Frank Zappa über Fernsehen, Schule u. a.

Gepostet am Aktualisiert am

The Industry Part 78

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Schools TRAIN people to be IGNORANT to be a usual victims to the military industrial complex
 
 
 
 
Zitat Frank Zappa: 
„Just smart enough to a job and just dumb enough to swallow what they feed you.“
 
[Die Menschen sollen durch die Schule] gerade schlau genug für einen Job werden und gerade dumm genug, um das zu schlucken, womit sie gefüttert werden.
 
 
Etwas zu Frank Zappa aus „Whale“. Wie man ihn nun einschätzen kann, bleibt für mich fraglich.
 
 
… Frank Zappa und manche Mitglieder seiner beträchtlichen Gefolgschaft wirken auch vorbildhaft für den typischen Look und die Einstellung der „Hippie“-Gegenkultur (obwohl der Zappa-Clan den Ausdruck „Freak“ vorzieht). In der „Log Cabin“ praktiziert man eine Frühversion des Kommunenlebens. Eine ganze Menge Mitläufer bewohnen Zimmer im Haupt- und im Gästehaus, hausen aber auch in den merkwürdigen Höhlen und Tunnels, die unter dem Grundstück liegen. Und wer sich unter „Blockhaus“ vielleicht ein idyllisches Häuschen vorstellt, liegt völlig daneben: Das riesige Gebäude hat fünf Stockwerke und ein 200 Quadratmeter großes Wohnzimmer mit drei gewaltigen Kronleuchtern und einem steinernen Kamin, der vom Boden bis zur Decke reicht. So sehr Zappa (der interessanterweise zur Wintersonnenwende des Jahres 1940 zur Welt kam) die „Hippie“-Kultur auch mitprägt und sich mit ihr umgibt, so wenig macht er ein Geheimnis daraus, welch tiefe Verachtung er für sie empfindet. Angesichts der Tatsache, dass Zappa zahlreichen späteren Berichten zufolge ein strikt autoritärer Kontrollfreak war und den Kriegseinsatz der USA in Südostasien explizit guthieß, ist es keineswegs überraschend, dass er sich der von ihm so geförderten Jugendkultur innerlich wenig verbunden fühlt.
 
Mit ziemlich großer Sicherheit kann man auch annehmen, dass Franks Vater nicht viel von der Jugendkultur der 1960er Jahre hält.
Francis Zappa war nämlich, falls Sie sich das schon gefragt haben sollten, ein Spezialist für chemische Kriegsführung, der – wo sonst? – im Edgewood Arsenal beschäftigt war. Und bei Edgewood handelt es sich natürlich um die langjährige Heimstatt des US-Programms für chemische Kriegsführung, die diversen Aussagen zufolge auch tief in MK-ULTRA-Aktivitäten verstrickt war.
 
Merkwürdigerweise wuchs Frank Zappa sogar direkt auf dem Gelände des Edgewood Arsenal auf, wo er seine ersten sieben Lebensjahre in Militärunterkünften verbrachte. Später zog er mit seiner Familie in die kalifornische Kleinstadt Lancaster, nahe der Edwards Air Force Base, wo Francis Zappa sich weiterhin mit streng geheimen Tätigkeit für den Militär / Geheimdienstkomplex befasste – während sich sein Sohn seelisch darauf vorbereitete, zur Kultfigur für die Love & Peace-Leutchen zu werden. Aber auch das ist ja ganz normal und sicher kaum bemerkenswert.
Bei Zappas Manager handelt es sich übrigens um einen undurchsichtigen Typen namens Herb Cohen, der mit seinem Bruder Mutt aus der Bronx nach L. A. gezogen war, kurz bevor die Musik- und Clubszene dort explodierte. Cohen ist ein ehemaliger US-Marine und hatte vor seiner Ankunft im Laurel Canyon ein paar Jahre die Welt bereist. Komischerweise führte ihn eine seiner Reisen 1961 auch in den Kongo; genau zu der Zeit, als dort der linksgerichtete Ministerpräsident Patrice Lumumba von unserer lieben CIA gefoltert und ermordet wurde. Aber keine Sorge: Einer von Zappas Biographen schreibt ja, dass Cohen keineswegs in irgendeiner schändlichen Geheimdienstmission im Kongo unterwegs war. Er hielt sich vielmehr dort auf, um – ob Sie es glauben oder nicht – Lumumba Waffen zu liefern und damit „gegen die CIA zu arbeiten“. Völlig klar. Das waren genau die Aktivitäten, mit denen sich weltreisende Ex-Marines in jenen Tagen befassten (wie wir im Folgenden noch sehen werden, wenn wir uns eine weitere Koryphäe aus Laurel Canyon näher anschauen) …
Die bessere Hälfte der „First Family“ des Laurel Canyon, Franks Frau Gail Zappa, hieß vor ihrer Verehelichung Adelaide Sloatman und stammt aus einer traditionsreichen Familie hochrangiger Navy-Offiziere. Ihr Vater zum Beispiel verbrachte sein gesamtes Berufsleben damit, für die US-Navy an geheimen Atomwaffenprojekten zu arbeiten. Gail selbst arbeitete eine Zeitlang als Sekretärin im Office of Naval Research and Development; bei einem Interview sollte sie später einmal erzählen, dass sie „ihr ganzes Leben lang Stimmen gehört“ habe. Viele Jahre, bevor sie fast gleichzeitig mit „Mr. Mojo Risin’“ Jim Morrison in Laurel Canyon ankam, war sie übrigens im selben Navy-Kindergarten wie er. (Es geht sogar die Geschichte, dass die kleine Gail den kleinen Jim einmal mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen haben soll.) Später ging Jim Morrison dann auf dieselbe High School in Alexandria, Virginia …
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