Monat: November 2012

Tom Kenyon: Der Aethos und nicht-duale Bewusstseinszustände

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http://tomkenyon.com/der-aethos-und-nicht-duale-bewusstseinszustande

Eine Botschaft der Hathoren vom 20. September 2012 gechannelt von Tom Kenyon

In dieser Botschaft möchten wir einige der wesentlichen Zusammenhänge zwischen manifestierter Realität und nicht-dualen Bewusstseinszuständen diskutieren.

 
Geist und Bewusstsein

Ehe wir beginnen, würden wir allerdings gern darlegen, wie wir die Begriffe »Bewusstsein« und »Geist« verwenden.

Für uns ist euer Bewusstsein in Hinsicht auf alle Phänomene transzendent. Es wird nicht durch die neurologische Aktivität in eurem Nervensystem begrenzt. Das Bewusstsein ist auch in Hinsicht auf Zeit und Raum – so wie ihr beides wahrnehmt – transzendent. Und es ist das Bewusstsein, das es euch ermöglicht, durch energetische Strudel zu reisen, die aus den Zwängen der verkörperten Existenz hinausführen.

Der Geist, so wie wir den Begriff verwenden, bezieht sich auf die sensorischen, mentalen und emotionalen Erfahrungen, die ihr als Ergebnis verschiedener Veränderungen in eurem Nervensystem erlebt. Genau in diesem Augenblick erzeugt ihr beim Lesen die Bedeutung der hier geschriebenen Worte mithilfe eures physischen Gehirns und eures physischen Nervensystems. Ihr erzeugt die Bedeutung unserer Worte durch das Fenster eures Geistes. Doch dieses Fenster wird durch die Begrenzungen eures Nervensystems nicht nur erschaffen, sondern auch eingeschränkt.

Unsere Botschaften sind linguistisch kodiert. In der Syntax (Ordnung) unserer Mitteilungen befinden sich an mehreren Stellen Strudel – Wurmlöcher –, durch die ihr euren Geist zeitweise transzendieren und in das unendliche Mysterium des Bewusstseins eintreten könnt.

 
Unser Verständnis der höheren Dimensionen

So wie wir uns selbst erfahren, existieren wir innerhalb von verschiedenen Bewusstseins­dimensionen. Abhängig vom Grad unserer persönlichen Evolution manifestieren wir uns im Bereich zwischen der vierten und der zwölften Dimension. Bis einschließlich zur neunten Dimension können wir zwischen unserer anthropomorphen Form, die menschenähnlich aussieht, und unserem Lichtkörper wechseln.

Wenn wir zur zehnten Dimension aufsteigen, lösen sich all unsere Verbindungen zu unserer anthropomorphen Form auf. Wir werden im Grunde genommen zu geometrischen Lichtformen. Wenn wir in unserer persönlichen Evolution fortschreiten, können wir uns in der zehnten, elften und zwölften Dimension auf eine Vielzahl von Arten ausdrücken.

Jede Steigerung unseres Bewusstseins bringt ein größeres Verständnis für die Vernetzung aller Geschöpfe und aller Aspekte des Kosmos mit sich. Das seltsame Paradoxon der Existenz wird klar erkennbar, wenn wir in die zehnte Dimension eintreten.

 
Vernetzung und Nicht-Dualität

Wir teilen diese Informationen mit euch, weil euch etwas Ähnliches widerfährt, wenn ihr in die höheren Dimensionen eures eigenen Seins aufsteigt. Von der zehnten und bis einschließlich zur zwölften Dimension erweitert sich das Gewahrsein für die Vernetzung, und ebenso steht es um das Gewahrsein für die Nicht-Dualität – die Mutter aller Dinge. Genau dies ist das Paradoxon des Bewusstseins, von dem wir gerade gesprochen haben. Es wurde auch von einigen eurer größten Philosophen thematisiert.

Für uns ist das Erreichen der Nicht-Dualität nicht der Endpunkt, sondern eher ein Träger, der zu größerer Meisterschaft und einem erhöhten Verständnis dafür führt, wie positive Ergebnisse erschaffen werden können.

 
Unser Verständnis der Nicht-Dualität

In einem nicht-dualen Bewusstseinszustand erleben wir, ganz genauso wie ihr, das Verschwinden der Gegensätze. In nicht-dualen Bewusstseinszuständen verschwindet die Dualität – so wie sie in der relativen Existenz erfahren wird –, und wir erleben ein gesteigertes Gefühl des zentrierten Gewahrseins und der Gelassenheit.

In den tiefsten nicht-dualen Zuständen gibt es nur das reine Bewusstsein, das sich selbst erfährt.

Es ist wichtig, sich klarzumachen, dass nicht-duale Bewusstseinszustände relativ zum Wahrnehmenden sind. Wenn ihr die Nicht-Dualität also durch euer Herzchakra erlebt, kann es gut sein, dass ihr unpersönliche Liebe erfahrt – ein tiefes Gefühl kosmischer Verbundenheit.

Tatsächlich seid ihr in diesem Zustand der Einheit zwischen Nicht-Dualität und dem Herzen wie betört und verliebt euch sozusagen in den Kosmos. Und in diesem Paradox des Herzens werdet ihr zum Geliebten – und alles, was ihr seht und miterlebt, wird ebenso zum Geliebten.

Dies ist zwar ein wunderschöner Bewusstseinszustand, doch es handelt sich dabei nicht um reine Nicht-Dualität. Wenn ihr euch zu den höheren Chakras hochschwingt, verändern sich die Erfahrungen der Nicht-Dualität. Wenn ihr euch im Kronenchakra niederlasst, wird Nicht-Dualität in ihrer reinen Form erlebt – reines Bewusstsein, das sich seiner selbst gewahr ist. In diesen höheren Dimensionen der Nicht-Dualität hat das persönliche Selbst keine Bedeutung mehr.

Das Paradox der Schöpfung besteht darin, dass sie sich von den reinsten Zuständen der Nicht-Dualität bis in die polarisiertesten Existenzzustände entfaltet. Entsprechend gibt es in eurem Bewusstsein zwei scheinbar widersprüchliche Zustände: den der relativen Existenz (damit ist euer verkörpertes Leben in Zeit und Raum gemeint) und die nicht-dualen Bewusst­seinszustände, in denen alle Polaritäten und Konflikte verschwinden.

Aus unserer Perspektive sind die nicht-dualen Bewusstseinszustände, wie schon gesagt, Träger, die zu größerer Meisterschaft im Erschaffen führen, und nicht der Schlusspunkt oder das Ziel der Evolution.

 
Vernetzung und Eins-Sein

An dieser Stelle halten wir es für notwendig, einen wichtigen Unterschied zwischen Vernetzung und dem Konzept des »Eins-Seins« zu diskutieren. Wir halten diese beiden Begriffe nicht für austauschbar. Auf der Erde gibt es viele verschiedene Definitionen für »Eins-Sein«, weshalb wir hier nicht auf alle Feinheiten und Unterschiede eingehen können.

Stattdessen wollen wir unsere Aufmerksamkeit auf das richten, was wir als den wichtigen Unterschied betrachten. Einige Personen glauben, dass Vernetzung dasselbe ist wie »Eins-Sein« und dass ihr, wenn ihr in höhere Bewusstseinszustände und höhere Dimensionen des Seins eintretet, mit einer großen Lichtquelle verschmelzt, in der alle Unterschiede verschwinden. Wir sehen das nicht so.

Vernetzung beziehungsweise Vernetztheit ist das Anerkennen des Umstands, dass alle Geschöpfe und Aspekte des Kosmos zusammenhängen, gleichzeitig aber einzigartige Unterschiede aufweisen. Diese Unterschiede sind nicht nur einzigartig, sondern auch faszinierend. Manchmal sind sie lästig, manchmal bereichernd. Aber sie sind Teil des Wandteppichs der manifestierten Realität und nicht überflüssig.

Eine der Schwierigkeiten, die wir in Bezug auf das Konzept des »Eins-Seins« sehen, das derzeit von einigen Vertretern der New Age- und Personal Growth-Gemeinschaft vertreten wird, besteht darin, dass die einzigartigen Unterschiede zwischen Menschen verleumdet werden. Weil alles irgendwie »eins« ist, kann es passieren, dass die angemessenen energetischen Grenzen zwischen Individuen unberücksichtigt bleiben – und so geschieht es auch oft. Darüber hinaus nutzen einige Individuen dieses Glaubenssystem (des »Eins-Seins«) als Ausrede, um keine persönliche Verantwortung zu übernehmen. In unserer Erfahrung unserer Selbst bleiben wir durch alle Dimensionen hindurch einzigartige Individuen, und die höheren Dimensionen unseres Seins löschen unsere Einzigartigkeit nicht etwa aus, sondern dienen vielmehr dazu, mehr Gelegenheiten zur Schöpfung zu ermöglichen.

 
Der Aethos

Nun würden wir euch gern ein Hilfsmittel näherbringen, das euch dabei unterstützen soll, Zugang zu den größten kulturellen Schätzen zu erlangen. Wir nennen es den Aethos (ausgesprochen: A-E-THOS). Der Aethos ist eine Bewusstseinsbandbreite, die in der reinen Nicht-Dualität verankert ist.

Wenn ein Hathor in die zehnte Dimension eintritt, gibt es für ihn viele Möglichkeiten und Arten der Manifestierung. Einige von uns entscheiden sich dafür, zeitweise Teil einer Schwingungsgemeinschaft zu werden. Diese Gemeinschaft besteht aus individuellen Hathoren aus der zehnten, elften und zwölften Dimension. Diese Individuen betreten die Nicht-Dualität durch eigenen Willen und bleiben zum Wohl anderer Geschöpfe freiwillig eine Zeitlang in dieser Bewusstseinsschwingung.

Die meisten Individuen bleiben nur für begrenzte Zeit im Aethos, andere hingegen erwecken nicht den Anschein, als wollten sie jemals wieder gehen. Wenn ein Geschöpf den Aethos betritt, werden alle persönlichen Unterschiede beiseitegelegt. Ein Geschöpf, das sich im Aethos befindet, hat keinen Namen. Die gesamte persönliche Identität ist durch die vollkommene Verschmelzung mit der Nicht-Dualität ersetzt worden. Diese Geschöpfe »halten« diese Schwingung der Nicht-Dualität zum Wohle anderer, da die Nicht-Dualität die Mutter aller Dinge und der Stoff ist, der aller Existenz zugrunde liegt.

Sich in Gegenwart eines Aethos zu befinden bedeutet, in die Nicht-Dualität emporgehoben zu werden.

Jeder von euch erfährt den Aufenthalt in einem Aethos anders, je nachdem, an welchem Punkt eurer persönlichen Evolution ihr euch befindet und mit was für Problemen ihr euch in der Dualität konfrontiert seht.

Aber unabhängig davon, wie komplex oder schwierig eure persönlichen Probleme auch sein mögen – die Anwesenheit eines Aethos wird euch emporheben, und aus diesem Grund teilen wir diese Informationen jetzt mit euch.

Für diejenigen unter euch, die weit fortgeschritten sind, wird es reichen, einfach nur den Namen Aethos zu hören und seine nicht-duale Natur zu verstehen, um sich mit seiner Hilfe mit der Nicht-Dualität verbinden zu können.

Doch viele Menschen empfinden einen solchen Weg beziehungsweise eine solche Methode als ausgesprochen schwierig. Deshalb wollen wir euch ein Klanggeschenk anbieten, das euch dabei helfen soll. Diese Klangmeditation ist eine Nachbildung der Lichtreiche, in denen der Aethos residiert.

Der Aethos strahlt Lichtschwingungen ab, und diese Schwingungen können auf den menschlichen Hörbereich hinuntertransformiert werden. Was ihr hört, wenn ihr der Aethos Sound Meditation lauscht, ist also eine Übersetzung von Licht in Klang. Es ist die harmonische Essenz des Aethos, so wie er sich in der zehnten Dimension manifestiert.

Wir raten euch, auf unterschiedliche Weise mit dem Anhören dieses einzigartigen Klang­geschenks zu experimentieren. Beim ersten Hören solltet ihr eure volle Aufmerksamkeit dem Klang widmen. Lasst den Klang zum Schwerpunkt eurer Aufmerksamkeit werden. Wenn eure Gedanken zu wandern beginnen, bringt sie zurück zum Klang.

