Im Wald – Bärlauchzeit u. a.

Gepostet am Aktualisiert am

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Der Bärlauch (Allium ursinum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Allium und
somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Die in Europa und Teilen
Asiens vor allem in Wäldern verbreitete und häufige, früh im Jahr austreibende
Pflanzenart ist ein geschätztes Wildgemüse und wird vielfach gesammelt. Bärlauch
wird auch Knoblauchspinat, wilder Knoblauch, Waldknoblauch, Hexenzwiebel,
Zigeunerlauch, Ramsen oder Waldherre genannt. (Quelle: wikipedia)

Immer wieder habe ich beobachtet, wie um Burgen und Ruinen der Bärlauch besonders prächtig gedeiht. Schon bevor ich es begründen konnte, spürte ich, dass das Wesen des Bärlauchs und das, was die Burgen einst verkörperten, etwas Gemeinsames haben. Worin mag die grosse Expansionskraft wohl begründet sein ? Tauchen wir noch tiefer in die Signatur der Pflanze ein und betrachten wir ganz genau die Stelle nahe am Boden, wo die Blattstiele angewachsen sind. Wir bemerken, dass etwas mit der Pflanzengeometrie nicht ganz stimmt. Was uns als Blattoberseite erscheint, ist in Wirklichkeit die Unterseite. Der Bärlauch hat die Blattseiten verkehrt. Das kommt so: Die jungen Blätter streben steil nach oben. Ab einer gewissen Grösse kommt das schwerer werdende Blatt in eine überhängende Lage und wölbst sich nach hinten, so dass nun die Unterseite zur Aussenseite des Blattgewölbes wird. Im Bärlauch finden wir also eine Umkehr von Verhältnissen, es werden nicht die richtigen Seiten beachtet. Der Bärlauch breitet sich aus, indem seine Blätter in Wirklichkeit rückwärts gerichtet sind. Wir fragten nach dem Erfolgsrezept, nun sind wir in der Lage, darauf eine Antwort zu geben. Beobachten wir Menschen, die zu grosser Macht gelangen, werden wir bei vielen feststellen, dass sie ihr Umfeld selektiv wahrnehmen. Sie schöpfen ihre Energie aus Vereinfachungen, indem sie gewisse Aspekte der Realität ausblenden. Das Gegenteil dazu ist ein echter Philosoph, der nach der Wahrheit sucht. Doch daraus würde er niemals die Kraft schöpfen können (abgesehen davon, dass er es gar nicht wollte), um zu Macht zu gelangen. Macht im äusserlichen Sinne (es gibt auch geistige Macht, die nichts damit zu tun hat) kann nur derjenige erlangen, der es mit der Wahrheit nicht immer genau nimmt, die Tatsachen (unbewusst oder bewusst) vereinfacht und damit oft umdeutet. Die ganze Energie wird zur Ausbreitung aufgewendet und nicht zur differenzierten Betrachtung der Realität. Es werden wechselnde Bündnisse geschlossen, je nach dem augenblicklichen Nutzen, ohne Rücksicht auf Gerechtigkeit und die Interessen anderer. Dass viele, die im Weg stehen, verdrängt und ungerecht behandelt werden, kümmert den Eroberer wenig, denn seine Expansionskraft und seine Erfoge geben ihm recht und lassen ihn glauben, dass sie der Lohn für gerechte Taten seien. Obwohl vorwärts schreitend, ist seine Ausrichtung rückwärts gerichtet. An seinem breiten Rücken prallt alles ab. Und so fehlt ihm die Wahrnehmung für die Opfer, die er auf seinem Feldzug überrennt.

Trotzdem hat diese Wesensart auch positive Auswirkungen, denn sie ist ein Teilaspekt des praktischen Lebens, ohne den wir nicht auskommen. Die Vereinfachung und selektive Wahrnehmung ist in vielen Situationen angebracht. Wer immer nur eine absolut philosophische, differenzierte Betrachtungsweise anwendet, kommt bei vielen Aufgaben des praktischen Lebens nicht vom Fleck, weil alles ein Dafür und Dawider hat. Deshalb kann uns die Wesensart des Bärlauchs hilfreich sein, ohne dass wir darum befürchten müssen, zum Machtmenschen zu werden.

Anwendungsgebiete

Der Bärlauch ist ein mächtiger Blutreiniger. Er wird angewandt bei Bluthochdruck und zur Vorbeugung von Arteriosklerose. Er hilft bei gefässbedingtem Kopfschmerz. Bärlauch ist auch ein Nierenheilmittel. Er regt z. B. im Rahmen einer Ausleitungstherapie von Schwermetallbelastungen die Ausscheidung über die Nieren an. (Quelle: R. Kalbermatten – Wesen und Signatur der Heilpflanzen)

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Quelle: http://www.jean-puetz.net/images/tipps/download/HT_328.PDF

Bärlauch-Pesto

Zubereitung
1. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, abkühlen lassen und fein hacken. Bärlauch waschen, trockenschleudern, hacken und mit den Pinienkernen in einen Mixbecher geben.
2. Gemüsebrühe und Olivenöl zugeben und mit dem Schneidstab fein pürieren. Käse unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. In Twist-off-Gläser füllen und bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb einer Woche verbrauchen.
3. Serviertipp: Dieses Pesto schmeckt zu Pasta und zu Pizza.
Quelle:

Unbenannt

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