Schüsse auf dem Maidan – Wer ist die dritte Macht? | 25.02.2014 | K-TV

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Veröffentlicht am 25.02.2014
http://www.klagemauer.tv/?a=showporta…

Guten Abend, verehrte Zuschauer, danke, dass Sie sich für Gegenstimmen zur Berichterstattung der gängigen Medien interessieren. Die Ukraine ist auch heute wieder unser Thema.
Nach den blutigen Ereignissen vom 18.-20.02.2014 in Kiew meldete der ehemalige Hauptverwaltungsleiter des ukrainischen Nachrichtendienstes, Alexander Skipalski, dass auf dem Maidan eine „dritte Macht“ wirksam sei. Ich zitiere: „Die meisten Mitarbeiter der Sicherheitskräfte auf dem Maidan sind verwirrt und verstehen nicht ganz, was hier geschieht. Auch die Regierungsgegner begreifen offenbar nicht, dass hier eine dritte Macht am Wirken ist, die beide Seiten provoziert. Diese dritte Macht sind die Terroristen im wahrsten Sinne des Wortes […] Das sind Banditen, die für Geld auf die Menschen schießen“.
Verehrte Zuschauer! Diese Meldung blieb in den weiteren Tagen der Berichterstattung (der Hauptmedien) ohne irgendeine Resonanz. Im Hinblick auf die bürgerkriegsähnlichen Zustände auf dem Maidan und die politische Entwicklung in der Ukraine muss man sich jedoch fragen, ob die Aussage von Alexander Skipalski berechtigt ist oder nicht. Blenden wir in der Geschichte einmal etwas zurück.
Als in Kiew im Januar die ersten Schüsse auf dem Maidan fielen und die ersten Todesopfer zu beklagen waren, konnte man auf der Internetseite des bekannten russischen Publizisten und Analytiker, Nikolaj Starikov, folgende Analyse dazu lesen:
„Das ist eine klassische Provokation. Falls ein „blutbeflecktes Regime“ kein Blutvergießen will, so muss man ihm nachhelfen. So kommen „unbekannte Scharfschützen“ Provokateuren zu Hilfe. Sie schießen in die Menschenmassen, sodass es einen Polizeibeschuss vortäuscht. Das Drehbuch ist immer gleich: ein Beschuss von Demonstranten mit dem fortfolgenden Anheizen von Hysterie. Solche Scharfschützen hat man nicht nur einmal in Syrien, Libyen, Ägypten und Jemen gesehen“.
Der Autor unterstreicht, dass eine solche Verfahrensweise eine übliche Praxis spezieller Geheimdienste, z.B. von der CIA oder der M16, in verschiedenen Ländern der Erde bisher darstellte. Die Täter solcher Verbrechen sind entweder Mitarbeiter dieser speziellen Geheimdienste selbst oder bestochene Einheimische. Offiziell aber werden für solche Massaker die jeweiligen Regierungen verantwortlich gemacht.
Liebe Zuschauer, diese Bezeugungen decken sich mit verschiedensten anderen Stimmen, die auf KTV schon zu Wort kamen und in den nächsten Tagen noch zu Wort kommen werden. Um auch die grösseren Zusammenhänge all dieser Ereignisse zu verstehen, empfehlen wir Ihnen unsere Sendungen "Ordnung aus dem Chaos Teil 1 und 2" vom 22. und 23. Januar 2014 sowie das Interview mit Christoph Hörstel vom 30.1.2014 zum Thema Syrien – Ukraine. Guten Abend.

Quellen/Links:
http://nstarikov.ru/blog/35980 http://www.kommersant.ua/doc/2413426

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