freiheit

Bilderberg-Konferenz – Wissen „Spiegel“- Leser wirklich mehr ?

Gepostet am Aktualisiert am

Unbenannt
Bilderberg-Konferenz: Der SPIEGEL verweigert sich der Aufklärung über das “sagenumwobene Geheimtreffen”

“Der Münsteraner Soziologieprofessor Hans Jürgen Krysmanski fordert von den teilnehmenden Politikern mehr Reflexion: ‘Sie sollten sich fragen, warum hat man gerade mich ausgewählt und eingeladen, wer sind eigentlich diejenigen, die solche Meetings organisieren, woher kommen die Themen und Tagesordnungen? Und vor allem: Wem dienen die diskutierten und angebotenen Lösungen?’” AG Friedensforschung an der Universität Kassel

Die so genannte Bilderberg-Konferenz ist ein seit 1954 jährlich stattfindendes internationales Gipfeltreffen von etwa 150 hochrangigen Entscheidern aus Politik, Wirtschaft, Forschung, Hochadel, Militär und Medien.

Die Konferenz dauert drei bis vier Tage und findet jeweils im Frühling statt. Der Veranstaltungsort liegt entweder in Europa oder Nordamerika und wechselt jedes Jahr. Es ist immer ein Luxushotel, das zu diesem Zweck komplett gemietet und hermetisch abgeriegelt wird. Die Teilnehmer der Konferenz debattieren stets über aktuelle Fragen der Weltpolitik und Weltwirtschaft.

Die Bilderberg-Konferenz 2010 fand vom 3. bis 6. Juni in der Küstenstadt Sitges, nahe Barcelona, in Spanien statt.

El Pais, Guardian oder auch Russia Today berichten ausführlich – der SPIEGEL hingegen gibt sich ganz uninvestigativ Die Mainstream-Medien berichten üblicherweise nie über diese Konferenzen, weil die Organisatoren von den Teilnehmern Stillschweigen verlangen. Auch viele Verleger und Chefredakteure großer Zeitungen, darunter DIE ZEIT, nehmen regelmäßig teil, berichten jedoch nicht.

Durch den Druck, den Aktivisten und unabhängige Journalisten im Laufe der letzten Jahre aufbauten, sehen sich viele große Medienhäuser jedoch immer mehr gezwungen, über die Konferenz zu berichten.

Das Jahr 2010 kann als erster großer Durchbruch gelten. Die spanische Presse berichtete ausführlich. So brachten die drei größten Zeitungen EL PAIS, ABC und LA VANGUARDIA mehrere Artikel und Interviews, während der größte spanische TV-Sender, RTVE, mit einem Kamerateam vor Ort war. Auch viele kleinere und regionale Zeitungen berichteten. Viele TV-Sender brachten Interviews mit Daniel Estulin, einem Bilderberg-Experten, dessen Buch über die Bilderberger sich nach Angaben des Verlages weltweit bereits über drei Millionen mal verkaufte.

Auch der russische Auslandssender Russia Today war mit Teams vor Ort und brachte die wohl detaillierteste und kritischste Berichterstattung überhaupt.

Der Brite Charlie Skelton schrieb, wie schon im letzten Jahr, eine mehrteilige Kolumne für den Londoner Guardian, für die er direkt vor Ort recherchiert.

Verglichen damit fiel die Berichterstattung der deutschsprachigen Medien erneut eher enttäuschend aus, wobei aber immerhin festgehalten werden muss, dass erheblich mehr berichtet wurde als in allen Jahren zuvor.

Der kurze Artikel von SPIEGEL Online “Geheimtreffen: Sagenumwobene Bilderberg-Gruppe versammelt sich in Spanien” (siehe auch Screenshot oben), der auf einer dpa-Meldung basiert, ist nicht schlecht, aber auch nicht besonders aussagekräftig. Aufgrund des wachsenden öffentlichen Drucks hat man offenbar eine minimale journalistische Pflicht erfüllt und das Stattfinden der Konferenz dieses Jahr zumindest erwähnt und dazu einige grobe, oberflächliche Informationen geliefert. Es ist ein passabler Anfang, auf den jedoch noch mehr hätte folgen müssen. Warum hat man nur diesen einen Artikel gebracht? Warum hat man keinen Korrespondenten vor Ort berichten lassen?

So schreibt SPIEGEL Online selber im Vorspann:

“Manche sehen in der Bilderberg-Konferenz eine Art ‘Schatten-Weltregierung’, andere nur einen überholten elitären Debattierclub.”

Ja, was denn nun, liebe Redakteure vom SPIEGEL? Wieso versucht Ihr nicht, hier Licht ins Dunkel zu bringen?

Diese Frage stellt sich um so mehr, weil die Bilderberg-Konferenz in ihrer Bedeutung immer wieder mit dem Weltwirtschaftsgipfel von Davos verglichen wird, um den in den Massenmedien bekanntlich stets ein großer Wirbel gemacht wird. Bilderberg müsste also mindestens die gleiche mediale Aufmerksamkeit zukommen.

Die zentrale Frage ist, wie die Konferenz tatsächlich funktioniert und welche Bedeutung sie für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft hat.

Um diese Frage zu beantworten, bedarf es der Arbeit von investigativen Journalisten und Sozialwissenschaftlern.

Es muss jedoch zunächst ein Bewusstsein für die Existenz dieser Konferenz in der Bevölkerung geschaffen werden, was nur über eine umfassende Berichterstattung geht.

Einen journalistisch sehr guten Beitrag lieferte der Deutschlandfunk in der Sendung Hintergrund am 2. Juni mit einem Feature, in dem diverse Wissenschaftler, die sich mit Bilderberg kritisch auseindergesetzt haben, zu Wort kommen.

Wird nicht ausführlich berichtet, weil man zu den Machtcliquen dazugehören möchte? Über die bei Bilderberg anwesenden Journalisten großer Zeitungen, die aber nicht berichten, sagt der Mediensoziologe Uwe Krüger in einem Interview mit dem Deutschlandfunk:

“Es gibt eine Grenze, die wird von dem alten Merksatz bestimmt: Überall dabei sein, ohne dazuzugehören. Bilderberg ist eine Geschichte, da muss man dazugehören, um rein zu kommen. Und da sehe ich die Gefahr, dass die Unabhängigkeit verloren geht, dass man sich verpflichtet, verheddert in Loyalitäten und Abhängigkeiten.”

In einem anderen Interview mit der jungen Welt sagt Krüger:

„Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf zu erfahren, wann und wo sich Macht- und Geldeliten treffen, um über die großen Linien der Weltpolitik und Weltwirtschaft zu beraten. Denn auch wenn dort keine formell bindenden Beschlüsse gefaßt werden, wird dort mit Meinungen experimentiert, Streit ausgetragen, an einem Konsens gearbeitet, der später in der Öffentlichkeit wahrscheinlich den Rahmen der Diskussion abgibt, die wir dann mitkriegen. Von Bilderberg geht “soft power” aus, und letztlich sind alle Bürger davon betroffen.”

Ideal ist es natürlich, wenn aktive oder ehemalige Bilderberg-Teilnehmer bei der Aufklärung helfen und sich für Interviews zur Verfügung stellen. Allerdings wird, wie gesagt, von eingeladenen Teilnehmern der Konferenz erwartet, dass sie Stillschweigen bewahren.

Bilderberg erwartet Stillschweigen – und der SPIEGEL steht Spalier SPIEGEL Online schreibt zwar auch ganz richtig, dass die Presse bei Bilderberg praktisch „nicht zugelassen“ sei. Aber das sollte echte Journalisten, die ihren Beruf ernst nehmen, nicht davon abhalten, an den Tagungsort zu fahren und außerhalb des Hotels zu filmen, Kameras mit Teleobjektiven zu verwenden, um Teilnehmer aus der Entfernung zu fotografieren und vor Ort Interviews mit Aktivisten, Demonstranten, Polizisten und langjährigen Bilderberg-Spürnasen wie Daniel Estulin oder James Tucker zu führen, die auch diesesmal wieder vor Ort waren.

Denn so haben es zahlreiche spanische Massenmedien und der russische Auslandssender Russia Today getan. Ebenso waren Dutzende unabhängiger Aktivisten dort, die auf eigene Faust berichteten.

Daran sollten sich die Massenmedien Deutschland, Österreichs und der Schweiz endlich einmal ein Vorbild nehmen und sich nicht länger hinter fadenscheinigen Ausreden verstecken.

Wenn sich äußerst einflussreiche Persönlichkeiten wie US-Finanzminister, NATO-Generalsekretäre, Weltbankchefs, Vorstandschefs internationaler Konzerne und Zentralbanklenker usw. zu einem persönlichen Austausch treffen, dann haben die Medien darüber so ausführlich wie möglich zu berichten. Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Und es mutet bizarr an, dass man darauf immer wieder extra hinweisen muss.

Hätten sich sechs Monate vor der Fußballweltmeisterschaft 150 FIFA-Funktionäre, Top-Spieler, Trainer und Schiedsrichter zu einem mehrtägigen „Geheimtreffen“ in einem Luxushotel eingefunden und keine Presse zugelassen, wäre in der Öffentlichkeit der Teufel los gewesen.

Ex-Nato-General Claes sagt, Bilderberger legen globale Politik fest Andreas von Bülow, ehemaliger Bundesminister für Forschung und Technologie und Bilderberg-Teilnehmer, äußert sich wie folgt zu der Konferenz:

“Am nächsten Morgen fängt die Tagung an, man teilt sich in unterschiedliche Gruppen auf. Entschlüsse werden überhaupt nicht gefasst, man hört ein paar aufgesetzte Reden von Hivies. Dann kommt Kissinger, macht ein paar launische Bemerkungen. Die Redakteure sind glücklich, dass sie eingeladen werden, dürfen aber nicht berichten, damit frei Gedanken ausgetauscht werden können. Also ist ähnlich, wie die Sicherheitspolitische Konferenz in München. Ist langweilig bis auf wenige Höhepunkte. Gut, man kann Kontakte knüpfen, aber das geht auch auf dem Golfplatz oder in Clubs. Die Vorstellung, dass dort eine Gruppe verschwörerisch sitzt und die Weltabläufe bestimmt, ist nicht tragbar.”

Wenn es sich aber nur um eine Art Kaffeekränzchen handelt, wieso findet diese Konferenz dann überhaupt statt? Warum werden dann dafür womöglich auch noch Steuergelder ausgegeben? Und weshalb wird dann strikt Stillschweigen von den Teilnehmern verlangt? Der SPIEGEL beantwortet diese Fragen nicht.

Willy Claes, Ex-NATO-Generalsekretär und ehemaliger belgische Außenminister und Bilderberg-Teilnehmer 1994, hat dazu etwas interessantes gesagt. Gegenüber einem belgischen Radiosender beschrieb er, dass diese Konferenz die globale Politik festlegt. Laut Claes würde den Bilderberg-Gästen normalerweise zehn Minuten Gesprächszeit gegeben und im Nachgang anhand ihrer Präsentationen ein Bericht zusammengestellt. “Von den Teilnehmern wird dann ganz offensichtlich erwartet, dass sie diesen Bericht bei der Umsetzung ihrer Politik in dem von ihnen beeinflussten Umfeld verwenden” , so Claes.

Etienne Davignon, Ehrenpräsident der Bilderberg-Konferenz, erwähnte gegenüber der Publikation EU Observer, dass die Konferenz unter anderem in den 90er Jahren einen nicht unerheblichen Beitrag zur Einführung des Euro als Gemeinschaftswährung geleistet habe.

