Salzersatz aus Staudensellerie

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Veröffentlicht am 02.05.2014

Salz gehört zu den Lebensmitteln, die aus keiner Küche wegzudenken sind und ohne die unser Körper nicht funktionieren würde. Im Mittelalter war es ein begehrtes Handelsgut und machte Städte, die es anbieten konnten, oftmals zu reichen Handelszentren. Gesund und gut für uns ist Salz jedoch nur in geringen Mengen, Mediziner halten 1 Gramm Salz täglich für unbedenklich. Wer dauerhaft mehr konsumiert steigert sein Risiko einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden. Wissenschaftler, die 147 Studien zum Salzkonsum und seinen Folgen ausgewertet haben, gehen davon aus, dass allein im Jahr 2010 ca. 2,3 Millionen Menschen an den Folgen ihres zu hohen Salzkonsums gestorben sind.

Das Problem liegt hauptsächlich darin, dass wir nicht nur das Salz konsumieren, welches wir auf unseren Salat geben, sondern dass viele Fertigprodukte die wir konsumieren ebenfalls Salz enthalten und wir somit Gefahr laufen, viel zu viel Salz zu uns zu nehmen. Für mich lag es also nahe, nach Alternativen zu suchen um unseren Salzkonsum bewusst zu reduzieren. Dies hat mich dann letztendlich zum heutigen Rezept gebracht. Inspiriert wurde ich dabei vom Youtube Kanal Rohe Engergiehttps://www.youtube.com/user/roheEnergie. Vielen Dank dafür!

Das Rezept selbst ist denkbar einfach. Alles was ihr dazu benötigt ist 1 Kilo Staudensellerie. Der Salzersatz aus Sellerie ist natürlich nicht so intensiv wie Salz und hat auch einen Eigengeschmack. Das hat aber den Vorteil dass er den Geschmack der Speisen ergänzt, anstatt ihn, wie Salz es oft tut, teilweise oder ganz zu überdecken. Besonders gut schmeckt uns dieser Salzersatz in einer Reispfanne, zu Gemüse oder auf frischen Tomaten.

http://www.mehr-als-rohkost.de

 

Ein Gedanke zu „Salzersatz aus Staudensellerie

    Kint sagte:
    Mai 3, 2014 um 9:32 am

    Interessant. Sellerie so nährstoffreich?
    Peter Ferreira zum Thema Salz. Wer´s gesehen hat, nimmt sein NaCl nur noch um die Pfanne zu schrubben oder bei Glatteis…

    (P. F. ist als Plagiator bezeichnet worden, der Vortrag ist aber faszinierend.)
    Eigenes Suppengewürz pur:
    Suppengemüse in der gewünschten Mischung grob würfeln, durch den Wolf drehen (oder mit Mixer pürieren). Auf 100 g der Mischung 10 g (richtiges!) Salz hinzugeben. In Schraubgläser füllen, kühl aufbewahren. Hält viele Monate.

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