Lebensaufbauende Vorgänge durch Effektive Mikroorganismen (EM) / Sauerkraut

Gepostet am Aktualisiert am

Produkte, die unter dem Namen EM (Effektive Mikroorganismen) verkauft werden, umfassen einerseits die Mikrobenmischung selbst, als auch mit EMs in Verbindung stehende Fertigprodukte. Die Mikroben-Urlösung wird als EM-1 bezeichnet und soll nicht näher beschriebene Organismen unterschiedlicher Taxa enthalten. So sollen Bakterien der Ordnung Milchsäurebakterien und der nicht näher spezifizierten Gruppe „Photosynthesebakterien“ enthalten sein. Weiterhin sind als aktiver Bestandteil Hefen angegeben, die ebenfalls taxonomisch sehr vielfältig sind. Genauere Angaben werden vom Hersteller nicht gemacht.
(Quelle: wikipedia)
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Effektive Mikroorganismen-Urlösung ist ein flüssiges Multi-Mikroben-Präparat und als solches ein Hilfsmittel zur Verlebendigung des Bodens. Es besteht aus einer Mischkultur von nützlichen, effektiven, für Mensch, Tier, Pflanze und Umwelt völlig unschädlichen Mikroorganismen. Was sind effektive Mikroorganismen: Ohne Mikroorganismen würde keine lebenswerte Biosphäre auf unserem Planeten existieren. Mikroorganismen haben das Leben auf der Erde erst möglich gemacht. Sie haben die ursprünglich lebensfeindliche Atmosphäre unseres Heimatplaneten mit dem so lebenswichtigen Sauerstoff angereichert. Mikroorganismen sind in allen Bereichen des Lebens unentbehrlich. Sie umgeben Tier, Pflanze und Mensch überall und helfen organische Substanzen wieder in den ökologischen Kreislauf zu bringen. Durch ihre schnelle Einsatzbereitschaft verhindern oder vermindern sie schlechte Gerüche. Die natürlichen, nicht gentechnisch veränderten Mikroorganismen wandeln organische Substanz so um, dass statt abbauenden Kräften regenerative, antioxidante Kräfte wirksam werden.
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Ähnliche Prozesse nutzen Menschen schon seit Jahrhunderten, zum Beispiel bei der Herstellung von Sauerkraut, Joghurt, Bier und Wein.
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Dominanzprinzip: Es gibt abbauende Mikroorganismen, die Prozesse wie Fäulnis, Zerfall, Krankheit und Oxidation fördern und regenerative Arten, die nützliche Stoffwechselprozesse ausscheiden und lebensförderliche Prozesse fördern.
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In der EM-Technologie handelt es sich ausschließlich um die regenerativen Arten. Was sind Effektive Mikroorganismen? Effektive Mikroorganismen – auch EM genannt, sind eine spezielle Mischung von Mikroorganismen, die regenerative Prozesse unterstützen und fäulnisbildende Prozesse unterdrücken. Diese Mischung wurde vor etwa 30 Jahren auf Okinawa (Japan) entwickelt. Die wichtigsten Mikroorganismen in EM sind Milchsäurebakterien, Hefen und Photosynthesebakterien. Alle Mikroorganismen werden vor Ort in der Natur gesammelt und speziell gezüchtet. Natürlich gentechnikfrei! In der Landwirtschaft wird es gerne eingesetzt, da bei Silagen eine stabile Milchsäuregärung zu beobachten ist. Effektive Mikroorganismen können in allen Bereichen eingesetzt werden. Überall schaffen sie aufbauende Prozesse. Wo können Effektive Mikroorganismen eingesetzt werden: Haushalt, Umwelt, Garten, Baubiologie, Gesundheit, Landwirtschaft, Fütterung, Ackerbau, Kläranlagen, Teiche usw.
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Unbenannt
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Sauerkraut [ˈzaʊ.ɐ.kʁaʊt] oder Sauerkohl ist durch Milchsäuregärung konservierter Weißkohl oder Spitzkohl
und wird meist gekocht als Beilage gegessen. Es gilt international als eines der bekanntesten deutschen Nationalgerichte.
Inhaltsstoffe: Sauerkraut ist reich an Milchsäure, Vitamin A, B, C, K und Mineralstoffen und mit den Kohlgemüsenein wichtiger heimischer Vitamin-C-Lieferant im Winter. Sauerkraut ist sehr kalorienarm (etwa 80 kJ (19 kcal) je 100 g), praktisch fettlos, enthält 3 bis 4 % Kohlenhydrate und 1 bis 2 % Proteine. Das außerdem enthaltene Histamin kann Unverträglichkeiten auslösen.
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Busch: Max und Moritz, 1865
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Eben geht mit einem Teller
Witwe Bolte in den Keller,
Daß sie von dem Sauerkohle
Eine Portion sich hole,
Wofür sie besonders schwärmt,
Wenn er wieder aufgewärmt.
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Geschichte: Gemüse durch Milchsäuregärung zu konservieren ist eine sehr alte, in verschiedenen Weltregionen praktizierte Technik. Im antiken Griechenland und im Römischen Reich war so gesäuerter Weißkohl bekannt, ebenso in China.
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Bereits um 1270 wird das Sauerkraut in der Erzählung Meier Helmbrecht erwähnt:

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„ein krut vil kleine gesniten; veizt und mager, in beiden siten, ein guot fleisch lac da bi.“

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– MEIER-BRUCK F. Vom Essen auf dem Lande, S. 258
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Von den griechischen Naturphilosophen ist bekannt, dass sie Sauerkraut empfahlen. Sauerkraut gehörte bis zur Etablierung neuerer Konservierungsmethoden zu den im Winter in Deutschland, den Niederlanden und Polen hauptsächlich verarbeiteten Zutaten. Es gelangte auch in die jüdische Küche. Besonders in osteuropäischen Staaten wird sehr viel Sauerkraut gegessen.
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Durch seinen hohen Vitamingehalt (besonders Vitamin C) beugte es im Winter Mangelerscheinungen vor. Deshalb wurde es auch ganzjährig als Proviant in der Seefahrt eingesetzt, nachdem im 18. Jahrhundert entdeckt worden war, dass der Verzehr von rohem Sauerkraut Skorbut verhindert.
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Vor allem während der Zeit des Zweiten Weltkriegs wurde im englischen Sprachraum häufig die stereotypisierende Bezeichnung Krauts für Deutsche (bzw. Kraut für Deutscher) verwendet, welche wohl auf den traditionell hohen Konsum von Sauerkraut während der Wintermonate in Zentraleuropa, speziell in Deutschland, zurückzuführen ist.
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Herstellung: Weißkohl kommt, in feine Streifen geschnitten, in einen Topf. Mit einem Krautstampfer zersprengt man die Pflanzenzellen: Der Zellsaft kann austreten und schließlich den Kohl ganz bedecken. Beigefügtes Salz entzieht während des Gärungsprozesses dem Weißkohl die Flüssigkeit und konserviert den Saft bis zur Gärung (Fermentierung). Bei Weinsauerkraut bzw. Weinkraut wird zusätzlich etwas Weißwein dazugegeben. Die Salzlake bedeckt während der ganzen Gärung, die circa vier bis sechs Wochen dauert, den Weißkohl. Wichtig ist, dass keine Luft zwischen dem frischen Kohl bleibt, da sonst statt der gewünschten sauren Gärung ein Fäulnisprozess beginnen könnte. Deswegen muss Sauerkraut kräftig gestampft und mit Gewichten gepresst werden.
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Ursprünglich benutzte man Steinguttöpfe zur Zubereitung. Um einen Luftabschluss und ein gleichzeitiges Entweichen von Gasen zu ermöglichen, besitzt der Sauerkrauttopf eine umlaufende mit Wasser gefüllte Rinne. Der aufgesetzte Deckel taucht rundum in das Wasser und verhindert einen Luftzutritt. Bei Überdruck entweichen die Gasblasen nach außen.
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Seit dem späten 19. Jahrhundert stellt man Sauerkraut industriell her, zunächst in Holzfässern, heute in luftdicht verschließbaren Gärsilos. Die älteste deutsche Sauerkrautfabrik ist die Firma Leuchtenberg aus Neuss. Dort wird seit 1861 traditionell Sauerkraut hergestellt. Heutigem industriell hergestellten Sauerkraut wird oft weiteres Vitamin C als Antioxidans zugegeben. Die Lagerfähigkeit wird dadurch erhöht.