Der ehemalige US-Botschafter in Berlin, John McGhee, schrieb in seinen Memoiren, dass die Bilderberg-Gruppe bei der Gestaltung der Römischen Verträge von 1957 – Grundlage der Europäischen Union – mitgewirkt habe.

Weitere Informationen über Bilderberg:

# Umfassende Link-Liste von Infoblog Media zu Bilderberg

# Liste der diesjährigen Teilnehmer

# Zwei Dokumentarfilme, die unter anderem Live-Aufnahmen von den Konferenzen 2006, 2007 und 2008 zeigen sind „The Obama Deception“ und „Endgame: Blueprint for Global Enslavement“. Sie liegen auf Deutsch und Englisch vor und können kostenlos in voller Länge angeschaut werden …

.

Quelle:

http://www.spiegelblog.net/bilderberg-konferenz-der-spiegel-verweigert-sich-der-wirklichen-aufklarung-uber-dieses-geheimnisumwitterte-geheimtreffen.html

.

.

.

Bilderberg Meeting Protest Grove Hotel 8th June 2013

Wie die Bilderberger die Welt regieren

Oliver Janich

Wir erleben gerade einen Paradigmenwechsel innerhalb der Machtelite. Der unermüdlichen Arbeit von Aktivisten und echten Journalisten wie Alex Jones, Alexander Benesch, Jürgen Elsässer oder zahlreicher Kopp-Autoren sei Dank, können sich die Bilderberger nicht mehr verstecken. Jetzt ist »Damage Control«, Schadensbegrenzung, angesagt.

Rund um die Welt berichten urplötzlich die Mainstreammedien über eine Konferenz, die es laut ihrer (Un-)Tätigkeit der vergangenen sieben Jahrzehnte gar nicht geben dürfte. Jeder, der die Konferenz auch nur erwähnte, galt als wilder Verschwörungstheoretiker. Den Takt in der Schadensbegrenzung gibt in Deutschland mal wieder das ehemalige Nachrichtenmagazin Der

Spiegel vor (wie der Spiegel eigentlich berichten müsste, analysiert ausgezeichnet der Spiegelblog). Bei SPON heißt es: »Jedes Jahr, wenn sich die internationale Führungselite trifft, blühen die Verschwörungstheorien.«

Das ist Orwellsches Neusprech und soll heißen: »Jedes Jahr haben wir euch dieses Treffen verschwiegen, aber da sie dieses verdammte Internet erfunden haben, müssen wir uns jetzt langsam was einfallen lassen.« Keine Menschenseele außer ein paar Hardcore-Leseratten wüsste überhaupt etwas von dieser Konferenz, wenn es das Internet nicht gäbe und Aktivisten inzwischen zahlreiche Videos (hier meine Wenigkeit 2011 in St. Moritz mit Jürgen Elsässer, natürlich nur vor der Tür) ins Netz gestellt hätten. Die neue Linie ist dabei klar: Hier gibt es nichts zu sehen, harmloses Kaffekränzchen, bitte weitergehen.

Erste Stunde Journalistenschule: Wenn irgendwo ein Ereignis stattfindet, fährt man hin und befragt die Beteiligten. Ob die hohen Herrschaften gestört werden wollen oder nicht, muss einem Journalisten schnurzpiepegal sein. Er hat das Recht und die verdammte Pflicht (gegenüber dem zahlenden Leser), diese Leute danach zu befragen, was dort vor sich geht – zumal die Politiker dort vom Wähler beauftragt und bezahlt werden. Selbstverständlich würde da auch nicht viel mehr herauskommen als das, was als neues Mantra und auf der inzwischen erstellten Webseite steht:

There is no detailed agenda, no resolutions are proposed, no votes are taken, and no policy statements are issued.

Es gibt keine detaillierte (ausführliche, bestimmte) Agenda, keine Entschlüsse werden gefasst, keine Abstimmungen vorgenommen und keine politischen Statements herausgegeben.

Natürlich nicht! Natürlich gibt es nicht nur eine Agenda, sondern viele. Natürlich können dort keine Beschlüsse gefasst oder Abstimmungen vorgenommen werden, das passiert in den Parlamenten. Und dass die Bilderberger keine Statements herausgeben, haben wir mitbekommen. Vielen Dank für die Information. Meine Überschrift hätte auch lauten können: Wie die Bilderberger die Welt nicht regieren. Es geht nicht darum, dass die Bilderberger die eigentliche Weltregierung sind. Das sind sie natürlich nicht. Nur in Parlamenten können politische Entscheidungen getroffen werden. Aber die kann man beeinflussen. Genau darum geht es. Alles andere sind reine Nebelkerzen.

Es wäre ja lächerlich anzunehmen, man würde Chrissie Lindner, (FDP, Mitglied der Atlantik-Brücke) oder Kurt Joachim Lauk (CDU, Trilaterale Kommission) über die Geschicke der Welt mit abstimmen lassen. Wo kämen wir da hin? Auf der Konferenz wird die Agenda herumgereicht und ansonsten ist es eine Casting Show für neue Polit-Talente. Wer als Nachwuchspolitiker (alle unter 70) die Agenda im Schlaf herunterbeten kann und rechtzeitig vor Abschluss der Konferenz den Darmausgang einer der einflussreicheren Persönlichkeiten findet (Um hineinzukriechen natürlich. Wo denken Sie hin!), für den heißt es: Hier werden Sie geholfen! Was wohl Rainer Brüderle über Lindners Teilnahme sagt, nachdem er bezüglich Trittins Anwesenheit im Bundestag so ausgeflippt ist?

Unmittelbar nach Steinbrücks Teilnahme 2011 in St. Moritz wurde dieser von den dort vertretenen »Qualitätsmedien« nach oben geschrieben. Er wurde Kanzlerkandidat, obwohl er in seiner kaum zu überbietenden und durch nichts gerechtfertigten Arroganz von einem Fettnäpfchen ins nächste stolperte. Trittin fordert öffentlich eine Steuererhöhung nach der Nächsten. Da das die Umfragewerte in den Keller rauschen ließ, schaut man sich wohl jetzt notgedrungen die Kandidaten von CDU und FDP nochmal näher an und bringt sie auf Linie.

Wie das eigentliche Spiel läuft, schildert der geniale libertäre Ökonom Murray Rothbard in seiner zu Unrecht oft übersehenen Schrift »Wall Street, Banks and American Foreign Policy« aus dem Jahr 1984. Beispielsweise schreibt er über den drei Jahre zuvor abgewählten Jimmy Carter:

James Earl Carter und seine Administration waren praktisch vollständige Kreationen der Trilateralen Kommission.i

Rothbard beschreibt wie Carter Rockefeller, die anderen Banker und Zbigniew Brzeziński (Heute Obama-Berater) kennenlernte und begeistert von den Zielen der Kommission war.ii Diese hob ihn dafür mittels ihrer Medienmacht auf den Präsidentenposten:

Was der unbekannte Carter noch mehr brauchte als das Geld für die Präsidentenkampagne 1975-1976 war umfangreiche und günstige Medienberichterstattung. Er bekam sie vom Trilateral-beeinflussten Medienestablishment, angeführt von Hedley Donovan vom Time Magazin und den Trilateral-Kolumnisten (»syndicated columnists«, Journalisten, deren Kolumnen zeitgleich in verschiedenen Zeitungen erscheinen) Joseph Kraft und Carl Rowan.

Die deutsche Dependance der auf Betreiben von David Rockefeller gegründeten Trilateralen Kommission residiert in Berlin im Allianz Forum der Allianz SE, einem der größten Finanzkonzerne der Welt. Zuletzt grüßte Angela Merkel im März dort die Freunde von der Finanzwirtschaft.

So läuft das Spiel. Wer die Interessen der Finanzindustrie vertritt, dem wird eben unter die Arme gegriffen. Dabei kann man gar nicht genug Nebelkerzen werfen. Von Peer Steinbrück wird beispielsweise von den »Qualitätsmedien« behauptet, er würde auf seinen hochbezahlten Vorträgen der Finanzindustrie den Banken die »Leviten lesen«. In Wirklichkeit vertritt er deren Interessen. Er ist für die Rettungspakete für Banken, für den Euro und für das staatliche Geldmonopol (EZB), ein Kartell der Großbanken.

Wie weit der Arm des Bankenkartells reicht, offenbarte jüngst eine Whistleblowerin der Weltbank, Karen Hudes: Die Yale-Anwältin erklärt, dass eine kleine Gruppe – vor allem Finanzinstitutionen und insbesondere Banken – hinter den Kulissen einen erheblichen Einfluss auf die Weltwirtschaft habe, wobei sie eine explosive Schweizer Studie aus dem Jahr 2011 zitiert, die im PLOS ONE Journal über das »Netzwerk globaler Unternehmenskontrolle« erschien. »Es ist so, dass die Ressourcen der Welt von dieser Gruppe dominiert werden«, erklärte sie. Sie fügte außerdem hinzu, dass »machthungrige und korrupte Individuen« es auch geschafft haben, die Medien zu dominieren.

Patrick Henningsen hat in diesem Artikel eine sehr gute und plausible Analyse geliefert, was vermutlich das nächste Ziel dieser Kreise ist: eine weltweite Finanzbehörde und globale Steuern. Der Artikel ist unbedingt lesenswert, aber ich möchte noch hinzufügen, wie es laufen könnte. Man richtet zunächst unter einem harmlos klingenden Namen diese weltweite Finanzbehörde ein. Die Daten liefern die Mitgliedsstaaten oder im Zweifel Google. Nur ausgefuchste Hacker wissen, wie man wirklich anonym im Web surft. Um die geht es aber nicht, sondern um die breite Masse.

Die Google-Gründer selbst sind nah genug an der Politik, um sich Schlupflöcher (Stiftungen oder Offshore-Konten) zu schaffen. Aber selbst wenn Google in Zukunft 25 Prozent seiner Milliardengewinne abgeben muss, viel wichtiger sind Kontrolle und Macht über die einfache Bevölkerung. Die Daten liefert Google. Die lokalen Finanzämter sind dann nur noch die Schutzgeldeintreiber der globalen Finanzmafia. Da ist es vielleicht praktisch, dass die Finanzämter zumindest in Deutschland bereits eine eigene Umsatzsteuernummer haben, wie jedes private Unternehmen auch (schauen sie einfach auf die Webseite ihres Finanzamtes). Eingetrieben werden können diese Steuern aber nur mithilfe des Gewaltmonopols des Staates. Unnötig zu erwähnen, dass diese globale Finanzagentur niemals »demokratisch« sein kann. Oder glauben Sie, die lassen sieben Milliarden Menschen über die Höhe der Steuersätze abstimmen? Selbst wenn da irgendwer gewählt wird, wie sollten sieben Milliarden Menschen aus ein paar Marionetten, die allerhöchstens in ihrem Heimatland bekannt sind, jemanden auswählen? Van Rompuy, Barroso, Schulz und die anderen Hampelmänner kennt man nicht mal in ihren Heimatländern so richtig.

Die vierte Macht im Staate wären die Medien. Aber was soll man von diesen halten, wenn sie 70 Jahre lang geschwiegen haben, obwohl die großen Verlage immer mit am Tisch saßen? Was soll man über Journalisten denken, die sich seit Jahren auf Treffen und Reisen der Atlantik-Brücke einladen lassen, ohne davon zu berichten? Wenn man nur diejenigen zählt, die im Geschäftsbericht der Organisation auftauchen, kommt man schon für die Jahre 2006 bis 2012 auf 89 hochrangige Journalisten, davon 26 aus dem Bereich der Öffentlich-rechtlichen. Niemand sitzt heutzutage in einer Talk-Show ohne Verbindungen zu diesen Kreisen. Deshalb sehen Sie dort nie jemanden, der das Geldmonopol der Banken angreift.

