Monat: August 2012

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Wenn Sie sich dem Bewusstsein öffnen, können Sie sich den Intellekt zum Verbündeten machen.

Geschrieben von Maria Lourdes – 31/08/2012

“Gerade wenn man glaubt, etwas zu wissen, muss man es aus einer anderen Perspektive betrachten, selbst wenn es einem albern vorkommt oder unnötig erscheint” Zitat aus dem Film – “Der Club der toten Dichter.”

Jeder, der ernsthaft dem intuitiven „Wissen” statt dem indoktrinierten, furchtsamen Kopf/Intellekt folgt, wird sich Spott und Verunglimpfung der psychologischen Faschisten ausgesetzt sehen. Diese sind nicht nur etwa Personen mit Kampfstiefeln oder albernem Bärtchen; nein, es sind auch Eltern, „Freunde”, Kollegen und, sofern man im Rampenlicht steht, „Journalisten” und die Öffentlichkeit im Allgemeinen – im Grunde jeder, der es Ihnen erschwert oder vergällt, anders zu sein.

Diese Reaktion ist durch genetische Programmierung und die Vorherrschaft des Intellekts der Psyche der meisten Menschen unverkennbar eingeschrieben.

Sehen Sie sich nur an, wie grausam selbst kleine Kinder in der Schule gegenüber jedem sein können, der „anders” ist. Der Großteil der Menschheit ist in hohem Maße von der Indoktrination durch uns von außen eingepflanzte „Normen” geprägt, mit denen der Intellekt von der Wiege bis ins Grab bombardiert wird; diese Menschen begreifen nicht, dass ihr „normales” Denken ihr ganz persönliches – wie auch kollektives – Gefängnis ist. Derart irregeleitet sind sie, dass sie nicht nur Minute um Minute an ihrer eigenen Versklavung mitwirken, sondern das Kontrollsystem auch noch vehement gegenüber jedem verteidigen, der die Grundlagen und Annahmen, auf denen es beruht, in Frage stellt oder gar anficht.

Es ist, wie Morpheus im ersten der „Matrix”-Filme sagt:

„Die Matrix ist ein System, Neo. Dieses System ist unser Feind. Was aber siehst du, wenn du dich innerhalb des Systems bewegst? Geschäftsleute, Lehrer, Anwälte, Tischler. Die mentalen Projektionen der Menschen, die wir zu retten versuchen. Bis es dazu kommt, sind diese Menschen immer noch Teil des Systems, und das macht sie zu unseren Feinden. Du musst wissen, dass die meisten von ihnen noch nicht so weit sind, abgekoppelt zu werden. Viele dieser Menschen sind so angepasst und vom System abhängig, dass sie alles dafür tun, um es zu schützen.”

Nicht einverstanden bin ich mit der Aussage über die Feinde – dies ist wieder der klassische Intellekt –, aber ansonsten wird die menschliche Sichtweise des uns versklavenden Systems recht gut beschrieben.

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Thema “Krisenvorsorge” – echte-praktische Hinweise

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Nahrung konservieren durch Trocknen Die Konservierung von Nahrungsmitteln durch Trocknen ist wohl die älteste aller Methoden, Früchte, Fleisch und Fisch aufzubewahren. Selbst heute trocknen viele Menschen noch ihre Nahrung. In der Steppe der Mongolei zum Beispiel auf dem Dach der Jurte, wo das Trockengut auf Blechen der Sonne ausgesetzt wird. Oder in Kanada, wo das Hundefutter der Schlittenhunde auf Trockendarren für den Winter konserviert wird.

Die Nahrung wird durch Feuchtigkeitsentzug konserviert: sie ist dann ungeeignet als Nährboden für fäulniserregende Mikroorganismen. Der Trick ist, das die Feuchtigkeit schnell genug entweichen kann, bevor diese Organismen mit der Zersetzung beginnen. Solche getrockneten Nahrungsmittel sind lange haltbar – teilweise über Jahre hinweg. Getrocknete Nahrung ist zugleich die am schonensten konservierte Nahrung. Die meisten Nährstoffe und Vitamine bleiben erhalten, im Vergleich zum Einkochen oder Einwecken die zu bevorzugende Methode der Konservierung.

Für Rucksackwanderer ist getrocknete Nahrung deswegen ein Segen, da die Nahrung bei der Trocknung viel Gewicht verliert, das nicht mehr auf den Schultern lastet. Gleichzeitig ist diese Nahrung vollwertig und durchaus mit frischem Gemüse zu vergleichen. Vorbereitungen Das Trockengut muß sauber geputzt werden und darf keine faulen Stellen aufweisen. Es sollte frisch nach der Ernte verarbeitet werden. Damit die Verdunstungsoberfläche größer wird und das Trockengut gleichmäßig durchtrocknet, muß es in feine Scheiben oder Streifen geschnitten werden.

Je feiner, desto schneller trocknet es. Nicht dicker als 0,5 cm sollten die Scheiben sein. Bei Äpfeln entstehen so die bekannten Apfelringe. Oder etwa die Zwiebelringe bei Zwiebeln. Pflaumen werden halbiert und mit der Schale nach unten auf das Rost gelegt – so verfährt man mit allen Früchten, die sehr saftig sind. Sehr saftige Früchte werden zunächst über eine Schüssel in ein Sieb oder Durchschlag getan, damit der überschüssige Saft abtropft. Erst dann werden sie auf die Roste gelegt. Das Schneiden und Putzen ist schon die größte Arbeit. Das Trocknen Der Trocknungsvorgang darf nicht länger als 10 bis maximal 24 Stunden dauern, da der Wettlauf gegen die Fäulnisbakterien ansonsten verloren wird. Die Trocknungstemperatur liegt idealerweise bei 50-55 °C. Bei schwächerer Hitze zieht sich der Vorgang in die Länge und die Fäulnis beginnt. Ist die Temperatur höher, gerinnt Eiweiß und die Vitamine sind hinüber. Bei niedrigeren Temperaturen hilft Wind sehr, den Trocknungsvorgang zu beschleunigen. Also ist Wind kombiniert mit Wärme ein ideales Instrument der Trocknung. Einfache Konstruktionen kann mensch im Sommer nutzen: Holzgerüste die im Schatten stehen, an denen der Wind entlangstreicht. Oder in der Sonne um Fleisch zu trocknen, bei dem der Vitaminverlust nicht so dramatisch ist. (Sonne tötet auch manche Vitamine). Auch auf Holzdarren lässt es sich trocknen, wenn man für genügend Luftzufuhr von unten sorgt und Sonnenschein von oben. Oft wird Trockengut auch auf Schnüre gefädelt und aufgehangen. So würde man draußen unter Survivalbedingungen die besten Ergebnisse erzielen.

Etwas besser ist ein Trocknungsapparat, der den Wind und die Wärme nutzt. Das kann ein Apparat sein, der die Sonnenenergie nutzt. Oder aber ein Schrank, der oben und unten 10cm große Öffnungen hat und von unten mit einem Heizlüfter betrieben wird. Der Heizlüfter erwärmt die Luft und lässt sie an dem Trockengut entlangstreichen. Das Ergebnis der Trockung ist stets zufriedenstellend und wetterunabhängig. (siehe auch Zeichnung). Die Querstriche auf der Zeichnung stellen Roste aus Fliegendraht dar, auf denen das Trockengut liegt. Die Temperatur in diesem Schrank ist oftmals zu hoch, da der Heizlüfter zu groß dimensioniert ist. Also 2000 Watt ist definitiv zuviel ;o) es wird zwar alles trocken, doch das war es auch schon. Der Nährwert ist gleich Null. Also ein Thermometer zur Überprüfung der Temperatur ist in einem Trockenschrank Pflicht. Der Stromverbrauch von einem heizlüfterbetriebenen Schrank ist nicht unerheblich und wir nutzen ihn nur für die Wintereinlagerung oder weite Touren. Umweltfreundlicher ist da schon unser Solartrockenschrank.

Der Solartrockenschrank arbeitet mit der Kraft der Sonne. Ein Sonnenkollektor – bestehend aus einem schwarzen Bodenbrett, einer Glasscheibe und seitlichen Latten – fängt die Wärme der Sonne ein. Durch einen Luftschlitz unten Kollektor tritt die Luft ein, wird unter dem Glas erwärmt, steigt durch einen Schlitz unten im Schrank in den Trockenraum auf, streicht durch das Trockengut und durch eine Klappe oben am Schrank wieder nach draußen. So wird innerhalb des Apparats ein Wind erzeugt. Solch eine solarbetriebene Anlage ist zwar abhängig vom Wetter, erzielt im Sommer aber sehr gute Ergebnisse und ist umweltverträglicher. Wer über einen Holzofen verfügt und damit seine Wohnung heizt, der kann sein Trockengut über dem Ofen aufhängen. Auch Trockenroste, an Ketten über dem Ofen aufgehangen, tragen die feinen Scheiben. Es ensteht zwar keine “Windkanalwirkung” über dem Ofen, aber die aufsteigende Hitze nimmt genügend Feuchtigkeit mit sich, daß die Trocknung fast immer gelingt. Am offenen Feuer ist die Hitze meist zu stark, so daß das Essen zwar trocken, aber fast wertlos ist. Nach dem Trocknen Durch Zerkrümeln zwischen den Fingern erkennt man, ob das Trocknen funktioniert hat. Restfeuchtigkeit lässt sich so recht schnell erfühlen. Da trockene Dinge Wasser anziehen, müssen die Sachen luftdicht verschlossen werden. Am besten eignen sich Honig- oder Marmeladengläser zum verschrauben. Die Honiggläser gibt es für wenig Geld beim Großhandel für Imker. Unterwegs sind solche Gläser natürlich nicht zu gebrauchen. Entweder behilft man sich mit leichten, verschraubbaren Plastikgefäßen oder Schraubdosen. Oder man nimmt sogenannte “Ziplocks” – wiederverschließbare Plastikbeutel.

