, Ihre Fähigkeit zu guten Gefühlen und damit Ihre Selbstheilungskräfte zu stärken. Ebenso können Sie Metta zum Wohle anderer Menschen praktizieren. Die Sätze können im Geist oder laut gesprochen werden, einmal oder mehrmals, je nach Bedarf. Wiederholen Sie Ihren Satz oder die Sätze nur so lange, wie Sie das Gefühl von Liebender Güte oder zumindest eine Öffnung in diese Richtung empfinden. Die Formulierung »Möge ich …« oder »Mögest du …«, mit der jeder Satz beginnt, mag Ihnen merkwürdig altertümlich vorkommen. In der Praxis werden Sie bemerken, dass sie eine große Kraft ausstrahlt, die sich  durch Wiederholung noch intensiviert wie ein Mantra, das man immer wieder spricht. Es führt Sie in einen entspannten, tranceähnlichen Zustand, in der der Verstand zur Ruhe kommt und Ihr intuitives Wissen zum Vorschein kommen kann. Beginnen Sie damit, sich selbst liebende und freundliche Gedanken zu senden. Sie können Ihre Gefühle verstärken, indem Sie sich an eine Situation erinnern, in der Sie besonders glücklich waren, oder direkt beginnen. Wünschen Sie sich laut oder im Geist etwas, von dem Sie wissen, dass es glücksbringend und heilsam ist. Beginnen Sie mit den Worten »Möge ich …«: »Möge ich heiter und gelassen sein«, »Möge ich glücklich und gesund sein«, »Möge ich von meinen Kopfschmerzen genesen«. Diese einfachen, kurzen Sätze haben eine große Wirkung, auch dann, wenn Sie sie für andere sprechen. Achten Sie darauf, welche Körpergefühle sich einstellen, wenn Sie Metta rezitieren. Falls Sie Spannungen fühlen, die häufig vor allem im Kopf auftreten, lösen Sie sie durch bewusstes Ausatmen. Lenken Sie den Atem beim Ausatmen zu der angespannten Stelle und lassen Sie ihn hindurchfließen. Entspannen Sie Ihren Geist, so gut Sie können. Wenn Gedanken aufsteigen, die Sie ablenken, lassen Sie sie vorbeiziehen wie die Wolken am Himmel. Gehen Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit zu Ihrem Herzen und geben Sie dem Gefühl Liebender Güte Raum.

Die folgende Metta-Meditation ist ein schönes Beispiel für diese Art der Rezitation. Sie können sie insgesamt sprechen oder sich einen oder mehrere Sätze aussuchen, die Ihnen besonders gefallen. Wenn Sie Änderungen vornehmen wollen, können Sie das jederzeit tun. Passen Sie die Metta-Sätze Ihren Bedürfnissen an. Achten Sie nur darauf, dass der meditative Charakter erhalten bleibt.

»Möge ich friedvoll, glücklich und frei in Körper und Geist sein.

Möge ich frei sein von Verletzung und Kränkung.

Möge ich frei sein von Wut, Verstrickung, Furcht und Ängstlichkeit.

Möge ich lernen, mich selbst mit den Augen der Liebe und des Verstehens zu betrachten.

Möge ich fähig sein, die Samen der Freude und des Glücks in mir zu erkennen und zu berühren.

Möge ich lernen, die Quellen von Ärger, Verlangen und Täuschung in mir festzustellen und zu erkennen.

Möge ich erfahren, wie ich die Samen der Freude täglich in mir nähren kann.

Möge ich fähig sein, frisch, gefestigt und frei zu leben.

Möge ich frei sein von Anhaftung und Ablehnung, nicht aber gleichgültig.«

Vergebung durch Metta-Meditation

Belaste dich nicht mit Hass. Er ist eine schwerere Bürde, als du denkst

Marie de Rabutin-Chantal, Marquise de Sévigné

Wandeln Sie diese Sätze nun so um, dass Sie sie einem anderen schicken können. Vielleicht möchten Sie einfach einem Menschen, der Ihnen nahe steht, Glück und Freiheit wünschen. Vielleicht möchten Sie die Kraft der Vergebung nutzen, die in der Metta-Meditation liegt. Senden Sie Ihre Sätze an den Menschen, der Sie verletzt hat, auf den Sie wütend sind, dem ein anderer Anteil in Ihnen gern »eins auswischen« würde. Sich selbst und anderen vergeben zu können ist häufig eine wichtige Voraussetzung, um seelisch und körperlich gesund zu werden und zu bleiben. Es mag Sie einige Überwindung kosten, aber sie lohnt sich. Es kann sehr schnell gehen oder auch einige Zeit dauern, irgendwann werden Sie spüren, wie Sie sich entspannen und wie Kränkung und Wut nachlassen. In diesem Augenblick haben Sie auf einer tiefen, menschlichen und spirituellen Ebene eine Verbindung zu diesem Menschen hergestellt. Ihre eigene Rezitation ist eine Botschaft, die Sie in das Energiefeld hinaus senden, aus dem das Universum besteht. Etwas in Ihnen löst sich und vielleicht auch im anderen. Ihre Verletzung hatte Sie an den Menschen und die verletzende Situation gebunden – nun beginnen Sie, wieder frei zu werden.

»Mögest du friedvoll, glücklich und frei in Körper und Geist sein.

Mögest du frei sein von Verletzung und Kränkung.

Mögest du …«

Ein schöner Abschluss für jede Metta-Meditation ist:

 »Mögen alle Wesen friedvoll, glücklich und frei in Körper und Geist sein.«

 Dieser Artikel ist ein Ausschnitt aus meinem Buch Wie Sie Ihre Selbstheilungskräfte aktivieren. Das Geheimnis von Gesundheit, Vitalität und Glück