Nein, auf der Bilderberger-Konferenz werden keine Entscheidungen getroffen. Das passiert in ganz anderen Gremien. Die Bilderberger-Konferenz ist lediglich die jährliche Hauptversammlung der Weltfinanz AG – geladene Gäste und Häppchen inklusive.

Fußnoten:

i S. 62.

ii S. 63 ff.

Quelle:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/oliver-janich/wie-die-bilderberger-die-welt-regieren.html;jsessionid=D372BD5EDCFEDD3C1E8FC0CEA01CF788

Bilderberg 2013 in England, Watford – Treffen der reichsten und einflußreichsten Menschen

Gepostet am Aktualisiert am

Wenn du einen Ort aussuchen müßtest, wo dieses Jahr das mächtigste politische Gipfeltreffen stattfindet, gäbe es nur eine Wahl: Watford.
Ich glaube, die Seychellen waren ausgebucht.
.
Am Donnerstag Nachmittag wird eine Mischung aus führenden Politikern, Bankbossen, Milliardären, Führungskräften und Angehörigen von europäischen Königshäusern nördlich von Watford die elegante Auffahrt des Grove Hotel passieren, um eine jährlich stattfindende sog. „Bilderberg-Konferenz“ zu beginnen.

.

Download
.
Es ist ein merkwürdiges Spektakel, eine Art Naturwunder, und das aufregendste Ereignis in Watford seit der Kreisverkehr der A412 eine Ampel bekam. Die Gegend rund um das Hotel ist abgeriegelt. Einheimische müssen ihre Pässe vorweisen, um in ihre Heime zu gelangen. Es ist auch aufregend für die Delegierten: Der Vorstand von Royal Dutch Shell wird aus seiner Limousine hüpfen, erfreut drei solide Tage politische Gespräche mit einer Führungskraft der HSBC (1), dem Präsidenten von Dow Chemical (2) und mit seinen favourisierten europäischen Finanzministern und US-Geheimdienstchefs führen zu können.

.

Warnschild

bildpost
.

.
Diese Konferenz, die seit 1954 gehalten wird, ist das jährliche Highlight der Reichen. Nur 1976 fiel sie aus, da herausgekommen war, dass Prinz Bernhard aus den Niederlanden (3) Bestechungsgelder von Lockheed Martin angenommen hatte.
.
Es mag seltsam erscheinen, dass, während ein Lobbyskandal an die Öffentlichkeit kommt und Stimmen laut werden, die ein Lobbyisten-Register (4) fordern, ein Haufen von Senior-Politikern sich für drei Tage mit Vorstandschefs von Hedgefonds, Technologie-Unternehmen und riesigen multinationalen Holdinggesellschaften in luxuriöser Privatsphäre verkriecht – ohne dass die Massenmedien darüber berichten.
.
Dies widerspreche der öffentlichen Zusage von größtmöglicher Transparenz von George Osborne aus dem Jahr 2010, sagte der Abgeordnete Michael Meacher. Meacher beschreibt die Konferenz als „eine anti-demokratische Kabale der Führer des westlichen kapitalistischen Marktes, ein privates Treffen, um ihre Macht und ihren Einfluss außer Reichweite der öffentlichen Kontrolle zu halten.“
.
Aber um fair zu sein, ist öffentliche Kontrolle wirklich nötig, wenn unsere Politiker mit so vielen verantwortlichen Mitgliedern des internationalen beratenden Gremiums von JP Morgan (5) so sicher versteckt sind ? Es ist immerhin der Chef-Manager von BP da, der dafür sorgt, dass es nicht über Gebühr zu Lobbyarbeit kommt. Und wenn er einmal nicht im Raum ist, um ein Auge darauf zu werfen, dann ist da wenigstens noch der Vorsitzende von Novartis, Zurich Insurance, Fiat oder Goldman Sachs.
.
Dieses Jahr wird es wesentlich mehr „öffentliche Kontrolle“ von Bilderberg geben. Durch Druck von Journalisten und Aktivisten gab es Zugeständnisse vom Veranstaltungsort: Zum ersten Mal seit 59 Jahren wird es eine inoffizielle Pressestelle bestehend aus Freiwilligen auf dem Gelände geben. Mehrere tausend Aktivisten und Blogger werden erwartet, außerdem Fotographen und Journalisten aus der ganzen Welt.
.
Im Jahr 2009 gab es kaum ein Dutzend Zeugen, die von der plumpen griechischen Polizei schikaniert und verhaftet worden waren. In diesem Jahr gibt es eine Pressezone, Polizeiverbindungen, tragbare Toiletten, eine Snackbude, eine Sprecherecke – alles Zutaten eines anderen „Bilderberg“. Ein „Festivalgefühl“ wird versprochen. Wenn du besorgt darüber bist, dass Lobbyarbeit nicht transparent ist, ist Watford nächstes Wochenende der richtige Ort für dich. Ob die Delegierten in Verbindung treten mit der Presse und der Öffentlichkeit, bleibt abzuwarten. Vergiss nicht, dass sie alle Hände voll damit zu tun haben, gute Arbeit für Bilderberg zu leisten.
.
Die Konferenz wird als eine Wohltätigkeitsveranstaltung geführt. Wenn du dich fragst, wer die gigantische Konferenz und die Sicherheitsvorkehrungen bezahlt, erhältst du eine Antwort von einer pdf-Datei, die von Anonymous verbreitet wurde. Diese zeigt, dass die Bilderbergkonferenz in Großbritannien von einer offiziell registrierten Wohltätigkeitsorganisation bezahlt wird, der Bilderbergvereinigung (Wohltätigkeitsorganisationsnummer: 272706).
.
Nach den Buchhaltungsunterlagen der Kommission dieser Wohltätigkeitsorganisation übernimmt diese Vereinigung die „erwähnenswerten Kosten“ der Konferenz, wenn sie in Großbritannien stattfindet, die Bewirtungs- und Reisekosten einiger Delegierter beinhalten. Vermutlich finanziert diese Wohltätigkeitsorganisation auch die erheblichen Kosten des G4 Sicherheitsvertrages. Glücklicherweise erhält die Wohltätigkeitsorganisation regulär fünfstellige Summen von zwei freundlichen Unterstützern deren wohlwollender Ziele: Goldman Sachs und BP. Eine pdf-Dokumentation aus dem Jahr 2008 beweist dies, danach hat die Wohltätigkeitsorganisation Spendernamen aus der Buchführung weggelassen.
.
Das Ziel der Wohltätigkeitsorganisation ist „öffentliche Erziehung“. Wie soll diese Erziehung der Öffentlichkeit vonstatten gehen ? – Durch ein internationales Steuerungskommitee, das Konferenzen und Treffen in Großbritannien und woanders organisieren und deren Ergebnisse veröffentlichen würde.
.
In Wirklichkeit würden die Ergebnisse jedoch resolut von der Öffentlichkeit und der Presse ferngehalten werden.
.
Die Wohltätigkeitsorganisation wird von drei Treuhändern überwacht (pdf): dem Abgeordneten Kenneth Clarke, einem Teilnehmer des Lenkungskommitees der Bilderbergkonferenz und dienendem Minister, Lord Kerr von Kinlochard and Marcus Agius, einem ehemaligen Vorsitzenden von Barclays, der wegen des Liborskandals zurücktrat.
.
Der Labour-Abgeordnete Tom Watson bemerkt: Wenn die Vorwürfe wahr sind, dass ein Kabinettsminister im Verwaltungsrat dieser Wohltätigkeitsorganisation sitzt, die diskret eine geheime Konferenz von „Eliten“ finanziert, dann hoffe ich, dass der Premierminister informiert wurde. Es war David Cameron, der ein neues Zeitalter der Transparenz angekündigt hatte. Ich hoffe, dass er Kenneth Clarke dazu aufgefordert hat, sich in Zukunft an diese Prinzipien zu halten. Wenigstens George Osborne und Clarke könnten erwägen, an dem ministeriellen Kodex festzuhalten, wenn die Bilderberg-Konferenz beginnt, und eine Liste über Treffen von Eigentümern, Herausgebern und leitenden Führungskräften der Massenmedien veröffentlichen, was sie in der Vergangenheit versäumt hatten. Natürlich wäre es möglich, dass, wenn der Lobbying-Skandal in vollem Gang ist, unsere Minister diese grosse Unternehmenslobbyveranstaltung meiden. Wir werden es am Donnerstag herausfinden.
.
Quelle
.
.
(1) Die Bank HSBC dem Präsidenten von Dow Chemical seine favourisierten europäischen Finanzministern und US-Geheimdienstchefs (HSBC Holdings plc) ist, gemäß der CNN Global 500-Liste 2011, das 46-größte Unternehmen der Welt. Die Bilanzsumme Ende 2011 betrug 2,556 Billionen US-Dollar, der Gewinn vor Steuern im Jahr 2011 16,797 Milliarden US-Dollar. Nach Marktkapitalisierung im Jahr 2011 von 102,72 Milliarden Euro ist sie die größte Bank Europas. In Deutschland ist die HSBC durch HSBC Trinkaus vertreten. (Quelle: wikipedia)
.
(2) The Dow Chemical Company, kurz Dow Chemical ist ein international tätiges Chemieunternehmen mit Sitz in Midland (Michigan) in den USA und am Umsatz gemessen der zweitgrößte Chemiekonzern der Welt nach BASF. Zudem besitzen Dow und Corning Inc. dasJoint Venture-Unternehmen Dow Corning, ein Spezialist in der Silizium- und Silikonchemie mit etwa 10.000 Beschäftigten weltweit. (Quelle: wikipedia)
.

.
(3)

  • Prinz Bernhard war sowohl Mitglied in der Reiter-SS, einer berittenen Sonderformation der Schutzstaffel, als auch der NSDAP. (Quelle: wikipedia)
  • Prinz Bernhard der Niederlande gründete die Bilderberg-Gruppe im Jahr 1954 im Hotel Bilderberg längsseits mit Joseph Retinger und David Rockefeller. Als Deutscher war er Nazi-Mitglied für eine kurze Zeit sowie SS-Reiter-Offizier – später arbeitete er für Rockefellers IG Farben. Seine Tochter, Königin Beatrix ist eine ständige Bilderbergerin.   .Quelle

.
(4) Lobby = Interessengruppe
.
Lobbyismus ist eine aus dem Englischen übernommene Bezeichnung (Lobbying) für eine Form der Interessenvertretung in Politik und Gesellschaft. Mittels Lobbyismus versuchen Interessengruppen (Lobbys), vor allem durch die Pflege persönlicher Verbindungen die Exekutive und die Legislativezu beeinflussen. Außerdem wirken sie auf die öffentliche Meinung durch Öffentlichkeitsarbeit ein. Dies geschieht vor allem mittels der Massenmedien. (Quelle: wikipedia)
.
(5) Die JPMorgan Chase & Co. ist eine US-amerikanische Bank mit Sitz in New York City,New York. Basierend auf der Bilanzsumme von mehr als 2,3 Bio. USD ist sie die größte Bank der USA und laut Forbes das weltweit zweitgrößte, an einer Börse notierte, Unternehmen. Gemessen an den Erträgen löste JPMorgan Chase Citigroup in 2007 als größte US-Bank ab und ist laut der Forbes Global 2000-Liste 2010[6] die größte Bank weltweit. Gemessen am Eigenkapital wurde sie im Jahre 2012 vom britischen Fachmagazins The Banker als zweitgrößte Bank der Welt eingestuft. JPMorgan Chase & Co. gehört zu der Gruppe der bulge bracket Banken. Die Hedgefonds-Abteilung von JPMorgan Chase ist einer der größten US-Hedgefonds. Sie wurde im Jahr 2000 aufgebaut, als Chase Manhattan Corporation mit J.P. Morgan & Co. fusionierte. (Quelle: wikipedia)

.

get-attachment
.

