Schonendes Garen ganz ohne Strom

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Sarah Collins konnte nicht schlafen. 2008 litt Südafrika unter Energieknappheit. Immer wieder fiel in Johannesburg der Strom aus. In Städten, Krankenhäusern und Schulen gab es nur alle paar Tage für wenige Stunden Elektrizität. Als die Stadt wieder einmal im Dunkeln lag, sprang Sarah mitten in der Nacht aus ihrem Bett, um ihre Mitbewohnerin zu wecken: „Jetzt hab ich’s! Jetzt weiß ich, wie ich die Welt verändern kann.“

Ihr ganzes Leben lang hatte Sarah versucht, die Situation der Landbevölkerung in Afrika, insbesondere die der Frauen, zu verbessern. Sie arbeitete in Krankenhäusern für AIDS-Waisen. Sie engagierte sich für den Naturschutz. Sie half, lokale Kleinunternehmen aufzubauen, die Frauen auf dem Land eine Verdienstmöglichkeit boten. Sie gründete sogar eine Partei und kandidierte für politische Ämter.

Aber als in jener Nacht der Strom ausfiel, dachte Sarah an ihre Kindheit zurück. Sie war in einer entlegenen Gegend auf dem Land aufgewachsen und erinnerte sich daran, wie ihre Oma Decken und Kissen um einen Topf mit heißem Essen gewickelt hatte, um so das Essen weiter zu garen und gleichzeitig knappes Brennmaterial zu sparen. „Das müsste funktionieren“, dachte sie. Dann fiel ihr ein, dass sie einmal Männer in einem Dorf dabei beobachtet hatte, wie sie Essen im Boden vergruben, um es zu garen. „Ich dachte mir: ‚Das ist eine der ältesten Techniken der Welt.'“
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