Dann solltet ihr beim Zuhören eure Aufmerksamkeit auf euer Herzchakra in eurer Brustmitte fokussieren.

Hört euch die Klangmeditation als Nächstes an, während ihr eure Aufmerksamkeit auf euer Halschakra richtet.

Richtet danach beim Hören eure Aufmerksamkeit auf euer Drittes Auge (»Ajna«), das sich zwischen euren Augen auf der Nasenwurzel befindet.

Und als Letztes richtet ihr eure Aufmerksamkeit beim Hören der Aethos Sound Meditation auf euer Kronenchakra auf eurem Kopf.

Fühlt und spürt die Unterschiede, wenn ihr der Aethos Sound Meditation von diesen verschiedenen Chakras aus lauscht. Viele von euch werden den Eindruck haben, dass es sich natürlicher anfühlt, sich beim Anhören der Aethos Sound Meditation auf ein bestimmtes Chakra zu konzentrieren. Wir raten euch, euch beim Anhören zur Vorbereitung auf die bevorstehende Weltmeditation auf dieses Chakra zu fokussieren.

 
Der evolutionäre Intelligenztest

Aus unserer Perspektive ist eines der Charakteristika eines fortgeschrittenen Bewusstseins die Anerkennung der Vernetzung. Sie anzuerkennen ist ein evolutionärer Intelligenztest, und eure Spezies befindet sich mitten in diesem Test. Die Menschheit kann als Kollektiv nicht so weiterleben, wie sie es bisher getan hat – ein Leben in dem Irrglauben, dass die Menschen die Erde plündern können, ohne dass das Konsequenzen für die Erde, für die unendlich vielen Lebensformen auf der Erde und die Menschheit selbst hätte.

 
Die Weltmeditation

Das Ziel der Weltmeditation besteht darin, der emotionalen Atmosphäre eures Planeten eine Schwingungseigenschaft hinzuzufügen.

Ihr habt ein angeborenes Recht darauf, dies zu tun, da ihr in Zeit und Raum verkörpert seid und zeitweise auf dieser Erde lebt. Als Bewohner dieses Planeten habt ihr ein Recht darauf, positive Ergebnisse zu unterstützen.

Der spezifische Zweck dieser Weltmeditation besteht darin, den Prozess zu beschleunigen, in dem die Menschheit als Kollektiv die Vernetzung anerkennt und von den Miasmen und dem Irrglauben der kollektiven Menschheitsgeschichte übergeht zu einer neuen Konstellation kultureller Überzeugungen, die dazu dienen werden, die höhere Bestimmung der Menschheit zu entfalten. Dies wird mithilfe eurer Vorstellungskraft – der Kraft eures Willens und eurer Absichten – geschehen, zusammen mit den kreativen Potenzialen, die den nicht-dualen Bewusstseinszuständen innewohnen.

Die Weltmeditation wird am 4. November zwischen 15 und 16 Uhr PST (Pacific Standard Time) stattfinden. Sie wird zwar weltweit abgehalten, doch ihr energetischer Verbindungs­punkt befindet sich in Seattle, Washington, und zwar im Rahmen der letzten Stunde eines Hathoren-Intensivseminars mit dem Titel Die Kunst, neue Realitäten zu säen.

Für die Dauer dieser Meditation wird der Aethos in den Raum eintreten, der von all jenen erschaffen wird, die das Intensivseminar besuchen. Von diesem Verbindungspunkt ausgehend wird der Aethos seine Energetik über die ganze Welt ausbreiten, hin zu all jenen, die beschlossen haben, an dieser Unternehmung (der Weltmeditation) mitzuwirken.

Es spielt keine Rolle, wo auf der Erde ihr euch körperlich befindet. Außerdem wird die vom Aethos erzeugte Energetik fünfundzwanzig Stunden lang fortwirken, auch wenn die Meditation in Seattle offiziell um 15 Uhr beginnt und um 16 Uhr endet. Mit anderen Worten: Der Aethos wird seine Energetik aus der zehnten Dimension weiter an all jene Individuen abstrahlen, die sich entschieden haben, an der Weltmeditation am 4. November um 15 Uhr PST teilzunehmen.

Während dieser fünfundzwanzig Stunden könnt ihr euch der Weltmeditation jederzeit anschließen.

Tatsächlich könnt ihr euch dieser speziellen Meditation jederzeit anschließen, wenn ihr den Wunsch verspürt, die Gedankenform der Vernetzung zur Menschheit zu »senden«. Wenn ihr kollektiv in die intensiveren Phasen der planetaren Transformation eintretet, werden diejenigen von euch, die auf die Realität der Vernetzung eingestimmt sind, »wissen«, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, diese Gedankenform mithilfe dieser bestimmten Meditation an eure Mitmenschen zu senden.

Ihr solltet wissen, dass ihr mit dieser Meditation keinen direkten Einfluss auf den Verlauf der Ereignisse nehmt, sondern vielmehr eine positive Gedankenform ans menschliche Kollektiv »sendet«. Für welche Handlungen sich einzelne Menschen in Bezug auf die Anerkennung der Vernetzung entscheiden (oder eben auch nicht), liegt einzig und allein bei jedem Individuum.

Auch der Aethos tut dies nicht und ist auch gar nicht dazu in der Lage, ins menschliche Bewusstsein einzugreifen. Ein Mensch muss sich dafür entscheiden, in eine Schwingungsausrichtung mit dem Aethos einzutreten. Anders gesagt: Der Aethos ergreift keine Maßnahmen. Er strahlt einfach nur seine Natur ab, die nicht-duales Bewusstsein ist.

 
Die eigentliche Meditation

Wir raten euch, dass ihr die Meditation damit beginnt, euch dreißig Minuten lang die Aethos Sound Meditation anzuhören. Während dieser Phase solltet ihr eure Aufmerksamkeit auf euer Herzchakra richten – außer ihr spürt intuitiv, dass es besser wäre, eure Aufmerksamkeit auf ein anderes Chakra zu richten.

Nachdem ihr die Aethos Sound Meditation angehört habt, solltet ihr einfach schweigend euer Gewahrsein auf euer Herzchakra (oder ein anderes Chakra, mit dem ihr arbeiten möchtet) richten. Nachdem ihr euch etwa eine Minute lang auf das Chakra eurer Wahl konzentriert habt, stellt ihr euch vor, dass ein Teil von euch (d.h. euer KA oder »ätherischer Doppelgänger«), wo auch immer auf der Erde ihr euch körperlich gerade befindet, über euch aufsteigt. Stellt euch vor, wie dieses zweite Ich, das genauso aussieht wie euer körperliches Ich, zu einem Standort sechzig Meilen (96,5 km) oberhalb der Erde hinaufschwebt, wo ihr all jene auf der ganzen Welt bei der Hand nehmt, die ebenfalls an der Meditation teilnehmen.

Diese Verbindung, dieses Händereichen, ist eine symbolische Repräsentation der Gedankenform, die wir als »Vernetzung« bezeichnen. Sie besteht in der Anerkennung, dass die gesamte Menschheit miteinander verbunden ist und dass diese Verbundenheit parallel zu den einzigartigen Unterschieden zwischen allen Individuen existiert.

Die Person, deren Hand ihr ergreift, lebt auf der Erde vielleicht weit entfernt von euch. Vielleicht hat er oder sie eine ganz andere Sicht auf die Realität als ihr. Vielleicht hängt er oder sie einer anderen Religion an als ihr, vielleicht auch gar keiner. Die Person, deren Hand ihr haltet, sieht sich wegen der Gegend, aus der sie stammt, und der Kultur, an die sie sich anpassen muss, im Augenblick vielleicht mit ganz anderen Herausforderungen konfrontiert als ihr. Und trotz all dieser Unterschiede seid ihr miteinander vernetzt.

Teil dieses Meeres der Vernetzung ist auch das Reich der Devas, der Erdgeister, der Elementarwesen und der unzähligen Lebensformen auf eurer Erde sowie die Erde selbst. Diejenigen unter euch, die sich verschiedener Dimensionen bewusst sind, werden möglicherweise eine Verbindung mit intergalaktischen Intelligenzen und kosmischen Körpern erfahren, darunter die Sonne und die Zentralsonne – das Schwarze Loch, das das Zentrum eurer Galaxie bildet.

Uns ist bewusst, dass einige von euch, die das hier lesen, durch die Qualität und den Zustand der Menschheit so entmutigt sind, dass sie es schwierig, wenn nicht unmöglich finden werden, anderen Menschen die Hand zu reichen. Wenn ihr zu diesen Personen zählt, raten wir euch, den Naturgeistern die Hand zu reichen. Durch diese Handlung werdet ihr einen Beitrag zur Kraft der Transformation leisten.

 
Vorbereitung auf die Weltmeditation

Wenn ihr beschließt, euch uns bei der Weltmeditation anzuschließen, möchten wir euch bitten, vorher regelmäßig mit der Aethos Sound Meditation zu arbeiten. Diese Vorbereitungs­arbeit dient dem Zweck, dass ihr mit den Bewusstseinszuständen vertraut werdet, die der Aethos in euch hervorruft.

Wenn ihr es in eurem Leben gerade mit Schwierigkeiten zu tun habt, raten wir euch, die Aethos Sound Meditation mindestens einmal täglich anzuhören. Dies soll euch dabei helfen, in einen anderen Bewusstseinszustand einzutreten. Aus dieser Perspektive werden eure Schwierigkeiten kleiner werden und/oder eure Fähigkeit, mit ihnen zurechtzukommen, wird zunehmen.

Das Endergebnis besteht darin, dass ihr emporgehoben werdet, und wir brauchen so viele angehobene Individuen wie möglich, die an der Weltmeditation teilnehmen. Lasst uns das anders formulieren … Wenn ihr innerlich vergiftet seid, solltet ihr täglich mit der Aethos Sound Meditation arbeiten, zum einen für euer persönliches Wohl und zum anderen für den Welt-Sangha (die Gemeinschaft).

Übrigens seid ihr auch dann, wenn ihr nicht an der Weltmeditation teilnehmen möchtet, herzlich eingeladen, euch die Aethos Sound Meditation anzuhören und sie als Mittel zur persönlichen Transformation zu nutzen.

Die Aethos Sound Meditation: Letzte Gedanken

Die Aethos Sound Meditation präsentieren wir euch mit Freude und großen Erwartungen. Wir vertrauen darauf, dass sie euch ein Gefühl der inneren Klarheit und eine verstärkte Fähigkeit bringen wird, mit den chaotischen Ereignissen auf eurer Welt zurechtzukommen.

Wir gehen auch davon aus, dass euch der Aethos einen Weg zu eurer eigenen Nicht-Dualität eröffnen wird und dass ihr als manifestierte Schöpferwesen beides zusammenbringen werdet – die Einzigartigkeit eures Lebens und die Kraft der Nicht-Dualität.

Möge diese Vereinigung eine Wohltat für euch und all eure Beziehungen sein.

 
Die Hathoren, den 20. September 2012

Toms Gedanken und Beobachtungen

Ich halte diese spezielle Botschaft der Hathoren für eine ihrer informationshaltigeren Übermittlungen. Selbst nachdem ich sie mehrfach gelesen habe, finde ich immer noch neue Ebenen von Einsichten.

Es werden verschiedene Themenbereiche diskutiert, aber ich beschränke meine Kommentare auf den Aethos und die Klangmeditation, die den ersten Teil der Weltmeditation am 4. November darstellen wird.

 
Der Aethos

Meine erste Begegnung mit dem Aethos erfolgte vor etwa einem Jahr bei der Vorbereitung eines Hathoren-Intensivseminars mit dem Titel Transmissions of Light. Einige Monate vor der Veranstaltung befand ich mich in einer meiner regelmäßig wiederkehrenden Existenzangst­phasen, und einer meiner Mentoren begleitete mich in die Reiche der zehnten Dimension, wo er mich anwies, mich einfach zum Aethos zu »setzen«.