379654_372323386201235_1644101269_n

.

Stellungnahme von Martin Deschler zu neuerlichen Schikanen – Skandalöse Menschenrechtsverletzungen

Gepostet am Aktualisiert am

Veröffentlicht am 10.04.2013
Wake News Radio/TV informieren:10.04.2013 SPEZIAL-REPORT
BRD-Regime schlägt wieder zu bei Landwirt Martin Deschler am 04.04.2013 durch Folterknechte des Landratsamt Lörrach
http://martindeschler.wordpress.com/2…
http://mywakenews.wordpress.com/2013/…
http://mywakenews.wordpress.com/2013/…
http://mywakenews.wordpress.com/2013/…
http://martindeschler.wordpress.com/2…
http://martindeschler.wordpress.com/u…
http://martindeschler.wordpress.com/
http://www.facebook.com/pages/Wake-Ne…

Herr Martin Deschler berichtet darüber, dass er nach seiner Ansicht durch immer neue Demütigungen, Gewalttaten und Diffamierungen so gebrochen werden soll, dass er von allein ein Grundstück verlässt, auf das einige Wesen sehr erpicht sind. Hintergrund war, dass dieses Grundstück für den Bau des sog. „Projekts Lagune“ gebraucht wurde. Detlev Hegeler von wakenews sagt jedoch in diesem Bericht, dass dies nicht mehr aktuell sei. Warum wird Herr Deschler trotzdem weiter schikaniert ? Vielleicht eine Machtdemonstration.

Martin Deschler nutzt Demonstration um auf die ihm widerfahrenen Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen

Gepostet am Aktualisiert am

Aufruhr in Wyhlen – Wake News Radio/TV

Aufruhr in Wyhlen

Abb.: Wake News, Beweissicherung=wer ist diese Person?

am Montag, d. 25.03.2013 fand in Wyhlen eine bemerkenswerte Demonstration statt. Wyhlen, ein Ortsteil der Gemeinde Grenzach-Wyhlen mit knapp 14.000 Einwohnern hatte mächtig Besuch!

Stickelberger 3Demo 6

Abb.: Wake News

Gleich mehrere Ereignisse geschahen: Eine Demonstration zur Umsetzung einer seit rund 50 Jahren geplanten, geforderten Umgehungsstrasse, vor allem von der lokalen SPD organisiert. Rund 100 Demonstranten fanden sich mit Schildern und Pamphleten ein zur angemeldeten Demonstration, die sich an der an diesem Tag besonders auffällig verkehrsreichen Kreuzung in der Ortsmitte, wo diese vor allem den auf Wahlkreisreise befindlichen derzeitigen Baden-Württembergischen Justizminister Dr. Rainer Stickelberger (SPD) erwarteten, sowie die ebenso auf Wahlkampfreise befindlichen Frau Dr. Gisela Splett (Grüne), die als zuständige Staatssekretärin von Baden-Württemberg ebenso von den Demonstranten ins Gebet genommen wurde. Daneben waren diverse regionale Politiker anwesend, die Landrätin Marion Dammann (Freie Wähler) vom Landkreis Lörrach, Jörg Lutz (nach eigener Aussage parteilos), Bürgermeister von Grenzach-Wyhlen und andere.

Politiker
Abb.: Wake News

Offenbar im Terminstress verliessen diese Politiker mit Anhang aber bald wieder das Terrain. Hoffentlich ist die Forderung der Wyhlener Bevölkerung auf fruchtbaren Boden gefallen. Vorläufig sieht es aber nicht vielversprechend für die Protestierenden aus; denn aufgrund leerer Kassen seien keine Mittel vorhanden, so heisst es aus Landesregierungskreisen…

Demo 14
Abb.: Wake News

Dennoch Proteste, Demonstrationen, das sind wichtige Grundelemente einer Demokratie: das Volk hat das Sagen, nicht die Staatsdiener, so steht es auch im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland!

Auch sind dort die wichtigen grundrechtlichen Bestimmungen zur freien Meinungsäusserung, zur Versammlungsfreiheit, zum Demonstrationsrecht festgeschrieben, unveräusserliche Merkmale einer auf Rechtstaatlichkeit aufgebauten Volksdemokratie!

Wir sind der BOSS
Abb.: Wake News

Hier die Rechtsgrundlage: Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

Artikel 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Artikel 8
(1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.
(2) Für Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes beschränkt werden.

Solche Rechte sind unantastbar und bieten die Grundlage für eine friedliche Auseinandersetzung mit der Regierung, dem staatlichen Machtapparat!

Daher war es vollständig legitim, dass auch Landwirt Martin Deschler, selbst gebürtiger, alteingesessener Wyhlener, diese Möglichkeit der Unterstützung angesichts der Präsenz wichtiger Politikprominenz bei dieser Demonstration in seinem Ort auch nutzte um auf seine Situation bezüglich der Wegnahme seiner Tiere, dem durch bewaffnete Uniformierte, der Justiz angetane Folter, sowie die Verschwörung im gegenüber durch lokale und überregionale Kreise in Bezug auf das Projekt Lagune hinzuweisen.

Diesbezüglich hatte er sich sowohl bei Dr. Stickelberger (SPD) und Frau Dr. Gisela Splett (Grüne), Staatssekretärin, im Vorfeld angemeldet, diese waren also darüber informiert und haben die extra mitgebrachten Flugblätter auch persönlich entgegen genommen.

Eine Person der Umgehungsstrassen-Demonstrationen, offenbar Funktionär des örtlichen Gewerbeverbandes, war dabei aber überhaupt nicht tolerant und versuchte den Demonstrationswagen von Landwirt Martin Deschler mit Gewalt – auf öffentlichem Grund – zu entfernen. Um Gewaltexzesse gegen sich zu vermeiden, er hat ja schon mehrfache Erfahrung diesbezüglich sammeln müssen, postierte er seinen Demonstrationswagen daraufhin auf der gegenüberliegenden Strassenkreuzungsseite, wo er im übrigen sogar noch besser zu sehen war.
Die zuvor gewaltbereite Person versuchte dann die Presse, die das Geschehen filmte, einzuschüchtern, in dem Konsequenzen angedroht wurden, sollte irgendetwas davon an die Öffentlichkeit gelangen – welch ein Ansinnen, oder?

Nun, der friedliche Protest, die friedliche Demonstration ist es, die zählt – nicht die gewalttätige! Daher kann man zu diesem Vorgehen einer Person nur mitleidig konstatieren: Gewalt ist nicht die Lösung!

Offenbar fühlte sich dann auch die lokale Truppe bewaffneter Uniformierter zu einsam und hatte nichts anderes zu tun und rückte, nachdem die zuvor gewalttätig gewordene Person unter Schilderung falscher Tatsachen dort um Hilfe gerufen hatte mit 4 voll besetzten silbrigen Leasingfahrzeugen der oberen Mittelklasse, in blauer Beklebung mit der Aufschrift POLIZEI an um ratlos herumstehend, in aufgeregtem Palaver mit den zuvor tätlich gewordenen verwickelt, schnell wahrscheinlich den “Chef” anrufend bis zum Schluss nutzlos und wahrscheinlich eine Menge Steuergeld kostend, herumstand.

Haben die eigentlich nichts wichtiges zu tun?

Nun, summa summarum war die Aktion ein voller Erfolg:

1. Für die Demonstration in der Forderung einer Umgehungsstrasse für Wyhlen
2. für den Landwirt Martin Deschler in seinem Aufklärungskampf für die Tyrannei, die er erleiden muss in der Verschwörung einiger Kapitalisten mit Politik und Behörden (Projekt Lagune)

Hier weiterlesen …

Inge Hannemann, eine Mitarbeiterin vom „jobcenter“, engagiert sich für bessere Verhältnisse

Gepostet am Aktualisiert am

http://mywakenews.wordpress.com/2013/03/19/jobenter-entblosst-inge-hannemann-bei-wake-news-radiotv/

inge-hannemann-jobcenter-entblc3b6sst
Abb.: Collage aus Internet-Bildern, Wake News, Inge Hannemann

In der heutigen Sendung wird Inge Hannemann, eine Insiderin aus einem Jobcenter in Hamburg, ihr Insiderwissen, ihre Erkenntnisse aus dem täglichen Umgang mit Menschen und dem Hartz IV-System mit uns diskutieren. Menschlichkeit, Fürsorge sind ja inzwischen aus dem Sprach- und Handlungsrepertoire der Regierung verschwunden.
Mit harten Hunger- und Terrorbandagen wird gegen die eigene Bevölkerung gekämpft wegen ein paar lumpiger Euro, die dann die Jobcenter-Firmen an die oberen abdrücken müssen um die Mächtigen hinter den Kulissen zu befriedigen. Ein Überschuss, herausgepresst durch Sanktionen an den Notleidenden, soll her. Absolute Unterwerfung unter das System soll geschaffen werden mit der Hungerpeitsche, dem ständigen Existenzkampf mit der Angst gegen Wohnungsverlust, gegen Verlust jeglicher Würde, ein täglicher Kampf um einen vollen Magen soll die Menschen versklaven. Inge Hannemann spricht daher aus ihren Erfahrungen mit dem System und was man machen kann und soll um sich zu wehren. Auch steht das Hartz IV-System unter dem Stern einer untergehenden Epoche von Herrschaft über Sklaven, etwas, was nicht zeit- und menschengerecht ist. Ein Aufschrei auf allen Ebenen, an allen Fronten, mit allen Menschen muss erfolgen um das Ende dieser Tyrannei einzuläuten!

Wehret den Anfängen! Wehrt Euch!

Über das und vieles mehr diskutiert Detlev in der Sendung mit seinem Gast Inge Hannemann, Insiderin, Mitarbeiterin, Whistleblowerin aus dem Jobcenter, Hamburg. Bitte alle einschalten! 19.03.2013, 16 Uhr LIVE http://wakenews.net/html/wake_news_radio.html

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=AceGtzmcXNc#!

http://www.ingehannemann.de/

Herzlich Willkommen!

bg-article-titile-h1-bottom

Aus aktuellem Anlass einen von mir verfassten Artikels poste ich auf dieser Startseite eine Email, welche ich erhalten habe. Die Verfasserin ist damit einverstanden, dass ich ihre Nachricht auf meinen Seiten veröffentliche. Mit großem Interesse habe ich die zwei vorgeschlagenen Links der Artikel gelesen. Man beachte das Datum dieser Artikel.

Nachricht: „Nestbeschmutzer“

Hallo Frau Hannemann, wir brauchen „Nestbeschmutzer“ + auch wenn das eine Überschrift von Arno Gruen ist, so meine ich es im absolut positiven Sinn + stimme ihm zu. http://www.zeit.de/1999/43/199943.erinnern_gruen_.xml

Schön, dass auch Sie den Mut + die Zivilcourage dazu haben.

„Der Horror……..sagt er……sei der Gehorsam. Gehorsam untermauert Macht. Er macht es unmöglich, die angestaute Wut gegen jene zu richten, die für sie verantwortlich sind. Die Wut jedoch ist da, genauso wie der Haß auf das Eigene das man hätte sein können, das man als fremd von sich weisen mußte, um sich mit den Mächtigen zu arrangieren. Dies führt jedoch zu einer Entwicklung, die die Möglichkeiten einer demokratischen Lebensweise untergräbt.

Freies Denken und dem Menschen zugewandtes Sein werden unmöglich gemacht, weil Angst zum bestimmenden Anteil der Entwicklung wird.