Eine umweltfreundlichere Variante ist uns bis jetzt noch nicht eingefallen. Vielleicht das Eingießen in Bienenwachs. Für einen Tipp wären wir dankbar ;o) Schon getestet Folgende Nahrungsmittel haben wir schon getrocknet:

· Stachelbeeren (halbieren) · Gurken (Scheiben) · Tomaten (Scheiben) · Pilze (Scheiben) · Möhren (Scheiben) · Kartoffeln (Scheiben) · Paprika (Streifen) · Sellerie · Erbsen · Porree (Scheiben) · Äpfel (Scheiben) · Pflaumen (halbieren, Schale nach unten) · Ananas (kleine Stücke, abtropfen lassen) · Kirschen (halbieren) · Erdbeeren (Scheiben)

Und so trocknet man Fleisch Dunkles Fleisch eignet sich gut zum Trocknen. Häute und Sehnen werden entfernt, das Fleisch in sehr flache Scheiben oder dünnste Streifen geschnitten und getrocknet. Nach dem Trocken kann man das Fleisch zu Pemmikan weiterverarbeiten. Dazu wird das Fleisch in der Pfanne oder auf dem Alublech geröstet, um dann zu Pulver zerstoßen zu werden. Das kann man mit Steinen machen, oder mit einem Mörser. Das Pulver wird mit Talg vermischt. Ein Teil Talg mit drei Teilen Fleischpulver und schon erhält man Pemmikan. Einige getrocknete Beeren dazu gemischt und man hat Mokakin. Eine Speise, die auch unsere Vorfahren nutzten für lange Wanderungen. Auch wurde diese Masse -ähnlich wie heute die Brühwürfel- als Grundlage für eine schnelle Suppe genutzt. Talg gewinnt man von dem schwabbeligen weißen Fett, daß bei den Tieren unter der Haut offen sitzt. Das kocht man aus und nach dem Abkühlen schwimmt der Talg oben auf dem Wasser. Talg ist auch als Brennstoff für eine sogenannte Talgkerze interessant.

oder sowas:

Die Birke BIRKENRINDE: (die länglichen Fasern) kann man kochen und schmecken ähnlich wie Spaghetti. Getrocknet und zerrieben kann man die Rinde/Fasern als Mehlersatz verwenden und daraus ein Brot backen. Das Holz enthält Kambium, viel Zucker, Öl und Vitamine. Birkenrindenbehälter halten Lebensmittel länger frisch. zum Anfertigen von Gefäßen, Schindeln für feste Unterkünfte, Schuhsohlen und wasserdichte Einlagen unter der Bekleidung und zum Anlegen von Verbänden bei Brüchen. Gemahlene oder zerstoßene Rinde ist ein hervorragender Zunder. Verfaultes Cambium (Bastschicht) als Anti-Insektenmittel. Der Saft hat eine entzündungshemmende Wirkung und wirkt wie verfaultes Cambium, wenn er ebenfalls verfault ist. Er kann ohne weiteres getrunken werden. Über mäßiger Hitze eingedickt ergibt es Teer als Klebe- und Dichtungsmittel.

BLUTUNGSSAFT: Pro Baum können täglich bis zu acht Liter Blutungssaft gewonnen werden. Dabei bohrt man die Stämme zwei bis vier Zentimeter tief an. Der Blutungssaft enthält bis zu zwei Prozent Traubenzucker. Der Saft kann vergoren werden (Birkenwein) oder zu Haarwasser (gegen Haarausfall und Schuppenbildung) verarbeitet werden. Ein fischgrätenförmiger langer und tiefer bis zum Holz führender Einschnitt wie bei Gummibäumen leitet den Saft über einen kleinen Pflock oder eine flachgeschlagene Patronenhülse in ein Gefäß. 1 x täglich sammeln, daher hoher Zeitaufwand, aber ein sehr hoher Nährwert.

BIRKENTEER: Aus der Rinde gewinnt man das sogenannte Birkenteer, mit dem z.B. das Leder der Juchtenzelten imprägniert. Die in der Rinde enthaltenden Gerbstoffe fanden in der Gerberei Verwendung.

TEE: Tee aus Birkenblättern wirkt harntreibend und wird gegen Wassersucht, Rheuma und Blasen- und Nierensteine eingesetzt. Der Tee wirkt bei Kuren gegen Gicht. Die Blätter der Hänge-Birke enthalten ätherische Öle und Saponine. Aus der antiseptischen wirkenden Rinde werden Tees zur äußerlichen Anwendung bei Hautkrankheiten gewonnen. ASCHE: Der bei der Verbrennung des Holzes entstandene Ruß wurde früher als Malerfarbe und Buchdruckerschwärze verwendet.

Essbare heimische Pflanzen und Pflanzenteile Blätter und Stängel. Junge, besonders hellgrüne, sind zarter und schmecken besser. Blätter nahe am Stängel abbrechen. Sich leicht ablösende Blätter und Stängel können leicht beschädigt werden und verlieren beim Welken Nährstoffe.

Wurzeln und Knollen . Möglichst große Pflanzen auswählen. Zum Ausgraben den Grabestock benutzen. Früchte und Nüsse. Nur reife Früchte und Nüsse ernten. Harte Früchte häuten. Reife Nüsse liegen meist am Boden. Essbare Pflanzen.

Algen Brennnessel Distel/wurzeln (besitzen den höchsten Gehalt an Eiweiß, mehr als Soja. Die Samen sind das beste Mittel gegen Leberprobleme aller Art) Marone Farne, deren Sprossen und unterirdische Knollen Grassamen, Grasspitzen frisch vom Wiesenlieschgras ab Anfang Juni schmeckt er am besten; an der Spitze festhalten, Samen mit Daumen und Zeigefinger nach unten abstreifen! Hirtentäschel Hopfen Kiefernsamen Klatschmohn Klee Kletten Junge Lindenblätter Nachtkerze junge Rohrkolbenstiele Rosskastanie Schilfwurzeln und junge Stiele Schlüsselblume Teichrose Vogelmiere Walnuss Wassernuss Wiesenschaumkraut Bärlauch (obwohl er so gut schmeckt: nur wenig davon essen! Der wildwachsende Bärlauch ist mit Knoblauch nahe verwandt.) Bachbunge Beinwell Borretsch Bärenklau

Verzehr: Junge Blätter und Blattriebe (von April bis Oktober). und die Wurzeln (von März bis Mai). Diese Pflanze sollte man nicht in großen Mengen verzehren – aber als Beigabe schmeckt er mir sehr gut ! Hat einen würzigen Eigengeschmack. Franzosenkraut Forsythienblüten (zur Ostarazeit) Gänseblümchen und -blätter Gundermann Engelwurz VORSICHT! Verwechslungsgefahr mit dem Schierling (sehr giftig) Federgras Giersch VORSICHT! Verwechslungsgefahr mit dem Schierling (sehr giftig) Große Fetthenne (besonders gut schmeckend) Die Quecke bringt Ende Juli winzige Früchte, die einzeln gut eßbar sind Huflattich Die Blätter auch als Tabakersatz Krokus Löwenzahn Milzkraut (an Bächen) Melde (auch frischer Meldesamen neben Blättchen) Malve (Blätter und frischer Malvensamen) Moos Pfennigkraut Portulak (viel am Meer) Sauerampfer Scharbockskraut Große Springkrautblüten und -samen (frisch) Kleines Springkraut (auch Blätter) Taubnesselblätter und -blüten Veilchen Teufelskralle Vogelknöterichsamen und -blätter wilde Herbstasterblüten Acker- und Zaunwinde Waldsauerklee Waldmeister Weideröschenblätter Wegerichsamen (ab Mitte August frisch – die noch grünen Stengel halb abschneiden und die Samen entgegen der Wuchsrichtung zwischen den Zähnen abziehen) Baumblätter wie o Ahorn (erst säuerlich, dann süß schmeckend)

o Apfelbaum (bitter)

o Birke o Buche o Linde (schmeckt zart, süß und lieblich) o junge Fichten- und Lärchentriebe o Himbeerstrauch o Kirschbaum o Pappel o Ulme (stillt Hunger am besten) o Weide Die Rinde enthält Salicyl, den natürlichen Grundstoff von Aspirin. Als Tee gekocht oder roh gekaut, ersetzt sie dir den Gang zur Apotheke. Die Blätter sind ein ganz tolles Mittel bei Magen Darm Problemen.

oder dies hier: Kräuterapotheke Entzündungen Entzündungen am Auge · Augentrost Euphrasia Rostkoviana Pflanze, trocknen in Gläsern zusammen mit Fenchel · Vogelmiere Stellaria Media im Frühling Kraut trocknen Entzündungen der Haut · Kamille Chamomilla Recutita Blüten trocknen · Ringelblume Calendula Officinalis L. Blüten trocknen · Odermennig Agrimonia Eupatoria u. Procera Trocknen Entzündungen der Mandeln Lösung zum Gurgeln aus: · Tormentill Potentilla Erecta Wurzel trocknen · Salbei Salvia officinalis Blätter trocknen · Kamille Chamomilla Recutita Blüten trocknen Entzündungen des Mund- und Rachenraumes · Eiche Quercus Rinde von jungen Ästen (glatt, spiegelnd) im frühj. trocknen Lösung aus zum Gurgeln Verletzungen Blutarmut

Blutarmut oder Anämie tritt ein, wenn sich die Zahl der roten Blutkörperchen im Blut verringert – im Verhältnis zum Gesamtblut. Das ist meistens der Fall bei starken Blutungen. Zur Unterstützung der Produktion roter Blutkörperchen benötigt der Körper tierisches Fleisch, das sehr viel Eisen enthält. Eisen ist sehr wichtig bei der Herstellung von Blut. Dazu können einige Wildkräuter die Blutproduktion unterstützen. Mit den Wirkstoffen Saponine, Gerbstoffe und Bitterstoffe in der Kombination wirken sie leicht wassertreibend – was eine blutreinigende Wirkung hat und damit dem Blut hilft.