Ich beruhigte mich umgehend und trat schnell in einen Zustand ein, den ich als eine Art von Samadhi (yogische Trance) wiedererkannte, in dem ich tiefer und tiefer in einen nicht-dualen Bewusstseinszustand versank. Der innere Aufruhr, der meinen Verstand mehrere Stunden lang ganz klar beherrscht hatte, verschwand urplötzlich, innerhalb weniger Minuten. Das ist keine Kleinigkeit – und es geschah einfach nur, indem ich mich in der Präsenz des Aethos »niedergelassen« hatte.

Wie die Hathoren in dieser Botschaft erwähnen, taucht die Vorstellung der Nicht-Dualität in verschiedenen großen Philosophien auf, von denen einige bis zu den Upanishaden und dem Bhagavad Gita des alten Indiens, den nicht-dualen Lehren verschiedener Mystiker und Weiser sowie zu den Hauptlehren des Buddhismus zurückverfolgt werden können, um nur einige zu nennen.

Der Aethos, bei dem ich »saß«, war, wie ich bereits sagte, ein Hathor aus der zehnten Dimension. Wann immer ich eine hellsichtige Wahrnehmung dieses Wesens habe, sehe ich »es« ganz klar als eine Lichtkugel, die sich aus dreizehn gegenläufig rotierenden, ineinander eingebetteten Kugeln zusammensetzt. Mein Gefühl sagt mir, dass die Größenverhältnisse , die durch diese gegenläufig rotierenden Kugeln erzeugt werden, sich zusammenschließen, um eine nicht-duale Energetik zu erzeugen. Und diese ist es, die mich so stark beeinflusst hat.

Ich habe hier von einem »Es« gesprochen, weil das Wesen keinerlei Zeichen einer Geschlechtszugehörigkeit aufwies. Während die Hathoren, denen ich zwischen der vierten und der neunten Dimension begegnet bin, sowohl einen Lichtkörper als auch eine einem Geschlecht zugehörige anthropomorphe Form aufweisen, zeigen sich die Hathoren, denen ich in der zehnten, elften und zwölften Dimension begegnet bin, einzig und allein als geometrische Lichtformen.

 
Die Aethos Sound Meditation

Als ich die Aethos Sound Meditation aufzeichnete, wurde ich von einem Hathoren aus der zehnten Dimension angeleitet. In technischer Hinsicht war die Erfahrung faszinierend. Bei der Aufnahme jeder einzelnen der acht Spuren, aus denen sich die Aufzeichnung zusammensetzt, veränderte dieses Geschöpf meine Stimme auf bestimmte Weise und in bestimmten Verhältnissen zu den vorher erfolgten Klangaufzeichnungen. Nachdem ich die Grundspuren aufgezeichnet hatte, habe ich sie nach Anleitung des Wesens einfach geschichtet und geloopt, um sie den Lichtfluktuationen anzunähern, aus denen »es« besteht. Die Klänge sind nicht elektronisch manipuliert – was bedeutet, dass ich den EQ in keiner Weise verändert habe. Es wurden auch weder Hall noch andere Effekte zu meiner Stimme hinzugefügt. Die Klänge, die Sie in der Aethos Sound Meditation hören, sind rein natürlich und bar jeden Effekts, so schwer man sich das vielleicht auch vorstellen kann, nachdem man sie gehört hat.

Am Ende dieser Botschaft finden Sie zwei Links zu zwei verschiedenen Versionen dieser Klangmeditation. Die erste ist fünf Minuten und vier Sekunden lang. Sie soll Ihnen den Versuch erleichtern, sich vorsichtig an die Sache heranzutasten. Ich würde Ihnen dazu raten, mit dieser Version anzufangen. Sehen Sie, was sich Ihnen in den kurzen fünf Minuten, die Sie zum Anhören brauchen, offenbart.

Arbeiten Sie so, wie die Hathoren es vorgeschlagen haben, mit dieser fünfminütigen Audio-Datei. Widmen Sie beim ersten Hören Ihre ganze Aufmerksamkeit den Klängen. Richten Sie beim zweiten Hören Ihre volle Aufmerksamkeit auf ihr Herzchakra (unter Ihrem Brustbein in der Mitte Ihrer Brust). Richten Sie beim dritten Hören Ihre Aufmerksamkeit auf Ihr Halschakra. Konzentrieren Sie sich dann auf Ihr Drittes Auge (zwischen Ihren Augen auf der Nasenwurzel). Beim letzten Hören richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihr Kronenchakra (auf Ihrem Kopf). Es könnte besser sein, wenn Sie den Prozess in getrennten Sitzungen durchlaufen, um eine »energetische Überlastung« zu vermeiden.

Die zweite Version ist für all jene unter Ihnen bestimmt, die an der Weltmeditation am 4. November teilnehmen und/oder sich über einen längeren Zeitraum hinweg in der Gegenwart eines Aethos aufhalten möchten. Diese zweite Audio-Datei ist dreißig Minuten lang, was dem Zeitraum entspricht, den die Hathoren vor dem symbolischen Händehalten in der letzten Etappe der Weltmeditation mit dem Aethos verbringen werden.

Wenn Sie vorhaben, an der Weltmeditation teilzunehmen, möchte ich Sie sehr darum bitten, schon lange vor dem 4. November anzufangen, sich diese lange Version anzuhören. So gewinnen Sie Erfahrung mit den verschiedenen Seelenzuständen, die die Klangmeditation in Ihnen hervorruft.

 
Anweisungen für die Weltmeditation

Wie die Hathoren bereits erwähnten, wird sich die Energetik des Aethos über einen Zeitraum von fünfundzwanzig Stunden auf all jene ausbreiten, die an der Weltmeditation teilnehmen. Der Prozess beginnt um 15 Uhr PST (Pacific Standard Time) am 4. November und endet um 16 Uhr PST am 5. November. Das bedeutet, dass Sie während dieser fünfundzwanzig Stunden jederzeit in die Meditation einsteigen und Teil des Welt-Sanghas (Gemeinschaft) werden können. Um die genaue Zeit der Meditation in Seattle für Ihre Zeitzone zu ermitteln, können Sie verschiedene Weltzeit-Webseiten zurate ziehen, darunter auch diese hier.

Beginnen Sie die Meditation, indem Sie dreißig Minuten lang die Aethos Sound Meditation anhören. Damit heben Sie Ihren Bewusstseinszustand an und fördern die »Pumpe der Schöpfung«, da die Hathoren argumentieren, dass nicht-duale Bewusstseinszustände Träger für kreative Zustände sind.

Stellen Sie sich nun vor, wie Ihr KA (Ihr ätherischer Doppelgänger), oder eine Version von Ihnen, zu einem Standort sechzig Meilen (96,5 km) oberhalb Ihres Standorts auf der Erde hinaufschwebt. Stellen Sie sich als Nächstes vor, dass sie die Hände anderer Menschen aus der ganzen Welt halten. Dieses Händehalten ist ein Akt der Vorstellungskraft, der eine Anerkennung der Vernetzung symbolisiert. Wie die Hathoren erklärt haben, negiert diese Art der Vernetzung unsere Unterschiede nicht, sondern schließt sie mit ein. Der Akt des Händehaltens über der Erde erkennt an, dass wir alle miteinander vernetzt sind, inklusive anderer Lebensformen und energetischer Intelligenzen.

Wie lange Sie diesen Visualisierungszustand wahren, liegt ganz bei Ihnen. Ich würde Ihnen zu einer Dauer von mindestens fünf bis zehn Minuten raten. Sobald Ihre Gedanken zu wandern beginnen, was sie mit großer Wahrscheinlichkeit tun werden, bringen Sie den Fokus Ihrer Aufmerksamkeit einfach wieder zurück zu dem »Ich«, das sechzig Meilen über der Erde schwebt.

Wenn Sie die Weltmeditation abgeschlossen haben, ist der ideale Zeitpunkt gekommen, um die Sphäre aller Möglichkeiten anzuwenden, um die persönlichen Ergebnisse zu energeti­sieren, die Sie gern manifestieren möchten. Wenn Sie die gleichnamige Hathoren-Botschaft nicht gelesen haben, sollten Sie dies vor der Weltmeditation nachholen.

Verläuft diese Hathoren-Weltmeditation so wie die vorigen, könnte es sich um eine energetisch aufgeladene Erfahrung handeln. Wenn Sie die Meditation als äußerst intensiv erleben, sollten Sie sich danach ausruhen und sich dabei möglichst sogar hinlegen.

Wenn Sie möchten, können Sie während der fünfundzwanzigstündigen Periode wiederholt und so oft, wie Sie wollen, in die Meditation einsteigen. Lassen Sie sich von Ihrer Wohlfühlzone leiten.

 

Anmerkung: Wenn Sie mit der dreißigminütigen Aethos Sound Meditation arbeiten wollen, laden Sie diese bitte auf Ihren Computer herunter statt sie über den Server anzuhören. Wenn sich zu viele Menschen auf einmal die Aethos Sound Meditation über den Server anhören, könnte dieser zusammenbrechen, wodurch andere die Audio-Datei nicht mehr hören oder herunterladen können. Bitte sorgen Sie dafür, dass Sie am Tag der Meditation nicht davon abhängig sind, diese Klangmeditation über unsere Webseite anhören zu können. Der Server wird nicht alle »bedienen« können. Laden Sie die Datei vor dem Tag der Meditation herunter.

Wichtiger Hinweis: Hören Sie die Aethos Sound Meditation nicht in Situationen, in denen Aufmerksamkeit erforderlich ist, etwa wenn Sie Autofahren oder andere Maschinen bedienen.

Bitte nehmen Sie Abstand davon, die Audiodatei am Tag der Meditation über unsere Webseite anzuhören. Bereiten Sie sich vor und laden Sie sie rechtzeitig herunter.

Klicken Sie hier, um zur Aethos Sound Meditation (5 Min. 4 Sek.) zu gelangen.

Klicken Sie hier, um zur Aethos Sound Meditation (30 Min.) zu gelangen.

Grüne Rattenfänger

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Mein Gott, es geht schon wieder los. Angriffskriege sind nach Art. 26 GG und §80 StGB verboten. Schlimm genug: Nach Auffassung der Generalbundesanwaltschaft (Schreiben des Generalbundesanwalts vom 26.01. 2006 – 3 ARP 8/06-3) ist aber ein Angriffskrieg strafrechtlich nicht relevant, nur dessen Vorbereitung.

Die offensichtliche Vorbereitung eines Kriegs gegen Syrien unter Einsatz der Bundeswehr erfüllt diesen Tatbestand.
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Die Generalbundesanwaltschaft muss jetzt tätig werden, bevor die Bundesregierung, die Grünen und die SPD „tötig“ werden.

Grüne Rattenfänger

Die tödliche Kombination „Grüne/Flugverbotszone“ haben wir hier oft besprochen. Die Verbreitung und Unterstützung des NATO-Märchens von der Schutzverantwortung durch die Grünen trägt den Charakter wissentlicher Kriegsvorbereitung. Ein Dutzend Artikel auf unserem Blog belegt das. Wir wissen aber auch, dass das Volk mehrheitlich gegen irgendeine Beteiligung Deutschlands an Angriffskriegen ist. Darum kümmern sich die Schwätzer im Auftrag des Imperiums einen Dreck.

Die Grünen “signalisieren” heute durch ihren Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl, Trittin (Bilderberger und Teilnehmer der Münchener NATO-„Sicherheits“-Konferenz), Zustimmung zum Einsatz von Bundeswehr Patriot-Raketen in der Türkei, an der syrischen Grenze.

Im ARD-Deutsch heißt “Kriegseinsatz” verklausuliert und schönfärberisch:

„Die Grünen haben für ihr Ja zur Entsendung von “Patriot”-Luftabwehrraketen an die türkische Grenze Bedingungen gestellt: In Syrien dürfe es keine militärische Operationen geben.“

Schöne „Bedingungen“! Wenn die böse NATO dann nicht auf die Grünen hört? Shit happen. ARD und Grüne spekulieren wohl auf das kurze Gedächtnis der TV-Konsumenten. Der Grüne Nouripour hatte doch erst vor fünf Tagen, am 20. 11. 2012, im staatlichen Morgenmagazin zum Thema Mißbrauch der Raketen für eine „Flugverbotszone“ zugegeben:

„Eine Flugverbotszone damit einzurichten ist möglich …. Man kann es zwar in einem Mandatstext ausschließen, aber nicht in der Realität.“

Bei allen friedliebenden Menschen müssen jetzt die Alarmglocken schellen. Die schwarzen, gelben, grünen und rosa Blockparteien werden dem Entsenden der Bundeswehr in den heißesten Konfliktherd der Welt zustimmen. Wie immer mehr oder weniger versteckt und mit „Bedingungen“. Obwohl sie wissen, dass „in der Realität“ dies die Verwicklung in den Krieg gegen Syrien ist.