Dadurch wird auch verantwortliches Verhalten unmöglich. Pflicht wird dann zum Ersatz für Verantwortung, wodurch Pflicht mit Verantwortung verwechselt wird.“  (http://www.irwish.de/Site/Biblio/ArnoGruen.htm)

Ihnen weiterhin eine stabile Gesundheit + ein stabiles Rückgrat! Ihre AnkePB

WirGehenMit – Begleitung ins Jobcenter

Eine neue Bewegung hat sich etabliert – Wirgehenmit

Ehrenamtliche Begleiter/innen begleiten Sie zu den Terminen ins Jobcenter oder auch in die Ausländerbehörde. Sie dienen der persönlichen Unterstützung und der Vermeidung von eventuellen ekalierenden Situationen. Mitläufer sind nach Orten auf deren Website zu finden.

Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich

Namenhafte Gewerkschaftler, Wissenschaftler und Politiker fordern in einem offenen Brief an diverse Vorstände den Kampf gegen die Massenarbeitslosigkeit und Verkürzung der Wochenarbeitsstunden bei vollem Lohnausgleich:

„Die Arbeitslosigkeit hat in Europa unerträgliche Größenordnungen erreicht. Besonders erschreckend ist die Jugendarbeitslosigkeit, die in einzelnen Ländern über 50 Prozent hinausgeht. In Deutschland ist zwar die Zahl der Jobs in den letzten Jahren gestiegen, aber es sind überwiegend Kurz-Jobs, die als Lebensgrundlage nicht ausreichen (sog. prekäre Beschäftigungsverhältnisse).“

Mehr Infos dazu: offener Brief sowie Arbeitsgruppe alternative Wirtschaftspolitik

Inge Hannemann

 

Spirituelles Weltgeschehen Tagesenergie_34 – Bewusst.tv März 2013

Gepostet am Aktualisiert am

Spirituelles Weltgeschehen Tagesenergie_34 – Bewusst.tv März 2013

Einige Informationen und Aussagen von Alexander Wagandt:

dollar1

dollar2

Symbolcharakter:
Der Pilz sorgt in der Natur dafür das Abgestorbene zu entsorgen.
Er ist so etwas wie die Gesundheitspolizei.
 
 bildGemeinsamkeit soll geschaffen werden.
UNSEREN Euro … machen sie ihn jetzt kaputt ?
… Hier ist nichts was kaputt zu machen wäre.
Der Euro ist nicht kaputt. Er ist vollständig kaputt.
Und es ist eine Farce, eine solche Frage zu stellen.
 
 
schwarzer schwan
Schwarze Schwäne sollen in letzter Zeit oft zu beobachten sein …
 
 
gauck europa zauderer
Was ist das für eine Fahne bei Herrn Gauck ?
 
 
gebogener stab
Das, was (für den nächsten Papst) ansteht, sind rituelle Arbeiten
… Ostern spielt eine große Rolle …
 
nr
 
 
 

Füsse und Laufen – wichtiges Thema in Bezug auf unsere Natur

Gepostet am Aktualisiert am

http://ballengangblog.blogspot.de/2012/06/interview-mit-mick-barefoot-sensei.html#more

 
MickDodge1
 
 
Interview mit Mick „The Barefott Sensei“ Dodge (Part 1)
Würdest du dich meinen Lesern kurz vorstellen? Wer bist du? Und wie verdienst du deinen Lebensunterhalt?
 
Mein Name ist Mick Dodge. Ich bin bekannt als „The Barefoot Sensei“, Gray Beard. Für viele Menschen bedeutet das Wort Sensei „Lehrer“ (jap.). Mein Sensei brachte mir eine einfachere Bedeutung bei. Es bedeutet „Einen Schritt voraus“.
 
barefootsensei
 
Als erstes möchte ich mich für die Gelegenheit bedanken, unsere Vision und unsere Mission aus diesen nebligen Bergen zu teilen.
 
Ich folge meinen nackten Fußsohlen nun seit vielen Jahren nach einer Methode des Erinnerns, Erholens und Wiederaufbaus meiner natürlichen Verbindung zu diesem Land
(Land meint hier Mutter Erde. Er spricht von einem über die Füße mit der Natur verwurzelt sein.)
 
Mein Lehrer waren diese Berge und das Hoh River Valley. Ich bin keltischen Ursprungs und meine Familie stammt in vierter Generation aus dieser Gegend. Mein Urgroßvater und meine Urgroßmutter setzten Ihre Füße auf dieses Land, als sie versuchten der Zivilisation zu entfliehen. Meine Großväter und –mütter, meine Eltern und auch ich wurden hier in den Olympic Mountains geboren.
 
Nach all den Jahren, die mich meine Füße durch das Land, in dem meine Familie und ich geboren wurden, trugen, fühlte ich mich berufen, eine Trainingshalle zu errichten. Es war als hätte mich das Land selbst dazu auserkoren. Mein Weg führte mich zu meiner Partnerin, Red Cedar (llynroberts.com). So lautet ihr Name des Waldes. Als Cedar und ich begannen miteinander auf diesem Land zu leben, wurden wir beide von seinen Bedürfnissen aufgewühlt. Wir gründeten das Hoh Rainforest Dojo wo ich Menschen darin unterrichte wieder „EarthLanders“ zu werden – also darin, wie sie die Füße richtig auf dem Boden bringen können. Dann verschaffte sich das Land noch mehr Gehör durch unsere Kollegen, die Cedar dazu bewegten, den Olympic Mountains EarthWisdom Kreis zu gründen. Ich bin ein EarthLander-Läufer für die EarthWisdom Vision (nähere Infos bitte googeln).
 
Wie ich meinen Lebensunterhalt verdiene? In der Methode oder dem Weg, den ich unterrichte und teile, nehmen wir Fragen mit auf einen Fußlauf mit nackten Füßen in der Natur. Wir finden unsere Geschwindigkeit, begeben uns in Trance und sammeln die Antwort. Es ist eine schwierige Frage für mich und es brauchte einige Zeit, um mein Herz eine Antwort finden zu lassen.
 
Ich habe schon vor langem meine Schritte weg von Schuhen, Mauern, Maschinen und Elektronik gelenkt, um meine Füße in Kontakt mit der Leidenschaft und schöpferischen Kräften des Lebens zu bringen.
 
Wie verdiene ich meinen Lebensunterhalt? Gar nicht. Leben und die Erde zu begreifen unterhält mich.
Die Idee des Ballengangs scheint heutzutage in den USA sehr trendy im Bereich des Laufsports zu sein. Wenige sprechen allerdings darüber diese Bewegungsmuster beim Gehen zu nutzen. Wie bist du in Kontakt mit dieser Idee gekommen?
Auf die Idee Ballengang oder natürliches Gehen zu machen, bin ich durch Schmerz gekommen. Meine Füße schmerzten. Sie schmerzten so schlimm, dass ich kaum gehen, laufen oder trainieren konnte. Und ich liebe es, zu trainieren. Weißt du ich war schon mein ganzes Leben davon fasziniert zu trainieren. Wie kann man durch Bewegung und Form den Körper, das Herz und die Seele formen? Das interessierte mich immer. Mein Vater und meine Onkel waren alle Marines und Kampfkünstler. So begann ich also mit den Kampfkünsten als ich erst 5 Jahre alt war. Ich wuchs auf einer Militärbasis mit Marines in Japan und Okinawa auf, obwohl mein Vater und ich mit japanischen und Familien aus Okinawa lebten. In den Sommermonaten wurde ich per Schiff zurück zu meinem Großvater in die Olympic Mountains geschickt. Dort arbeitete und spielte ich, lernte das Fährtenlesen und Jagen mit meinem Großvater in diesen alten Urwäldern und verputzte die Cookies meiner Großmutter.

Mein Großvater und ich gingen auf ausgedehnte Fußmärsche. Wir liebten es, durch den Wald zu laufen. Er pflegte zu sagen:„ Deine Leute sind seit tausenden und tausenden und tausenden von Jahren gelaufen. Hör niemals mit dem Laufen auf!“ Diese Worte haben sich mir tief eingeprägt. Und „Laufen“ hatte für Ihn eine andere Bedeutung. Darauf werde ich in den späteren Antworten noch eingehen.

Mein Vater weckte mich jeden Morgen um 5 Uhr und wir liefen drei Meilen, machten Calisthenics-Übungen und dann etwas Sparring. Ich habe mich über die Jahre mit vielen Bewegungsschulen beschäftigt: Gewichtheben, Bodybuilding, Highland Games, Yoga, Tanz, Radfahren, Kajakfahren, Surfen…ich denke du verstehst was ich meine. Aber dann kamen die Fußschmerzen zusammen mit Knie- und Rückenschmerzen. Es war eine schreckliche Zeit. Besonders, weil ich nicht laufen konnte. Und das Laufen half mir den Stress des modernen Lebens zu kompensieren.
Also suchte ich alle möglichen Spezialisten auf. Sie sagten ich wäre zu aktiv. Sie steckten meine Füße in Bandagen und nach 6 Wochen Pause steckten sie mich in Therapien und wie ein Idiot, befolgte ich alles was sie sagten. Ich verbrachte die Zeit in einer Hütte im Hoh Regenwald, die einbandagierten Füße vor dem Feuer und las eine alte National Geographic Ausgabe über chinesische Frauen und das Fußbinden. Und da traf mich die Einsicht wie ein Schlag.
 
Ich saß dort für die nächsten vier oder fünf Stunden, öffnete und schloss das Magazin immer wieder und betrachtete meine Schuhe, Stiefel, Regenstiefel und Schneeschuhe. „Was habe ich getan?“ Ich konnte es einfach nicht glauben und kämpfte damit, die Wahrheit zu akzeptieren. Ich hatte meine Füße einer Schuhindustrie ausgeliefert, die meine Füße noch nicht einmal in der entferntesten Form kannte. Am nächsten Tag nahm ich mein Jagdmesser und befreite meine einbandagierten Füße. Ich schwor, meine Füße in der Erde zu verwurzeln und Sie zu heilen oder alles zu beenden. Ich war verzweifelt. Weißt du, meine Füße oder das Laufen zu verlieren war für mich einfach keine Option.
 
Da war ich nun: 225 Pfund Bodybuilding-Masse mit diesen weißen und deformierten Füßen. Deformiert durch Jahre des Tragens von Schuhen, Kampfstiefeln, Arbeitsschuhen, Kletter- und Laufschuhen und hörte ich hörte auf die sogenannten Experten.Ich entschied, alles was ich über das Trainieren von Muskeln und Sehnen wusste, zu nutzen, um meine Füße wieder in Form zu bringen. Es dauerte nicht lange und ich fand heraus, dass die erste Sache, die ich zu lernen hatte, darin bestand, zu lernen wie man richtig geht. Wie man den Fuß auf dem Boden landen lässt.ballengang
 
frontfoot
 
Mein Großvater hatte mich als Kind den Fox Walk (Lesen Sie auch dieses Interview) oder den „Gang des Jägers“ gelehrt. Also begann ich meine Füße zuerst mit dem Ballen aufzusetzen und sich meine nackten Sohlen dem vielfältigen Untergrund anpassen zu lassen. Es war unglaublich. Meine Rückenschmerzen waren binnen eines Tages verschwunden. Die Knie- und Fußschmerzen folgten wenig später. Es war so einfach aber die ersten Schritte waren eine Herausforderung.

barefootsensei2

Wenn du aus deinen Schuhen schlüpfst, dann musst du aufmerksam sein. Vielmehr musst du den Preis zahlen für all die Zeit, die du nicht aufmerksam warst. Der zweite Schritt ist zu akzeptieren, dass deine Füße wissen wann und wie sie landen müssen. Unsere Vorfahren laufen seit Millionen von Jahren über diese Erde. Es gibt eine Erinnerung des Körpers an dieses Wissen, dem du zu vertrauen lernen musst.