· Schafgarbe Achillea Millefolium L. Kraut · Taubnessel Lamium album L. Blüten trocknen, Gläser · Teufelsabbiß Scabiosa Succisa zur Blütezeit Kraut , Wurzeln Blutungen äußerlich · Wiesenknopf Sanguisorba Officinalis Kraut mit Blättern Jul-Aug trocknen · Stinkender Storchschnabel Geranium Robertianum Kraut und Wurzeln, trocknen · Schafgarbe Achillea Millefolium L. Kraut Wirkstoff Azulen, Kraut trocknen · Ziest Betonica officinalis Kraut trocknen Wirkstoff Stachydrin Wundbehandlung · Beinwell Symphytum Officinale Wirkstoff Allantoin, Wurzel trocknen · Beinwell Symphytum Officinale Wirkstoff Allantoin, Wurzel trocknen · Spitzwegerich Plantago Lanceolata Blätter · Wundklee Anthyllis Vulneraria Blüten trocknen antibiotisch · Klette Arctium Lappa Wurzel geteilt getrocknet · Kapuzinerkresse Tropaeolum Maius frische Blätter Blutungen innerlich · Pfennigkraut Lysimachia nummularia mit wurzeln Juni Juli trocknen · Hirtentäschel Capsella Bursa-Pastoris mit Wurzel trocknen Wirkstoff Peptid · Schafgarbe Achillea millefolium blühendes Kraut Juni-September, trocknen 2TL Verbrennungen · Eiche Quercus Rinde von jungen Ästen (glatt, spiegelnd) im frühj. trocknen · Johanniskraut Hypericum perforatum Ölauszug: Kraut mit gerade geöffneten Blüten, 25gramm zerreiben im Mörser, mit 500ml Olivenöl ansetzen in einem weißen Glas, unverschlossen, an einem warmen Ort gären lassen 3-5 Tage umrühren ab und zu. Glas verschliessen und in die Sonne stellen, bis leuchtend rot (circa 6 Wochen) in Flaschen abfüllen, dicht verschließen. Verdauungsstörungen Durchfall · Eiche Quercus Rinde von jungen Ästen (glatt, spiegelnd) im frühj. trocknen · Heidelbeere Vaccinium myrtillus getrocknete(!) Beeren · Bohnenkraut Satureja hortensis zur Blütezeit trocknen · Brombeere Rubus Fruticosus junge Blätter, späte Frühjahr trocknen · Kamille Chamomilla Recutita, · Dost Origanum vulgare Kraut zur Blütezeit trocknen · Odermennig Agrimonia Eupatoria u. Procera Trocknen · Frauenmantel Alchemilla Vulgaris, Blätter bis Juli, trocknen · Ziest Betonica officinalis Kraut trocknen Wirkstoff Stachydrin Verstopfungen · Holunder Sambucus Nigra L.Beeren roh, Rinde Vorsicht! auch Erbrechen · Schlehe Prunus Spinosa L. Blüten und Blätter · Erdrauch Fumaria Officinalis L. Pflanze, 1TL pro 250ml erhitzen mit · Zaunwinde! Convulvus sepium l. ganze Pflanze in20 cm Stücke trocknen, · Faulbaum!Frangula alnus mill. Rinde abführende HARZE Erbrechen · Pfefferminze Mentha X Piperita L. Blätter Wirkstoff: Menthol Erkältungen Husten · Anis Pimpinella Anisum verwendet werden Anissamen, 1 TL zerstoßen für 1 Tasse Tee · Efeu Hedera Helix Vorsicht – die Beeren sind sehr giftig! Blätter für Tee · Schlüsselblume Primula Officinalis Wurzel im September, Blüten im Frühjahr · Spitzwegerich Plantago Lanceolata Blätter Tee und Honig, enthält antibiotische Stoffe · Seifenkraut Saponaria Officinalis Wurzel, blühendes Kraut, bei 50°C trocknen · Stockrose Alcea Rosea Blüten mit Kelch, mit Honig gegen Reizhusten · Wilde Malve Malva Sylvestris Juni-August Blüten, Kraut und Blätter 2TL pro Tasse · Acker-Schachtelhalm Equisetum Arvense Frühsommer ganzes Kraut · Veilchen Viola Odorata März-April Kraut 2TL pro Tasse · Teufelsabbiß Scabiosa Succisa zur Blütezeit Kraut , Wurzeln Fieber · Pfennigkraut Lysimachia nummularia mit Wurzeln Juni Juli trocknen · Weide Salix im Frühjahr Rinde von glatten, mitteldicken Zweigen schälen Salicylsäure · Holunder Sambucus Nigra L. Blüten Körperpflege Haarpflege · Birke Betula Birkenblätter mai Juni trocknen · Brennessel Urtica Dioica Mai-Aug Blätter trocknen · Klette Arcticum lappa antibiotisch, fungizid, Herbst Wurzeln, trocknen · Kamille Chamomilla Recutita Blüten trocknen · Birke Betula junge Blätter Mai-Juni, trocknen Hautpflege · Kamille Chamomilla Recutita Blüten trocknen · Klette Arcticum lappa antibiotisch, fungizid, Herbst Wurzeln, trocknen · Eiche Quercus Rinde von jungen Ästen (glatt, spiegelnd) im frühj. trocknen · Schafgarbe Achillea millefolium blühendes Kraut Juni-September, trocknen · Stiefmütterchen Viola tricolor blühendes Kraut, trocknen, 2 TL · Seifenkraut Saponaria Officinalis Wurzel, blühendes Kraut, bei 50°C trocknen fungizid Zahnpflege · Gänsefingerkraut Potentilla anserina Blätter Mai-Sept trocknen · Frauenmantel Alchemilla vulgaris Blätter April- Juli, trocknen Steigerung der Abwehrkräfte · Linde Tilia Blüten mit Hochblatt, trocknen, luftdicht verschlossen aufbewahren · Brennessel Urtica junge Blätter als Spinat · Heckenrose/ Hagebutte Rosa canina Früchte im Herbst, aufschneiden und trocknen, 2TL · Schafgarbe Achillea millefolium blühendes Kraut Juni-September, trocknen Schlaflosigkeit · Baldrian Valeriana officinalis Wurzel September, trocknen, 2 TL · Hopfen Humulus Lupulus weibliche Blüten im Spätsommer, trocknen 2TL · Lavendel Lavandula angustifolia kurz vor dem Aufblühen, trocknen 2TL Schmerzen Kopfschmerzen · Waldmeister Galium odoratum, zur Blütezeit Mai-Juni Kraut, trocknen · Baldrian Valeriana officinalis Wurzel September, trocknen, 2 TL · Weide Salix im Frühjahr Rinde von glatten, mitteldicken Zweigen schälen Salicylsäure Zahnschmerzen · Kamille Chamomilla Recutita Blüten trocknen Magenschmerzen · Kamille Chamomilla Recutita Blüten trocknen · Baldrian Valeriana officinalis Wurzel September, trocknen, 2 TL · Wilde Malve Malva Sylvestris Juni-August Blüten, Kraut und Blätter 2TL pro Tasse · Odermennig Agrimonia Eupatoria u. Procera Trocknen Krämpfe · Kamille Chamomilla Recutita Blüten trocknen · Baldrian Valeriana officinalis Wurzel September, trocknen, 2TL · Wilde Malve Malva Sylvestris Juni-August Blüten, Kraut und Blätter 2TL pro Tasse · Gänsefingerkraut Potentilla Anserina Blätter zur Blütezeit trocknen Insektenstiche · Spitzwegerich Plantago Lanceolata Blätter zerdrückt auflegen Weißdorn als Herzkräftigung zum Dauergebrauch! 2TL pro Tasse, 20 min ziehen, 2mal täglich eine Tasse Mai-Juni Blüten und Blätter trocknen, gut verschließen.

und das ist auch wichtig:

Durstig?! Wie Wasser finden In Europa, vor allem hier in Deutschland, machen sich die Menschen keine Gedanken über Wasser. Regen wird als lästig empfunden und allerorts wird über den Regen geschimpft. Abwässer und Gifte werden durch jeden von uns – den Verbrauchern – in die Seen und Flüsse geleitet, als wenn es genug davon gäbe. Australier, Bauern und Gärtner denken da anders. Und die Einsicht kommt spätestens beim Waldlauf: wenn es gilt, trinkbares Wasser zu finden. In unserer Kulturlandschaft ohne Hilfsmittel nicht möglich. An einem Wochende versuchten wir Wasser ohne mitgenommenen Filter zu gewinnen – eine Tortur! Da schwimmt die Windel und die Bierflasche an einem vorbei, während wir Wasser aus einem Teich schöpfen wollten. Spätestens beim benutzten, vorbeigondelnden Kondom vergeht einem der Durst. Wir stiegen von da an um auf Tau …

Die Qualität von Oberflächenwasser in Europa ist verachtend schlecht. Durch Abgase, Düngemittel, Waschmittel und Industrie in die Umwelt eingewaschene Gifte ist das Wasser ungenießbar und mit gesundheitlichen Schäden ist zu rechnen. Forscher haben bei uns in der Gegend einen zehnfachen über “vertretbaren” Bleiwert in den Innereien von Wildtieren gemessen. Aber wir schweifen schon wieder ab zum Naturschutz. Nur eins noch dazu: wir können alle durch Verzicht, Ersatz oder Minimierung von Waschmitteln dazu beitragen, daß auch unsere Nachfahren in den Wäldern streifen und Wasser schöpfen können. Tips hierzu: Essig gibt einen guten Haushaltsreiniger, mit Alkohol versetzt einen Scheibenreiniger. Mit Pfefferminz versetzt ein Insektenmittel. Geschirr kann ohne Waschmittel gewaschen werden – vorausgesetzt es wird sofort gewaschen. Informationen über Ersatzmöglichkeiten herkömmlicher Reinigungsmittel findet ihr hier: Ökoseite mit Tips Doch zurück zum Thema. In Australien gilt: “Any water- good water”. In der Notsituation gilt das besonders. Hier in Europa genügt, das reichlich vorhandene Oberflächenwasser chemikalisch und bakteriologisch zu filtern und abzukochen. Auf dem Meer gilt es Regen aufzufangen. In der Steppe und Wüste wartet man da vergebens. Dort sucht man das Wasser im Boden, in den Pflanzen und Tieren.

Also in Europa das Wasser filtern .. klingt leicht. Ist es aber bei weitem nicht! Mit einem der aktuellen Kohle-Keramikfilter aus dem Ausrüsterladen ist das reine Pumparbeit. Aber wenn dieser Filter auch noch gebaut werden muß, sieht das schon wieder anders aus. Da ist zum Beispiel der Sand-Kohle-Filter. In jedem Survivalbuch steht dieser Filter als das Nonplus-Ultra. Wir haben ihn nachgebaut, ein Hosenbein als Filterrohr. Es ist eine Riesensauerei und am Ende kam Wasser heraus, das irgendwie “komisch” schmeckte. Im Prinzip verwenden Wasserwerke die gleiche Methodik – aber da werden gewaschener Sand und medizinisch reine Holzkohle verwendet. Dieser selbstgebaute Filter ist nur was für den Notfall. Für den Waldläuferalltag in Europa sind wir auf Regen, Tau und den Pumpfilter angewiesen. Traurige Realität. Bei Benutzung des Pumpfilters ist es ratsam, ein bis fünf Meter neben dem Teich/Fluß an einer sandigen(!) Stelle ein Loch zu buddeln. Das dort einfließende Wasser abschöpfen, bis klares Wasser fließt. So ist das Wasser weitgehenst von Schwebeteilchen gereinigt, die nicht wieder aus dem Filter gekratzt werden müssen.

Um Regen aufzufangen benötigt man a.) Behältnisse und b.) Regenfang-Oberfläche. Ideal ist eine Plane, die auf dem Boden gespannt wird – über ein Loch, damit sich ein Teich bilden kann. In Töpfe und Becher gestellte Stöcke und gespannte Seile bilden natürliche Regenrinnen. An den Stämmen von Bäumen läuft ebenfalls Wasser herab. Ein Seil gespannt bis in einen Becher nutzt dieses Wasser. In Wüsten und Steppen ist es notwendig Wasser zu suchen, da hier selten Wasser an der Oberfläche zu finden ist. Hier fließen Flüsse unterirdisch, so wie in Australien. Überall wo es Pflanzen und Tiere gibt, gibt es auch Wasser. Auch in den Steppen regnet es ab und zu. Und dieses Wasser gilt es zu finden. Orientiere Dich dabei an Bergen und den Kanten der Hochebenen. Fels läßt Wasser nicht eindringen und leitet es ab. Geradeso wie Wasser an einem Zeltdach herab läuft. An den Steilkanten der Hochebenen und in den Tälern sammelt sich das Wasser dann wie in einer Regenrinne.

Dort kann es dann unterirdisch und in den Pflanzen gespeichert werden. Hier ist die Ausbeute am größten. Am erfolgreichsten sind Felsspalten. An solchen Orten sind die Bäume und das Gebüsch höher, grüner. Tierpfade führen Dich zu Wasserstellen: folge den zusammenlaufenden Spuren, sie führen Dich zum Wasser. Gabelt der Pfad sich, führt er vom Wasser weg. Findet man ein ausgetrockneten Bach oder Fluß, gräbt der Wald- und Steppenläufer an der Außenkurve nach Wasser. Oder läßt graben: Wildschweine und andere Tiere scharren tiefe Mulden an Stellen, wo man Wasser findet. In Australien gibt es Flußkrebse und Kröten/Frösche, die sich eingraben und einen Wasservorrat anlegen. Die Krebse um sich herum im Loch, den Kröten muß das Wasser erst erwrungen werden ;o). Diese Tiere findest Du, indem Du dich am tiefsten Punkt des ausgetrockneten Gewässers stellst und dir einen Rand vorstellst in ungefähr 50cm Höhe. Also wo das Wasser mit 50cm Höhe gestanden hat. Entlang dieser Linie wirst Du die Frösche finden. Das funktioniert auch im ausgetrockneten Sumpf. Wasser läßt sich auch von den Bäumen direkt gewinnen – durch Wasserwurzeln! Suche Bäume nicht unbedingt in Wassernähe – auf Sandhügeln sind sie ergiebiger. Das liegt daran, daß das Wasser in den Wurzeln schneller steigen muß, wo der Baum nicht direkt an einer Quelle liegt. Bevor Du wild im Erdreich wühlst, schüttele lieber einen Busch und schaue, wo Wurzeln entlang laufen. Wasserführende Wurzeln liegen horizontal zur Erdoberfläche. Niemals senkrecht aufsteigend. Sie sind glatt und nicht dicker als dein Handgelenk. Um das Wasser zum Auslaufen zu bringen, müssen verschiedene Dinge beachtet werden: die Wurzel muß mit einem scharfen(!) Messer abgeschnitten werden.