Rede von Häuptling Seattle 1855

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http://www.youtube.com/watch?v=e79bftzTJSk

Wir sind ein Teil der Erde

Erzählung nach einer Rede des Häuptlings Seattle
vor dem Präsidenten der USA im Jahre 1855

“Der große Häuptling in Washington sendet Nachricht, daß er unser Land zu kaufen wünscht.

Der große Häuptling sendet uns auch Worte der Freundschaft und des guten Willens. Das ist freundlich von ihm, denn wir wissen, er bedarf unserer Freundschaft nicht. Aber wir werden sein Angebot bedenken, denn wir wissen – wenn wir nicht verkaufen, kommt vielleicht der weiße Mann mit Gewehren und nimmt sich unser Land.
Wie kann man den Himmel kaufen oder verkaufen – oder die Wärme der Erde? Diese Vorstellung ist uns fremd. Wenn wir die Frische der Luft und das Glitzern des Wassers nicht besitzen – wie könnt ihr sie von uns kaufen? Wir werden unsere Entscheidung treffen.

Was Häuptling Seattle sagt, darauf kann sich der große Häuptling in Washington verlassen, so sicher, wie sich unser weißer Bruder auf die Wiederkehr der Jahreszeiten verlassen kann.

Meine Worte sind wie die Sterne, sie gehen nicht unter. Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig, jede glitzernde Tannennadel, jeder sandige Strand, jeder Nebel in den dunklen Wäldern, jede Lichtung, jedes summende Insekt ist heilig in den Gedanken und Erfahrungen meines Volkes. Der Saft, der in den Bäumen steigt, trägt die Erinnerung des roten Mannes.

Die Toten der Weißen vergessen das Land ihrer Geburt, wenn sie fortgehen, um unter den Sternen zu wandeln.
Unsere Toten vergessen die wunderbare Erde nie, denn sie ist des roten Mannes Mutter.
Wir sind ein Teil der Erde, und sie ist ein Teil von uns.
Die duftenden Blumen sind unsere Schwestern, die Rehe, das Pferd, der große Adler – sind unsere Brüder.
Die felsigen Höhen, die saftigen Wiesen, die Körperwärme des Ponys und des Menschen – sie alle gehören zu der gleichen Familie.

Wenn also der große Häuptling in Washington uns Nachricht sendet, daß er unser Land zu kaufen gedenkt, so verlangt er viel von uns.
Der große Häuptling teilt uns mit, daß er uns einen festen Platz gibt, wo wir angenehm und für uns leben können. Er wird unser Vater sein und wir seine Kinder. Aber kann das jemals sein? Gott liebt euer Volk und hat seine roten Kinder verlassen. Er schickt Maschinen, um dem weißen Mann bei seiner Arbeit zu helfen, und baut große Dörfer für ihn. Er macht euer Volk stärker, Tag für Tag. Bald werdet ihr das Land überfluten, wie Flüsse Schluchten hinabstürzen nach einem unerwarteten Regen.

Mein Volk ist wie eine ebbende Gezeit – aber ohne Wiederkehr. Nein, wir sind verschiedene Rassen. Unsere Kinder spielen nicht zusammen, und unsere Alten erzählen andere Geschichten. Gott ist euch gut gesonnen, und wir sind Waisen. Wir werden euer Angebot, unser Land zu kaufen, bedenken. Das wird nicht leicht sein, denn dieses Land ist uns heilig.

Wir erfreuen uns an diesen Wäldern. Ich weiß nicht – unsere Art ist anders als die eure.

Glänzendes Wasser, das sich in Bächen und Flüssen bewegt, ist nicht nur Wasser – sondern das Blut unserer Vorfahren. Wenn wir euch Land verkaufen, müßt ihr wissen, daß es heilig ist, und eure Kinder lehren, daß es heilig ist, und daß jede flüchtige Spiegelung im klaren Wasser der Seen von Ereignissen und Überlieferungen aus dem Leben meines Volkes erzählt.
Das Murmeln des Wassers ist die Stimme meiner Vorväter.
Die Flüsse sind unsere Brüder, sie stillen unseren Durst. Die Flüsse tragen unsere Kanus und nähren unsere Kinder.

Wenn wir unser Land verkaufen, so müßt ihr euch daran erinnern und eure Kinder lehren: Die Flüsse sind unsere Brüder und eure -, und ihr müßt von nun an den Flüssen eure Güte geben, so wie jedem anderen Bruder auch. Der rote Mann, zog sich immer zurück vor dem eindringenden weißen Mann – so wie der Frühnebel in den Bergen vor der Morgensonnen weicht. Aber die Asche unserer Väter ist heilig, ihre Gräber sind geweihter Boden, und so sind diese Hügel, diese Bäume, dieser Teil der Erde uns geweiht. Wir wissen, daß der weiße Mann unsere Art nicht versteht. Ein Teil des Landes ist ihm gleich jedem anderen, denn er ist ein Fremder, der kommt in der Nacht und nimmt von der Erde, was immer er braucht.

Die Erde ist sein Bruder nicht, sondern Feind, und wenn er sie erobert hat, schreitet er weiter. Er läßt die Gräber seiner Väter zurück und kümmert sich nicht. Er stiehlt die Erde von seinen Kindern und kümmert sich nicht. Seiner Väter Gräber und seiner Kinder Geburtsrecht sind vergessen. Er behandelt seine Mutter, die Erde, und seinen Bruder, den Himmel, wie Dinge zum Kaufen und Plündern, zum Verkaufen wie Schafe oder glänzende Perlen. Sein Hunger wird die Erde verschlingen und nichts zurücklassen als die Wüste.

Ich weiß nicht – unsere Art ist anders als die eure. Der Anblick eurer Städte schmerzt die Augen des roten Mannes. Vielleicht, weil der rote Mann ein Wilder ist und nicht versteht.

Es gibt keine Stille in den Städten der Weißen. Keinen Ort, um das Entfalten der Blätter im Frühling zu hören oder das Summen der Insekten.
Aber vielleicht nur deshalb, weil ich ein Wilder bin und nicht verstehe. Das Geklappere scheint unsere Ohren nur zu beleidigen. Was gibt es schon im Leben, wenn man nicht den einsamen Schrei- des Ziegenmelkervogels hören kann oder das Gestreite der Frösche am Teich bei Nacht. Ich bin ein roter Mann und verstehe das nicht. Der Indianer mag das sanfte Geräusch des Windes, der über eine Teichfläche streicht – und den Geruch des Windes, gereinigt vom Mittagsregen oder schwer vom Duft der Kiefern. Die Luft ist kostbar für den roten Mann, denn alle Dinge teilen denselben Atem: das Tier, der Baum, der Mensch – sie alle teilen denselben Atem. Der weiße Mann scheint die Luft, die er atmet, nicht zu bemerken. Wie ein Mann, der seit vielen Tagen stirbt, ist er abgestumpft gegen den Gestank. Aber wenn wir euch unser Land verkaufen, dürft ihr nicht vergessen, daß die Luft uns kostbar ist, daß die Luft ihren Geist teilt mit all’ dem Leben, das sie erhält. Der Wind gab unseren Vätern den ersten Atem und empfängt ihren letzten. Und der Wind muß auch unseren Kindern den Lebensgeist geben. Und wenn wir euch unser Land verkaufen, so müßt ihr es als ein besonderes und geweihtes schätzen, als einen Ort, wo auch der weiße Mann spürt, daß der Wind süß duftet von den Wiesenblumen.

Das Ansinnen, unser Land zu kaufen, werden wir bedenken, und wenn wir uns entschließen, anzunehmen, so nur unter einer Bedingung: Der weiße Mann muß die Tiere des Landes behandeln wie seine Brüder.

Ich bin ein Wilder und verstehe es nicht anders. Ich habe tausend verrottende Büffel gesehen, vom weißen Mann zurückgelassen – erschossen aus einem vorüberfahrenden Zug. Ich bin ein Wilder und kann nicht verstehen, wie das qualmende Eisenpferd wichtiger sein soll als der Büffel, den wir nur töten, um am Leben zu bleiben. Was ist der Mensch ohne die Tiere? Wären alle Tiere fort. so stürbe der Mensch an großer Einsamkeit des Geistes. Was immer den Tieren geschieht, geschieht bald auch den Menschen. Alle Dinge sind miteinander verbunden.

Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne der Erde.

Ihr müßt eure Kinder lehren, daß der Boden unter ihren Füßen die Asche unserer Großväter ist. Damit sie das Land achten, erzählt ihnen, daß die Erde erfüllt ist von den Seelen unserer Vorfahren. Lehrt eure Kinder, was wir unsere Kinder lehrten: Die Erde ist unsere Mutter. Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne der Erde. Wenn Menschen auf die Erde spucken, bespeien sie sich selbst. Denn das wissen wir – die Erde gehört nicht den Menschen, der Mensch gehört zur Erde. Alles ist miteinander verbunden, wie das Blut, das eine Familie vereint. Alles ist verbunden. Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne der Erde. Der Mensch schuf nicht das Gewebe des Lebens, er ist darin nur eine Faser. Was immer ihr dem Gewebe antut, das tut ihr euch selber an.
Nein, Tag und Nacht können nicht zusammen leben.
Unsere Toten leben fort in den süßen Flüssen der Erde, kehren wieder mit des Frühlings leisem Schritt, und es ist ihre Seele im Wind, der die Oberfläche der Teiche kräuselt.

Das Ansinnen des weißen Mannes, unser Land zu kaufen, werden wir bedenken. Aber mein Volk fragt, was denn will der weiße Mann kaufen? Wie kann man den Himmel oder die Wärme der Erde kaufen – oder die Schnelligkeit der Antilope? Wie können wir euch diese Dinge verkaufen – und wie könnt ihr sie kaufen?
Könnt ihr denn mit der Erde tun, was ihr wollt, nur weil der rote Mann ein Stück Papier unterzeichnet und es dem weißen Manne gibt? Wenn wir nicht die Frische der Luft und das Glitzern des Wassers besitzen – wie könnt ihr sie von uns kaufen? Könnt ihr die Büffel zurückkaufen, wenn der letzte getötet ist?

Wir werden euer Angebot bedenken. Wir wissen, wenn wir nicht verkaufen, kommt wahrscheinlich der weiße Mann mit Waffen und nimmt sich unser Land. Aber wir sind Wilde. Der weiße Mann, vorübergehend im Besitz der Macht, glaubt, er sei schon Gott, dem die Erde gehört.
Wie kann ein Mensch seine Mutter besitzen?

Wir werden euer Angebot, unser Land zu kaufen, bedenken. Tag und Nacht können nicht zusammenleben – wir werden euer Angebot bedenken, in das Reservat zu gehen. Wir werden abseits und in Frieden leben. Es ist unwichtig, wo wir den Rest unserer Tage verbringen. Unsere Kinder sahen ihre Väter gedemütigt und besiegt. Unsere Krieger wurden beschämt. Nach Niederlagen verbringen sie ihre Tage müßig – vergiften ihren Körper mit süßer Speise und starkem Trunk.
Es ist unwichtig, wo wir den Rest unserer Tage verbringen. Es sind nicht mehr viele. Noch wenige Stunden – ein paar Winter – und kein Kind der großen Stämme, die einst in diesem Land lebten oder jetzt in kleinen Gruppen durch die Wälder streifen, wird mehr übrig sein, um an den Gräbern eines Volkes zu trauern, das einst so stark und voller Hoffnung war, wie das eure.
Aber warum soll ich trauern um den Untergang meines Volkes. Völker bestehen aus Menschen – nichts anderem. Menschen kommen und gehen wie die Wellen im Meer. Selbst der weiße Mann – dessen Gott mit ihm verwandelt und redet, wie Freund zu Freund, kann der gemeinsamen Bestimmung nicht entgehen. Vielleicht sind wir doch Brüder – Wir werden sehen.