Diese beiden Schritte “Aufmerksamkeit” und “Akzeptieren” führen dich dazu, wachsam zu sein. Und eine der Sachen vor der du wachsam sein musst ist ein Schuhverkäufer. Und wir sind unsere eigenen besten Schuhverkäufer. Ich erinnerte mich an meine Zeit als Sergeant bei den Marines und an diese jungen Rekruten, von denen einige auf dem Ballen landeten. Und wir brachen Sie und brachten Ihnen das Fersengehen bei. Ich erinnerte mich ebenfalls daran, dass die meisten unserer Rekruten am Shin-Splints-Syndrom litten. Aber ich sah damals keine Verbindung. Ich sprach mit einigen Leuten über meine Entdeckungen. Aber die dachten ich wäre nur so ein verrückter Ex-Marine aus dem Wald. Also suchte ich nach einigen Experten in Sachen Gehen und Laufen, jemanden, der mir meine Fragen beantworten könnte und mir zeigen würde, wie ich wieder laufen könnte. Ich begab mich tief in den Urwald der Olympics. Ich war auf einer Mission Gehen zu lernen. Und ich vertraute nicht länger dem modernen Gerede.

Ich richtete meine Aufmerksamkeit auf die Tiere des Waldes und akzeptierte sie als meine Lehrer. Ich folgte und trainierte mit Rehen, Elchen, Bären, Kojoten, Ottern, Bergziegen und Vögeln. Ich studierte, wie sie sich bewegten und wie ihre Sohlen den Boden berührten.
 
Sie zeigten mit das Formwandeln. Nicht in ein Reh oder Elch oder irgendein anderes Tier. Ich lernte meine Form zu wandeln hin zu einem ursprünglichen Erinnern. Ein Erinnern an das Bewegen als Mensch als zweibeiniges Tier. Ein Erinnern an die Art und Weise in der unsere Vorfahren sich durch das Land bewegten. Ich fand heraus, dass sich durch Bewegung diese Erinnerung wiedererwecken ließ. Und mit der Übung des Wiederentdeckens und Gesundens konnte ich auch meine Verwurzelung mit dem Land wiedererwecken. Das war mein Trainingsplan, der mich bis heute fasziniert.
 
Aber es ging um weit mehr als nur meine Füße, meine Knie und meinen Rücken zu heilen. Mein Herz heilte ebenfalls und ich konnte spüren, wie Traurigkeit meinen Körper verließ. Traurigkeit ist ein Gefühl, dass mit Verlust zu tun hat und wenn du zu lange traurig bist, dann wird daraus Angst und am Ende Wahnsinn. Ich hatte den Kontakt zur Erde verloren und so begann ich eine Reise auf der ich meinen nackten Sohlen folgte und die Erde als meinen Lehrer akzeptierte. Und ich kehrte niemals um.
 
Es gibt eine Kraft, die durch die Füße generiert wird, der manche Namen wie Chi, Ki, Energie oder ähnliches geben. Es gibt viele Namen dafür. Von all den Namen, die ich gehört habe, trifft es der Begriff „Ekstase oder Verzückung“ für mich am Besten. Die Berge zeigten mir Wege den Ballengang zu nutzen, der einen Trance-Zustand erzeugt. Diesen Zustand kennt man im Laufsport als „Runners-High“. Der Ballengang erzeugt einen Ekstase-Flow, der die Heilkräfte des Körpers freisetzt und durch die Bewegung im Moment im Einklang mit dem Berg entsteht. Warum nutzen so viele Läufer den Ballengang dann im Laufen, aber nicht beim Gehen?Einer der ersten Schritte eines EarthLanders hier im Hoh Dojo ist was ich Barfuß Athletik nenne und sich direkt mit dieser Frage beschäftigt. Unsere Bewegungsdisziplinen und Bewegungsmuster wurden und werden seit langem durch Mauern und Käfige eingeschränkt. Das war nützlich, um Wissen und Fertigkeiten zu sammeln aber die Zeit ist gekommen, einen Schritt heraus zu wagen und aus dem was wir wissen etwas Sinnvolles zu machen. Lasst unsere Füße und unser Wissen mit der Natur und den unterschiedlichen Terrains der Erde in Kontakt kommen und herausfinden, ob sie zueinander passen.
Bewegungen und Gewohnheiten werden in der jeweiligen Lebensumgebung geformt. Wir sind also durch unsere Umwelt geformt. Die einfachste Antwort ist also, dass viele Menschen aus der Fitness- und Lauf-Welt begonnen haben, aus ihren Schuhen zu schlüpfen. Aber Sie sind noch nicht aus dem Schuhkarton oder dem Schuhkarton auf Räden geschlüpft, um zu erkunden, wie man den Fuß im täglichen Leben aufsetzt.
Lass mich das erklären. Als ich meine Schuhe hinter mir ließ und einfach meinen Füßen folgte, um mich von der Erde selbst anleiten zu lassen und meinen Fersengang zu heilen war ich fasziniert, wie schnell Körper, Herz und Geist sich veränderten, um meine animalische Lebendigkeit freizusetzen. Ich musste meine ersten Schritte komplett von vorn neu erlernen, um dann zum Gehen und Springen zu kommen bevor ich wieder rennen konnte.
 
Und ich fühlte mich dabei so gut, dass ich Schritt um Schritt weiterging und mich dabei von Mauern, Häusern und der damit verbundenen Einstellung, die ich “Schuhkarton” nenne, immer weiter entfernte. Dann entfernte ich mich von den Schuhkartons auf Rädern, die für Vehikel wie Autos und dergleichen stehen. Und ich entfernte mich vom gesellschaftlichen Gebrabbel von dem ich mich so lange Zeit hatte leiten lassen. Ich trennte mich und meinen Gang von all dem und begab mich auf Wanderschaft durch die Olympics.
 
Ich begab mich auf eine Mission um Bewegung und Form fernab all der Mauern, Maschinen und Elektronik neu zu erfahren. Ich war auf einem Abenteuertrip. Man könnte sagen, dass es eine Art Forschungsprojekt war, um Bewegung und Form in einem der ältesten Urwälder der Welt zu erkunden und Kontakt aufzunehmen, Herausforderungen anzunehmen und meine nackten Füße in Balance mit der Erde zu bringen. Um zu begreifen, muss man zunächst berühren. Und das tat ich.Eine der vielen Erkenntnisse dieser Wanderschaft war, dass unsere Bewegungsdisziplinen, die innerhalb von Wänden stadtfinden, uns vom natürlichen Fluss der Sinneswahrnehmungen abtrennen, die außerhalb dieser Wände zu finden sind. Mir fiel auf, wie wir als moderne Menschen unser Bewegen in Terminpläne einteilen. Man hört so oft Aussagen wie „Dreimal die Woche“ oder „Eine Stunde am Tag“. Ich erkundete mein Training rund um die Uhr nur indem ich zu Fuß ging.Ich lernte von Rehen und Hirschen für eine Zeit, indem ich sie aufspürte und ihnen folgte. Ich bemerkte, wie sie in einem Moment essen und im nächsten Moment sechs Fuß in die Luft springen konnten und davon rannten. Dehnübungen oder Aufwärmen hatten sie nicht nötig. Sie waren jederzeit bereit, um sich zu bewegen. Also begann ich auf diese Weise zu trainieren.Ich lehrte mich unbeweglich und ruhig zu sitzen und dann schlagartig aufzuspringen und zu rennen. Ich übte sehr langsam zu gehen und plötzlich in voller Geschwindigkeit loszurennen. Auf diese Weise trainierte ich den gesamten Tag anstatt mir „Dreimal die Woche“ als Trainingsplan aufzuerlegen. Ich brach die Gewohnheiten der modernen Kultur. Indem ich meinen Übungen in meinen Tagesablauf integrierte, wurde mir bewusst, wie der Fersengang meine Reflexe geschwächt hatte. Diese Ferse ist ein Drehpunkt der dazu dient Energie zu sammeln und uns in den Ballengang federn lässt. Aber es ist kein „Abrollpunkt“. Ich entdeckte, dass eine der besten Wege diese Reflexe zu trainieren Springen und Tanzen ist. So hüpfte und tanzte ich also umher und meine innere Einstellung veränderte sich ebenfalls.
Während dieser Trainingseinheiten wurde mir auch bewusst, wie sehr wir Laufen und Gehen voneinander trennen. Diese Idee klang für mich mehr und mehr albern. Ich lief herum und nannte mich einen „Läufer“ aber natürlich ging ich ja auch. Also wurde ich einfacher in meinen Worten. Ich sagte „zu Fuß gehen“. Und manchmal gehe ich eben langsam, manchmal schnell und manchmal verlassen beide Füße den Boden, wenn ich „renne“. Ich baute eine Beziehung zum Land auf. Ich hinterließ meinen Eindruck auf dem Land und das Land seinen Eindruck in mir.
 
Der Untergrund der Erde ist vielfältig und ein Ausdruck von Kreativität. Er ist immer etwas anders und verändert sich ständig. In den Sadtmauern – im Schuhkarton – ist der Untergrund stets eben. Für mich kann es in einer solch monotonen Kultur nur ein Ziel geben. Langeweile.
Als ich die Ausdauer auf langen Strecken erkundete, entdeckte ich, dass es auch hier Unterschiede gibt. Dabei ging es das Nutzen von zwei Beinen und Rhythmus. Als ich mich von Straßen verabschiedete, entdeckte ich ein ganz neues Ausdauergefühl abseits der ebenen und langweiligen Wege. Ein neues Ausdauergefühl, das durch kreative Bewegungen gespeist wurde, kam in mir auf. Es öffnete mein Herz und meinen Verstand und lud mich zu einem Tanz ein, mit dem ich dieses neue Gefühl erkundete. Eine der größten Veränderungen, die ich bei diesem Tanz entdeckte war, dass ich bemerkte, dass der Ballengang und das landen mit dem Vorfuss meine Gedanken vom trennenden Denken der Stadt befreite.
 
Ich verabschiedete mich von Konformität, um Authentizität willkommen zu heißen.
 
Innerhalb der Stadtmauern ist es leicht die Aufmerksamkeit auf eine Sache zu versteifen und der sogenannten „Laufsport-Welt“ zu entsprechen.
 
Wenn du das englische Wort für entsprechen nimmst – conform – dann besteht es aus den Silben „Con“ (Täuschung/Schwindel) und Form (Form).
 
Ich sehe in diesem Entsprechen eine Täuschung der Form, denn alle reden von „Neu und verbessert“ und vergessen darüber die alten und natürlichen Bewegungsformen. Das bringt uns weiter und weiter weg von den freudigen zweibeinigen Tieren, die wir nun mal sind.
 
Mein Großvater war ein alter Mann und er lehrte mich einige einfache Weisheiten über “Entfernungen”. Wenn wir zu einer Stelle in den Bergen aufbrachen, dann fragte ich ständig „Wie weit ist es noch?“ Er hatte darauf stets dieselbe Antwort: „Zwei Schritte“. Wenn ich ihn dann fragte wie lange es noch dauert, dann sagte er stets: „Das sage ich dir, wenn wir angekommen sind.“ Er kümmerte sich nicht um Zahlen. Er richtete seine Aufmerksamkeit auf die Bewegung im Moment. Er hielt die Dinge einfach, um die Kreativität aus der Komplexität zu befreien.Es ist ein großartiges Gefühl der Ermächtigung, wenn du den Schritt aus der alles trennenden Separation in die alles vereinende Integration machst. Für mich steht hinter dem englischen Wort RUN für „laufen“ eine tiefere Bedeutung. R – U – N, Are You In? Bist du drin? Bist du IN deinem Körper? Bist du eins mit deinem Körper und deiner Umgebung? Bist du eins mit deinen Füßen? Es ist eine Frage und der beste Weg eine Antwort darauf zu erhalten ist Schritt für Schritt voranzugehen.
….
 
