nachdenKEN über: Kollektiver Protest für den Frieden in Europa.

Gepostet am


Veröffentlicht am 02.12.2014
Ist die lange Periode des Friedens in Europa vorbei? Wird Krieg auf diesem Kontinent wieder ein legitimes Mittel um politische oder besser wirtschaftliche Interessen durchzusetzen?

Nimmt man den immer noch auf Kollision gebürsteten Kurs der NATO genauer unter die Lupe, muss man erkennen, von Entwarnung kann noch immer nicht die Rede sein. Im Gegenteil.

Die Krim-Krise war nur der Anfang.

Im Zuge der NATO-Osterweiterung wird alles daran gesetzt, um über den Hebel Ukraine auch die Russische Föderation in die Knie zu zwingen. Das geschieht aktuell durch Sanktionen und einen massiv manipulierten Ölpreis der Putins Staatshaushalt ruinieren soll. Die OPEC wurde wie schon in den 80iger unter Ronald Reagan zur Waffe umfunktioniert.

Sieht so Entspannungspolitik aus?

Ist auch der Kotau der Bundesregierung vor einer Politik die von Washington vorgegeben wirklich wird im Interesse unsers Landes?
Wo würde der nicht mehr auszuschließende militärische Konflikt mit Russland denn stattfinden?

In Europa!

Angela Merkel glänzt in den letzten Monaten als eine Frau die das, was aus den USA an Propaganda gegen Moskau vorgebracht wird, bestätigt aber nicht ergänzt. Sie betet nach.

Ganz anders der Bundespräsident. Er missbraucht sein Amt. Der gelernte Pfarrer ist längt zum Militärprediger verkommen und lässt keine Möglichkeit aus gegen Russland front zu machen.
Gauck spricht lieber vor der NATO-Sicherheitskonferenz als mit den Köpfen der Friedensbewegung.

Alte und neue Friedensbewegung, als auch Teile der Linken wollen sich das nicht mehr gefallen lassen. In einem gemeinsamen Aufruf konnten sie sich auf den 13.12.2014 verständigen, um an diesem Tage vor dem Schloss Bellevue gegen den kriegstreibenden Bundespräsidenten und seine verbale Generalmobilmachung zu protestieren.

Eine Demonstration vor dem Amtssitz des Bundespräsidenten hat es in der Geschichte der Republik noch nie gegeben. Aus gutem Grund. Die Lage ist ernst, was sich auch an der langen Liste der Unterzeichner des Friedenaufrufes zeigt.

Mit dabei sind u.a. Konstantin Wecker, Reinhard Mey, Reiner Braun, Albrecht Müller, Evelyn Hecht-Galinski, Ken Jebsen und Sahra Wagenknecht.

Die Demonstration beginnt am 13.12. am Hauptbahnhof und führt durch das Regierungsviertel. Sie endet vor Schloss Bellevue.
Hier wird final Eugen Drewermann eine Rede für den Frieden und gegen den Kriegskurs dieses Landes halten.

Zeige auch DU Gesicht. Komm auch DU nach Berlin. Setze auch DU ein Zeichen für den Frieden und gegen den Krieg. Werde auch DU Aktivist. Aktivist, wer aktiv ist.

Man sieht sich in Berlin.

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