Eines wissen wir, was der weiße Mann vielleicht eines Tages erst entdeckt: Unser Gott ist derselbe Gott.
Ihr denkt vielleicht, daß ihr ihn besitzt, so wie ihr unser Land zu besitzen trachtet, aber das könnt ihr nicht. Er ist der Gott der Menschen – gleichermaßen der roten und der weißen. Dieses Land ist ihm wertvoll. Und die Erde zu verletzen heißt ihren Schöpfer zu verachten.

Auch die Weißen werden vergehen, eher vielleicht als alle anderen Stämme. Fahret fort, euer Bett zu verseuchen, und eines nachts werdet ihr im eigenen Abfall ersticken. Aber in eurem Untergang werdet ihr hell strahlen, angefeuert von der Stärke des Gottes, der euch in dieses Land brachte und euch bestimmte über dieses Land und den roten Mann zu herrschen. Diese Bestimmung ist uns ein Rätsel. Wenn die Büffel alle geschlachtet sind, die wilden Pferde gezähmt, die heimlichen Winkel des Waldes schwer vom Geruch vieler Menschen und der Anblick reifer Hügel geschändet von redenden Drähten – wo ist das Dickicht? Fort! Wo der Adler? Fort! Und was bedeutet es, Lebewohl zu sagen dem schnellen Pony und der Jagd:

Das Ende des Lebens – und der Beginn des Überlebens! Gott gab euch Herrschaft über die Tiere, die Wälder und den roten Mann, aus einem besonderen Grund – doch dieser Grund ist uns ein Rätsel. Vielleicht könnten wir es verstehen, wenn wir wüßten, wovon der weiße Mann träumt, welche Hoffnungen er seinen Kindern an langen Winterabenden schildert und welche Visionen er in ihre Vorstellungen brennt, so daß sie sich nach einem Morgen sehnen. Aber wir sind Wilde – die Träume des weißen Mannes sind uns verborgen. Und weil sie uns verborgen sind, werden wir unsere eignen Wege gehen. Denn vor allem schätzen wir das Recht eines jeden Menschen, so zu leben, wie er selber es wünscht – gleich wie verschieden von seinen Brüdern er ist.

Das ist nicht viel, was uns verbindet.

Wir werden euer Angebot bedenken. Wenn wir zustimmen, so nur, um das Reservat zu sichern, das ihr versprochen habt. Dort vielleicht können wir unsere kurzen Tage auf unsere Weise verbringen.

Wenn der letzte rote Mann von dieser Erde gewichen ist und sein Gedächtnis nur noch der Schatten einer Wolke über der Prärie, wird immer noch der Geist meiner Väter in diesen Ufern und diesen Wäldern lebendig sein. Denn sie liebten diese Erde wie das Neugeborene den Herzschlag seiner Mutter.
Wenn wir euch unser Land verkaufen, liebt es, so wie wir es liebten, kümmert euch, so wie wir uns kümmerten, behaltet die Erinnerung an das Land so, wie es ist, wenn ihr es nehmt. Und mit all eurer Stärke, eurem Geist, eurem Herzen erhaltet es für eure Kinder und liebt es – so wie Gott uns alle liebt.
Denn eines wissen wir – unser Gott ist derselbe Gott. Diese Erde ist ihm heilig. Selbst der weiße Mann kann der gemeinsamen Bestimmung nicht entgehen. Vielleicht sind wir doch – Brüder. Wir werden sehen.”

*

Diese Rede wurde 1855 von Chief Seattle, Häuptling der Duwamish-Indianer, vor dem Kongreß der Vereinigten Staaten von Amerika gehalten.

1856 wurde der Stamm aus seinem Wohngebiet, dem Abfluß des Washington-Sees, an die Ostküste der Bainbridge-Insel umgesiedelt, wenig später zur Holderness-Landspitze an der Westseite der Eliot-Bucht.

Wo einst die Jagd- und Fischgründe der Indianer waren, stehen heute Stahlwerke, Maschinenfabriken, Werften und viele andere Großbetriebe, darunter die ausgedehnten Anlagen der Boeing-Werke, die Flugzeuge und Raketen herstellen. Seattle, die nach dem Häuptling benannte Stadt im Staate Washington, ist ein wichtiger Handelsmittelpunkt …

http://www.humanistische-aktion.de/seattle.htm

Intrigen der Elite und Säuberungen im Militär: Es geht nicht um Sexskandale, Dummkopf!

Gepostet am Aktualisiert am

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/james-petras/intrigen-der-elite-und-saeuberungen-im-militaer-es-geht-nicht-um-sexskandale-dummkopf-.html

James Petras

In Titelgeschichten und Schlagzeilen wird behauptet, der frühere CIA-Direktor General David Petraeus sei aufgrund einer Ehebruchsaffäre mit seiner jungen Biografin zurückgetreten, und gegen General John Allen, Oberkommandierender der amerikanischen Truppen in Afghanistan, werde ermittelt und seine anstehende Beförderung zum Oberkommandierenden der amerikanischen Truppen in Europa sei vorerst auf Eis gelegt, weil er, so wird uns gesagt, »unangemessene« Kommentare in seinem E-Mail-Verkehr mit einer befreundeten weiblichen Zivilistin geäußert habe.

Man sagt uns, ein »aggressiver und hartnäckiger« lokaler FBI-Beamter namens Frederick Humphries jun. habe amouröse E-Mails, die von General Petraeus an dessen Geliebte und Biografin versendet worden waren, bei Ermittlungen wegen des Vorwurfs des »Cyber-Stalkings« entdeckt. Und aus Sorge darüber, das »ehebrecherische Verhalten« des Generals bedrohe die nationale Sicherheit, habe der in Florida eingesetzte FBI-Beamte Humphries seine Beweise dem einflussreichen republikanischen Abgeordneten Eric Cantor übergeben, der sie dann seinerseits an den Direktor des FBI weiterleitete … was dann zum Rücktritt von Petraeus führte.

Uns wird mit anderen Worten weisgemacht, ein einzelner FBI-Agent mit einem niedrigen Dienstgrad sei in der Lage gewesen, die Karrieren zweier führender amerikanischer Generäle allein auf der Grundlage des Vorwurfs ehelicher Untreue und eines Flirts abrupt zu beenden: Der eine war Chef des wichtigsten amerikanischen Geheimdienstes CIA und der andere hatte das Oberkommando der USA und ihrer Verbündeten auf dem wichtigsten Kriegsschauplatz inne.

Nichts ist schon beim ersten Augenschein allein mehr an den Haaren herbeigezogen.

In den Bereichen straffer hierarchischer Organisationen wie dem Militär oder der CIA, in denen das Handeln und das Verhalten untergeordneter Funktionsträger zentral gelenkt wird und jede Ermittlung der Genehmigung durch hochrangige Vorgesetzte bedarf (insbesondere wenn es darum geht, in den privaten Korrespondenzen des Chefs des Geheimdienstes und des Oberkommandierenden eines Befehlsbereichs von strategischer Bedeutung herumzuschnüffeln), ist die Vorstellung, ein einzelner Ermittler arbeite sozusagen auf eigene Verantwortung, geradezu grotesk. Ein »einsamer« Ermittler könnte niemals eine solche Ermittlung gegen so sensitive Zielpersonen wie den CIA-Chef und den kommandierenden General auf einem aktiven Kriegsschauplatz ohne Genehmigung von höchster Stelle oder eines Netzwerks politischer Schwergewichte, die eine umfassendere Agenda verfolgen, einleiten. Hier geht es um mehr als nur eine banale, einvernehmliche Sexaffäre zweier Erwachsener mit entsprechender Geheimnisfreigabe, auch wenn der betreffende Ermittler behauptet, »Unzucht« stelle eine Bedrohung der nationalen Sicherheit der USA dar. Natürlich bewegen wir uns hier in trüben und gefährlichen Gewässern: Hier geht es um eine politische Intrige auf höchster Ebene mit weitreichenden Auswirkungen auf die nationale Sicherheit, da es um die Leitung der CIA und verdeckte Operationen, Geheimdienstberichte, Ausgaben in Milliardenhöhe und amerikanische Bemühungen geht, Vasallenstaaten zu unterstützen und feindliche Regime zu destabilisieren. CIA-Berichte, in denen Verbündete und Gegner bestimmt werden, haben maßgeblichen Einfluss auf die weltweite amerikanische Außenpolitik. Jede Veränderung an der Spitze der operationellen Kommandoebene des amerikanischen Imperiums hat strategische Bedeutung.

Die Bloßstellung General Allens, des militärischen Oberkommandierenden in Afghanistan, dem derzeit wichtigsten Schauplatz amerikanischer Militäroperationen, erfolgt in einer kritischen Phase: Der fahrplanmäßige Abzug der amerikanischen Kampftruppen läuft bereits, und die afghanischen »Sepoys« , die Hilfstruppen und Offiziere des Marionettenregimes Karzais, zeigen deutliche Anzeichen von Unzufriedenheit und Unzuverlässigkeit. Dies alles deutet darauf hin, dass es sich hier um einen politisch motivierten Schachzug auf höchster Ebene handelt.

Welche politischen Querelen stecken hinter dem Sturz der beiden Generäle? Wer profitiert davon, und wer ist der Verlierer?

Auf weltweiter Ebene waren beide Generäle unbeirrbare Anhänger und Unterstützer des amerikanischen Empire und insbesondere der vom Militär geprägten und vorangetriebenen Faktoren des Erhalts und der Ausdehnung des Empire. Beide befürworteten vehement und anhaltend die Reihe von Kriegen, die von den Präsidenten Bush und Obama gegen Afghanistan und den Irak vom Zaun gebrochen worden waren, sowie die zahlreichen Stellvertreterkriege gegen Libyen, Syrien, den Jemen, Somalia usw. Aber beide Generäle hatten sich auch öffentlich zu Auffassungen bekannt, die von bestimmten wichtigen Fraktionen der amerikanischen Machtelite sehr kritisch betrachtet werden.

CIA-Chef General Petraeus gehörte zu den wichtigen Unterstützern der Stellvertreterkriege gegen Libyen und Syrien. In diesem Zusammenhang befürwortete er die Zusammenarbeit mit konservativen islamistischen Regimen und islamistischen Oppositionsgruppen. Dies schloss auch die Bewaffnung und Ausbildung islamischer Fundamentalisten ein, um feindliche und zumeist säkulare Regime in der Nahmittelostregion zu stürzen. Bei dieser Vorgehensweise konnte sich Petraeus der Rückendeckung fast des gesamten amerikanischen politischen Spektrums gewiss sein. Aber Petraeus war sich auch darüber im Klaren, dass diese »Grand Alliance« zwischen den USA und extrem konservativen islamistischen Regimen und Bewegungen, die die imperiale Vormachtstellung sichern sollten, eine Neuausrichtung der amerikanischen Beziehungen zu Israel erforderlich machte. Aus Sicht von Petraeus stellten Netanjahus vorgeschlagener Krieg gegen den Iran und die allmonatliche weitere blutige Landnahme in den besetzten palästinensischen Gebieten erhebliche Belastungen dar, da Washington gleichzeitig versuchte, die Unterstützung der islamistischen Regime in Ägypten, Tunesien, der Türkei, Afghanistan, Pakistan, den Golfstaaten und des Iraks sowie des Jemen zu gewinnen.