Benutzt du ein stumpfes Messer, quetscht du die Zellen – die Poren werden zugequetscht. Beachte außerdem, daß das Wasser in den Wurzeln von unten nach oben steigt. In dieser Richtung wird das Wasser fließen. Halte also immer das dem Baum zugewandte Ende in das Gefäß (oder Mund). Anstatt nach Wurzeln zu graben kannst Du auch einen jungen frischen Baum fällen, köpfen und kopfüber in eine Astgabel hängen. Sobald das Wasser aufhört zu fließen, halbierst Du das Stück und beläßt das dünne Ende im Gefäß. So wirst Du mehr aus einem Stück Stamm herausbekommen. Eine Sache gibt es noch zu beachten: das Wasser aus den Wurzeln ist unbedingt genießbar, das Stammwasser kann sirupartig sein und ungenießbar. Milchigen Saft nicht trinken.

Mit einer Tüte bewaffnet, braucht der Waldläufer die Flora nicht zu zerstückeln: über einen belaubten Zweig gestreift, fängt man das Schwitzwasser des Baumes auf. Bei warmer Witterung funktioniert das wunderbar. Eine durchsichtige Plane kann in einen Destillator umgewandelte werden – viel Sonne vorausgesetzt. Das Prinzip dürfte jedem bekannt sein. Aus dem Boden und aus in das Loch gegebenes Grünzeug entweichender Dampf kondensiert an der Folie und tropft in den Behälter in der Mitte. Alles destilierte Wasser muß mit Mineralien (Sand) versetzt werden. Ansonsten würde man die eigene Austrocknung durch Mineralentzug noch fördern. Im tiefen Schnee des Nordens wandernd, stecke Schnee in eine Tüte in deine Jackentasche. Um unterwegs Wasser zu gewinnen ist dies die Methode. Für das Lager bleibt das Erhitzen am Feuer.

———————————————————————————- viel Spass beim lesen und Nachmachen ;)

LG Enrico

.

Gruß

Der Honigmann

Krankheitssystem BRD GmbH Finanzagentur

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Gesundheitssystem in Deutschland – Was derzeit wirklich passiert

Geschrieben von Maria Lourdes – 29/08/2012

[Habe diesen link übernommen. Artikel soll allerdings nicht von Maria Lourdes geschrieben sein.]

Quelle: Ein Artikel von Dr. Jan Erik Döllein – Dr. Jan Erik Döllein ist Allgemeinarzt, Gemeinderat, Kreisrat, Verwaltungsrat Kreiskliniken Altötting/Burghausen. Erschienen bei arztwiki.de – auf Empfehlung von fresh-seed.de

http://lupocattivoblog.files.wordpress.com/2012/08/medizin.jpgIch bin 38 Jahre alt und Allgemeinarzt mit einer gut gehenden Hausarztpraxis in Neuötting, Oberbayern, geistig gesund und ein völlig normaler Bürger mit einer Lebensgefährtin und einem 15 Monate altem Sohn, bin seit 12 Jahren Gemeinderat und seit sechs Jahren Kreisrat der CSU, einer Partei, die sicherlich weit entfernt ist vom Ruf, linkspolitische und revolutionäre Gedanken zu pflegen.

Es ist nicht meine Aufgabe, solche Texte zu schreiben und es gibt in Deutschland Tausende, die dies besser, packender und erheblich vollständiger schaffen und wenigstens einer von denen sollte das auch tun. Ich bin von tiefstem Herzen Demokrat und, wie mir in den letzten Tagen bewusst geworden ist, ein hoffnungsloser Idealist. Ich habe nicht mehr gemacht, als mir selbst die Frage zu beantworten, warum wir niedergelassenen Ärzte, Hausärzte und Fachärzte aussterben sollen, obwohl sich an der Charakteristik unseres Berufes und der Faszination für die nachfolgende Generation nichts geändert hat; der Wunsch dazu kam mit Sicherheit nicht aus der Bevölkerung, nicht von unseren Patienten.

Dass wir zu teuer sind, kann man wirklich nicht behaupten und wertlos sind wir erst recht nicht, denn mit jedem Krankenhaustag, den wir durch unsere Arbeit vermeiden können, helfen wir den Krankenkassen sparen.

Am 30.1.2008 haben sich 7000 von 8000 Hausärzten zu einer Protestveranstaltung in Nürnberg getroffen und diese war die größte und eindrucksvollste ihrer Art seit Bestehen der GKV. Keine der großen Boulevardzeitungen brachte meines Wissens einen adäquaten Artikel, keiner der privaten und öffentlich-rechtlichen Sender ging tiefer und nachhaltiger auf diese Veranstaltung ein. Die allermeisten Hausärzte eines der reichsten und größten Bundesländer drohen mit Widerstand und niemanden interessiert es. Nur uns Ärzte – der Rest der Bevölkerung wird außen vor gehalten. Das machte mich stutzig und ich begann, immer tiefer im Internet nach den Gründen zu suchen, worauf ich stieß, hat meinen Glauben an den Rechtsstaat im Mark erschüttert und erklärt uns allen die Frage, was hier wirklich passiert:

Man muss weiter ausholen, spätestens seit der Seehoferreform 1997 wurde uns ja schon klar gesagt, dass die deutsche Bevölkerung immer mehr überaltert, dass die Gesundheitskosten aus dem Ruder laufen sollen und die Bezahlung immer weniger vom Solidarsystem übernommen werden könne. Der Lösungsansatz lag neben den Einsparungen, unter denen sowohl die Krankenhäuser als auch die Niedergelassenen leiden, in der fortschreitenden Privatisierung von Teilen unseres Gesundheitssystems.

Nur allzu gern nahmen viele kommunale Träger die Möglichkeit wahr, ihre defizitären Krankenhäuser an Klinikkonzerne zu verkaufen. Die schlechte Einnahmensituation der Häuser war ein Produkt der Reformen.

Grundsätzlich ist diese Tendenz in allen Bereichen unserer Gesellschaft zu finden, der Staat zieht sich aus wichtigen staatlichen Aufgaben zurück und verkauft sein Eigentum, mit dem immer auch eine Sicherstellungsaufgabe verbunden ist, an private Hände. Man kennt dies von der Bahn, von der Post, von der Stromversorgung und zahlreichen anderen Bereichen. Auf der Homepage des Bundestages findet man zu dem Schlagwort Privatisierung über 2000 Einträge aus den letzten fünf Jahren. Aktuell diskutiert man gerade die Privatisierung des Gerichtsvollzieherwesens. Schleichend geht damit aber auch ein zunehmender Machtverlust der Regierung einher und der Bürger ist in allen Bereichen häufig der Willkür der Konzerne ausgesetzt. Grundlage dieser Denkrichtung ist der so genannte Neoliberalismus, der eine Entstaatlichung und eine Übernahme gemeinschaftlicher Felder durch “die Bürger“ propagiert, womit allerdings keine Bürgervereinigungen gemeint sind, sondern nur die großen Konzerne.

Zurück zu unserer Entwicklung im Gesundheitssystem: Es entstanden also vier große Klinikketten, namentlich Rhön-Kliniken, Asklepios, Sana und Fresenius, die miteinander im Jahr 2007 sieben Milliarden Gewinn erzielt haben, wohl gemerkt, der Klinikmarkt ist noch längst nicht komplett aufgeteilt, sondern befindet sich noch zu großen Teilen in den Händen der Kommunen. Es ist aber zu Zeiten der politisch gewünschten DRG-Abrechnung zu erwarten, dass die stetig größer werdenden Defizite die Landkreise immer mehr zwingen werden, sich von der Schuldenlast zu befreien, ihre Krankenhäuser den interessierten Klinikketten zu verkaufen. Die Gewinnerzielung läuft, auch wenn das stetig verneint wird, über eine Personalkostenreduzierung, indem man aus dem BAT-Tarif aussteigt und Haustarife anbietet, denen die Mitarbeiter zustimmen müssen.

Zitat aus der Homepage der Rhön-Kliniken: „Wir würden den Versuch, uns auf BAT-Niveau binden zu wollen, als Angriff auf die Zukunft unserer Krankenhäuser betrachten.“

Auch die Synergieeffekte wie gemeinsamer Einkauf, Labor etc. der Klinikketten helfen, dass sich vormals rote Zahlen bald in Gewinne verwandeln. Über kurz oder lang werden sich die meisten Krankenhäuser mittelbar oder unmittelbar im Besitz der großen Vier befinden.

Was geschieht nun bis 2020 mit den niedergelassenen Ärzten in Deutschland? Die werden einfach aussterben. Die Ursache ist ja leicht erklärt, auch im ambulanten Sektor ist die Honorierung so schlecht geworden, dass sich für einen jungen Arzt das Risiko in die Selbstständigkeit einfach nicht mehr lohnt. Alle Gesundheitsreformen der letzten Jahre hatten nur ein Ziel, nämlich die gesamten Leistungserbringer derart in finanzielle Misslage zu bringen, dass man sich förmlich nach einem Heilsbringer in Form eines professionellen Großbetriebes sehnt, der einem die Last der stetigen Existenzbedrohung von den Schultern nimmt. Durch die Reformen wurde sicherlich auch Geld für die Krankenkassen gespart, aber das war nur der nachrangige Sinn, in Wahrheit wurde hier die komplette Privatisierung der gesamten Gesundheitsversorgung unserer Bevölkerung vorbereitet.

Man gründet heute MVZ (Medizinische Versorgungs-Zentren), weil argumentiert wird, dass der Zusammenschluss die Kosten senkt und die Patienten kürzere Wege haben. Dem kann man nicht widersprechen, aber in Wirklichkeit liefern die, derzeit häufig noch in den Händen von einzelnen Ärztegenossenschaften liegenden, Einrichtungen die ideale Basis für eine Übernahme durch die großen Konzerne. Ab einer entsprechenden Summe wird sicher jeder schwach. Es wird dann fortwährend angestrebt, die, in der Region übrigen Arztsitze allmählich billig aufzukaufen, denn andere Interessenten gibt es kaum. Sollte dann der gleiche Konzern auch noch das entsprechende Krankenhaus besitzen, liegt das Monopol der Gesundheitsversorgung einer ganzen Region in den Händen eines einzelnen Privatunternehmens.

