Meldungen aus der Ukraine, die wir nicht aus der Mainstreampresse erfahren (sollen)

Gepostet am Aktualisiert am

19. Dezember 2014 Hier wieder unsere neueste Nachrichtenzusammenstellung aus der Ukraine. Wir bekommen jetzt ständig Anfragen von anderen Medien, woher wir denn diese Informationen haben, und ob wir die Quelle nennen können. Wir haben volles Vertrauen in unsere Kontakte. Es sind verschiedene. Natürlich können wir sie nicht nennen, um sie nicht in der Ukraine Gefahren auszusetzen. Bisher haben unsere Informationen gestimmt. Hier nun die neuesten Berichte:

Es sieht zur Zeit so aus, daß man stündlich mit einer Großoffensive der ukrainischen Armee auf Befehl der Kiewer Regierung gegen das eigene Volk in den Rebellengebieten rechnen muß. Waffen sind ja letztes Wochenende genug geliefert worden. Auf den gesperrten Flughäfen in Dnepropetrowsk und Zaparoshie sind während der Sperrzeit Transportflugzeuge der USA gelandet, die Kriegsmaterial und schwere Waffen abgeladen haben. Das wurde von Anwohnern beobachtet.
Von diesen Flughäfen wurden die Waffen teilweise auf kleinere Flugzeuge umgeladen und in der Gegend um Kramatorsk abgeworfen. In Xarkow (Charkow) sollen Nato-Soldaten eingeflogen worden sein. Anzahl nicht bekannt. Im Raum Xarkow sind ebenfalls gestern Söldner der Privatarmee von Kolomoiskiy eingetroffen. Es handelt sich um ca. 100 Söldner. Gestern gab es in Xarkow mehrere Explosionen.

Der Leiter des Pressedienstes des Generalstabes der Ukraine, Vladislav Seleznev, kündigt die Wiederaufnahme der Kämpfe in Kürze an. Seleznev hat sich auch mehrmals zu den Schließungen der Flugplätze Zaparoshie, Dnepropetrowsk und Xarkow geäußert. Seine Statements können nicht wirklich ausgewertet werden, weil er sich selbst in jeder Stellungnahme widerspricht. Es scheint sich aber tatsächlich zu bestätigen, daß neben Kriegsgerät aus den USA auch Nato-Truppen eingeflogen wurden. In Xarkow sind unbestritten Nato-Truppen gelandet.
Man „probt “ anscheinend den Überfall durch Natotruppen (die meisten Natoländer haben ja noch nicht so große Erfahrung im Überfallen von anderen Ländern).

Zur Zeit zieht die Kiewer Regierung/ukrainische Armee massiv Truppen in Mariupol und um Donetzk zusammen. Die Ostukraine bringt sich ebenfalls in Stellung.
Es wird damit gerechnet, daß im Falle einer Großoffensive der ukrainischenArmee Rußland nicht mehr passiv bleibt. Es sind an der Grenze zur Ukraine massive Truppen auf russischer Seite in Wartestellung. Sie werden sicher eingreifen,was die Lage deutlich eskalieren läßt.
Es war gestern verdächtig ruhig – kein gutes Zeichen.

Alle Männer von 18 – 60 Jahre werden zur Armee eingezogen, ehemalige Offiziere der Sowjetarmee bis zum Alter von 70 Jahren.
In Dybshe, einem kleinen Ort ca. 30 km westlich von Ternopol lebten bis Anfang der Woche insgesamt 65 Männer dieser Altersgruppe. Jetzt sind alle verschwunden. Sie haben sich ins Ausland, vermutlich Weißrußland, abgesetzt, damit sie nicht eingezogen werden können.
Die Kiewer Regierung will nun allen wehrfähigen Männern die Pässe wegnehmen, damit sie nicht ins Ausland fliehen können. Nur sind die Grenzen zwischen der Ukraine und Weißrußland offen und die grüne Grenze hat keine Kontrollpunkte. Der Paßentzug hat also im Prinzip keine Wirkung.
Die Männer desertieren in der gesamten Ukraine, jeder versucht dem Militär zu entkommen.

Die Kiewer US-treue Regierung hat verkündet, man werde jetzt das Massaker im Gewerkschaftshaus Odessa aufklären. Es erging ein Aufruf, es möge sich jeder melden, der Zeuge war oder jemanden kennt, der Zeuge der Vorfälle war. Es meldet sich aber niemand, weil alle davon ausgehen, daß dies nur eine Maßnahme ist, um die letzten Zeugen ausfindig zu machen und vom rechten Sektor beseitigen zu lassen. Dafür spricht auch, daß das Gewerkschaftshaus abgerissen werden soll. Damit wäre eine Aufklärung nicht mehr möglich.