Sowohl in öffentlichen Stellungnahmen als auch in Gesprächen hinter verschlossenen Türen setzte er sich dafür ein, Israel die amerikanische Unterstützung der gewaltsamen Ausweitung der Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten zu entziehen, und drängte die Regierung Obama sogar dazu, Netanjahu unter Druck zu setzen, eine wie auch immer geartete Vereinbarung mit der fügsamen amerikanischen Klientel-Regierung unter Abbas abzuschließen. Vor allem aber unterstützte Petraeus die gewaltbereiten Dschihadisten in Libyen und Syrien, während er sich andererseits gegen den von Israel gewollten Krieg gegen den Iran aussprach, der nach seiner Ansicht die gesamte muslimische Welt gegen das amerikanisch-israelische Bündnis aufbringen und die »stellvertretend für die USA kämpfenden islamischen Fundamentalisten« dazu provozieren werde, ihre Waffen gegen ihre CIA-Beschützer zu richten. Die auf imperiale Interessen gestützte amerikanische Politik stand damit aus der Sicht von Petraeus im Gegensatz zur israelischen Strategie, Feindschaft und Konflikte zwischen den islamistischen Regimen und Bewegungen und den USA zu schüren, und richtete sich insbesondere gegen die Förderung regionaler Konflikte seitens des jüdischen Staates, der damit versuchte, von den sich verschärfenden ethnischen Säuberungen gegen die Palästinenser abzulenken. Im Zentrum der israelischen Strategie stand der Einfluss der zionistischen Organisationen innerhalb und außerhalb der amerikanischen Regierung, der damit gleichzeitig die unmittelbarste Bedrohung der Umsetzung der Petraeus-Doktrin darstellte.

Als der Bericht, in dem General Petraeus Israel als »strategische Belastung« bezeichnete, bekannt geworden war, wurde die zionistische Lobby aktiv und zwang Petraeus, seine Einschätzung zurückzuziehen – zumindest in der Öffentlichkeit. Aber sobald er die Leitung der CIA übernommen hatte, setzte Petraeus seine Politik der Zusammenarbeit mit konservativen islamistischen Regimen fort und lieferte den Dschihadisten Waffen und Geheimdienstinformationen, um so den Sturz unabhängiger säkularer Regime zuerst in Libyen und jetzt in Syrien voranzutreiben. Diese Politik geriet in das Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit, als der amerikanische Botschafter in Libyen sowie weitere Angehörige der CIA und von Spezialeinheiten von Terroristen ermordet wurden, die von der CIA unterstützt worden waren. Diese Ereignisse lösten eine schwere innenpolitische Krise aus, als wichtige republikanische Politiker im Kongress versuchten, diesen außenpolitischen Fehlschlag der Regierung Obama parteipolitisch auszunutzen. Sie kritisierten vor allem die amerikanische UN-Botschafterin Susan Rice, die ungeschickt versucht hatte, die eigentlichen Hintergründe der Angriffe in Bengasi zu vertuschen, und damit ihre Chance, Hillary Clinton als Außenministerin zu beerben, schmälerte.

General Petraeus geriet nun von allen Seiten unter Druck: Die Israellobby griff ihn wegen seiner israelkritischen Äußerungen und seiner Unterstützung der islamistischen Regime an; die Republikaner kritisierten ihn wegen des Bengasi-Debakels und das FBI nahm ihn im Rahmen der Ermittlungen gegen seine Geliebte aufs Korn. Als dann noch die Medien gegen ihn mobilisierten, gab er auf. Er bekannte sich zu seiner »Sexaffäre«, salutierte ein letztes Mal und trat zurück. Mit diesem Schritt opferte er sich selbst, um »die CIA« und seine Strategie des Aufbaus langfristiger Bündnisse mit »moderaten« islamistischen Regimen bei gleichzeitigen kurzfristigen taktischen Bündnissen mit den Dschihadisten zu retten, alles zu dem hehren Ziel, säkulare arabische Regime zu stürzen.

Der wichtigste politische Strippenzieher hinter der von den oberen Ebenen des FBI gelenkten Operation gegen Petraeus war der schon erwähnte republikanische Mehrheitsführer Eric Cantor, der zynischerweise behauptete, die romantischen Liebesbriefe des Generals stellten eine Bedrohung der nationalen Sicherheit der USA dar. Uns wird erzählt, der Abgeordnete Eric Cantor habe die E-Mails und Berichte, die er vom allein auf sich gestellten FBI-Ermittler Humphries erhalten habe, allen Ernstes an FBI-Direktor Mueller weitergegeben und gefordert, Mueller solle tätig werden, andernfalls drohe ihm eine Untersuchung des Kongresses.

Der Abgeordnete Eric Cantor, der seit 2001 für Virginia im Repräsentantenhaus sitzt, gehört seit langem zu den vehementesten Unterstützern Israels und kritisierte den Petraeus-Bericht und die Einschätzungen des Generals in Bezug auf die Nahmittelostregion scharf. Auch der in Florida arbeitende FBI-Beamte Humphries ist nicht irgendein »Schnüffler«: Er gilt als notorischer Islamgegner und sucht unter jedem Bett einen Terroristen. Eine gewisse Berühmtheit (oder das Gegenteil davon) erlangte er durch die Verhaftung zweier Muslime, von denen einer, wie Humphries behauptete, einen Bombenanschlag auf den Flughafen von Los Angeles vorbereitet habe, während der andere angeblich noch einen weiteren Bombenanschlag plante. In einer überraschenden juristischen Wendung, die in dieser Zeit, in der das FBI oft versuchte, jemanden zu einer Straftat zu überreden, um ihn dann später anzuklagen (so genannte »Sting-Operationen«), eher unüblich war, wurden beide Männer aufgrund fehlender Beweise freigesprochen. Der eine der beiden Männer wurde später verurteilt, weil er im Internet eine Anleitung dazu veröffentlicht hatte, wie man eine Bombe mithilfe eines Kinderspielzeugs zünden könnte. Humphries wurde später aus dem Bundesstaat Washington nach Tampa in Florida versetzt – wo sich auch das Hauptquartier des amerikanischen Regionalkommandos Central Command (CENTCOM) befindet.

Trotz deutlicher Unterschiede ihrer Wohnorte und ihres Arbeitsbereichs lassen sich ideologische Übereinstimmungen zwischen dem Mehrheitsführer des Repräsentantenhauses Cantor und dem FBI-Beamten Humphries feststellen – eine davon ist ihre gemeinsame Abneigung gegenüber General Petraeus. Möglicherweise waren Humphries ausgeprägte Islamfeindschaft und sein weltanschaulicher Fanatismus auch die Gründe dafür, dass sich das FBI rasch dazu entschied, ihn von seiner praktisch zu einer »Besessenheit« gewordenen Schnüffelei in den E-Mails des CIA-Direktors und von General Allen abzuziehen. Daraufhin wandte sich Humphries dann unbeeindruckt von den eindeutigen Anweisungen seiner Vorgesetzten direkt an seinen Kumpan im Geiste, den Abgeordneten Eric Cantor.

Wer profitiert vom Rücktritt von Petraeus? Zu den drei Personen, die derzeit als mögliche Nachfolger an der Spitze der CIA im Gespräch sind, gehört die frühere kalifornische Abgeordnete Jane Harmon, die ebenfalls der fanatischen zionistischen Lobby zuzurechnen ist. In einer gleichfalls überraschenden juristischen Wendung war 2005 von der NSA ein Gespräch der Abgeordneten mit einem Mitarbeiter der israelischen Botschaft aufgezeichnet worden, in dem sie versicherte, sie werde ihren Einfluss geltend machen, um zwei Mitarbeitern der ebenfalls zur Israel-Lobby zählenden einflussreichen Organisation AIPAC [American Israel Public Affairs Committee] zu helfen, die gestanden hatten, geheime amerikanische Dokumente an den israelischen Geheimdienst Mossad weitergegeben zu haben. Als Gegenleistung verlangte Harmon, AIPAC solle so viele Stimmen von Abgeordneten organisieren, dass sie zur Vorsitzenden des Geheimdienstausschusses des Repräsentantenhauses gewählt werden würde. Für dieses Vorgehen, das eigentlich als Verrat zu werten wäre, wurde sie niemals zur Verantwortung gezogen. Sollte sie tatsächlich an die Spitze der CIA berufen werden, könnte der Rücktritt von Petraeus als einer der schwerwiegendsten Coups gegen die Verfassung in die amerikanische Geschichte eingehen: die Ernennung einer ausländischen Agentin zur Leiterin der weltweit größten, tödlichsten und reichsten Spionagebehörde. Wer profitiert also vom Rücktritt von Petraeus? In erster Linie der Staat Israel.

Die mit Unterstellungen, Verleumdungen und der Öffentlichkeit zugespielten Informationen arbeitenden Untersuchungen der privaten E-Mails von General Allen sind im Zusammenhang damit zu sehen, dass Allen die amerikanische Politik, die militärische Präsenz in Afghanistan zu verlängern, infrage stellte. Aufgrund seiner eigenen praktischen Erfahrungen [als Oberkommandierender der Truppen in Afghanistan] erkannte Allen die Unzuverlässigkeit der Streitkräfte des Marionettenstaates Afghanistan: Hunderte amerikanischer Soldaten und Angehöriger anderer NATO-Truppen wurden von ihren afghanischen »Kollegen« getötet oder verwundet. An diesen Taten waren Soldaten niedrigerer Ränge bis hin zu hochrangigen afghanischen Sicherheitsexperten sowie »einheimische« Soldaten und Offiziere beteiligt, die von den Amerikanern angeblich auf die Übernahme der »Kommandogewalt« 2014 vorbereitet wurden. General Allen beurteilte die afghanische Besetzung zunehmend kritisch, als ihm der zunehmende Einfluss der Taliban und anderer Unterstützer des islamistischen Widerstands, die die afghanischen Streitkräfte infiltriert hatten und nun fast alle ländlichen Regionen und viele Städte fast völlig kontrollierten, bewusst wurde. Allen war überzeugt, [in dieser feindlichen Umgebung] würden sich die nach dem Abzug des Großteils der amerikanischen Truppen weiterhin im Land verbleibenden Ausbilder nicht lange halten können. Daher hätte er es vorgezogen, nach einem Jahrzehnt eines verlorenen Krieges den »Sieg« zu verkünden, um die amerikanischen Verluste zu verringern und dann das Land zu verlassen und sich in einer besser geeigneten Region neu aufzustellen.

Zivile Militaristen und Neokonservative in der Regierung und dem Kongress weigern sich immer noch, mit einem vollständigen Rückzug und der dann wahrscheinlichen Machtübernahme der Taliban ihre beschämende Niederlage einzugestehen. Aber andererseits können sie der schmerzhaften, aber realistischen Einschätzung General Allens nicht offen widersprechen, und ebenso wenig können sie die Erfahrungen des Oberkommandierenden der amerikanischen Bodentruppen in Afghanistan einfach beiseite wischen.

Als nun der radikale Islamgegner und FBI-Beamte Humphries in dieser politisch aufgeheizten Situation über die persönliche Zuneigung ausdrückende E-Mail-Korrespondenz zwischen General Allen und der sozial engagierten »Femme fatale« Jill Kelly »stolperte«, setzten die Neokonservativen und die zivilen Militaristen über die feigen Journalisten der Washington Post, der New York Times und des Wall Street Journals eine Verleumdungs- und Schmutzkampagne über den angeblich neuen »Sexskandal« in Gang, in den General Allen angeblich verwickelt sein sollte. Dieses lautstarke Gezeter der mit den Neokonservativen und zivilen Kriegstreibern verbündeten Massenmedien veranlasste den rückgratlosen Präsidenten Obama und die Führung des US-Militärs dazu, ein Ermittlungsverfahren gegen General Allen einzuleiten und die Anhörungen im Kongress im Zusammenhang mit der anstehenden Ernennung Allens zum Oberbefehlshaber der amerikanischen Truppen in Europa zu verschieben. General Allen nahm zwar in aller Stille seine Funktion als Oberkommandierender der amerikanischen Truppen in Afghanistan wieder auf, aber sein Ansehen und seine persönliche Integrität als Offizier sind beschädigt, und seine fachliche Expertise und seine Einschätzung zur Zukunft der amerikanischen Präsenz in Afghanistan werden nicht länger ernst genommen werden.