Teil 2 des Interviews folgt in Kürze…
 
 
 
 
 
 
Sonderbares Schuhwerk Part II
 
Im Zusammenhang mit dem Ballengang kommt immer wieder die Frage nach dem passenden Schuhwerk auf. Kein Wunder, dass ein entsprechendes Kapitel daher auch im Buch „Einfach Ballengang – natürliches Gehen“ zu finden ist. Interessanterweise macht sich der Laie häufig recht wenig Gedanken, was er denn da am Fuß trägt. Vielmehr akzeptiert er was ihm von den Designabteilungen und „Modezaren“ der Schuhbranche vorgesetzt wird.Ein kleiner Ausflug ins Lande Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Schuh) fördert dabei interessante Infos für den modernen Schuhträger zutage. Schuhe hatten demnach weit häufiger eine gesellschaftliche und statusbezogene Aufgabe als das sie funktionalen Bedürfnissen angepasst waren. So war es im alten Ägypten erst ab dem Status eines hohen Beamten oder Priesters überhaupt erlaubt, Sandalen zu tragen. Das Volk ging – ohne es zu wissen oder zu schätzen wesentlich gesünder – nämlich barfuß. Auch bei Griechen und Römern gab es strenge Vorschriften wer was zu tragen hatte.
Je näher die Gegenwart rückte desto unsinniger wurde die Schuhmode. Im Mittelalter waren beispielsweise sogenannte „Schnabelschuhe“ modern. Und was heute der V8 oder Porsche der etwas betuchteren Herren ist, war damals der Schuh, denn seine Länge sagte etwas über die Standeszugehörigkeit aus. Die Mächtigsten haben wie immer den längsten….Schuh (versteht sich ja von selbst). Und diese Angelegenheit war weiß Gott keine spaßige, denn die Kleiderordnung und damit auch die Schuhordnung war streng reglementiert.
 
Schnabelschuhe
Während die frühen Schuhe und die der einfachen Bevölkerung bis in weit jüngere Zeiten aus einfachen Leder-Konstruktionen bestanden, waren gerade die Schuhe der Reichen und Schönen mehr durch modische Erscheinungen geprägt als durch alles andere. So war die oben erwähnte Schnabelform ein Mitbringsel der Kreuzzüge. Dort hatte man sich entsprechende Schuhformen abgeschaut. Interessanterweise gab es auch immer breite Schuhe abseits dieser Modeexzesse. Diese dienten aber wohl eher der Arbeit. Klar, denn wer sich bewegen muss und körperlich etwas leistet, der ist mit langen Schnabelschuhen mehr als nur leicht behindert. Die breite Schuhmode wurde im 16 Jahrhundert sogar kurz modern.Generell kann man aber sagen, dass das vermeidlich elegante Design von „Anzugschuhen“ auch heute noch weniger von Funktionalität als vielmehr von Mode geprägt ist. Und wen interessiert es da schon, wenn man sich selbst einen Hallux Valgus heranzüchtet. Hauptsache man sieht dabei schick aus. Tatsächlich symbolisiert solch ein Schuh zur gehobenen Businesskleidung im glänzenden Zustand, dass der Träger keiner körperlichen Arbeit nachgeht und zum Establishment gehört. Und selbst wenn er wollte, wäre es ihm kaum möglich, mit derartigen Fußgefängnissen auch nur irgendeine brauchbare körperliche Leistung abzurufen.Interessant ist auch die Herkunft des Absatzes. Die ist nämlich nicht geklärt. Sozusagen die X-Akte der Schuhwelt. Wenn Sie diesen Blog lesen, stimmen Sie sicher mit mir überein, dass so ein Absatz funktional überhaupt keinen Sinn macht, die Statik des Körpers durch seine Keilform stört und natürlich auch den Ballengang behindert. Warum also einen Holzklotz unter die Ferse schnallen?

Der Wikipedia-Artikel gibt dabei einige Theorien an die Hand, die mir persönlich auch geläufig sind. Eine Version besagt, dass die Absätze das Reiten mit Steigbügeln erleichtern sollen, da man sich damit einfacher einhaken kann. Vom Schlachtfeld zur Paradeuniform und der „Tracht“ des Hofadels, der sich ja gerne einmal militärisch gab, zum reichen Kaufmann – schon war ein Trend geboren. Denn wer die Möglichkeit hatte, wollte natürlich wirken wie die Mächtigen und das fing bei den Schuhen an. Auch hier geht es offensichtlich nicht um Funktionalität. Status war so wichtig, dass es auch hier Regeln gab: Zu Zeiten des Sonnenkönigs war es beispielsweise nur dem König und hohen Adligen gestattet, rote Absätze zu tragen. Seltsam oder?

Eine weitere Theorie sieht den Ursprung in einer Art „Schmutzstelze“ (Bilder oben). Ohne Kanalisation begegneten den Stadtbewohnern ihre Notdurft und die ihrer Nachbarn gerne auf der Straße wieder. Um nicht „durch die Scheiße waten zu müssen“, bediente man sich hölzerner Überschuhe, die durch Absätze leicht erhöht waren. Man schwebte sozusagen „über den Dingen“. In der Regel wurden diese „Trippen“ angezogen, wenn man auf die Straße ging und wieder ausgezogen, wenn man das Haus betrat. Dazu trug man dünne Lederschuhe. Möglicherweise hat sich nach einer Zeit aus dieser Zweierkombination ein einzelner Schuh mit Absatz entwickelt.

Wie dem auch sei, ab dem 17. Jahrhundert setzten sich in ganz Europa Schuhe mit Absätzen durch. Die Männer machten auf groß und kriegerisch und den Frauen purzelten durch die veränderte Körperhaltung die Äpfelchen förmlich aus den Dekolletees und das nach hinten geschobene Becken mit Zurschaustellung des Musculus Gluteus Maximus wird den Männern ebenfalls gefallen haben. Man gefiel sich also gegenseitig und vor allem sich selbst. Wer so aussah hatte körperlich meist eh wenig „zu tun“.

 

Wenn ich heute auf die Straße gehe, dann sehe ich bei den meisten meiner Mitmenschen noch genau dieselben Trends, die es schon im Mittelalter gab. Oft bekomme ich sogar zu hören „Ja Herr Beckmann, die Menschen laufen doch schon so lange so rum, was soll also daran falsch sein?“ Darauf kann ich nur entgegnen, dass erstens nicht alle Menschen so herumliefen, denn die „einfache“ Bevölkerung hatte mit solchen Schuhmoden wenig zu tun und lief oft barfuß oder in minimalsten Schuhen. Und zweitens sollte man sich vor Augen halten, wie lange der Mensch barfuß oder in leichten Minimal-Schuhen über die Erde gelaufen ist und wie ähnlich dabei die Physionomie eines „Özi“ der unseren heute ist. Dabei wurden zu Fuß oft riesige Strecken überwunden. ICE und Flugzeug gab es ja noch nicht. Diese Menschen hatten also schon etwas „drauf“ und konnten mit dem was sie an den Füßen hatten (oder eben auch nicht) einiges leisten.

Glauben Sie abgesehen davon wirklich, dass die Evolution in den paar hundert Jahren, die die Masse Schuhe nach dem oben beschriebenen Muster trägt, dazu geführt hat, dass sich Ihre Füße angepasst hätten? Ich denke nicht. Und ich finde Knick-Senk-,-Spreiz- und wasweißichwas-Füße, Rückenbeschwerden, Haltungsprobleme und Fersensporne geben mir recht. 😉

 
220px-Chalcolithic_leather_shoe_from_Areni-1_cave
 

 

Eine Regenbogen – Initiative

Gepostet am Aktualisiert am

regenbogen2

Im Folgenden wieder ein Artikel von dem „Eifelphilosophen“. Auch diese Ideen finde ich sympathisch, besonders die „Regenbogen-Idee“. Ich würde zu dem „Regenbogen“ noch Menschen hinzufügen, denen besonders an der Heilung der Natur und der Erde gelegen ist (früher die „Grünen“) .

Das Regenbogensymbol wird ja oft mit der Homosexuellen-Szene in Verbindung gebracht. Wieder so eine Pervertierung. Von Natur aus guten Dingen wird eine neue Bedeutung gegeben, die oft negative Assoziationen weckt. Mir kommt da so der Verdacht, dass Menschen so geprägt werden sollen, dass sie Farben bei Männern etwas verächtlich finden, obwohl sie doch nachgewiesenermaßen Heilkraft haben und zur Lebensfreude beitragen.

Es gibt viele subtile Methoden, Menschen aus ihrer Ganzheitlichkeit heraus zu bringen.

 

Meinen Bogen habe ich gesetzt in den Wolken; der soll sein ein Zeichen des Bundes zwischen mir und der Erde.

1. Mose 9, 13

Der komplette Artikel ist hier zu lesen:

http://www.nachrichtenspiegel.de/2013/03/07/burgerinitiative-regenbogen-funf-sterne-fur-deutschland-oder-lieber-wieder-auschwitz-fur-alle/

Bürgerinitiative Regenbogen: fünf Sterne für Deutschland – oder lieber wieder Auschwitz für alle?
Von Eifelphilosoph ⋅ 7. März 2013

… Natürlich schaue ich erfreut nach Italien, wo eine durchaus sympathische Bewegung die Parteienlandschaft durcheinanderwirbelt – so etwas hatte ich dereinst von der Piratenpartei erhofft, die gerade gnadenlos absäuft. Wir können so etwas auch machen: gleich hier und jetzt – heute noch. Das ist ganz einfach: man nimmt ein Symbol, ein paar Werte, bekennt sich öffentlich dazu und verbreitet den Gedanken.

Nehmen wir an (ich greife hier den Vorschlag von dem Leser “Hartzer Roller” auf), wir wählen den Regenbogen als Symbol. Er gefällt mir sehr gut, weil wir eine breite Front von Bürgern und Individuen aller Coleur brauchen, um unser Wasser, unseren schwindenden Wohlstand und unsere Demokratie zu retten:

regenbogen1

  • da brauchen wir Liberale, die kompromisslos hinter den allgemeinen Menschenrechten stehen,
  • da brauchen wir Linke, die uns zur Verteilungsgerechtigkeit ermahnen,
  • da brauchen wir Konservative, die dafür sorgen, das wir bei aller Reformfreude nicht nützliche produktive Strukturen mit über Bord schmeißen.
  • Wir brauchen alte und junge Menschen, die an einen Tisch gehören – und nicht als Gegner beim Kampf um die Staatsgelder in die Schützengräben liegen,
  • ebenso brauchen wir Reiche und Arme, die mit ihrem jeweiligen Erfahrungsschatz die Diskussion um Europas Zukunft bereichern.
  • Das Symbol des Regenbogens kann auch alle europäischen Nationen vereinen, die bislang aufgrund der Machenschaften der Finanzelite immer weiter gegeneinander ausgespielt werden.

Ein paar positive Ziele fallen mir ebenfalls ein:

1: So täte es mir gefallen, dass wir dem Parlament ein Schöffengericht zur Seite stellen, besetzt mit zufällig ausgewählten Bürgern ohne Parteibuch, von deren Zustimmung die Gesetzgebung ebenso abhängt wie von der Unterschrift des Bundespräsidenten: das verhindert ein wenig, das die Gesetzgebung in den Händen einer zentralistisch organisierten Parteienoligarchie bleibt.