Die in der Luft vorhandenen und am Weißkohl haftenden Milchsäurebakterien bringen den Gärungsprozess in Gang. Bei den heute üblichen hygienischen Produktions- und Lagerbedingungen kann eine separate Zugabe der Bakterien anstehen, um Fehlgärungen zu vermeiden. Die verwendete Art Leuconostoc mesenteroides setzt auch das Molkereiwesen ein.
Der Ablauf der Gärung wird in drei Phasen eingeteilt:
Phase (die ersten drei Tage) Es entwickeln sich Hefen und Essigsäurebakterien (diese sind bereits im Substrat vorhanden), die den restlichen Sauerstoffverbrauchen und Ethanol, Säuren und Ester herstellen. Phase (weitere drei Tage) Es werden heterofermentative Milchsäurebakterien (z. B. Leuconostoc-Arten wie L. plant.) hinzugegeben. Sie bilden Milchsäure, Essigsäure, Mannit und Kohlenstoffdioxid. Der pH-Wert sinkt. Das im Substrat vorhandene Ethanol verestert mit Säuren und wird zu einer wichtigen Geschmackskomponente im Sauerkraut. Je niedriger der pH-Wert ist, umso stärker werden unerwünschte Fremdorganismen wie Clostridien in ihrem Wachstum gehemmt. Die Milchsäurebakterien produzieren Milchsäure, bis deren Konzentration auf 2 % gestiegen ist. Danach werden auch die MS-Bakterien in ihrem Wachstum gehemmt. Phase (ab einem Säuregehalt von 1–2 %, 3–6 Wochen) Es werden heterofermentative Milchsäurebakterien hinzugegeben, die noch säuretoleranter sind als Bacillus beris. Diese können auch Pentosen (Arabinose, Xylose) abbauen. Die Gärdauer beträgt bei Raumtemperatur 3–4 Wochen, bei Kellertemperatur 5–6 Wochen. Zubereitung In rohem Sauerkraut sind noch die meisten Vitamine und Mineralstoffe des Weißkohls enthalten. Es ist lose bei Fleischereien, in Reformhäusern und auf Märkten erhältlich. Ansonsten kommt Sauerkraut als Dauerkonserve in Dosen oder in verschweißten Kunststoffbeuteln in den Handel.
Sauerkraut wird mit etwas Wasser oder Brühe und Fett etwa eine halbe Stunde lang gedünstet.
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Übliche Gewürze sind – neben Salz und Pfeffer– Lorbeer, Wacholder, Kümmel, Nelken, auch Estragon, Fenchelsamen, Bohnenkraut oder Zucker. Je nach Region werden noch Zutaten wie Zwiebeln, Äpfel oder Weintrauben zugegeben. In Hessen ist das beispielsweise Apfelsaft und in Thüringen Bier.
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Viele schätzen insbesondere aufgewärmtes Sauerkraut: An Vortagen zubereitet, schmeckt es deutlich verändert, vor allem ist es weicher.
Gerichte mit Sauerkraut: Tschechische Nationalgericht Vepřo-knedlo-zéloBei den hessischen Rippchen mit Kraut wird gepökeltes Schweinekotelett im Sauerkraut mitgekocht. Sauerkraut ist wichtiger Bestandteil der bayerischen Küche, meist mit Kümmel gewürzt und oft leicht mit Mehlschwitze gebunden. Sauerkraut gehört zur schwäbischen Küche. Die Filder südlich von Stuttgart sind eines der bekanntesten Anbaugebiete für Spitzkraut (Filderkraut). In Leinfelden-Echterdingen feiert man alljährlich das Filderkrautfest. Ebenfalls typisch für die schwäbische Küche sind Schupfnudeln(schwäb. „Buabaspitzla“) und oft auch Speck zum Sauerkraut. In der berlin-brandenburgischen Küche gibt es