Syrien: NATO-Propaganda in Filmkulissen

Gepostet am Aktualisiert am

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Der Krieg gegen NATO-Ziele wie Rußland, China, Libyen, Syrien, Iran, Venezuela und andere wurde und wird zunächst in den Köpfen der Bevölkerungen geführt. Sie sollen verleitet werden, bereitwillig Krieg befürworten. In Deutschland ist man jetzt schon bei 44% die einen NATO-Krieg in Syrien akzeptieren.
Noch wichtiger ist es für die Psycho-Krieger, die einheimische Bevölkerung in den angegriffenen Staaten – die ihre Führung unterstützt – zu demoralisieren. Eine tragende Rolle dabei spielen gefälschte Videos, die sogar mit Darstellern und Statisten vor Kulissen gefilmt werden.
 
Libysche NATO-Filmgeschichten
Wir haben schon 2011 über die Filmsets in Katar berichtet, wo man „Libyen“ drehte. (Es gibt Claqueure, die komischerweise nur beim österreichischem „Standard“ und der Tagesschau im Forum auftauchen und vehement bestreiten, daß die NATO dort Kriegsszenen und Propaganda-Streifen drehte. Ohne jegliche Entkräftung werden die vorliegenden Hinweise einfach ignoriert.) Heute nun gibt es verschiedenen Quellen, die – nicht überraschend für uns – über Filmkulissen „syrischer Orte“ berichten. Dazu gehört die russische RIA Novosti. Die Agentur meldet unter der Überschrift „Als Videos „vor Ort“ ausgegebene Inszenierungen von Kämpfen in Syrien in Katar gedreht“am 19. Juli aus Kairo.
Ein in Katar ansässiges Unternehmen zur Herstellung von Filmkulissen dreht im Raum der Hauptstadt Doha aktuelle Nachrichten-Geschichten über die Ereignisse, die sich angeblich in Syrien abspielen, meldet die syrische Nachrichtenagentur SANA unter Berufung auf eigene Quellen. Im Raum der Stadt az-Zubara, einem Vorort von Doha, gebe es Gebäude und Straßen, die ähnlich aussehen wie die syrischen Städte Damaskus, Latakia und Aleppo. Derzeit werden dorthin Fahrzeuge, darunter Militärjeeps, an denen syrische Kfz-Kennzeichen befestigt werden, sowie Uniformen der syrischen Armee gebracht, um Aktionen der syrischen Regierungstruppen vorzutäuschen. Mit diesen generierten Kulissen mit real agierenden Schauspielern wollen arabische und westliche Nachrichtensender, die dem Assad-Regime feindlich gesinnt seien, eine neue Welle des Informationskrieges entfachen, so SANA. Ziel sei es, die Weltgemeinschaft von einem Militäreinsatz in Syrien zu überzeugen.“
Ein HdF-Partner in Katar versuchte, die Fakten bei der wichtigsten katarischen Filmfirma zu checken, doch er erlitt eine sofortige Computerattacke. Die Firma hat für die mächtige „Qatar Foundation“ gearbeitet und auch für die Bewerbung Katars um die Fussball-WM. Man kann wohl davon ausgehen, daß diese Filmfirma über exzellente Kontakte nach oben verfügt, ohne die in Katar nichts geht. Sie muß nicht dahinter stecken, doch sie könnte den „Irrtum“ aufklären, denn sie verfügt nach eigenen Angaben über den Zugang zu den nötigen Drehorten.
 
Die Filmsets

Das oben von RIA erwähnte „az-Zubara“ (A) liegt an der Westküste Katars, 100 km von Doha (C) entfernt. Es ist ein einsamer mehrere Quadratkilometer großer historischer Platz, voll an alten Gebäuden vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert, ein idealer Drehort.
 
Ideale Drehorte in Katar
Ein weiteres Filmset, das katarische Hollywood „Film City“ (B) befindet sich ebenfalls – der Zugang gut kontrollierbar – an der Westküste, tief in einer Wüstenschlucht: Zekreet.

„Wenn Du jemanden fragst wofür Film City gebaut wurde, wirst Du verschiedene Antworten bekommen. Einige sagen es war für eine große Hollywood-Produktion, andere sagen, es war für einen arabischen Film. Die nächsten werden behaupten, es wurde für Katars Bewerbungsvideo um die Fußball-WM 2022 gebaut. Was auch immer der Grund war, die ausgedehnte Anlage der Stadt, die weit abliegende Location und der deutliche Mangel an Leuten sorgten für eine Verstärkung des surrealen Elementes als wir über den Hauptplatz gingen.“

Es gibt auch Hinweise auf weitere „syrische“ Kulissen in Katar, wie die Turmuhr von Homs.
 
 
Vorsicht Fälscher
Es gibt unendliche Videobeweise wie die NATO-Propaganda vor Kulissen arbeitet oder die Eroberung ganzer Städte fälscht.
 
 
 
„Rageh Omar berichtet wie BBC und CNN Nachrichten und Bilder fälschen. Der Fall von Basra im Irak wurde 17-mal berichtet bevor er wirklich eintrat.“

Die Darsteller
Am 11. Mai 2010 brachte CNN auf der Webseite dieses Foto „islamistischer Terroristen“. Nur wer genau hinschaut findet den selbstredenden Halsschmuck.

Ein britischer Darsteller ist Danny Abdul Dayem, ein anderer ist Abdulrahman aus Coventry.
Mit ihrer Hilfe fälschen NATO-Medien wie CNN, BBC, Al Jazeera aber auch mit ihnen verbandelte Pseudo-NGO wie Avaaz und HRW in großen Stil Zahlen, Fakten, Berichte. Die deutschen Medien sind immer vorne mit dabei, wie wir am Fall der ZEIT und der „Beobachtungsstelle“ oder dem Springer-Konzern zeigten. Fälscher wie Danny Dayem werden durch FTD („Kopf des Tages“!), CNN und Konsorten gehypt, obwohl sie wissen, wie er vor laufender Kamera „Gefechte“ und Leichen inszeniert.

 
 
 
 
Es führt zu weit, all die Lügen und Movie-Tricks der NATO-Allianz vorzuführen. Viele sind bekannt. Doch „Libyen“ und „Syrien“ nach Katar zu verlegen, zeugt von einer ganz besonderen „propagandistischen“ Energie.
 
Weiterführende Informationen und Hintergründe
Schweiz-Magazin über die Filmkulissen

Berichte vom August 2011 über „Tripolis in der Wüste“

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