Ab dann würden nicht mehr die Krankenkassen den Preis diktieren, sondern der Monopolist, denn niemand anderes kann die Sicherstellung der medizinischen Versorgung garantieren. Die Gelder der Beitragszahler werden reichlich in die Taschen der Besitzer fließen und der mündige Bürger wird in seiner Versorgung komplett auf die Bestimmungen des jeweiligen Konzerns angewiesen sein.

Rechte wie die freie Arztwahl will ich hier gar nicht erwähnen, man wird froh sein, dass sich überhaupt noch jemand der Bürger annimmt. Unsere breit gefächerte Arztlandschaft soll also ganz bewusst umgebaut werden zu einer reinen Monokultur, die nur der Gewinnerzielung dient und den einzelnen Patienten als Wertschöpfungsfaktor und nicht als Mensch behandelt.

Mit Sicherheit entstehende Mehrkosten für die Versicherten müssen die Patienten aus der eigenen Tasche bezahlen. Man bezahlt auch, denn man hat ja keine Behandlungsalternative. Ab diesem Zeitpunkt sind übrigens auch Strukturen wie Kassenärztliche Vereinigungen, Krankenkassen oder Ärztekammern völlig unsinnig geworden, denn einem Alleinanbieter redet niemand mehr drein. Berufsständische Gebote wie Schweigepflicht, Ehrenkodex, Werbungsverbot werden ebenfalls keine Geltung mehr haben, der Arzt ist ein reiner angestellter Dienstleister für den Profitkonzern. Bis 2020 ist alles abgeschlossen.

Diese ganze Entwicklung ist verursacht allein durch die von unserem Staat veranlassten Gesundheitsreformen und man muss sich natürlich fragen, wie können unsere gewählten Volksvertreter diesen Ausverkauf der Persönlichkeit und der Intimität seiner Bürger nicht nur zulassen, sondern sogar auslösen wollen? Wie kann ein Staat bewusst seine Mitglieder zu gläsernen Wirtschaftsgütern machen? Bewusstes Handeln möchte ich den meisten gar nicht unterstellen, denn durch die Nomenklaturen, Umfragen, scheinbaren Kompliziertheiten und angeblichen Komplexitäten wissen die allermeisten unserer Bundestagsabgeordneten überhaupt nicht mehr Bescheid, welche Konsequenzen die Reformen langfristig auslösen werden. Auch die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt sieht in den MVZ offenbar immer noch eine großartige Wiedererweckung der alten Polikliniken aus Ostdeutschland, wobei sie einen entscheidenden Unterschied vergisst, in der DDR bestand natürlich eine Kostenstabilität durch den Staatsbesitz, während MVZ in den Händen monopolistischer Konzerne die Gesundheitsausgaben sicher ans Limit treiben werden und auch mit den Patientendaten noch Geschäfte gemacht werden.

Die ganzen Ziele dieser entsolidarisierten Übernahme der Bevölkerung werden den Politikern von den Initiatoren angepriesen mit den Begriffen Vernetzung, Qualitätssteigerung, Kommunikationssteigerung und so weiter. Ich glaube fest daran, dass viele unserer Politiker insgesamt davon überzeugt sind, es richtig zu machen, denn die Daten, die sie erhalten, bestärken sie. Die Initiatoren, die still und heimlich unsere Politiker derart stark beeinflusst haben, dass sie zufrieden und mit reinem Gewissen die Grundfesten unseres Staates auf den Markt werfen, sind klar zu nennen: es handelt sich um Liz und Reinhard Mohn, unterstützt von ihrer Freundin Frieda Springer.

Sie haben diese Namen fast noch nie gelesen, sie halten sich weitestgehend aus den Medien heraus und doch werde ich Ihnen erklären, dass es nahezu niemand anderes ist, der das deutsche Gesundheitssystem zur Ernte für Investoren vorbereitet hat. Das Ehepaar Mohn besitzt, als reiner Familienbetrieb, sowohl die Bertelsmann AG, als auch die Bertelsmann Stiftung, ein geniales Steuersparmodell, denn die Stiftung ist derzeit immer noch als gemeinnützig anerkannt, obwohl sie zu 75% Besitzer der Aktien der AG ist, 25% der Aktien befinden sich in direktem Familienbesitz. Durch die Gemeinnützigkeit muss die Stiftung die Dividendenausschüttung erheblich begünstigter versteuern, als es die Familie Mohn müsste, wenn sie als privater Eigner Steuern zahlen würde. Die Einsparungen liegen in Milliardenhöhe, denn beispielsweise im Jahr 2006 kursiert ein Gewinn der Bertelsmann AG von 9,7 Mrd. Euro und der Umsatz des Konzerns war 2005 mit 16,8 Milliarden Euro so hoch wie der der nächsten zehn Medienkonzerne zusammen.

Ein „global player“, der insgesamt in über 60 Ländern vertreten ist und sich vor allem über die Vermarktung von Kommunikation im weitesten Sinne finanziert. Unter anderem gehört der Bertelsmann AG sowohl die RTL Group, als auch der Gruner + Jahr Verlag, aber auch die, auf breiter internationaler Ebene agierende Arvato, die sich auf alle Kommunikationsplattformen zwischen Bürger und Staat spezialisiert hat. Insgesamt gehört dieser unglaublich mächtige Konzern einer einzigen Familie, der Familie Mohn. Frieda Springer, die Witwe von Axel Springer besitzt die Hauptanteile des Springerkonzerns und die beiden Damen sitzen häufig bei einem Plausch bei ihrer Freundin Angela Merkel. Ob sich unsere Kanzlerin diese Freundschaft allerdings frei wählen konnte, ist angesichts der Medienallmacht von Liz Mohn und Frieda Springer, die übrigens einen ausgesprochen sympathischen Eindruck machen, mehr als fraglich. Ein Kaffeekränzchen regiert unser Land.

Die politische Einflussnahme erfolgt über die Bertelsmann Stiftung, eine Institution, die sich vom Steuersparmodell schnell zum größten und durch den Medienhintergrund mächtigsten Think Tank der Republik gewandelt hat. Obwohl man in den Medien kaum den Namen Bertelsmann hört, ist es doch erklärte Politik, die Gesellschaft zu verbessern, zu reformieren und zu perfektionieren, vorwiegend in den Hinterzimmern der Macht. Übrigens relativ klar formuliert von Reinhard Mohn selbst, der wohl auch aufgrund seines Alters mittlerweile die personelle Führung in die Hände seiner Ehefrau gelegt hat.

Ich muss gestehen, dass mich der extrem apodiktische Anspruch und die verlockenden Heilsbotschaften leider an die Ideen von Scientology erinnert haben, jedoch habe ich bei allen Recherchen keine Verbindung entdecken können und behaupte dies auch nicht. Letztendlich ist dies aber wohl auch der Grund, warum auf zahlreichen Internetseiten von der „Mohn-Sekte“ gesprochen wird und gerade wir Deutschen müssen immer hellhörig werden, wenn jemand für sich allein den Anspruch proklamiert, zu wissen, was eine bessere Welt ist.

Eine Frage, die sich mir ständig stellt, ist, wie verfassungskonform ein Lobbyismus ist, bei dessen Nichtbeachtung unsere Volksvertreter fürchten müssen, über die Vernichtung in den Medien ihren Job zu verlieren. Wenn ein Beruf, wie der des Politikers so stark von der öffentlichen Meinung abhängt und diese Meinungsbildung in den Händen zweier netter Damen liegt, wie viel ist dann eigentlich unsere Demokratie noch wert?

Nun zurück zum Gesundheitssystem: Die Bertelsmann Stiftung berät, aus natürlich nur idealistischem Grund die gesamte Bundesregierung, aber natürlich auch viele andere Konzerne mit Fakten, Demographie, Benchmarks und Qualitätskriterien. Sie schafft Diskussionsforen und Kongresse, bei denen ausgewählte Referenten Bertelsmannpositionen vertreten und fortwährende, subtile Meinungsbildung aus einem Guss erfolgt. Dabei hat die Stiftung in Deutschland aufgrund ihrer „Uneigennützigkeit“ gerade in Politikerkreisen eine außergewöhnlich große Reputation erlangt.

Der Volksvertreter muss, um richtige Entscheidungen treffen zu können, wissen, mit welcher Sachlage er konfrontiert ist, was die Bevölkerung will und welche Risiken bestehen. Diese Daten liefert Bertelsmann, gleich kombiniert mit den entsprechenden Lösungsansätzen. Die Macht der Demographie und Demoskopie ist überragend. Wenn mir jemand sagt, ich solle meine Praxis renovieren, habe ich die Möglichkeit, frei zu entscheiden, wenn mir aber jemand sagt, 87% der Bürger unserer Stadt finden die Einrichtung und die Farbwahl meiner Praxis schrecklich, wie sehr gerate ich dann bei meiner Entscheidung unter Druck? Deshalb kann man den Politikern letztendlich gar keine Vorwürfe machen, denn sie meinen ja, ihre Reformentscheidungen für das Volk zu treffen. Anprangern könnte man höchstens, dass sich viele schon so weit vom Bürger entfernt haben, dass sie ihn nicht mehr selbst befragen können.

Ähnlich verhält es sich auf alle Fälle mit dem Gesundheitssystem, ständig wird von Bertelsmann kritisiert, die Kommunikation und die Zusammenarbeit zwischen den ambulanten und den stationären Ärzten ist schlecht, die Qualitätskriterien werden nicht beachtet, man kann unsere Arbeit nicht messen und statistisch erfassen. Die Medien beschränken sich in der Berichterstattung nur auf Fehler und Versäumnisse unseres Berufsstandes, die tägliche Arbeit um die Gesundheit unserer Bevölkerung findet keine Erwähnung. So sturmreif geschossen, glauben viele Politiker, an dieser „desolaten“ Situation etwas ändern zu müssen, zumal, ich gestatte mir zu sagen angeblich, das Geld immer weniger wird.

Heilsbringer sind hier wieder die privaten Träger, die dem chaotischen System der Einzelpraxen mit einer Fülle an Controlling, Effizienzsteigerung, Qualitätsmanagement, Benchmarking und repräsentativer Außenwirkung entgegentreten. Das ist der Anspruch, der von der gemeinnützigen Stiftung in die Köpfe der Bundespolitiker geimpft wird, das ist alles so schön nachvollziehbar und welcher Politiker möchte nicht im Gesundheitssystem Qualität und messbare Größen? Doch wird menschliche Nähe und soziale Wärme jemals quantifizierbar sein?

Offensichtlich bemerken Viele nicht, auf welche Gefahr wir zusteuern: wenn das System der Einzelpraxen dem Monopolismus einiger weniger Konzerne weicht, wie groß ist dann deren Macht? Was Bertelsmann davon hat, unsere Bürger zu vermarkten? Nun, Frau Liz Mohn sitzt im Aufsichtsrat der Rhön-Kliniken AG, dem größten privaten Klinikbetreiber in Deutschland. Und ich bin überzeugt, dass es noch tausend anderer gewinnversprechender Gründe gibt, mit denen sich die Bertelsmann AG dieses völlig neue, bisher geschützte Wirtschaftsfeld erschließen wird. Sei es durch Schriftmedien, Kommunikationsplattformen Fernsehprogrammen etc.