Region Donetzk:
Ukrainische ATO-Kämpfer haben am 16.12. das Dorf Nikoshin angegriffen. Das Dorf liegt auf dem von der ATO kontrollierten Gebiet. Die Kämpfe haben ca. 7 Stunden gedauert, es gab Tote und Verwundete. Genaue Zahlen liegen nicht vor, da das Kampfgebiet außerhalb des Donetzker Gebietes liegt. Ebenfalls ist unklar, warum ukrainische Militärs das Feuer auf die eigenen Leute eröffnet haben. Es heißt, das Feuergefecht habe zwischen dem rechten Sektor- also Swoboda oder Privatarmeen der ukrainischen Oligarchen gegen die ukrainischen Armee stattgefunden.

Luhansk:
Auf Slavyanoserbs ein Stadtteil von Luhansk wurde am 16.12. wieder das Feuer eröffnet. Viele Häuser und die Infrastruktur wurden weiter zerstört. Slavyanoserbs liegt direkt an der Frontlinie.

Zu den Lebensbedingungen:
Ab sofort gilt ein neuer Preis für das Beheizen der Wohnungen. In dem Ort eines unserer Informanten werden pro qm Wohnfläche 18 Hriwna pro Monat für Heizung verlangt. Die Wohnungsgrössen liegen so zwischen 35 – 45 qm.
Für jemanden, der eine Wohung von 35 qm hat bedeutet das, daß die Heizung somit 630 Hriwna pro Monat kostet. Plus Gas und Wasserverbrauch sind das im Monat ca. 1000 Hriwna.
Wenn man dann die Einnahmen eines Rentners zu Grunde legt, reicht die Rente noch nicht mal für die Nebenkosten. Das wird nicht lange gut gehen.
In dem Ort war gestern abend eine Bürgerversammlung, Man darf getrost davon ausgehen, daß dies überall in der Ukraine gestern der Fall war.
Anders sieht es in Xarkow aus. Hier liegen die Heizungskosten zwischen 400 und 500 Hriwna/Monat. Aber auch das bringt kaum einer noch auf.

Dazu kommt, daß jetzt offiziell EU-Verordnungen in Kraft treten. Das bedeutet, daß das Zweiteinkommen vieler Menschen EIGENTLICH ausfällt. Fast alle Leute auf dem Land halten sich ein paar Schafe, Ziegen oder eine Kuh und Hühner und verkaufen auf den Märkten in der Stadt Milch, Yoghurt, Käse, Eier und selbst Eingemachtes. Das ist nach EU-Recht jetzt nicht mehr erlaubt. Bisher hält sich aber niemand daran.

Der Zorn steigt überall. Die Ukrainer haben sich das Schlaraffenland ausgemalt, wenn sie zur EU kommen können. Man glaubte allen Ernstes, das Mindesteinkommen betrage 3000 Euro pro Kopf, und Wohlstand und Reichtum würde ausbrechen. Langsam verstehen die Leute, daß sie vom Regen in die Traufe gekommen sind, und jetzt Hungern, Frieren, Not, Mord und Totschlag Einzug gehalten haben. Langsam dämmert es ihnen, daß der „Westen“ die Ukraine skrupellos verheitzt, ausplündert und zerstört, um letztendlich Rußland platt zu machen.
Es dürfte jetzt nicht mehr lange dauern, bis die ganze Ukraine ist ein einziger Maidan ist. Nach Einschätzung unserer Informanten ist es nur noch einen Wimpernschlag weit weg, daß die Ukrainer mit Mistgabeln und Knüppeln nach Kiew und gegen die „Junta“ ziehen.

Rückblick auf die letzten Tage:

14. Dezember: Gegen 16 Uhr mitten im Stadtzentrum von Kiew, unmittelbar neben der zentralen Metrostation „Olimpiyski“, stürmten mehrere dutzend Bewaffnete in Masken eine internationale Bankerkonferenz gestürmt. Wachpersonal und Konferenzteilnehmer wurden komplett ausgenommen und brutal zusammengeschlagen. Ein US-Banker wurde mit Schußwunden auf eine Intensivstation aufgenommen. Der Vortragsredner wurde schwer verprügelt und entführt. Von ihm fehlt jede Spur.
Das internationale Bankertreffen war ein kleines Wirtschaftsforum mit namhaften Bankern aus 16 Ländern, welches sich kritisch mit dem aktuellen schlechten Zustand der ukrainischen Wirtschaft und dem korrupten ukrainischen Bankenwesen auseinandersetzte. Nichts davon wurde ukrainischen Medien und TV dazuberichtet. (Wir berichteten bereits)
Video aufgearbeitet vom investigativen Journalisten Alexej Sharij: http://youtu.be/iPlUHZXJF4E

