Menschlich bauen – Natürlich pflanzen – Sinn erfüllt leben: Perma-Architektur & Kommunikation

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Dipl.-Ing. Anke Plehn im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt

Bauen ist nur sinnvoll, wenn es sich am Menschen orientiert und der Mensch sich als ein geistiges Naturwesen und Teil der irdischen und kosmischen Natur versteht  Erst dann wird er der Zerstörung der Natur dauerhaft Einhalt gebieten können, Planen und Bauen an seinen naturgegebenen Bedürfnissen ausrichten und seine geistige Schöpferkraft für das Leben nutzen.

Die Intoleranz der Religion gegenüber Andersdenkender in der Vergangenheit wurde heute ersetzt durch eine Intoleranz der Wissenschaft. Wer nicht mitzieht wie man es sich vorstellt, wird verleumdet und lächerlich gemacht. Das geplante Geschäft muß erreicht werden, egal was es kostet. Wissenschaft ist heute zum Handlanger der Wirtschaft verkommen. Die Wirtschaft macht die DIN-Vorschriften und beeinflußt Politiker für genehme Verordnungen. Es entstand leider eine Pseudowissenschaft, wobei die gewünschten Ziele (Ergebnisse) bereits aufgestellt sind und über eine Theater-Forschung nur noch bestätigt werden sollen. Freie fundierte Forschung im Dienste der Mitbürger findet nicht mehr statt.
Im Baubereich hat dies gewichtige negative Auswirkungen. Es wird Chemie verbaut und keine natürlichen Baustoffe mehr. Chemisch verpackte leichte Papphäuser mit giftigen Ausdünstungen ersetzen massive, gesunde Wände. Die Folgen: Der Bauherr, der Kunde wird zum Verlierer. Die jetzige bautechnische Entwicklung führt zu Bau- und Gesundheitsschäden, die nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) als „unerlaubte Handlungen“ eingestuft werden müssen und die einen Schadenersatz begründen. Krank machende Häuser sind eine schwere Bürde „neuzeitlichen Bauens“.
Wegen der vielen technischen Fehler in den DIN-Normen (bei jeder Aktualisierung kommen mehr dazu) durch übertriebene Kooperation mit der Wirtschaft und großen lobbyistischen Einfluß der Industrie müssen DIN-Vorschriften mit großer Zurückhaltung und Vorsicht angewendet werden. Verlaß ist nur auf die allgemein anerkannten Regeln der Bautechnik. Es haben sich mafiöse Strukturen gebildet und dabei wurden Fehler in der DIN fest verankert.
Vor Gericht gelten die DIN nicht. Vereinbarungen gelten zuerst, dann die anerkannten Regeln der Bautechnik. BGH-Urteile zeigen dies immer wieder. DIN-Normen sind keine Rechtsnormen, sondern private technische Regelungen mit Empfehlungscharakter. Selbst bei Einhaltung der gültigen Norm besteht ein Mangel, wenn die anerkannten Regeln der Bautechnik nicht eingehalten werden. Vorsicht also bei der Anwendung von DIN-Normen.
DIN fühlt sich mehr der Gewinnmaximierung verpflichtet. Der Lobbyismus bestimmt, was jeder zu denken und zu sagen hat. Eine Normenschwemme verkommt zum Normenschrott. Es ist ratsam, vertraglich die Gültigkeit bestimmter DIN-Normen auszuschließen. Normen sind unverbindlich und werden erst durch Willenserklärung bei Vertragabschluß zum Vertragsbestandteil.
Die seit Jahrtausenden bewährte Massivbauweise ist eine äußerst interessante und konstruktiv bessere Möglichkeit, Energie zu sparen (siehe effektiver U-Wert). Die speicherfähig monolithische Wand ist energetisch günstig, wirtschaftlich, tragbar, physiologisch angenehm, bauschadensunanfällig, langlebig und standfest. Die Bauschäden von Skelett- und Leichtkonstruktionen sind mittlerweile zum Hauptgesprächsthema avanciert.
Wie sind diese massiven Fehlentwicklungen möglich? Wie immer durch einseitige Interessen der Industrie, um sich das große Geschäft zu sichern. Dazu ist auch noch zu vermerken, daß es den Treibhauseffekt auf der Erde gar nicht gibt, daß wir nicht das dargestellte CO2-Problem haben, daß der Atomstrom in keiner Weise unser Retter ist, daß die Klimakatastrophe nicht vom Mensch gemacht ist. Selbst mit frei erfundenen Problemen und fiktiven Umweltsünden werden weltweit große Geschäfte abgewickelt.
„Die Wahrheiten, die wir am wenigsten gern hören sind diejenigen, die wir am nötigsten kennen sollten“ Chinesisches Sprichwort. Das braucht Mut, ja. Doch selbst wenn alle Fachleute einer Meinung sind, können sie sehr wohl im Irrtum sein. Verantwortung heißt sich informieren und kritisch neu abwägen. Dann erhalten die Menschen bessere Lösungen und gesündere Wohnungen.
Kontakt und baubiologische Beratung: Dipl.-Ing. Anke Plehn Eisenacher Straße 84 04155 Leipzig Tel.: 0341-5658976 E-Mail: plehn@perma-architektur.de
Websites: www.architektin-baubiologin.de www.perma-architektur.de

Lehmverputztes Strohballenhaus

Lehmverputztes Strohballenhaus: Quelle: Wikipedia/Ewig Lernender

Quelle

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