Interessant, fand ich auch die Rolle des Herrn Franz Knieps, der noch 2003 als AOK-Geschäftsführer vor einer Privatisierung der Gesundheitswirtschaft warnte, weil diese über kurz oder lang die Kosten in die Höhe schnellen lasse. Mittlerweile steht er auf der Referentenliste jeder Bertelsmannveranstaltung und sitzt im Bundesgesundheitsministerium als Verantwortlicher für die Umsetzung der Reformen.

Ich kann mir ein Zitat aus einem Interview von 1999 mit den „Verbrauchernews“ einfach nicht verkneifen, es ging um die Forderungen der Reformkommission Soziale Marktwirtschaft, gesponsert von der Bertelsmannstiftung: „Die Kommission ruft zur Abkehr von den tragenden Strukturprinzipien der sozialen Krankenversicherung auf… Gesundheit soll von den wirtschaftlichen Möglichkeiten des Einzelnen abhängig gemacht werden. … Die Vorschläge der Kommission enthalten keine neuen und schon gar keine brauchbaren Gedanken zur politischen und finanziellen Stabilisierung der Krankenversicherung. Sie sind Blendwerk, weil sie Gesetze der Marktwirtschaft im Gesundheitswesen einführen wollen, die dort gar nicht gelten können.“

Bewundernswert, soviel fällt mir dazu ein, wie schnell gut dotierte Referentengehälter die Meinung nahezu um 180 Grad drehen können. Nett ist auch die Geschichte mit der E-card, die von den Stiftungsgremien immer als Weg aus der Intransparenz und dem angeblichen Mangel an Kommunikation zwischen den medizinischen Leistungserbringern hochgehalten wird. Obwohl sich alle Ärzteverbände dagegen aussprechen, weil die E-card eindeutig ein Eingriff in die ärztliche Schweigepflicht und die Individualität des einzelnen Bürgers ist, betreibt das Bundesgesundheitsministerium weiter deren Einführung.

Beauftragt, für ein Volumen von voraussichtlich 1,9 Milliarden Euro ist der Konzernteil Arvato. Es ist übrigens müßig zu nennen, dass dieses Unternehmen zusammen mit dem Verlag Gruner + Jahr und dem Springer Konzern das modernste Druckzentrum Europas Prinovis hält. Je tiefer man sucht, desto öfter findet man die Verquickung der selbsternannten Eliten, die uns in Wirklichkeit regieren. Ich gebe zu, gar nicht tiefer gestöbert zu haben, denn eigentlich wollte ich ja nur die Frage klären, warum unsere Situation ist, wie sie ist. Ich habe auch bei Frau Springer und ihrem ganzen Konzern keine offizielle Beteiligung an den großen Klinikkonzernen gefunden, deshalb kann ich mir letztendlich nur vorstellen, dass entweder entsprechender Aktienbesitz oder die multiplen Verwebungen mit dem Bertelsmann Konzern der Grund sind, warum sich die Springerpresse so mitschuldig macht an der Vernichtung der ambulanten Patientenversorgung durch niedergelassene Ärzte.

Abschließend möchte ich noch einmal kurz zusammenfassen:

1. Krankenhäuser machen politisch gewollte Defizite, werden an Klinikketten verkauft.
2. Niedergelassene Ärzte verdienen politisch gewollt so wenig, dass der Nachwuchs ausbleibt. Sie werden durch MVZ ersetzt, die zu guter letzt ebenfalls den Klinikkonzernen gehören werden.
3. Die medizinische Versorgung unseres Landes liegt dann nicht mehr in der Verantwortung von Ärzten, sondern von Konzernen.
4. Monopolstrukturen und die Lenkung der Patientenströme garantieren bei einer überalterten Bevölkerung eine geradezu utopische Ertragssituation.
5. Ärztliche Standestraditionen werden dem reinen Streben nach Ertrag geopfert werden. Die gesundheitspolitische Landschaft wird sich von Grund auf radikal verändern und entsolidarisieren.
6. Die Ursache liegt nicht in dem Wunsch der Bevölkerung, sondern in der geschickten Manipulation der Regierung durch hochpotente Lobbyisten, die die Macht haben, über das Schicksal der Politiker zu verfügen.

Ich weiß, dass ich Ihnen hier viele Fakten und Daten zugemutet habe, aber ich verspreche Ihnen, dass es sich hierbei nur um die absolute Spitze des Eisberges handelt. Ich könnte die Entstehung der Hochschulgebühren oder die Beeinflussung der Schulpolitik nennen, ich könnte die Agenda 2010 der rot-grünen Regierung nennen, die in all ihren Details nahezu komplett aus der Feder der Bertelsmannstiftung stammt. Ich empfehle Ihnen nur einmal, in Ihre Suchmaschine die zwei Schlagwörter „Bertelsmann“ und „Kritik“ einzugeben und Sie finden eine derartige Fülle an Informationen, wie dieser Konzern Deutschland fest im Griff hat und seine Bevölkerung zu Schafen degradiert, deren Wolle reichlich Gewinn abwirft. Dabei ist es völlig unwichtig, ob man ein Arbeitsschaf, ein Landtagsschaf oder ein Bundestagsschaf ist, die gesamte Bevölkerung trägt dazu bei, den Nachschub an Wolle zu liefern.

Ich weiß nicht, wie wir alle es verhindern können, dass Gesundheit zu einer profitablen Beute für die mächtigen Konzerne werden wird, nur haben wir Ärzte generell eine nicht kontrollierbare Kommunikationsplattform, nämlich unser Wirken vor Ort, bei den Bürgern. Informieren Sie sich erst mal selbst, machen Sie sich ein eigenes Bild, bevor Sie mir alles glauben. Betrachten Sie die Medien einmal unter dem neu gewonnenen Aspekt der Unfreiheit und Manipulation. Wenn wir uns der Hintergründe bewusst werden, sieht man auch, wie unwichtig eigentlich die Streitereien der Berufsverbände sind, wie sensationell allerdings der Protest der Hausärzte in Bayern war.

Ich habe noch so viele Fragen, die ich Sie alle bitte zu beantworten, z.B. welche Rolle spielen die Krankenkassen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese sehenden Auges in eine Zwangssituation laufen wollen, in der sie ausgemolken werden wie nie zuvor. Auch ist es doch höchst fragwürdig, ob man überhaupt dann noch Krankenkassen benötigt: wenn ohnehin die Versorgung monopolistisch in den Händen der großen Konzerne liegt, ist es wohl zu erwarten, dass man seinen Krankenversicherungsbeitrag unmittelbar dorthin überweisen wird. Das ist in letzter Instanz das System des amerikanischen Konzerns Kaiser Permanente, mit dem unsere, hoffentlich getäuschte Gesundheitsministerin durchs Land zieht und das auf allen Internetseiten des Bundesgesundheitsministeriums so überzeugt angepriesen wird. Wie ist das mit Healthways, sind die so klug, dass sie die Vermarktung unserer Republik bereits erkennen und ähnlich einem Bohrteam die besten Pfründe sichern wollen? Oder besteht hier eine Übereinkunft mit der Bertelsmann AG, für die es ein leichtes wäre, die Bevölkerung gegen diesen potentiellen Gegner aufzubringen? Geben Sie mal „Atlantikbrücke“ in ihre Suchmaschine ein, erweitert den Horizont erheblich.

Ich habe Angst vor dieser ganzen Verstrickung und erst recht vor dem Gedanken, in einem Land zu leben, das längst in den Händen von Konzernen ist. Ich kann nur diese Ergebnisse meiner Recherche darstellen und allen verantwortungsvollen Bürgern erklären, in der Hoffnung, dass dadurch eine Diskussion angeregt wird, in allen Bereichen des täglichen Lebens.

Ich kann als Arzt Menschen nicht verändern, ich kann als Arzt aber die Menschen informieren über Gefahren, die in ihrem Verhalten gründen, kann sie warnen und versuchen, über die Risiken und Nebenwirkungen aufzuklären. Das Internet scheint mittlerweile der einzige Weg, Informationen noch ungefiltert austauschen zu können. Ich lade Sie alle ein, mitzusuchen, mitzustöbern, die Geschichte publik zu machen.

Zeigen Sie diese Zusammenfassung gerne allen interessierten Menschen, Journalisten und Entscheidungsträgern, die sich längst fragen, woher das Gefühl kommt, in diesem Staat nur noch ein Wirtschaftsgut zu sein, die sich tagtäglich die Frage stellen, warum das Leben hier immer weniger schön ist. Zeigen Sie diese und Ihre eigenen Erkenntnisse den Menschen, die Macht und Einfluss haben, diskutieren Sie, ob diese Allmacht gewollt ist, oder so schleichend entstanden ist, dass sie einfach übersehen wurde. Vertreten Sie ein Menschenbild, das mehr ist, als die RTL-Vision von Superreichen und armen Bürgern, die sich bei DSDS für uns zum Idioten machen. Die weitestgehende Anspruchslosigkeit unseres Medienangebots zeugt meiner Meinung nach deutlich von dem Respekt, den die Regierenden vor uns haben. Wenn wir nach all den Gesprächen dann gemeinsam erkennen sollten, dass diese Entwicklung unveränderbar ist und in Zukunft der Weg unserer Gesellschaft in diese Richtung führen soll, muss jeder selbst wissen, ob er dort leben will oder nicht. Nur wissen sollte jeder, warum alles so abläuft.

Hinterfragen Sie, warum ein Mann wie Horst Seehofer, obwohl er die Türen geöffnet hat für diese Politik, heute in der Passauer Neuen Presse als scharfer Kritiker des Neoliberalismus zitiert wird und erinnern Sie sich, bei aller Fragwürdigkeit, warum er gerade vor der Bewerbung zum CSU-Vorsitz durch die Medien geprügelt worden ist. Dieses Schicksal droht allen Abtrünnigen und natürlich habe auch ich persönlich echte existentielle Angst vor den Auswirkungen dieses Dossiers.

Die Lösung des Problems der Rettung unseres Gesundheitssystems wäre einfach: würde man den Beruf des selbstständigen Arztes wirklich wieder attraktiver machen, würde diese Berufsgruppe immer ein mächtiges Kontrollorgan und einen Gegenpol zu der Konzernpolitik darstellen, zumindest solange, bis man uns auch korrumpiert hat. Die grundsätzliche Beurteilung der derzeitigen Lage unserer Nation überlasse ich sehr gerne anderen, denn die werden dafür bezahlt. Es ist wichtig, dass der Staat sich wieder seiner Verantwortung für den einzelnen Bürger bewusst wird und nicht für den Bürger in der Definition des Neoliberalismus.

Machen Sie sich Gedanken und, was mich freuen würde, überzeugen Sie mich, dass ich mich irre, dass alles, was ich heute hier verfasst habe nicht wahr ist und das Hirngespinst eines Spinners, Sie könnten mir keine größere Freude machen. Quelle und Diskussionsforum dazu: Facharzt.de/Hausarzt.de (Plattform für Ärzte, kostenlose Registrierung erforderlich)

tom kenyon

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http://www.woodycreekpictures.com/main/archives/category/current-films/tom-film?utm_source=Hathors+Messages+through+Tom+Kenyon&utm_campaign=4dc6ce82f4-Hathor_Message_8_19_2012&utm_medium=email

The Boy Who Sang to the World: Sound Journeys with Tom Kenyon

A documentary about one man’s quest to merge modern science, ancient mysticism and sacred sound to awaken humanity’s potential.