Nachdem es der Kiewer Regierung seit Juni nicht gelungen ist zu beweisen, dass russische Truppen in der Ukraine gegen das Junta Regime kämpfen – die „gesichteten russischen Panzer hatten sich anscheinend immer in Luft aufgelöst, will man es diesmal offensichtlich mit Videos und durch die Presse belegen.
Wir berichteten,daß Im Raum Kramatorsk ukrainische Panzer sowie Panzerfahrzeuge mit russischen Hoheitszeichen versehen wurden und sich Richtung Slawiansk ins Grenzgebiet zu Rußland bewegen. Es ist geplant, ein ostukrainisches Dorf dort „ zusammen zuschiessen“ und den Beschuß den Russen/Separatisten anzulasten. Die Presse wird dann „zufällig“ vor Ort sein und die entsprechenden „Beweisvideos“ präsentieren. Daß das total unglaubwürdig ist, spielt keine Rolle. Hauptsache ist, die Medien können schießende, russische Panzer auf ukrainischem Boden vorzeigen. Dazu darf es in dem angegriffenen Ort wahrscheinlich keinen Überlebenden geben um sicher zu stellen, daß die Angreifer nicht als Ukrainer erkannt werden und es Zeugen gibt.
Es bleibt allerdings für die Attentäter die Frage, wohin man sich dann mit den Panzern in Sicherheit bringen kann. In ein Gebiet, das von der Bürgerwehr kontrolliert wird, wird das nicht möglich sein. Wie bereits berichtet, ist dieser Plan aber schon bekannt geworden, und es könnte der Truppe mit den umgewidmeten Panzern auf dem Weg in den Osten schlecht ergehen.

Vermutungen, daß der False Flag Angriff auf das Atomkraftwerk in Zaparoshie geplant ist, treffen nicht zu.
Es gibt dort allerdigs eine andere Gefahr: In Zaparoshie wird der Dnepr gestaut und wird über das Kraftwerk die Stromversorgung für die Ost- und Südukraine sicher gestellt.
Als Ende August die Bürgerwehr vor Mariupol stand, hat der Gouverneuer der Region, der Oligarch Kolomoiskiy, angeordnet, den Staudamm zur Sprengung vorzubereiten. Die Sprengladungen wurden bereits Ende August im Staumauern angebracht. Wer den Dnepr-Staudamm kennt, weiß, daß die Flut des auslaufenden Stausees die halbe Ostukraine bis nach Rußland hinein unter Wasser setzen würde.

Desweiteren steht wohl ein großangelegter Angriff auf die Donbass-Region bevor. Die Streitkräfte der ukrainischen Armee bewegen sich auf die so genannte „Zweite Frontlinie“ zu, berichtet ein Milizenführer namens „Samur“. Dieser Information nach konzentrieren sich verschiedene militärische Unterdivisionen im Westen von Mariinka in der Region Kurahavo, hinter Krasnogorovka in Richtung Nord-WEest des Karlovka Wasserbeckens bei Mariupol:

„Ukrainian forces are preparing large-scale attack
Armoured Forces of Ukraine are preparing for the storm of Donbass. Due to the results of the 15th December, proves of it have been found. The
concentration of Ukrainian troops on so-called the second frontline have been going on, the part of which has been building, reports the militia with
a sign call Samur. According to the information of the resource, different military subdivisions are concentrating to the West of Mariinka in the Kurahovo
region, behind Krasnogorovka, to the North-West of Karlovka water basin, and near Mariupol.“

Am 15. Dezember ist eine Maschine mit russischen Militärs im geschlossenen FlughafenCharkow gelandet. Quelle: http://de.ria.ru/politics/20141215/270213510.html

Da braut sich also richtig was zusammen! Hier ein weiterer Bericht:

Am 15. Dezember flog die ukrainische Luftwaffe schwere Angriffe gegen Donezk. Die Donezker Blogger berichten von Kampfjets, die den Flughafen, sowie Vororte von Donezk bombardiert haben. Es wurdenschwere Luftschläge gemeldet.

Am am 16. Dezember herrschte ziemlich Ruhe, weder Luftangriffe, noch einen Artilleriebeschuß. Es war absolut ruhig. Nur bei Nikischino (Gebiet Donezk) haben sich eine Einheit der Nationalgarde (rechter Sektor) und eine Einheit der regulären ukrainischen Armee gegenseitig beschossen. Über mehrere Stunden lang. Der Widerstand in Nikischino berichtet, dass eine Seite dann irgendwann gewonnen hat und es wurde wieder still.

Ein RussischerLuftwaffenkommandeur gab bekannt, daß die USA fast täglich Aufklärungsflüge an den russischen Grenzen auführt: Russian Air Force commander-in-chief stated that United States is carrying out reconnaissance flights in the Baltic region close to the Russian border almost every day.
Quelle: http://sputniknews.com/russia/20141216/1015907245.html
Quelle: quer-denken.tv

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