Beppe Grillo, ein „Blogger“, initiiert stärkste Partei Italiens

Gepostet am Aktualisiert am

und die Massenmedien ziehen über ihn her …

beppo grillo

… Bemerkenswert auch Grillos Vorschlag für die Besetzung des Finanzressorts: „Am besten eine alleinerziehende, dreifache Mutter… die weiß, wie und wo man sparen kann, um bis zum Monatsende durchzukommen. Die versteht mehr von Geld als jeder Wirtschaftsprofessor.“

Selbst auf EU-Ebene hat sich der Euro-Skeptiker Grillo längst Gehör verschafft. Bei einem Auftritt vor dem Europaparlament im Juni 2007 gelang es ihm mit einem in der Form moderaten, in der Sache knallharten Plädoyer, selbst einige zunächst skeptische EU-Parlamentarier der konservativ-liberalen Fraktion für sein italienisches Erneuerungsprogramm zu gewinnen. Dessen Kernthese ist ebenso einfach wie überzeugend: Das Hauptproblem im Italien von heute, so Grillo, sei „weniger die Mafia, sondern das Parlament. Da sitzen allein fünfundzwanzig rechtskräftig verurteilte Abgeordnete tatenlos drin rum, die wir alle durchfüttern müssen.“ – Das Protokoll verzeichnet an dieser Stelle „großes Gelächter und starken Beifall“.

hier weiterlesen:

 http://www.heise.de/tp/artikel/38/38634/1.html

Wikipedia:

Die Fünf-Sterne-Bewegung setzt sich nach eigener Darstellung für eine Stärkung der Direkten Demokratie in Italien ein; für den landesweiten Ausbau der erneuerbaren Energien (nach dem Vorbild Südtirols); für eine freie und transparente Informationspolitik; für eine sozial verträgliche Wirtschaftspolitik (auch durch eine Verbesserung der Arbeitslosenversicherung); für den Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel und den Baustopp großer Infrastrukturprojekte; für die Beibehaltung des kostenlosen Zugangs zum Bildungs- und Gesundheitssystem.

aus: http://www.nachrichtenspiegel.de/2013/02/27/wahl-in-italien-hoffnung-fur-europa-leck-mich-am-arsch-tag-auch-in-deutschland/

Spiegel:

Eine unfähige politische Führung reißt das Land seit Jahren immer weiter runter. Das staatliche Schulsystem ist schlecht, genauso wie die Universitäten und das Gesundheitswesen. Die meisten Staatsbetriebe sind marode. Antike Welterbe-Stätten zerbröseln, Pompeji zum Beispiel. Und überall bereichern sich Mitglieder der politischen Kaste, schieben ihren Spezis Jobs und überteuerte Aufträge zu. Jeden Tag beinahe fliegt ein Millionendeal auf, ab und zu geht einer in den Knast, aber das System bleibt unberührt. Es ändert sich nichts – wenn sich nicht alles ändert.

aus: http://www.nachrichtenspiegel.de/2013/02/27/wahl-in-italien-hoffnung-fur-europa-leck-mich-am-arsch-tag-auch-in-deutschland/

Wahl in Italien: Hoffnung für Europa – “Leck-mich-am-Arsch-Tag” auch in Deutschland?

VON ⋅ 27. FEBRUAR 2013

Mittwoch, 27.2.2013. Eifel. Nebel hängt über der Eifel. Hier sieht man gerade nichts. International hingegen wird dieser Tage alles nochmal wieder klarer. Italien hatte ja gewählt. Das ist eigentlich normal in einer Demokratie. Was auch normal ist: nach der Wahl straft die Bankenwelt bei falschem Ergebnis ab. Das kennen wir schon: wenn die Wahlergebnisse den Ratingagenturen nicht gefallen, geht es mit dem Rating bergab, die Staaten müssen mehr Zinsen zahlen, die sie den Bürgern aus der Tasche ziehen. Viele Bürger in Griechenland sind deshalb obdachlos geworden. Niemand wagt aber offen auszusprechen, was das ist: das ist Erpressung – und das Ende jeder Demokratie in Europa. Man kann es noch deutlicher sagen: das ist Krieg. Man müßte es so deutlich sagen, weil die Folgen für die Bevölkerung ähnlich sind: sie verlieren ihre Arbeit, ihre Wohnungen, ihre Familien, ihre Ersparnisse, ihre Gesundheit und oft auch ihr Leben. So ist das halt im Krieg. Es ist nur halt deshalb kein heißer Krieg, weil nicht geschossen wird. Dabei sollte doch gelten: die Absicht zählt. Und die Absicht ist: Machtausübung. …

hier weiterlesen:

http://www.nachrichtenspiegel.de/2013/02/27/wahl-in-italien-hoffnung-fur-europa-leck-mich-am-arsch-tag-auch-in-deutschland/

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