Afghanistan: Kriegsverbrechen durch Uranmunition als Massenvernichtungswaffe

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Veröffentlicht am 28.10.2014

Antikrieg TV – Frieder Wagner – 1982 Adolf-Grimme-Preis in Gold – Träger des Europäischen Fernsehpreises.
Seit 1982 stellt Wagner eigene Filme und Dokumentationen in Personalunion als Autor, Kameramann und Regisseur her. Ochoa-Wagner Filmproduktion. Entwickelt mit dem ZDF zusammen u.a. die 18-teilige Kulturreihe Wie Denken die Welt bestimmt. Ab 1992 größere, auch investigative Dokumentationen für ARD, ZDF und WDR (Die Schattenseiten der Macht – Machiavelli und die Moral in der Politik, Der Fall Elisabeth Käsemann – dass Du schweigst unter der Folter, Gesucht wird … ein verschwundenes Millionenerbe, Der General und die Opfer – Deutsche klagen gegen Pinochet und mit ARTE Verschwörung des Schweigens und viele weitere.
Ab 2003 drehte Wagner über die Auswirkungen von Uranmunition die Dokumentation Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra, die in der WDR-Reihe Die Story ausgestrahlt wurde. Dafür erhielt er den Europäischen Fernsehpreis bei der ÖKOMEDIA 2004. Im mit eigenen Mitteln finanzierten 93-minütigen Kinodokumentarfilm Deadly Dust – Todesstaub von 2007 beschreibt Wagner seine Recherchen zu dem Thema und insbesondere auch die Erfahrungen des Mediziners Siegwart Horst Günther, der seit 1991 den Gebrauch von abgereichertem Uran in Munition als Ursache des Golfkriegssyndroms und Missbildungen infolge von Gendefekten untersucht und beklagt. Deadly Dust – Todesstaub ist die wohl umfangreichste filmische Dokumentation über den Einsatz von Uranmunition und deren Folgen und floss in Teilen auch in den Film Kriegsversprechen mit ein. Auf Todesstaub folgten zwar zahlreiche Einladungen Wagners zu Vorträgen und Veröffentlichungen zum Thema Uranmunition, dennoch hat Wagner seit seiner Dokumentation Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra keinen Auftrag mehr bekommen. Für Todesstaub findet sich bis heute kein Filmverleih. –

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Ein Gedanke zu „Afghanistan: Kriegsverbrechen durch Uranmunition als Massenvernichtungswaffe

    Senatssekretär FREISTAAT DANZIG sagte:
    Oktober 28, 2014 um 4:10 pm

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    In Afrika auch, siehe auch Libyen! Glück, Auf, meine Heimat!

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