2: Ich würde es begrüßen, wenn die Wirtschaft auch für die Folgekosten ihrer Innovationen gerade stehen muss, auch wenn das die Renditen schmälert: auf Dauer kann aber keine Solidargemeinschaft Schmarotzer dulden, die auf Kosten der Allgemeinheit Milliarden scheffeln, ohne dafür etwas zurückzugeben. Für die Kosten eines Grundeinkommens für jene, die vom Arbeitsmarkt abgelehnt werden, sollte ebenfalls die Wirtschaft gerade stehen: Vollbeschäftigung ist eine notwendige Forderung des Staates an die Wirtschaft, die gerade durch die Stabilität des Landes Planungssicherheit und unbegrenzte Geschäfts- und Gewinnmöglichkeiten hat.

3: Ich denke, es ist in Ordnung, wenn Unternehmer wie die Gebrüder Albrecht mit einer cleveren Idee, die der Allgemeinheit nutzt, Milliarden verdienen – sofern sie irgendwann auch ihren Beitrag dazu leisten, die Folgekosten zu übernehmen. Nach ihrem Ableben jedoch sehe ich keinen Grund, diese Milliarden im Privatbesitz zu lassen: hier sollte dann das Geld zur Behebung von “Kollateralschäden” investiert werden.

4: Leiharbeit gehört verboten, ihre Förderung (wie die Förderung der Prostitution) strafrechtlich verfolgt.

5: Einkommen von Ministern, Abgeordneten und Regierungsbeamten sollen an die Staatsverschuldung gekoppelt werden: Staatsdiener sind im Prinzip auch nur Menschen, die von der Allgemeinheit zur Arbeit freigestellt wurden – es gibt keinen Grund, warum die allein schon Abgeordnetendiäten bekommen, die das Zwanzigfache der Bezüge eines Leistungsberechtigen des Jobcenters betragen

6. Mir gefällt auch die Idee der Einrichtung eines “Oberhauses” die Professor Gunter Dueck vorschwebt – irgendwie sollten wir anstelle der jetzt vorhandenen Selbstdarstellungskompetenz der politischen Kaste wieder Fachkompetenz in Regierungshandeln einbringen.

7: Anstelle Leihsoldaten für Natoabenteuer zur Verfügung zu stellen, wird es Zeit, die Außenpolitik wieder auf Frieden auszurichten: es geht nicht an, das wir nur passiv zusehen, wie die Welt im Krieg versinkt. Deutsche Stiefel gehören auf deutschen Boden – und deutsche Diplomaten mitten zwischen die Kanonen chinesischer und japanischer Kriegsschiffe. Dafür sind Diplomaten ursprünglich gedacht worden – nicht nur für Cocktailempfänge. “Friedenfördernde Maßnahmen” gehören wieder in den Mittelpunkt der politischen Aufmerksamkeit … anstelle von dubioser “Bündnistreue”.

8: Im Schulwesen möchte ich Klassen von maximal 12 Schülern, unterrichtet von zwei Lehrern. Aufgabe der Lehrer ist, für die Schüler den höchstmöglichen Bildungsstand zu erreichen … allerdings sollten die Noten nicht von den Lehrern gegeben werden, die den Unterricht geben. So werden auch die Jobcenter entlastet, die bislang all jene aufnehmen müssen, die von Lehrern gezielt aussortiert wurden. Staatlich produzierte Bildungskrüppel braucht kein Mensch – und dafür sollte man keine Lehrer bezahlen.

9: da das Unternehmertum im Prinzip ein gesunder Motor für wirtschaftliche Entwicklung ist, sollte der inhabergeführte Einzelhandel den gleichen staatlichen Schutz genießen wie die Familie. Wünschenswert wäre auch eine Reform der Steuergesetzgebung: Zehn Prozent sollten reichen. Wenn Arbeitslose mit fünf Prozent der Diäten eines Abgeordneten wirtschaften sollen, so kann man auch Abgeordneten zumuten, den Staatsaushalt mit zehn Prozent der Einnahmen zu bestreiten: natürlich brauchen wir dazu eine massive Reduktion von Subventionen, Steuerschlupflöchern und eine deutliche

Effektivierung unseres Gesundheitssystems,

das momentan der Pharmaindustrie Traumrenditen von dreissig Prozent beschert – bei ganz bescheidenen Ergebnissen für die Bevölkerung

10: Wahlkampfkostenerstattung braucht kein Mensch, die automatische Selbstbereicherung der Parteiorganisationen am Volksvermögen sollte als Gefahr für die Volkswirtschaft und die Demokratie erkannt und abgeschafft werden.

11: Nach etlichen nicht enden wollenden Lebensmittelskandalen sollte klar sein: die industrielle Massenproduktion von Lebensmitteln unter Renditemaximierungszwang funktioniert nicht, der Trend zum industriellen Großbauern bedeutet das Ende der gesunden Nahrung: gefördert wird hier das Falsche.

12. Mehr als ein diffuses “Grundeinkommen” brauchen wir die Etablierung der sozialen Menschenrechte, d.h. jedem Bürger steht ein Kontingent an Nahrung, Strom, Heizung, Unterkunft zu, das die Wirtschaft zu erwirtschaften hat: nur die Vorteile des Marktplatzes ausnutzen und die Gewinne dann in Steueroasen schaffen funktioniert nicht. Selbstverständlich gehört zu einer modernen, zukunftsorientierten Gesellschaft ein kostenloser Internetzugang dazu, Rechner, die dies ermöglichen, sind für maximal 100 Euro zu produzieren – und wir werden als Gesellschaft der Zukunft eine Infrastruktur der Kommunikation so dringend brauchen wie dereinst Schienennetze und Autobahnen.

Das ist nur ein grober Rahmen – aber wie Schopenhauer schon sagte: der Philosoph ist ein Wegweiser … und sollte nicht selbst den Weg gehen, den er weist: klar, sonst ist der Wegweiser ja weg.

Ich will auch nur den ersten Schritt aufzeigen, zeigen, das das, was in Italien geschieht, auch hier möglich ist – und ich hoffe sehr, das schon allein die Einleitung hier deutlich gemacht hat, das Widerstand gegen das “System” für Demokraten und andere Menschenfreunde inzwischen alternativlos geworden ist – so alternativlos wie der Marsch in die marktkonforme Demokratie für unsere Bundeskanzlerin. Da sehe ich auch kein “wenn” und “aber”, sondern nur die Wahl zwischen mehr Demokratie oder mehr Auschwitz – in letzter Konsequenz.

Zukunft ist machbar und möglich, jenseits der zusammenbrechenden Strukturen eines globalisierten Kapitalismus, der aufgehalten gehört, bevor er alle Strukturen der Zivilisation mit in den Abgrund reist, den er für sich bereitet hat.

Die ersten Schritte dahin?

Einfach und billig. Bastelt euch einen unaufdringlichen Regenbogensticker, den man dezent an den Anzug, das Kostüm, den Blaumann oder den Wollpulli heften kann: so erkennt jeder überall die Sympathisanten der Bürgerintiative Regenbogen: in der U-Bahn, im Theater, beim Fußball, in der Kirche, im Wanderverein, auf Messen und Tagungen.

Was die Initiative vereinen sollte, ist der Wunsch nach Reformen und Zukunft für Deutschland – jenseits jenes Putsches von Oben, der gerade in großem Stil zelebriert wird.

Sicher findet sich ein cleverer Designer, der hier was entwerfen kann – und sicher finden sich andere, die ein wenig an Produktion und Vertrieb des Symbols verdienen mögen: nur zu – für Arbeit Geld zu bekommen, wird zwar immer ungewöhnlicher in diesem Land, ist aber im Prinzip keine Sünde.

Demokratie heißt Diskussion – weshalb die obigen zwölf Thesen keine alternativlosen Gesetze darstellen sollen, sondern Diskussionsanregungen für einen Prozess, der in Deutschland “keinen Stein auf dem anderen lässt” … aber diesmal für den Bürger, dessen

Wohlergehen als Individuum in Zukunft wieder im Mittelpunkt allen staatlichen Handelns

stehen sollte, wie die Väter des Grundgesetzes es angedacht haben.

Ein kleiner Eifelphilosoph kann hier nur mit seiner kleinen Knallerbsenpistole einen Startschuss geben, vielleicht kann der Nachrichtenspiegel in Form eines Forums noch ein wenig Hilfe bei der Diskussion um Ziele und Werte stellen (die man auch problemlos bei den Italienern leihen kann – die sind da als Opfervolk wahrscheinlich schon weiter als wir) – aber den Weg gehen muss schon ein jeder selbst.

Wenn acht Millionen Leiharbeiter, drei Millionen Arbeitslose, sieben Millionen Hartz-Abhängige, zwanzig Millionen Rentner und zwei Millionen Pseudoselbständige sich mit den Millionen Christen, Demokraten, Liberalen, Anarchisten, Unternehmern und Freunden der Aufklärung und der sozialen Marktwirtschaft unter einem Symbol vereinen, dann sollte doch schon etwas zu bewegen sein … jenseits der großen Pläne der Parteioberen für Deutschland, die nur ständig steigende Kosten bei ständig sinkender Leistung produzieren können.

Das Symbol selbst ist dabei völlig egal, es könnten auch meine alten Socken sein – aber der Regenbogen ist ein schönes Symbol der abendländischen Kultur, immerhin hat Gott ihn als Zeichen in den Himmel gesetzt um zu sagen: “Sintflut mache ich nie wieder!”

Was aber auch heißt: wir müssen die Karre jetzt selber aus dem Dreck ziehen – ob wir wollen oder nicht.

haus aus hanf

Gepostet am Aktualisiert am

 
Das “Hanf-Haus” – ein Haus der Zukunft?

Tja, wer hätte das gedacht!? Hanf, ein umstrittenes Thema. Die einen stehen dem positiv, die anderen eher negativ gegenüber. Wir wissen, dass man Hanf nicht nur rauchen kann, sondern dass auch Kleidungsstücke oder Ähnliches daraus hergestellt werden können. Dass man allerdings Häuser damit bauen kann, das war mir völlig fremd. Doch es scheint zu gehen, wie das folgende Bild, eindrucksvoll zur Schau stellt.umwelt allgemein  Das Hanf Haus – ein Haus der Zukunft? hempcrete haus hanfhaus 300x199
Bild-Quelle: gizmagAuf dem Foto sehen wir wohl das erste Haus, dass in den USA aus Hanf gebaut wurde.
Um ein Material herzustellen, das fest wie Beton ist, werden die Hanfschäben mit Leim und Wasser gemischt. Daraus entsteht ein ökologischer Mix – das sogenannte Hemcrete – der immer weiter aushärtet um somit den Lasten stand hält und wie hier sogar zum Hausbau verwendet werden kann.
Das “Hanf-Haus” wurde von Push Design entworfen. Dieses Unternehmen ist bereits in anderen Teilen der Welt für ökologischen Hausbau bekannt. Dieses Haus war nicht ganz billig, da man in den USA nicht so leicht an den Hanf herankommt. Darum hat man sich den “Stoff” in Europa besorgen müssen. Ein weiterer Vorteil für uns Europäer.
Das Material, sprich der Hanf für dieses Haus, kam aus Großbritannien. Der Ausbau besteht aus Papierpaneelen und ist 100% recycelbar. Bei den Nachbarn schien dieses Haus einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben, da sich Push Design über einige Aufträge freuen durfte.
Na da soll doch mal einer sagen Hanf sei ungesund oder gar schlecht für uns Menschen.
Und aus welchem Material wird ihr Haus gebaut?Weitere Infos und Bilder zum Thema finden Sie hier.

hemphouse-9

hemphouse-7