Natürliches Essen – für alles gut, nur nicht für einige Grosskonzerne

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10 gute Wirkungen und 1 schlechte auf einen Streich

Publiziert am 18. Mai 2013 von Tobias

 von Christiane Schmutterer

Der Leitgedanke der biologischen Landwirtschaft ist höchste Lebensmittelqualität zu gewinnen durch schonende Nutzung von Landschaft, Rohstoffen und Energie.

In der Praxis bedeutet das: Keine chemischen Pflanzenschutzmittel, keine Gentechnik, Verzicht auf zahlreiche synthetische Zusatzstoffe bei der Verarbeitung der Lebensmittel, Erhaltung der Bodengesundheit und -fruchtbarkeit durch schonende Bodenbearbeitung und natürliche Düngung, artgerechte Tierhaltung und Fütterung mit biologischem Futter, das oft am eigenen Hof erzeugt wird.

Warum Bio? Gut für mich, weil

  1. Bio schmeckt einfach besser. Auch den Hasen, die noch nie von Bio gehört haben. Zum Leidwesen des Biobauern hoppeln sie zur Mahlzeit bevorzugt auf seine Felder. Auch die gscheiten Ratten lassen für eine Biokarotte jede noch so protzige Industriekarotte stehen.
  2. Bio ist gesund. Biologische Lebensmittel haben nachweislich mehr lebenswichtige Inhaltsstoffe wie z.B. Aminosäuren. Auch in energetischen Untersuchungen (Bioresonanz) schneiden sie besser ab als konventionelles Gemüse.

Gut für die Umwelt, weil

  1. Bio bedeutet Gewässerschutz, denn durch den Verzicht auf Kunstdünger kommen keine Nitrate ins Grund – und Trinkwasser.
  2. Bio ist Klimaschutz. Der Einsatz von Kunstdünger zerstört das Bodenleben bzw. die Mikroorganismen, die für die Erhaltung des kostbaren Wasserspeichers Humus im Boden verantwortlich sind. Die mangelnde Wasserspeicherfähigkeit des Bodens führt zu geringerer Verdunstung und dadurch Trockenheiten, aber auch zu häufigeren und verschlimmerten Überschwemmungen. Außerdem setzt die Oxidierung des Humus durch Kunstdünger große Mengen von CO2 frei, was den Klimawandel beschleunigt. In biologisch bewirtschafteter Erde kann sich ein gesundes Bodenleben wieder entfalten. Milliarden von Mikroorganismen können langfristig den Wasser – und CO2-Speicher Humus wiederaufbauen.
  3. Biologische Landwirtschaft schützt die biologische Vielfalt. Die chemischen Schädlingsvernichtungsmittel der industriellen Landwirtschaft vergiften auch die Insekten und Kleintiere. Das große Bienensterben in USA und Deutschland ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den hohen Pestizideinsatz, wie er insbesondere beim Gentechnik-Anbau erfolgt, zurückzuführen. Auf den Feldern des Biobauern finden Vögel, Bienen und andere Insekten wieder gute Lebensbedingungen.
  4. Die Tiere am Biobauernhof werden artgerecht gehalten.
  5. Biologische Landwirtschaft ist energiesparend. Sie braucht 30-50% weniger Rohöl als die konventionelle Landwirtschaft.
  6. Regional erzeugte Lebensmittel tragen generell zur Verminderung der Verkehrs – und Transitlawine bei und sind so ein wesentlicher Beitrag zum Umwelt – und Klimaschutz. Der Kauf von Übersee – Produkten, auch biologischen, sollte sparsam und nur dann erfolgen, wenn diese regional nicht erhältlich sind.

Gut für unser Land, weil

  1. Der Bioanbau ist arbeitsintensiv und daher nicht geeignet für die großmaschinelle Produktion der Agrarfabriken. Der Kauf von Bioprodukten heißt auch JA sagen zu Vielfalt und Dezentralisierung statt monopolisierter Großkonzerne. Ja zur einer kleinräumig strukturierten Landwirtschaft, wie sie für Österreich so typisch ist. Das Geld, das ich dem hiesigen Biobauern zahle, sichert Arbeitsplätze und Wohlstand hier bei uns.
  2. Durch den Verzicht auf Kunstdünger wird die Energieverschwendung und Erdölabhängigkeit reduziert. Zur Herstellung von einer Tonne Kunstdünger braucht man zwei Tonnen Erdöl. In Europa werden in der konventionellen Landwirtschaft pro Hektar zwischen 100 und 200 kg Kunstdünger eingesetzt. Im Jahr 1999 waren es weltweit 141,4 Millionen Tonnen. Da die Verteilungskämpfe ums knapper werdende Erdöl ja erst begonnen haben, ist der Umstieg auf Bio indirekt auch ein kleiner Beitrag für eine friedlichere Welt.

Schlecht für die Gentech-Lobby, weil

  • Mit dem Kauf von Bioprodukten zeige ich der Gentech- Lobby, die gar so gerne auch Österreich mit ihrem Patent-Saatgut und Roundup-Pestiziden und Frankenstein-Futter überschwemmen würde, die rote Karte. Politiker können sie bestechen, „Freihandels-Rechte“ einklagen, aber sie können niemanden zwingen, ihre Produkte auch zu kaufen. Eine wachsende Bio-Konsumentenschaft hierzulande ist das beste Rezept,  ihnen den Gusto darauf  wenigstens etwas zu vermiesen.

Mahlzeit!!

Der Heimseite www.arge-ja.at entnommen.

Quelle

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