Sechs basische Lebensmittel, die Sie jeden Tag essen sollten

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Angela Doss

Amerikaner (und nicht nur die) ernähren sich im Allgemeinen höchst ungesund. Ihre Kost besteht überwiegend aus toxischen und säurebildenden Lebensmitteln wie verarbeiteten Zuckern, künstlichen Süßstoffen, raffiniertem Getreide, konventionell erzeugtem Fleisch und Milchprodukten oder versteckten gentechnisch veränderten Organismen (GVO). Bedenkt man dann noch andere belastende Umweltfaktoren (wie mangelnde Ruhe, psychischen Stress und Medikamente), so ist es kein Wunder, dass bei immer mehr Menschen chronische degenerative Erkrankungen oder andere tödliche Krankheiten festgestellt werden, für die die moderne Medizin keine Heilverfahren kennt.

Eines der wichtigsten Probleme ist dabei, dass der normale Verbraucher keine Ahnung davon hat, dass der Körper für das eigene Überleben den pH-Wert im Blut beständig bei einem leicht basischen Wert von 7,365 halten muss. Wird etwas gegessen, der Körper also mit »Treibstoff« versorgt, wird das Gegessene durch Verdauung und Stoffwechsel in eine Art Asche umgewandelt, die entweder sauer oder basisch ist. Nach den Gesetzen der modernen Biochemie bestimmt nicht die organische Materie der Lebensmittel (ob das Essen selbst sauer oder basisch ist), sondern ihre anorganische Materie (wie Kalzium, Magnesium, Kalium, Natrium, Schwefel, Phosphor, in die sie in unserem Körper zerlegt werden) darüber, ob diese Schlackstoffe sauer oder basisch sind.

Da darüber hinaus alle Lebensmittel in der Natur sowohl säure- als auch basenbildende Elemente enthalten, wird das Gleichgewicht durch die Zusammensetzung unserer Lebensmittel entweder gefördert oder gestört. Zu viel säurebildende Stoffe können unsere Gesundheit erheblich beeinträchtigen; ein Beispiel dafür ist die häufige »Azidose« bei Diabetikern. Denn wenn das Essen die Nährstoffe, die für das leicht basische Gleichgewicht erforderlich sind, nicht liefert, greift der Körper auf die eigenen Speicher zurück, beispielsweise auf die Knochen oder lebenswichtige Gewebe, und beraubt sich damit der Fähigkeit zur Reparatur und zur Entgiftung von Schwermetallen. Infolgedessen fühlen sich die Betroffenen erschöpft und krank. Dabei sind die Schwankungsbreiten sehr gering: Schon ein leicht saurer pH-Wert von 6,9 kann zu Koma und Tod führen.

Natürlich soll ein Gleichgewicht angestrebt werden. Wer zu viele alkalisierende Lebensmittel zu sich nimmt, muss mit Konsequenzen rechnen, aber das Risiko scheint derzeit angesichts der schlechten Qualität der heute üblichen, geradezu süchtig machenden Ernährung nicht allzu groß. Deshalb sollten Sie die folgenden sechs Lebensmittel in Ihre tägliche Ernährung einbauen:

1. Wurzelgemüse: Zum einen gilt es in der Traditionellen Chinesischen Medizin als heilend, zum anderen enthält es in der Regel mehr Mineralstoffe als andere Gemüse. Es lässt sich also mit Fug und Recht behaupten, dass man gar nicht genug davon essen kann. Greifen Sie also zu Rettich (schwarz, rot oder weiß) sowie zu Roter Bete, Karotten, Rüben, Meerrettich und Steckrüben. Wurzelgemüse, das schon nach 15- bis 20-minütigem Dämpfen fertig ist, sättigt und stärkt das Gefühl der »Erdung«.

2. Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler: Das sind all die Gemüsesorten, die wir so gerne essen, besonders, wenn sie mit einer gesunden selbstgemachten Sauce wie Pesto zubereitet sind. Sie können zwischen Brokkoli, Weißkohl, Blumenkohl, Rosenkohl und ähnlichen wählen.

3. Blattgemüse: Dazu gehören Grünkohl, Mangold, Stielmus und Spinat – wobei Spinat wahrscheinlich die beste Wahl ist. Spinat, der besonders wegen seines hohen Gehalts an Vitamin K und Folsäure geschätzt wird, liefert auch reichlich Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Antioxidantien und Ballaststoffe, die nicht nur die Verdauung, sondern auch die Sehkraft stärken.

4. Knoblauch: Als echtes Kraftpaket steht er ganz oben auf der Liste der gesunden und auch der basenbildenden Lebensmittel. Besonders hervorzuheben ist dabei die blutdrucksenkende Wirkung, die sowohl das Herzkreislauf- als auch das Immunsystem gesund erhält. Er reinigt die Leber und schützt vor Krankheiten.

5. Cayennepfeffer: Er zählt zur Familie kräftiger tropischer Pfeffersorten, die Enzyme enthalten, die für die Arbeit der endokrinen Drüsen wichtig sind. Cayennepfeffer gehört zu den am stärksten basenbildenden Lebensmitteln. Er ist bekannt für seine antibakteriellen Eigenschaften und liefert reichlich Vitamin A, hilft also, gefährliche freie Radikale abzuwehren, die Stress und Krankheiten verursachen.

6. Zitronen: Sie sind die wahrscheinlich stärksten alkalisierenden Lebensmittel. Als natürliches Desinfektionsmittel können sie Wunden heilen und befreien gleichzeitig von Übersäuerung und Viruserkrankungen wie Husten, Erkältung, Grippe und Sodbrennen. Zitrone versorgt die Leber mit Energie und entgiftet.

Fazit: Es kann nicht schaden, sich gründlich zu überlegen, was Sie beim nächsten Essen zu sich nehmen. Nicht darüber nachzudenken, kann dagegen der Gesundheit sehr abträglich sein. Den großmütterlichen Rat: »Iss dein Gemüse!« zu befolgen, kann der erste Schritt zu besserer Gesundheit sein.

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