Our Vision:

Imagine a film about the mysteries of sound that has the power to transform audiences. A film that can blend science with spirit to inspire breakthroughs in consciousness.

That is the vision of The Boy Who Sang to the World.

Twenty years ago, Tom Kenyon was on his way to fame as a country singer in Nashville. But a car that burst into flames and intervention by a psychic led him to discover the power of his own voice to heal.

Since then, Tom has built a bridge across a complex divide, marrying spiritual traditions with modern science to become one of the most respected sound healers alive today.

  • Tom has spent years studying the effects of sound, music and language on the human brain and nervous system.
  • Unique among healers today, he draws upon this extensive research, his background in psychotherapy and shamanism to create sounds that heal conditions as daunting as cancer and paralysis.
  • His vocal range, nearly four octaves, is among the largest of any male singer in the world.

Klare Sicht der Dinge durch Unverbildete

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Proles is a term used in George Orwell‘s novel Nineteen Eighty-Four to refer to the working class of Oceania (i.e. the proletariat).
 
 
Das Proletariat
von lateinisch proles   ,die Nachkommenschaft‘
bezeichnete im antiken Rom die gesellschaftliche Schicht der landlosen und lohnabhängigen Besitzlosen im Stadtstaat, die aber nicht versklavt waren.

 

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/james-f-tracy/so-loeste-orwells-1984-das-problem-der-abschaffung-des-krieges-wenn-es-hoffnung-gab-musste-sie-vo.html;jsessionid=83497BC27A5C367F71935074743B9729

So löste Orwells 1984 das Problem der Abschaffung des Krieges:

»Wenn es Hoffnung gab, musste sie von den Proles ausgehen«

James F. Tracy

 

 

»Das größte Hindernis auf dem Weg zu Entdeckungen ist nicht die Unwissenheit, sondern die Illusion, etwas zu wissen.«

Daniel Boorstin

In George Orwells Roman 1984 machte die so genannte Äußere Partei etwa 13 Prozent der Bevölkerung aus und war in besonderem Maße den ideologischen Informations- und Gedanken-Filtern ausgesetzt, die im Wahrheitsministerium und dem allgemeinen Verwaltungsapparat vorherrschten. Mit diesen Filtern war auch eine besondere Sprache und Denkweise eng verbunden. Angesichts ihrer politischen Bedeutung gehörten die Mitglieder der Äußeren Partei zu den am intensivsten indoktrinierten und überwachten Bewohnern Ozeaniens. Die Mehrheit der Proles, die Überbleibsel der Bevölkerung, war von untergeordneter Bedeutung, solange ihr politisches Bewusstsein unterentwickelt blieb.

Die Mitglieder der Äußeren Partei mussten zwar sehr viel entbehrungsreichere Lebensbedingungen ertragen, aber man kann sie durchaus mit den gut informierten, akademisch qualifizierten berufstätigen Fachleuten in unserer Gesellschaft vergleichen, deren »Pflicht« es ist, die bereits vorgefertigte Meinung zu übernehmen, wie sie in den größeren journalistischen Leitmedien wie etwa der New York Times, der Washington Post oder dem Radiosender National Public Radio verbreitet wird, deren Nachrichten sorgfältig ausgewählt, bearbeitet und präsentiert werden. Diese Informationen werden dann den Massen über Moderatorinnen oder Moderatoren in bequemer Darreichungsform über Kabelnetze oder andere Fernsehsender eingeflößt.

Berauscht von ihrem eigenen Selbstlob und umgeben von Fachkollegen, die die Realität aus dem gleichen Blickwinkel betrachten, fühlt sich die heutige Schicht der Fachleute durch die überwältigende Desinformationsflut der Medienkonzerne bestätigt und hält sich für unbeeinflussbar durch »Gerüchte« und »Verschwörungstheorien«, von denen sich allzu oft die gemeinen Massen faszinieren lassen – von unsinnigen Verdächtigungen über mysteriöse Terroranschläge bis hin zu aus Unkenntnis herrührenden Fragen im Zusammenhang mit verborgenen Familienverhältnissen oder einer düsteren Vergangenheit ihrer Führer. Wie viele der Regierungsexperten und die die [öffentliche] Agenda und Diskussionen prägenden Medien suchen sie nach vorgefertigten Interpretationen der Welt. Die Angehörigen der meinungsführenden Schicht verstehen sich selbst in erster Linie als gut informiert und gleichermaßen desinteressiert und von haltlosen Leidenschaften unberührt.

Die Selbstkonditionierung, die erforderlich ist, um eine derartig ausgeprägte Selbstsicherheit zu entwickeln, neigt dazu, eine gewisse Distanz zur Wirklichkeit zu schaffen. Die Abscheu gegenüber Krieg war in den Vereinigten Staaten historisch gesehen in den Bevölkerungsschichten am stärksten ausgeprägt, denen es gelungen war, sich der massiven Indoktrinierung der Schicht der Fachleute zu entziehen. Sie gehörten der nicht- oder nur wenig qualifizierten Mehrheit der Arbeiterklasse an. Der [amerikanische] Historiker Howard Zinn stellte schon fest:

»[A]us Meinungsumfragen während des Vietnamkriegs ergibt sich eindeutig, dass Personen mit dem höchsten Bildungsgrad – Hochschulabsolventen – den Krieg deutlich stärker unterstützten. Personen, die keine Highschool (gymnasiale Oberstufe oder Fachoberschule) besucht hatten, gehörten zu den vehementesten Kriegsgegnern. Diese Ergebnisse überraschen, weil die meisten Menschen der Überzeugung waren, die Antikriegsbewegung bestehe vornehmlich aus Intellektuellen, Studenten und Universitätsprofessoren. Diese Personen standen in der Antikriegsbewegung zwar oft im Vordergrund, aber die Ablehnung des Krieges in der Bevölkerung wurde von den weniger gebildeten Schichten getragen.«

Bestimmte Werte aus jüngeren Meinungsumfragen verweisen darauf, dass die Antikriegsstimmung keineswegs abflaut, sondern auf hohem Niveau stabil bleibt. So ermittelte vor Kurzem eine Meinungsumfrage des Pew Research Center for the People & the Press vom 19. März 2011, also eine Woche vor der Erklärung Präsident Obamas, in der er den Beginn der Luftangriffe der NATO auf Libyen ankündigte, dass 77 Prozent der amerikanischen Öffentlichkeit die Zerstörung der Luftverteidigungssysteme des Landes ablehnte. In einer weiteren Umfrage ein Jahr später lehnte eine Mehrheit von 62 Prozent Luftangriffe der NATO auf »syrische Streitkräfte zum Schutz von regierungsfeindlichen Gruppen in Syrien ab«, auch wenn eine etwa gleich hohe Prozentzahl [der Befragten], nämlich 64 Prozent, einräumten, nur »wenig« oder »überhaupt nicht« über »die jüngsten Ausbrüche politischer Gewalt in Syrien« informiert zu sein.

Können wir nun sicher sein, dass eine Mehrheit der Bevölkerung trotz der endlosen Propaganda immer noch weiß, dass Krieg das schlimmste aller Verbrechen darstellt und die krasseste Unterscheidung zwischen Herr und Knecht herbeiführt? »Wenn es Hoffnung gab, musste sie von den Proles ausgehen«, schrieb Orwell, »denn nur dort, in diesem Gewimmel unbeachteter Massen, die 85 Prozent der Bevölkerung Ozeaniens ausmachen, könnte jemals die Macht entstehen, die die Partei zerstören könnte.«

Der World Wide Fund For Nature (WWF) und seine üblen Hintergründe

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http://de.wikipedia.org/wiki/WWF

Der WWF, der World Wide Fund For Nature, ist eine der größten internationalen Naturschutzorganisationen der Welt. Sie wurde 1961 als World Wildlife Fund in der Schweiz gegründet.

Auf der ganzen Welt arbeiten in dem Netzwerk rund 4000 Mitarbeiter in etwa 100 Ländern für mehr als 2000 Natur- und Umweltschutzprojekte. Mehr als fünf Millionen Förderer auf der ganzen Welt unterstützen die Arbeit des WWF, wodurch 2006 über 374 Millionen Euro für den Naturschutz eingesetzt werden konnten.[1] Im deutschsprachigen Raum existiert in Deutschland, Österreich und der Schweiz je eine nationale WWF-Organisation.

Die Naturschutzorganisation gewann im Jahr 2002 einen Rechtsstreit um den Namen WWF, sodass sich die World Wrestling Federation in World Wrestling Entertainment (WWE) umbenennen musste.[2]

 

http://www.wearechange.ch/hintergrund/umwelt-und-klima/193-der-wwf-und-seine-gruender

Der WWF und seine Gründer – was Eliten unter Umweltschutz verstehen

Details
Kategorie: Umwelt und Klima
Veröffentlicht am Freitag, 18 Dezember 2009 15:30
Geschrieben von Andrew

Wenn man sich nach den Wurzeln des WWF’s erkundigt, bringt man Erstaunliches in Erfahrung. Am 11. September 1961 wurde der Verein von Leuten aus dem Eliteclub „1001 Club“ finanziert und gegründet. Die Geschichte über die WWF-Erschaffer ist eine, die die Organisation lieber im Hintergrund lassen möchte. Dies hat gute Gründe, denn es gibt unschöne Verbindungen zu den Bilderberg-Konferenzen, Eugenik, Grosswildjagden, Schmiergeldaffären und sogar zum Nationalsozialismus, welche dem Ruf des gemeinnützigen Vereins geschadet haben. Doch wie gemeinnützig kann ein Verein sein, deren Präsidenten solche Aktivitäten verfolgen? Tatsächlich scheint die Rufschädigung des WWF’s nicht ganz unbegründet, denn Vorwürfe erhärten sich auch um die Aktivitäten des Vereins selbst – wegen Verwicklungen in Korruption, verdeckte Kriegsführung und der Abholzung des kongolesischen Regenwaldes. Hat die Mentalität der Gründer den Verein derartig geprägt? Wearechange.ch recherchierte.