viel Sauerkraut. In Franken erhält mehrmals gekochtes Sauerkraut Fleischeinlagen. Sie geben einen kräftigen Geschmack. Klunz ist ein mitteldeutsches Gericht mit Sauerkraut und Schmalz. Das Sauerkraut in Sachsen ähnelt dem fränkischen, wird jedoch häufig mit Kümmel gewürzt. Elsässisches Sauerkraut ist eine besondere Spezialität, geradezu die Hauptzutat – noch ziemlich roh und ganz hell. Im Szegediner Gulasch aus der ungarischen Küche vermischt sich ein Gulasch mit viel Sauerkraut und etwas Sauerrahm. Wesentlicher Bestandteil des polnischen Nationalgerichtes Bigos ist Sauerkraut. Berner Platte und Schweizer Platte. In Österreich der Bauernschmaus, mit Blutwurst (österr. Blunze), gebratenem und gepökeltem Fleisch, dazu Knödel. In Österreich zum Schweinsbraten mit Erdäpfelknödel. In Tschechien das Nationalgericht „Vepřo-knedlo-zelo“ (Braten mit Knödeln und Kraut). Im fränkischen Heilbronn wird oft ein Sauerkrautauflauf zubereitet. Hierbei wird das Sauerkraut abwechselnd mit grober Leberwurst und Kartoffelpüree in eine Auflaufform geschichtet und dann im Backofen gebacken, bis sich die oberste Schicht Kartoffelpüree leicht braun färbt. Dazu reicht man Brot und Schupfnudeln. Auf dem Balkan (besonders Rumänien, Bulgarien und Serbien) ist Sarma beliebt: Ganze gesäuerte Kohlköpfe werden „entblättert“, diese Blätter werden mit einer gewürzten Farce aus Reis gefüllt, anschließend in Sauerkraut im Ofen gegart oder in einer geschwitztenFlüssigkeit gekocht. In den USA ist das Reuben-Sandwich weit verbreitet. Es besteht aus Roggenbrot mit Corned Beef, Sauerkraut, Schweizer Käse und Salatdressing und wird vor dem Verzehr mit allen Zutaten geröstet. Weitere Verwendung Als Sauerkrautsaft bezeichnet man einen Gemüsesaft aus gepresstem, rohem Sauerkraut. Sauerkrautsaft enthält viel Vitamin C,Milchsäure und lebende Milchsäurebakterien. Er gilt als verdauungsanregend. Sauerkraut in der Literatur In der Literatur wird mehrfach die Verwendung bzw. Mitführung von Sauerkraut beschrieben (z. B. in Georg Forsters „Reise um die Welt“ 1778). Darüber hinaus finden sich auch Lobpreisungen in deutschen Gedichten.

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„Sei mir gegrüßt, mein Sauerkraut, Holdselig sind deine Gerüche!“

Heinrich Heine: Deutschland. Ein Wintermärchen.

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„Auch unser edles Sauerkraut, Wir sollen’s nicht vergessen; Ein Deutscher hat’s zuerst gebaut, Drum ist’s ein deutsches Essen. Wenn solch ein Fleischlein, weiß und mild, Im Kraute liegt, das ist ein Bild Wie Venus in den Rosen.“
Ludwig Uhland: Metzelsuppenlied
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„Wenn meine Mutter hexen könnt, […] Vor meiner Trommel säß’ ich dann: Die Trommel müsst’ eine Schüssel sein, Ein warmes Sauerkraut darein, […] – Wenn nur meine Mutter hexen könnt!“
Eduard Mörike: Der Tambour.
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Ähnliche Speisen: Koreanisches Gimchi, Salzgurke, Saure Bohnen, Saure Rüben, Kombes
(Quelle: Wikipedia)
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