Einige wichtige, aber bisher unbeantwortete Fragen im Zusammenhang mit Intrigen der Elite und Säuberungen im Militär

Da die offizielle Darstellung, nach der ein einzelgängerischer, fanatisch islamfeindlicher und inkompetenter FBI-Beamter niedrigen Dienstgrades zufällig einen »Sexskandal« aufdeckte, der zur öffentlichen Brüskierung bzw. zum Rücktritt zwei der höchsten amerikanischen Militärs und Geheimdienstler führte, für jeden denkenden Amerikaner grotesk absurd ist, müssen einige wichtige politische Fragen mit grundlegenden Auswirkungen auf das politische System der USA angesprochen werden:

  1. Welche politischen Vertreter der Exekutive (wenn überhaupt) ermächtigten das FBI, also eine im Inland tätige Sicherheitsbehörde, gegen den CIA-Direktor zu ermitteln und ihn zum Rücktritt zu zwingen?
  2. Haben die gegenwärtig wirksamen polizeistaatlichen Strukturen mit ihren weitverbreiteten und willkürlichen Überwachungsmaßnahmen dazu geführt, dass sich unsere nachrichtendienstlichen Institutionen jetzt gegenseitig ausspionieren, um auf diese Weise für Säuberungen in den Führungsetagen der jeweils anderen Einrichtung zu sorgen? Etwa nach dem Motto: Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder.
  3. Was waren die wirklichen Absichten der politischen Entscheidungsträger, die den FBI-Agenten schützten, nachdem er sich entgegen der Anordnungen seiner Vorgesetzten weiter in die Ermittlungen gegen den CIA-Direktor einmischte?
  4. Lassen sich Verbindungen zwischen dem FBI-Beamten Humphries und neokonservativen, zionistischen oder islamfeindlichen Politikern oder Personen aus dem nachrichtendienstlichen Umfeld, einschließlich des israelischen Geheimdienstes Mossad, aufzeigen?
  5. Warum »akzeptierte« (d.h. erzwang) Präsident Obama sofort das Rücktrittsgesuch des CIA-Direktors, nachdem so etwas im zivilen Leben Alltägliches wie Ehebruch an die Öffentlichkeit gelangt war und er zuvor General Petraeus überschwänglich als brillanten und gelehrten Militärfachmann gelobt hatte? Worum geht es bei den tieferen politischen Konflikten, die zu dieser mit dem Rücktritt vorweggenommenen Säuberung führten?
  6. Welche entscheidenden politischen Probleme und grundlegenden widerstreitenden politischen Auffassungen sollten hier auf dem Umweg über Erpressung, Schmutz- und Verleumdungskampagnen und Rufmord und nicht über offen geführte Debatten und Auseinandersetzungen beigelegt werden? Dies bezieht sich auf Entscheidungen, die die Wahl strategischer oder taktischer »Verbündeter« und die Kriegführung im Ausland betreffen.
  7. Sind Säuberungsaktionen und die öffentliche Demütigung und Demontage führender amerikanischer Offiziere zu einer allgemein akzeptierten Form der Bestrafung geworden? Sollte hier ein »Exempel statuiert werden«, als Warnung der zivilen Kriegstreiber, wenn es um die Politik in der Nahmittelostregion gehe, bestehe die Aufgabe des Militärs nicht darin, kritische Fragen zu stellen, sondern ihren Anordnungen (und denen Israels) Folge zu leisten?
  8. Wie kann es dazu kommen, dass eine Person wie Jane Harmon, die nachgewiesenermaßen mit dem israelischen Geheimdienst Mossad zusammengearbeitet hat und als fanatische Zionistin gilt, nur wenige Tage nach dem Rücktritt von General Petraeus als eine führende Kandidatin für dessen Nachfolge als CIA-Chef gehandelt wird? Gibt es frühere und aktive politische Verbindungen zwischen dem Abgeordneten Eric Cantor (dem fanatischen Anführer der Pro-Israel-Lobby im amerikanischen Kongress, der die Unterlagen über Petraeus, die der FBI-Beamte Humphries unerlaubterweise an ihn übergeben hatte, an FBI-Direktor Robert S. Mueller weiterreichte) und der prozionistischen Abgeordneten Jane Harmon?
  9. Würde der Amtsverzicht von Petraeus und die mögliche Ernennung von Jane Harmon zur CIA-Chefin den israelischen Einfluss auf und die Kontrolle der amerikanischen Nahmittelost-Politik und insbesondere der Annäherung der USA an islamistische Länder verstärken?
  10. Auf welche Weise wird sich die öffentliche Demütigung von General Allen auf den amerikanischen »Rückzug« aus dem Afghanistan-Desaster auswirken?

Schlussbemerkung

Die Entfernung führender Generäle und anderer Vertreter der Exekutive aus einflussreichen außenpolitischen und militärischen Funktionen im Rahmen von Säuberungen spiegelt den weiteren Verfall unserer verfassungsmäßigen Rechte und verbleibender demokratischer Verfahren wider: Sie belegt auf eindringliche Weise die Unfähigkeit der höchsten Ebene unserer Führung, heftige interne Konflikte zu lösen, ohne gleich das »große Messer« herausholen zu müssen. Der um sich greifende und ausufernde Polizeistaat, in dem Überwachungseinrichtungen ihre politische Macht über die Bürger massiv ausweiten konnten, wendet sich nun auch mit polizeilichen Mitteln und über Säuberungen gegen die Führungsetagen anderer, möglicherweise konkurrierender Einrichtungen: FBI, CIA, das Heimatschutzministerium, die NSA und das Militär – sie alle versuchen, ihren Einfluss zu vergrößern, und schließen dazu Bündnisse mit den Massenmedien, zivilen Mitgliedern der Exekutive und des Kongresses sowie Lobbygruppen, die ausländische Interessen vertreten, um an Macht und Einfluss zu gewinnen und so ihre eigenen Vorstellungen über den Auf- und Ausbau des amerikanischen Empire verwirklichen zu können.

Der Sturz von Petraeus und die öffentliche Demütigung General Allens sind als Sieg der zivilen Kriegstreiber und Militaristen zu werten, die die Politik Israels uneingeschränkt unterstützen und daher jede Öffnung gegenüber »moderaten« islamistischen Regimen grundsätzlich ablehnen. Sie setzen auf eine lang anhaltende und ausgeweitete amerikanische Militärpräsenz in Afghanistan und anderswo.

Der wirkliche auslösende Umstand dieses hässlichen Streits in der Führungsetage betrifft das Zerbröckeln des amerikanischen Empire und die Auseinandersetzung darüber, wie mit diesen neuen Herausforderungen umzugehen sei. Die Anzeichen des Verfalls sind allgegenwärtig: die offensichtlich fehlende Moral des Militärs: hochdekorierte Generäle missbrauchen ihre Untergebenen und häufen über die Plünderungen der öffentlichen Finanzen und über Rüstungsverträge immensen Reichtum an; Politiker lassen sich über millionenschwere Zuwendungen (auch seitens ausländischer Mächte) korrumpieren und ausländische Interessen bestimmen wichtige Aspekte der amerikanischen Außenpolitik.

Das Ansehen des amerikanischen Kongresses ist auf einem absoluten Tiefpunkt angelangt – mehr als 87 Prozent der Amerikaner sind der Ansicht, Repräsentantenhaus und Kongress schaden gleichermaßen dem Gemeinwohl, sind korrupt und bereichern sich schamlos. Die Wirtschaftselite ist immer wieder in massive Betrugsskandale zulasten von Investoren in den Einzelhandel, von Hypothekennehmern oder auch von Konkurrenten verwickelt. Multinationale Konzerne und die Superreichen schaffen ihr Geld ins Ausland und blähen ihre Auslandskonten auf. Die Exekutive ihrerseits (etwa Präsident Obama mit seinem Dauergrinsen) schickt Todesschwadrone und angeheuerte Terroristen zu verdeckten Operationen aus, um Gegner aus dem Weg zu räumen und damit die eigene Unfähigkeit zu vertuschen, das Empire mit den diplomatischen oder traditionellen Mitteln wie dem Einsatz von Bodentruppen oder der Errichtung eines weiteren Vasallenstaates zu verteidigen. Die Vetternwirtschaft blüht allerorten: Zwischen der Wall Street, dem US-Finanzministerium und dem Pentagon gibt es gut geölte Drehtüren. Apathie und Zynismus sind in der Öffentlichkeit weit verbreitet. Fast die Hälfte der Wahlberechtigten stimmt nicht einmal mehr bei Präsidentschaftswahlen ab, und von denen, die noch wählen gehen, rechnen vier Fünftel nicht damit, dass die gewählten Volksvertreter ihre Wahlversprechen erfüllen.

Aggressive zivile Kriegstreiber und Militaristen haben wesentliche Schlüsselposten und -funktionen übernommen und fühlen sich nicht mehr an die Vorgaben der Verfassung gebunden. Die Kosten des militärischen Scheiterns und die öffentlichen Ausgaben für eine immer ausgedehntere Überwachung, Sicherheit und das Militär und parallel dazu ebenfalls das Haushalts- und Handelsdefizit steigen immer weiter an. Fraktionskämpfe zwischen rivalisierenden imperialistischen Cliquen verstärken sich; Säuberungen, Erpressungsmanöver, Sexskandale und Unmoral an höchster Stelle sind zur Regel geworden. Demokratische Diskurse werden ausgehöhlt, und das Konzept eines demokratischen Staatswesens hat an Glaubwürdigkeit verloren. Kein verständiger Amerikaner glaubt noch daran.

Gibt es einen Besen, der groß genug ist, diesen Augiasstall auszumisten? Wird aus allen diesen Intrigen und dieser Korruption ein »Herkules« hervortreten, der die Charakterstärke und die Entschlossenheit besitzt, sich an die Spitze der revolutionären Empörung zu stellen? Vielleicht trägt der rüde Rausschmiss und die brutale Demütigung amerikanischer Offiziere im Interesse der zivilen Kriegstreiber und Militaristen (die man auch als »Chicken-Hawks« bezeichnet, weil sie sich für militärische Operationen oder Kriege stark machen, aber selbst dem Dienst mit der Waffe entzogen) und ihrer ausländischen Interessen dazu bei, vielen Offizieren die Augen zu öffnen und ihre Karriere, ihre Loyalität und ihre Verpflichtung gegenüber der Verfassung neu zu überdenken.

Versklavte Gehirne – Mind Control-Vortrag von Heiner Gehring (Psychologe) – YouTube

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Wie und womit auf uns eingewirkt wird, um bestimmte Ergebnisse in uns zu erzeugen, wird in diesem Vortrag anschaulich mitgeteilt.

Grobe Darstellung der Inhalte:

Es geht um “klassisches” Mindcontrol und Mindcontrol mittels elektromagnetischer Wellen … Beeinflußung menschlicher Kommunikation … Tinnitus als Ergebnis elektromagnetischer Wellen … Übertragung von Sprachinhalten ins Gehirn … Beeinflußung von Menschenmassen durch Bestrahlung mit unterschiedlicher Wellenlänge … elektromagnetische Waffen (benutzt im Irakkrieg) … Bausätze von Mindcontrolgeräten für jedermann in den USA … derzeitiger Test von elektromagn. Waffen durch die USA in der BRD (Pfalz) an der deutschen Bevölkerung … elektromagn. Wellen von u.a. auch Kirchtürmen … wissenschaftl. Zusammenarbeit in diesem Bereich zwischen BRD und USA … “UFO”-Entführungen als geheime Fortsetzung von Mindcontrol Experimenten … Konstruktionspläne (Reichs)deutscher Flugscheiben (Andreas J. Epp) … patentierte Gehirnimplantate … tragbare Laserwaffen … nicht entdeckbare Implantate … HAARP … Aufruf an Mindcontrol Opfer, sich zu melden …

Das ROTE KREUZ: Gangster als Samariter verkleidet

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http://www.politaia.org/politik/deutschland/das-rote-kreuz-gangster-als-samariter-verkleidet-videos/

(Videos unter dem link zu sehen)

Die meisten glauben, dass die hierzulande gesammelten Altkleiderspenden direkt in die Katastrophengebiete der Welt gehen. Was sie nicht wissen: Der größte Teil der gespendeten Bekleidung wird weiterverkauft – zum Kilopreis. Einige Hilfsorganisationen platzieren oft nur ihr Logo auf den Sammelcontainern von Altkleiderfirmen.