Prinz BernhardVon 1970 bis 1977 war Prinz Bernhard, ehemaliger Grosswildjäger, Präsident des WWF. Prinz Bernhard diente im 2. Weltkrieg als SS-Offizier, bevor er sich in die holländische Königsfamilie einheiratete. 1954 gründete Prinz Bernhard die Bilderberg-Gruppe. Die Bilderberg-Konferenzen sind private Geheimtreffen von einflussreichen Personen aus Politik, Bankenwesen, Wirtschaft, Militär, Gewerkschaften, Medien, Geheimdiensten, Hochadel und Hochschulen, welche jährlich abgehalten werden. Es handelt sich dabei um den elitärsten bekannten Machtzirkel, der bis heute noch existiert und weitgehend im Verborgenen arbeitet. Prinz Bernhard war auch in den so genannten Lockheedskandal verwickelt, bei dem der US-amerikanische Konzern Schmiergelder von 1,1 Millionen Dollar dafür zahlte, dass Flugzeuge vom Typ Starfighter F-104 für die niederländische Luftwaffe gekauft wurden. Er zog sich daraufhin von allen öffentlichen Ämtern zurück. Sein Nachfolger als Präsident des WWF wurde Prinz Philip. 1988 verkauften Prinz Bernhard und die Königinmutter Juliana zwei Gemälde aus ihrer Privatsammlung, um Geld für den WWF zu sammeln. Die Gemälde wurden für 700’000 Pfund verkauft, welche auf ein Schweizer Bankkonto des WWF einbezahlt wurden. Kurz darauf im Jahre 1989 transferierte Charles de Haes, damaliger Generaldirektor des WWF, 500’000 Pfund zurück an Prinz Bernhard – wie de Haes erklärte, für ein „privates Projekt“. 1991 meldeten Zeitungen, dass mit dem Geld überwiegend britische Söldner angeworben wurden. 1995 rief der erste schwarze südafrikanische Präsident Nelson Mandela die Kumleben-Kommission ins Leben, die neben anderen Fragen die Rolle des WWF in der Zeit der Apartheid in Südafrika ermitteln sollte. Im Untersuchungsbericht wurde angedeutet, dass die Söldner von der Operation Lock (eng. „Projekt Schloss“) Anschläge auf ANC-Mitglieder geplant hatten. Dazu hatten sie sogar militärische Trainingscamps in den Naturschutzreservaten eingerichtet, in denen Kämpfer ausgebildet wurden. Obwohl Prinz Bernhard niemals in diesem Zusammenhang angeklagt wurde, schadete auch das „Projekt Schloss“ dem Ruf des WWF’s weiter.

prinz philippVon 1981 bis 1996 war Prinz Philip Präsident des WWF International und ist seitdem Ehrenpräsident. Prinz Philip war ebenfalls Grosswildjäger und hatte enge Verbindungen zu den Drahtziehern des Dritten Reiches. Der Ehemann von Queen Elizabeth ist bekannt für seine derben Aussprüche und diskriminierenden Witze. In seinem Buch von 1986 „If i where an animal“ schrieb er, dass er, wenn er wiedergeboren wird, als tödliches Virus auf die Erde zurückkommen will, welches das Problem der Überbevölkerung löst. Um klarzustellen, dass dies keiner seiner schlechten Witze war, wiederholte er sich im August 1988 vor der deutschen Presseagentur. Im Mai 2008 veröffentlichte die Timesonline ein Interview, bei dem Prinz Philip die Schuld für Nahrungsmittelknappheit und Hunger Grossfamilien zuschreibt. Da jedoch bei der täglichen Vernichtung von Getreide und Gemüse zur Stabilität der Preise klar ist, dass es sich dabei um ein Verteilungsproblem handelt, liegt es nahe, dass seine Aussage ideologisch begründet ist. Wenn man Hunger und Klimawandel dem Bevölkerungswachstum zuschreibt, ist es leichter zu argumentieren, dass die Bevölkerung reduziert werden soll, natürlich zum Wohle aller. So erklärte Phillip seinem Gesprächspartner, Sir Trevor McDonald, was seiner Meinung nach der Grund für den Anstieg der Lebensmittelpreise sei: „Jeder spricht von einer Knappheit der Nahrungsmittel, aber in Wirklichkeit ist die Nachfrage zu hoch – zu viele Menschen. Diese Tatsache ist wohl jedem etwas unangenehm und niemand weiss so richtig, wie man damit umgehen soll. Schliesslich will keiner, dass die Regierung in sein Familienleben eingreift.“ Laut Sunday Times schlug Philip keine konkreten Massnahmen vor.

In the event that I am reincarnated, I would like to return as a deadly virus, in order to contribute something to solve overpopulation.“

Prinz Philip, DPA, August 1988

Julian HuxleyEine weitere interessante Gründerpersönlichkeit des WWF’s ist Julian Huxley. Dieser Mann war Generaldirektor der UNESCO und der Begründer der britischen Eugenikgesellschaft. Unter Eugenik versteht man die Anwendung der „Humangenetik“ auf die Bevölkerung zur Steuerung der Genpoolentwicklung. Dies geschieht beispielsweise durch selektive Fortpflanzung, Geburtenkontrolle, Genmanipulation oder Zwangssterilisation. Die Schweiz war europaweit führend auf dem Gebiet der Eugenik und widerrief das letzte Gesetz zur Zwangssterilisation erst 1985. Eugenik wurde auch bekannt als Sozialdarwinismus, Sozialbiologie, Transhumanismus und zu Hitlers Zeiten als Rassenhygiene. Die pseudowissenschaftliche Lehre der Rassenhygiene und Schädelforschung war keine Erfindung der Nazis, sondern wurde von Eugenikern übernommen. Die Schädelforschung war eine Anwendung der Biometrie, welche wiederum als „Wissenschaftszweig“ der Eugenik entstand. 1947 sagte Huxley: „Dass es wohl war sei, dass jegliche radikale Eugenik für viele Jahre unmöglich sei aus politischen und psychologischen Gründen. Jedoch sei es wichtig für die UNESCO, dass Eugenikproblem mit grösster Sorgfalt zu behandeln und die Öffentlichkeit informiert zu halten, dass dieses Anliegen immer noch präsent ist – so dass vieles was heute undenkbar ist, zumindest wieder denkbar wird.“ Heute sehen wir wie die Idee der Reduktion der Weltbevölkerung als Lösung für den angeblich menschlich gemachten Klimawandel auch in den Medien Resonanz findet. Sein Bruder Aldeus Huxley schrieb den Roman „Schöne neue Welt“ in der er eine Weltregierung beschrieb, die mittels Eugenik, Drogen und mentaler Indoktrination im Kindesalter, die Menschen dazu bringen soll, ihre Knechtschaft zu lieben. In einer Rede vor Universitätsabsolventen soll er gesagt haben, dass diese Ideen auf dem beruhen was die Elite tatsächlich umzusetzen versucht.

Anthropogen verursachter Klimawandel

Eines der aktuellen Kernthemen des WWF ist der menschengemachte Klimawandel. Da sie an der Idee festhalten, den menschlichen CO2-Ausstoss als Gift für die Erde zu sehen, unterrichten Sie Ihre Anhänger auch nur dementsprechend. Jedoch scheint diese Idee, ähnlich der Eugenik, eher eine ideologisch motivierte Angelegenheit als eine wissenschaftliche Analyse zu sein. Schliesslich war dem WWF auch der Climategateskandal, bei dem herauskam, dass massive Datenmanipulation seitens des Forschers Phil Jones des Klimaforschungszentrums CRU stattgefunden hat, ziemlich gleichgültig, wie wir berichteten. Ich fasse deshalb hier die Punkte zusammen, welche ich dem WWF zukommen liess, und welche zeigen, dass es keinen Konsens zugunsten der menschengemachten Klimatheorie seitens der Wissenschaft gibt, dafür jedoch nichtwissenschaftliche Vorgehensweisen zugunsten des angeblichen Konsens.

Der seit 2002 Vorsitzende des IPCC Rejanda Pachauri bekam von der Redaktion des Wissenschaftsmagazins Nature 2007 den Titel Nachrichtenmacher des Jahres, da es ihm gelungen sei, durch Publikationen und Interventionen eine „Verwässerung“ der wissenschaftlichen Resultate bezüglich des Weltklimas zu verhindern. In dem Factummagazin 5/08, welches sich mit dem Klimawandel beschäftigt, steht in einem Artikel, dass Ende 2007 mehr als 400 Wissenschaftler bei UN-Generalsekretär Baan Ki Mun eine Petition einreichten, in dem Sie sich von dem propagierten Klimawandel distanzierten. Diese fand jedoch kaum mediale Beachtung.

Jedoch scheint das IPCC demzufolge nicht unbedingt ein Konsenspunkt der Klimatologen zu sein. Kritik an den Aussagen des IPCC wird totgeschwiegen oder als von Lobbyisten initiiert diffamiert. Patrick Moore, der Mitbegründer von Greenpeace ist, sagt dazu: „Ein bisschen Skepsis gegenüber der Klimahysterie und man tut so als wäre man ein Holocaustleugner“. Der Medienwissenschaftler Prof. Dr. Mathias Kepplinger veröffentlichte eine Umfrage von 239 deutschen Wissenschaftlern, die sich von berufswegen als Professoren mit dem Klima beschäftigen. Danach soll sich lediglich eine Minderheit für die Theorie eines antropogen verursachten Klimawandels ausgesprochen haben. Prof. John Christy, der führender Autor des IPCC war und einer der renommiertesten Wissenschaftler der USA ist, sagt, dass die Erderwärmung mit aller Wahrscheinlichkeit nichts mit dem Menschen zu tun hätte. Wie man sieht, sind sich die Wissenschaftler bei Weitem nicht einig, dass vom Menschen verursachtes CO2 für eine globale Erwärmung verantwortlich wäre. Viele Klimatologen verweisen auf die Komplexität des Klimas und somit deren Voraussagen. Die Voraussage ist nur so gut wie das Model selbst. Da es kein Klimamodell gibt, welches die Wolkenbildung miteinberechnet, wird bewusst, wie stark vereinfacht diese Rechenmodelle sind. Mir ist es daher schleierhaft, wie man eine Wahrscheinlichkeit von 90% einem solchen Modell zuordnen kann, wenn dieses bei Weitem nicht alle Parameter des Klimas erfassen und errechnen kann. Man sollte auch erwähnen, dass nach den Zahlen des IPCC der CO2-Anstieg vor der industriellen Revolution (grafisch dargestellt gegen die Zeit) steiler war.

Doch vergessen wir bitte bei alldem nicht, dass CO2 zu weit weniger als 0,1% in unserer Atmosphäre vorhanden ist und doch einzige Kohlenstoffquelle ist für jedes organische Molekül, welches alle Pflanzen der Erde durch Photosynthese aufgebaut haben. CO2 entsteht zu fast 98% durch Bakterien, die biologischen Abbau betreiben. Darüber hinaus ist das Haupttreibhausgas immer noch Wasserdampf mit 95%. Dazu kommt die variierende Sonnenaktivität und die in Klimamodellen nicht einberechenbare Wolkenbildung. Zu den Katastrophenvorhersagen gibt es auch interessante Berichte aus dem IPCC, welche der WWF-Prognose möglicher Stürme und dergleichen widersprechen. So sagt Professor Dr. Richard Linzden vom IPCC, dass solche Aussagen nichts als Propaganda seien. Er erzählt weiter, dass jedes Klimahandbuch besage, dass der Temperaturunterschied zwischen Tropen und der Arktis für Stürme verantwortlich sei, und dass eine globale Erwärmung daher Stürme eher abflachen lassen würde. Er meinte, dass dies wenig spektakulär wäre, weshalb man uns lieber das Gegenteil erzähle.

Ich bat den WWF wiederholt um ein Interview betreffend diesen Vorwürfen, was Ihr Kommunikationsbeauftragter Stefan Inderbitzin jedoch ablehnte. Der WWF wolle auf eine Stellungnahme verzichten.

“Wir brauchen etwas um die breite Unterstützung zu gewinnen, um die öffentliche Vorstellung einzufangen…Wir müssen also mit erschreckenden Szenarien aufwarten, vereinfachte, dramatische Aussagen machen und dabei wenig Zweifel äußern…Jeder von uns hat sich zu entscheiden, was die richtige Balance zwischen Effektivität und Ehrlichkeit ist.“
Stephen Schneider, Stanford Professor of Climatology, leitender Author vieler IPCC Berichte