So geht’s in’s Ohr und bleibt im Kopf …

Gepostet am Aktualisiert am

(hier ist der vollständige Text zu lesen)
 
oder wie der Mainstream „triggert“

Ein Artikel von © die-friedenskrieger

Kennen Sie das?

Sie hören einen Song und der geht voll ins Ohr. Er macht sie beschwingt, weil er so „fröhlich“ dahinplätschert und jedes Mal, wenn das Radio ihn dudelt, freuen Sie sich und pfeifen gelassen mit. Es macht sich eine Unbeschwertheit breit …

Doch diese Unbeschwertheit ist eine Illusion. Natürlich nehmen das die Wenigsten wahr, da die meisten Songs ohnehin auf englisch sind und viele zudem keine englische Sprache verstehen oder sich auch gar nicht die Mühe machen, jeden Song zu übersetzen und auf seinen Inhalt zu prüfen.

Mir fällt es auch auf, dass diese Art von Songs, die rauf und runter im Radio gedudelt werden, zugenommen haben. Selbst wenn man kein Radio hört, kann man sich dem leider nicht völlig entziehen, da man ja quasi selbst im Supermarkt genötigt wird, dies zu hören, um „gelassen“ wie es der Verkäufer gern hätte ein paar Waren mehr in den Einkaufswagen zu legen.

Gemäß nach dem „sinnigen“ Slogan der Radio-Zentrale: „Geht in’s Ohr, bleibt im Kopf“. Dazu ein paar spaßige Werbe-Jingels und schon sind alle von dieser unterschwelligen Botschaft begeistert. Die Radio-Jingels sind doch total lustig … würg!

Echt – wenn ich so etwas mitbekomme, dann fällt mir manchmal wirklich nichts mehr ein. Viele Leute machen sich über diese Art von Manipulation nicht mal ansatzweise Gedanken. Geschweige denn über die Songs, die sie hören.

Doch sind es gerade jene Songs, die so unbeschwert daherkommen, die es schwer in sich haben. Ich nenne sie Trigger-Songs.

Trigger-Songs

Unter einem Trigger versteht man Sinneseindrücke, die Erinnerungen an alte Erfahrungen in einer Art wecken, als ob sie noch einmal aufs Neue gemacht würden. Diese Erinnerung erfolgt meist plötzlich und mit großer Wucht. Die damaligen Gefühle werden unmittelbar erlebt wie z. B. in einem Flashback. Die reale aktuelle Situation kann dann vom Betroffenen oft nicht mehr wahrgenommen werden. Er reagiert oft so, als würde er sich in der alten, erinnerten Situation befinden.

Als Trigger können auch ganz schwache Signale wirken, beispielsweise ein Jahrestag, ein Geruch, eine Geste, ein Geräusch oder natürlich auch eine beschwingte Melodie.

Sie hören also einen Trigger-Song, der völlig unbeschwert daherkommt und sie mitnimmt auf eine Reise. Sie pfeifen, Ihre Atmung beruhigt sich, Sie werden gelassen und doch gehen diese Gefühle keinesfalls mit den Inhalten der Texte konform, die eben leider meist nicht verstanden, doch durch diesen Song transportiert werden.

So funktioniert die perfekte Gehirnwäsche!

Das Wort Trigger hat übrigens noch mehrere andere Bedeutungen. Eine davon ist folgende: Ein Trigger bezeichnet einen Abzug (englisch: trigger) sowohl des zur Betätigung der Abzugsgruppe aus der Waffe ragende Abzugszüngels, als auch des gesamten Abzugsystems (Abzugsgruppe) – die Einrichtung an einer Schusswaffe, mit der die Fingerbewegung über eine Hebelmechanik den schussauslösenden Mechanismus der Waffe auslöst.

Also kurz: Einen Auslösemechanismus.

In diesem Fall – einen Auslösemechanismus, um eine Gehirnwäsche zu starten.

[h0rusfalke: würde statt „Gehirnwäsche“ das Wort „Gehirnverschmutzung“ verwenden]

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