 

Einar Schlereth

23. November 2012

Ich weiss nicht mehr, wann ich zum ersten Mal den Spruch hörte: Die vom Roten Kreuz sind Betrüger. Von einer Mark stecken sie 90 Pfennig in den eigenen Sack. Wahrscheinlich in der Studentenzeit. Zuhause in Franken sicher nicht. Dort bekamen wir ja noch bis zum Abitur jährlich eine Sammel-Büchse von Roten Kreuz in die Hand gedrückt, mit der wir dann durch die Stadt latschten.

Aber es war wohl in Freiburg im Breisgau gegen Ende der Studienzeit. Ob damals der Prozentsatz von den Geldern des Roten Kreuzes, die wirklich an die Hilfsbedürftigen gingen, so klein war, wage ich jetzt nicht zu behaupten. Ich weiss nur noch, dass die Bosse beim Roten Kreuz fette Gehälter schon damals einstrichen.
Inzwischen sind 50 Jahre verstrichen und wir sind in den Zeiten der Globalisierung angekommen. Das Rote Kreuz ist natürlich mit der Zeit gegangen und die Gehälter der Bosse sind in astronomische Höhen gestiegen.

Das fanden ich und meine Freunde/innen von Anfang an empörend. Eine Hilfsorganisation, die eine ideelle, das heisst gemeinnützige Vereinigung ist und ‘ohne Profite arbeitet’, handelt direkt gegen ihre Grundsätze, zu denen

  • Neutralität
  • Unabhängigkeit
  • Menschlichkeit
  • Unparteilichkeit
  • Freiwilligkeit
  • Einheit
  • Universalität.
gehören.
Was die Bosse der Organisation unter dem Begriff Freiwilligkeit verstehen, würde ich gerne mal erläutert bekommen. ‘Ohne Profite arbeiten’ scheint insofern zu stimmen, als sie nicht in den Büchern auftauchen, sondern schon vorher in ihren eigenen Taschen verschwinden.
Es ist verständlich, dass große Organisationen Leute brauchen, die ganztägig arbeiten. Doch unter einem durchaus angemessenen Lohn würde ich meinetwegen den eines Facharbeiters oder Angestellten verstehen. Ja, aber die tragen doch ‘VERANTWORTUNG’ und müssen ‘QUALIFIKATIONEN’ aufweisen können. Das Märchen von der Verantwortung können die ihrer Großmutter erzählen; was die Qualifikation angeht, so gibt es garantiert Menschen die sie haben und für einen Lohn zu arbeiten bereit wären, von dem man leben kann. Und sie wären noch viel besser qualifiziert, weil sie nicht aus Profitgier arbeiten würden.
Ein zweiter Punkt ist, dass durch dieses schlechte Vorbild tausende und aber tausende Menschen davon abgehalten werden, etwas für das Rote Kreuz zu spenden, und nicht nur das, sondern dass sie überhaupt nichts mehr spenden, weil ja ‘Alle gleich sind’. Sicher gibt es darunter Leute, die damit eine bequeme Ausrede gefunden haben, nie und unter keinen Umständen nur einen Pfennig zu spenden. Vor allem heutzutage, wo Verantwortung für den Mitmenschen und Solidarität Fremdwörter geworden sind. Aber schlechte Beispiele wirken sich immer verheerend aus.
Drittens ist es ein schändlicher Betrug an den Leuten, die von ihren mageren Einkommen, Löhnen, Pensionen etwas für einen guten Zweck – wie sie meinen – spenden. Für mich ist das im Grunde nichts anderes als Diebstahl. Sollen sie doch 2 Büchsen aufstellen: eine mit der Aufschrift ’10 cent für die Hungernden’ und die andere mit ’90 cent für den Vorstand’. Wieviel Geld würde wohl in die zweite Büchse kommen?
Und viertens ist es eine Ausnutzung der Hilfsbereitschaft all jener Menschen, die in den unzähligen Abteilungen und Niederlassungen des Roten Kreuzes arbeiten. Ich weiss nicht, was sie sich dabei denken. Ob sie nicht über die Verhältnisse Bescheid wissen? Schwer vorstellbar, wo das heute schon jedes Kind weiss. Ob sie sich damit trösten, dass der berühmte Tropfen bei Regen auf das Küken fällt? Jedenfalls habe ich oft genug ein schlechtes Gewissen, in den Second-Hand-Läden des Roten Kreuzes einzukaufen. Von mir weiss ich, dass ich unter solchen Bedingungen unter keinen Umständen bereit wäre, dort zu helfen.
Aber jetzt kommt der fünfte Punkt und das ist ein echter HAMMER. Die Zustände beim Roten Kreuz in den USA. Und dafür ist schließlich auch das ROTE KREUZ, Deutschland mit verantwortlich, weil es genau wie die USA eine Untersektion des Dachverbandes ist. Hierzu ein Video von Brasscheck:
 
“Was haben 9/11, New Orleans, Haiti und Hurrikan Sandy gemeinsam?
All den Opfern wurde vom Roten Kreuz „geholfen“.
ENDLICH entlarvt ein erstes Video diese monströs korrupte Organisation.”

 

Ich gebe hier eine grobe Zusammenfassung von dem Inhalt:
Ein Opfer von Hurrikan Sandy beklagt sich bitterlich, dass vom Roten Kreuz nirgends etwas zu sehen ist. Er sagt: „Die Leute mit ihren dicken Gehältern sollten hier in der ersten Reihe stehen. …. Hier gibt es Leute, die nichts zu essen, nichts zu trinken und keine Wohnung haben. Ich bin enttäuscht, und ich rate allen: Spendet nicht für das Rote Kreuz!“ Auf dem folgenden Bild: ‘Amerikanisches Rotes Kreuz – Zusammen können wir ein Leben retten, wobei die letzten drei Worte durchgestrichen sind und ersetzt wurden mit: Gelder zurückhalten, unsere Taschen vollstopfen und die Leute sterben lassen.’
Es folgen Informationen über die Gründung 1881 durch Clara Barton und über die Satzung des amerikanischen Roten Kreuzes, die vom Kongress (!) beschlossen wurde, und seine Aufgaben im Frieden und Krieg entsprechend dem Genfer Abkommen umreissen. Später wurde das ARK auch mit der Aufgabe der Blutversorgung der Nation betraut.
In den vergangenen Jahren habe der Ruf des ARK Flecken bekommen.

Der erste große Skandal entstand nach dem 11. September 2011, als das ARK über eine halbe Milliarde Dollar einsammelte und versprach, dass alles ungekürzt an die Opfer gehen sollte. Nicht einmal die Hälfte wurde verteilt.

Dies sind erst die Präliminarien, der Hammer kommt nun. Das ARK wurde unter Bush II direkt der Regierung unterstellt und alle seine fünfzehn Vorstandsmitglieder wurden vom Präsidenten ernannt, und sich selbst ernannte er gleichzeitig zum Ehrenvorsitzenden. Dieser einzigartige halbstaatliche Status erlaubt es dem Roten Kreuz, Mittel von der Armee zu bekommen, Regierungseinrichtungen zu benutzen und Soldaten zum Dienst im Roten Kreuz einzusetzen. Hohe Angestellte des Roten Kreuzes werden entweder von der Regierung, dem Militär oder von multinationalenn Korporationen gestellt. Daher fungiert das Rote Kreuz nicht als gemeinnützige Vereinigung, wie viele Leute glauben, sondern wie irgendein beliebiges profitorientiertes Unternehmen.
Schon in den 80-er Jahren hatte es einen großen Skandal wegen Bluttransfusionen gegeben, wo viele Menschen AIDS-infiziertes Blut erhielten. Dann hat das Rote Kreuz 1998 riesige Summen für das große Erdbeben in Kalifornien von 1998 gesammelt, wovon nur ein Fünftel an die Opfer ausgezahlt wurde. So kam ein Skandal nach dem anderen, die alle von den Medien unter den Teppich gekehrt wurden.
Doch der 9/11 Skandal war zu groß. Es kam zu einer Anhörung vor dem Kongress, worauf der Präsident des Roten Kreuzes seinen Hut nehmen musste.
Doch beim Hurrikan Katrina, bei dem durch die Schlampereien der ‘Homeland Security’ (Heimatschutz), der die Deiche um New Orleans miserabel konzipiert und gebaut und vernachlässigt hatte, traten wieder die alten Probleme mit dem Roten Kreuz auf.
In Chicago wurden freiwillige Helfer nachhause geschickt, weil sie sich weigerten, einen Loyalitätseid auf die amerikanische Regierung zu leisten.
Richard Walden hat ein Buch über das ARK geschrieben, in dem es heisst:
„Seine Spendensammlungen übertreffen bei weitem seine Programme, denn es tut wenig, um Überlebende zu retten, direkte medizinische Hilfe zu leisten oder Häuser wieder aufzubauen.“ Außerdem enthüllte er, „dass das Rote Kreuz entsprechend bestehender Verträge die Kosten für Notunterkünfte und sonstige Katastrophenhilfen von der FEMA (Heimatschutz) und betroffenen staatlichen Einrichtungen erstattet bekommt. Die Existenz dieser Verträge sind für niemanden ein Geheimnis, außer für die amerikanische Öffentlichkeit.“
Am Ende des Videos fordert der ältere Mann nochmals dazu auf, keine Spenden dem Roten Kreuz zu geben.
Wer jetzt noch Lust, weitere Einzelheiten über das amerikanische Rote Kreuz zu erfahren, kann auch noch dies zweite Video anschauen.

osho – Was ist Gehirnwäsche ?

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Aus dem Buch:  „osho – Autobiographie“

S. 191 – 193
… Und was ist falsch daran, wenn man eine Gehirnwäsche bekommt ? Wascht es täglich, haltet es sauber. Mögt ihr Küchenschaben ? Wenn ich den Leuten das Gehirn wasche, finde ich Küchenschaben. … Was habt ihr in eurem Gehirn ? Es ist vollkommen richtig, es zu waschen.

Aber die Leute haben das Wort in einen ganz falschen Zusammenhang gebracht.

… ich habe keine Angst vor Gehirnwäsche, denn ich setze euch keine Küchenschaben in den Kopf. Ich gebe euch die Gelegenheit, einen reinen Geist zu erfahren. Wer einmal einen reinen Geist erfahren hat, wird sich nie mehr von irgendwelchen Leuten Müll und Mist in den Kopf setzen lassen. Diese Leute sind die Verbrecher. Gehirnwäsche ist kein Verbrechen. Wer hat das Gehirn schmutzig gemacht ? Den Geist anderer Leute zu beschmutzen ist ein Verbrechen. Überall auf der Welt wird euer Geist von den Religionen, von allen politischen Führern als Toilette benutzt. Und diese Schmutzfinken haben die Gehirnwäsche verdammt. Dabei ist eine Gehirnwäsche eine feine Sache. Ich bin ein Gehirnwäscher. …

Die Leute, die zu mir gekommen sind, sind immer unabhängiger geworden, sind immer mehr sie selbst geworden. … Dies ist eine Gemeinschaft – nicht von einem Meister mit seinen Schülern, sondern von einem Meister mit potentiellen Meistern.

S. 285 – 286
Manche Leute meinen, dies sei eine sehr geschickte Art der Gehirnwäsche. Es ist noch mehr. Es ist eine geistige Wäsche. Eine Gehirnwäsche ist nur sehr oberflächlich. Das Gehirn ist der Mechanismus, den das Gehirn benutzt. Das Gehirn kann man ganz einfach waschen, so wie jeder Mechanismus gewaschen, gereinigt und geschmiert werden kann. Doch wenn der Geist hinter dem Gehirn verschmutzt ist, wenn er dreckig und voll mit verdrängten Begierden und Scheußlichkeiten ist, dann wird auch das Gehirn bald voll mit diesen häßlichen Dingen sein.
Und ich sehe nicht, was daran falsch wäre – Waschen ist immer gut. Ich glaube, daß chemische Reinigung noch besser ist. Ich benutze nicht mehr die alten Methoden des Waschens.

Wenn also der Geist weg ist – und genau das ist Meditation, sie ist der Zustand des leeren Geistes. Sie nimmt den Geist weg und gibt dir die Chance, nicht nur die Spiegelung deines Schatzes zu sehen, sondern den Schatz selbst – dein Sein.